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	<title>Scharnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scharnitz&amp;diff=143078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Firobuz: keine bunten Symbole im Fließtext bitte</title>
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		<updated>2025-12-15T06:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine bunten Symbole im Fließtext bitte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Scharnitz&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Scharnitz COA.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/23/18/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 11/15/54/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 964&lt;br /&gt;
|Fläche             = 158.77&lt;br /&gt;
|PLZ                = 6108&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 05213&lt;br /&gt;
|Kfz                = IL&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 70348&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT332&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT 4TS&lt;br /&gt;
|Straße             = Adolf-Klinge-Platz 72&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.scharnitz.gv.at/ www.scharnitz.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Christian Ihrenberger&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
|Partei             = &lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 13&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = 6 Gemeinsam für Scharnitz&amp;lt;br&amp;gt;5 Für Scharnitz&amp;lt;br&amp;gt;2 Scharnitz miteinander&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2022&lt;br /&gt;
|Bild1              = Ortansicht Scharnitz, 2017.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Scharnitz, Ansicht von Westen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharnitz 1912.jpg|mini|Das Gemeindegebiet von Scharnitz nach 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharnitz 1912 Karwendelbahn.jpg|mini|Scharnitz um 1912 mit neuer elektrischer Karwendelbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scharnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|AT|70348}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|70348}}) und ein Dorf im [[Bezirk Innsbruck-Land]] des Bundeslandes [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] ([[Österreich]]). Die Gemeinde liegt im [[Gerichtsbezirk Innsbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Scharnitz liegt am [[Scharnitzpass]] an der Grenze zu [[Bayern]], an der Verbindung von [[Seefeld in Tirol]] nach [[Garmisch-Partenkirchen]]. Der Ort liegt an der [[Isar]] einige Kilometer westlich deren Quelle, am Ende einer Talweitung, wo [[Karwendeltal]], [[Hinterautal]] und [[Gleirschtal (Karwendel)|Gleirschtal]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Isartal&amp;#039;&amp;#039; zusammentreffen und in das Tal des [[Gießenbach (Isar)|Gießenbachs]] einmünden. Er ist ein wichtiger Ausgangspunkt vieler Mountainbike- und Bergtouren im [[Karwendel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht zwar nur aus einer einzigen [[Katastralgemeinde]], wird jedoch in zehn Ortsteile gegliedert:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=15em|&lt;br /&gt;
* Au&lt;br /&gt;
* Eisack&lt;br /&gt;
* Gießenbach&lt;br /&gt;
* Inrain&lt;br /&gt;
* Jägerviertel&lt;br /&gt;
* Oberdorf&lt;br /&gt;
* Schanz&lt;br /&gt;
* Schießstand&lt;br /&gt;
* Siedlung&lt;br /&gt;
* Unterdorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
In Österreich&lt;br /&gt;
* [[Absam]],&lt;br /&gt;
* [[Innsbruck]],&lt;br /&gt;
* [[Leutasch]],&lt;br /&gt;
* Seefeld in Tirol,&lt;br /&gt;
* [[Thaur]],&lt;br /&gt;
* [[Vomp]],&lt;br /&gt;
* [[Zirl]].&lt;br /&gt;
sowie in Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Mittenwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Scharnitz befand sich das römische Kastell „&amp;#039;&amp;#039;Scarbia&amp;#039;&amp;#039;“ zwischen Karwendel- und [[Wettersteingebirge]]. In frühmittelalterlichen Urkunden wird mit „Scharnitz“ ein unwirtlicher Wald zwischen [[Walchensee]] und Seefeld in Tirol bezeichnet, der erstmals im Jahr 763 als im „&amp;#039;&amp;#039;locum Scaraza&amp;#039;&amp;#039;“ errichtete, dem [[Bistum Freising]] unterstellte Klosterkirche zu St. Peter in Erscheinung tritt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Hrsg=Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m. b. H. |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |ISBN=978-3-7030-0469-8 |Seiten=25–27, Nr. 45}} (maßgebl. Edition mit weiteren Nachweisen).&amp;lt;/ref&amp;gt; die jedoch mit dem [[Kloster Scharnitz]] in [[Klais (Krün)|Klais]] nördlich [[Mittenwald]] gleichgesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Sage: &amp;#039;&amp;#039;Das frühmittelalterliche Kloster in der Scharnitz. Die Ausgrabungen auf dem &amp;quot;Kirchfeld&amp;quot; zu Klais, Gemeinde Krün, Landkreis Garmisch-Partenkirchen, in den Jahren 1968–1972&amp;#039;&amp;#039;, in: 31. Bd. – Beiträge zur altbayerischen Kirchengeschichte. Franz X. Seitz &amp;amp; Val. Höfling 1977, ISBN 978-3-87744-026-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter war Scharnitz eine wichtige Eingangspforte nach Tirol an der Handelsroute [[Venedig]]–[[Augsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich zur [[Grafschaft Werdenfels]] gehörend (die Grenze zur [[Tirol#Mittelalter|Grafschaft Tirol]] befand sich an der [[Burg Schlossberg (Seefeld in Tirol)|Burg Schlossberg]] nördlich von Seefeld),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00007648_00020 &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Werdenfels – Umfang und Grenzen der Grafschaft: Die tirolische Grenze&amp;#039;&amp;#039;], S. 15, in: Altbayern. Reihe I, Heft 9: Grafschaft Werdenfels, Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; war es langfristig das Ziel Tirols, die Landesgrenze zum strategisch wichtigen Scharnitzpass hin zu verschieben. Einen Teilerfolg verzeichneten die Tiroler, als am 20. Oktober 1500 Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] und [[Fürstbischof]] [[Philipp von der Pfalz|Philipp]] von [[Hochstift Freising|Freising]] einen im Jahr zuvor abgeschlossenen Vertrag ratifizierten, der die Grenze Tirols bis auf einen Kilometer südlich des Ortes verlegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Khan&amp;quot;&amp;gt;Daniel-Erasmus Khan: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Staatsgrenzen – rechtshistorische Grundlagen und offene Rechtsfragen.&amp;#039;&amp;#039; [[Mohr Siebeck Verlag|Mohr Siebeck]] 2004, S. 211 f., ISBN 978-3-16-148403-2 ([http://books.google.de/books?id=V01T5VI4nZ4C&amp;amp;pg=PA211 Vorschau bei Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1633 erhielt Tirol das Recht, zum Schutz vor den vorrückenden Schweden im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] am Scharnitzpass auf Werdenfelser Gebiet die [[Talsperre (Burg)|Talsperre]] [[Porta Claudia]] zu errichten; sie wurde nach der ehemaligen Tiroler Landesfürstin [[Claudia von Medici]] benannt. Reste davon können heute noch besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vertrag vom 29. Oktober 1656 wurde dann Scharnitz und das Gebiet um die Porta Claudia gegen einen Gebietsstreifen um den Kienleitenkopf mit dem Karlingerhof (Schönwieshof östlich von Scharnitz) und Wegerecht ins [[Hinterautal]] eingetauscht. Mit dem Vertrag vom 28. Mai 1766 wurde die Zugehörigkeit von Scharnitz und der Porta Claudia zu Tirol bestätigt sowie für einen Gebietsstreifen „auf einen Musketenschuß bei allen dermaligen [[Befestigung#Militärische Befestigung|Fortifikationswerken]] heraus gegen Mittenwald“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00007648_00021 &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Werdenfels – Umfang und Grenzen der Grafschaft: Die tirolische Grenze&amp;#039;&amp;#039;], S. 16, in: Altbayern. Reihe I, Heft 9: Grafschaft Werdenfels, Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Scharnitz stand 1845 die „Erste Tirolische Asphaltfabrik“. Mit diesem Asphalt wurde einst sogar die Innsbrucker Innenstadt asphaltiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des im Karwendel zur Isar entwässernden Scharnitzer Gemeindegebietes gehören heute zur [[Innsbruck|Stadt Innsbruck]], die Form der Aneignung dieser Gebiete nach 1912 durch Innsbruck ist bisher ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren zwischen 1934 und 1938 kam es bei Scharnitz häufig zu unbefugten Grenzübertritten [[Illegaler Nationalsozialist|illegaler Nationalsozialisten]], wogegen die lokale österreichische Gendarmerie hart vorzugehen versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Pitscheider |Titel=Seefeld in Tirol in der NS-Zeit |Hrsg=Horst Schreiber |Sammelwerk=Studien zu Geschichte und Politik |Band=Band 25 |Verlag=Michael-Gaismair-Gesellschaft |Ort=Innsbruck / Wien / Bozen |Datum=2019 |ISBN=978-3-7065-5647-7 |Seiten=121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. März 1938 kam es bei Scharnitz wie auch bei den anderen österreichischen Grenzposten zum Einmarsch deutscher Truppen, dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich. In Scharnitz wurde gegen den Einmarsch der deutschen Truppen wie an den meisten Orten kein Widerstand geleistet. Jedoch wird die Stimmung von Zeitzeugen als gedrückt beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Othmar Neuner |Titel=&amp;quot;Die Kriegsjahre habe ich immer als verlorene Jahre empfunden&amp;quot; |Hrsg=Constanze Werner |Sammelwerk=Grentgeschichten. Zeitzeugen aus Leutasch, Mittenwald, Scharnitz und Seefeld erzählen aus ihrem Leben |Ort=Seefeld |Datum=2015 |Seiten=141}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem „Anschluss“ wurden allerorts sogleich die wichtigsten Posten umbesetzt, vor allem politische Beamte und Exekutivbeamte; in Scharnitz wurde der radikale SS-Mann Adolf Neuner als Bürgermeister eingesetzt, später ersetzt durch Gregor Glas.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Pitscheider |Titel=&amp;quot;...in enger Zusammenarbeit mit Partei und Staat...&amp;quot; - Nationalsozialistische Bürgermeister in Innsbruck-Land 1938/39 |Hrsg=Horst Schreiber |Sammelwerk=1938. Der Anschluss in den Bezirken Tirols |Ort=Innsbruck |Datum=2018 |Seiten=132}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Postenkommandant der Gendarmerie von Scharnitz, [[Alois Scheiber]], wurde seines Postens enthoben und umgehend verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annina Wachter |Titel=Ein &amp;quot;pflichttreuer Österreicher&amp;quot;. Österreichischer Dienstgehorsam im Angesicht des &amp;quot;Anschlusses&amp;quot; 1938 |Hrsg=Universität Innsbruck |Sammelwerk=Masterarbeit Geschichte |Ort=Innsbruck |Datum=2018 |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 2015 bis ins Jahr 2018 wurde eine [[Seefelder Straße#Ausbauplanungen|Ortsumfahrung der Seefelder Straße]] mit dem [[Porta-Claudia-Tunnel]] errichtet. Am 10. November 2018 wurde die Umfahrung Scharnitz feierlich eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tirol.orf.at/news/stories/2946534/ Umfahrung Scharnitz feierlich eröffnet] auf ORF Tirol vom 10. November 2018, abgerufen am 10. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Scharnitz|maxEinwohner=1500&lt;br /&gt;
|werte=(1869,539)(1880,515)(1890,524)(1900,560)(1910,587)(1923,712)(1934,818)(1939,841)(1951,1069)(1961,1014)(1971,1205)(1981,1045)(1991,1100)(2001,1291)(2011,1315)(2021,1390)(2024,1445)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharnitz Kirche 01.jpg|mini|[[Pfarrkirche Scharnitz]]]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Scharnitz]] Mariahilf&lt;br /&gt;
* [https://www.karwendel.org/infozentrum-scharnitz/ Naturpark-Infozentrum Scharnitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Scharnitz ist heute eine Tourismusgemeinde und gehört zur Tourismusregion [[Olympiaregion Seefeld]]. Als Eingangstor zum Wander- und Klettergebiet des Karwendels spielt der Sommertourismus eine große Rolle. Durch die drei großen West-Ost-Täler des Karwendel (Karwendeltal, Hinterautal, Gleirschtal) kann man mit dem Fahrrad schnell ins Zentrum des Gebirges gelangen und von dort die Karwendel-Gipfel besteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharnitz liegt an der [[Mittenwaldbahn]] ([[Innsbruck]]–[[München]]) und ist Endbahnhof der Linie S6, bis 2021 Linie S5, der [[S-Bahn Tirol]], die den Ort mit Innsbruck verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per PKW kann man Scharnitz aus Innsbruck über die [[Seefelder Straße]] (B 177) erreichen, die auf deutscher Seite als [[Bundesstraße 2]] weiterläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Scharnitz führt der [[Isar-Radweg]], ein internationaler [[Fernradweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharnitz, Gemeindeamt.jpg|mini|Gemeindeamt (Rathaus)]]&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat von Scharnitz umfasst 13 Mitglieder: Bürgermeister, Vizebürgermeister, drei Gemeindevorstände inklusive Bürgermeister und Vizebürgermeister sowie zehn Gemeinderäte. Der Gemeindevorstand ist dabei das Äquivalent eines Stadtrats. In Scharnitz treten politische Parteien bei Gemeinderatswahlen kaum auf, zuletzt bis 1992 die SPÖ, parteinahe Gruppen kandidieren auf Namenslisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1989 dominierte in Scharnitz die „Scharnitzer Bürgerliste“ (SBL) von Alt-Bürgermeister Hubert Heiss. Zweitstärkste Fraktion wurde nach den aktuellen Wahlen im März 2010 die Liste „Bürger für Scharnitz“ (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Bürgerforum Scharnitz&amp;#039;&amp;#039;) (BFS). Die Fraktion „Bürgerforum Scharnitz“ (BFS), eine parteiunabhängige Gruppe, die 1992 ursprünglich von den Bewohnern des Ortsteiles Gießenbach gegründet wurde (Spitzenkandidat war Johann Hofmann), erfuhr durch das Engagement ihres Listenmitgliedes Isabella Blaha 1998 eine Erweiterung und Umstrukturierung und gewann damit Listenkandidaten aus dem gesamten Dorf. Seit 1992 steigerte das BFS bei jeder Wahl seinen Stimmenanteil und erreichte schließlich zwei Mandate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2004 stellte das BFS mit seiner Spitzenkandidatin Isabella Blaha die Vizebürgermeisterin. Ebenfalls 2004 wird die von Dr. Reinhold Wöll gegründete „Dorfliste“ (DL) unter dem Seefelder Hauptschuldirektor und VP-Ortsparteiobmann Thomas Grössl, MAS erstmals stimmenstärkste Fraktion, errang jedoch gleich viele Mandate wie die Bürgerliste. Ebenfalls im Spektrum der Gemeinderatslisten findet sich die Frauen- und Familienliste, die erstmals 1998 kandidierte und mit zwei Mandatarinnen als reine Frauenfraktion in den Gemeinderat einzog. 2004 wurde die Liste halbiert, 2010 zog sie sich wieder aus der politischen Landschaft zurück und kandidierte nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Listen, die es seit 1998 nicht mehr gibt, sind die „Mitte Scharnitz“ (1992 bis 1998 mit zwei Mandaten vertreten) und die SPÖ Scharnitz. Am 4.&amp;amp;nbsp;April 2006 trat Bürgermeister Hubert Heiss nach 18 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Daraufhin musste eine Zwischenwahl abgehalten werden. Es gab zwei Bürgermeisterkandidaten. Aus der Fraktion von Bürgermeister Hubert Heiss der SBL den Quereinsteiger Walter Lechthaler und die Listenführerin des BFS und Vizebürgermeisterin Isabella Blaha, wobei Isabella Blaha mit nur 2 Stimmen unterlag und Walter Lechthaler neuer Bürgermeister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allgemeinen Tiroler Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im März 2010 veränderten die Fraktionslandschaft in Scharnitz gravierend. Die Liste BFS mit Isabella Blaha erreichte gleich viel Mandate wie die ehemalige Bürgermeisterliste SBL (jeweils 4 Mandate). Isabella Blaha wurde zur Bürgermeisterin gewählt. Die „Dorfliste“ (DL) erhielt nur noch drei Mandate und stellte mit ihrem Listenführer Bernhard Vonmetz den Vizebürgermeister. Als vierte Fraktion zog die von Ernst Reinpold neu gegründete junge Liste „AUF Scharnitz – Die junge Liste“ (AUF) mit zwei Mandaten in den Gemeinderat ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2016 gingen 7 Mandate an „Bürger für Scharnitz“ und je 3 Mandate an „Scharnitz miteinander“ und „Scharnitz 2016“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2016/gemeinden/scharnitz.html |titel=Land Tirol – Wahlen 2016 |abruf=2022-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinderatswahl 2022 brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2022/gemeinden/scharnitz.html |titel=Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022 {{!}} Gemeinde Scharnitz |hrsg=Land Tirol |abruf=2022-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 6 Mandate: Gemeinsam für Scharnitz (GFS)&lt;br /&gt;
* 5 Mandate: Für Scharnitz (FS)&lt;br /&gt;
* 2 Mandate: Scharnitz miteinander (S MI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Scharnitz COA.svg|links|50px|Wappen]]&lt;br /&gt;
Das Scharnitzer Wappen stellt die [[Porta Claudia]] als Befestigungsanlage während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und Eingang nach [[Tirol]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der Gemeinde sind Schwarz-Gelb.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde ist schwarz-gelb (1:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Es besteht seit 2009 eine Partnerschaft mit [[Plattling]] im [[Regierungsbezirk Niederbayern]]. In Plattling mündet die Isar in die Donau, während sie in Scharnitz entspringt. Die grüne Isar ist also das verknüpfende Band dieser Partnerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Scheiber]] (1898–1988), Gendarmerie-Postenkommandant 1934–1938 und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;
* [[Hubert Hammerschmidt]] (1914–1994), Skirennläufer, -langläufer, Nordisch Kombinierer&lt;br /&gt;
* Toni Gaugg (ca. 1919–2007), alias &amp;#039;&amp;#039;Pleisen Toni&amp;#039;&amp;#039;, Höhlenforscher, Hütten- und Wegebauer&lt;br /&gt;
* [[Heinz Zak]] (* 1958), Kletterer, Fotograf und Slackliner&lt;br /&gt;
* [[Natalie Klotz]] (* 1997), Eiskunstläuferin&lt;br /&gt;
* [[Riccardo Klotz]] (* 1999), Stabhochspringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scharnitz.tirol.gv.at/de/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Innsbruck-Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4566566-7|LCCN=n78084609|VIAF=128987023}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scharnitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karwendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Isar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettersteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 763]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Innsbruck-Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Firobuz</name></author>
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