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	<title>Scharmede - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scharmede&amp;diff=668469&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-26451-61: /* Sport */</title>
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		<updated>2025-09-24T13:58:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sport&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Salzkotten&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Scharmede.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/43/0.12/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8/37/59.88/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 106 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 8.653&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2643&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.salzkotten.de/de-wAssets/docs/aktuelles/2024/Statistisches-Jahrbuch-2023-ohne-Anrufverzeichnis.pdf |titel=Statistisches Jahrbuch 2023 |hrsg=Stadt Salzkotten |seiten=16 |format=PDF; 17.3 MB |abruf=2024-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 33154, &amp;lt;small&amp;gt;alt: 4796&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 05258&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Ortsteile Salzkotten - Scharmede.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scharmede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein östlicher Stadtteil von [[Salzkotten]] in [[Nordrhein-Westfalen]], [[Bundesrepublik Deutschland|Deutschland]] und gehört zum [[Bürener Land]] im [[Hochstift Paderborn (Region)|Hochstift Paderborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Scharmede&amp;#039;&amp;#039; liegt im östlichen [[Westfälischer Hellweg|Hellwegraum]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Schulamt für den Kreis Paderborn (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungsreise durch den Kreis Paderborn - Ein Heimat- und Sachbuch für die Grundschule.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1992, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Laut der heute meist benutzten Einteilung im [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] liegt der Großteil des Orts in der Untereinheit 542.13 [[Geseker Unterbörde]], die zu der Teileinheit 542.1 [[Hellwegbörden#Unterer Hellweg|Unterer Hellweg]], der Haupteinheit 542 [[Hellwegbörden]] und der Haupteinheitengruppe 54 [[Westfälische Bucht]] gehört. Im Norden hat der Ort an der [[Gunne (Bentfeld)|Gunne]] einen kleinen Anteil an der Untereinheit 540.20 [[Obere Lippetalung]], die zur Teileinheit 540.2 [[Ostmünsterländer Sande]], der Haupteinheit 540 [[Ostmünsterland]] und der Haupteinheitengruppe 54 Westfälische Bucht gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Sofie Meisel: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 98. Detmold.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Beginnend im Süden grenzt &amp;#039;&amp;#039;Scharmede&amp;#039;&amp;#039; im Uhrzeigersinn an die [[Salzkotten]]er Stadtteile Salzkotten und [[Thüle]], die [[Delbrück]]er Stadtteile [[Anreppen]] und [[Bentfeld (Delbrück)|Bentfeld]] sowie die [[Paderborn]]er Stadtteile [[Elsen (Paderborn)|Elsen]] und [[Wewer]], die allesamt dem [[Kreis Paderborn]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;Geographische Kommission für Westfalen (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Geographisch-Landeskundlicher Atlas von Westfalen, Themenbereich X Administration und Verwaltung, Doppelblatt staatliche und kommunale Verwaltungsgliederung&amp;#039;&amp;#039;, Münster 1990. Vgl. [[Gerhard Henkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geographie des Kreises Büren.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1974, S. 101 und Kartenbeilage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Scharmede gehört wie [[Klima in Ostwestfalen-Lippe|Ostwestfalen-Lippe]] insgesamt zum [[Seeklima|ozeanischen]] [[Norddeutsches Tiefland#Klima und Vegetation|Klimabereich Nordwestdeutschlands]], dem es geringe Temperaturgegensätze und milde Winter verdankt. Allerdings sind schon [[Kontinentalklima|kontinentale Einflüsse]] wirksam. So liegt die Temperatur im Sommer höher und die Nächte sind kühler als in größerer Nähe zur Küste. An der Abmilderung der Niederschlagsmenge und der höheren Zahl an Sonnentagen sind allerdings auch die umliegenden [[Mittelgebirge]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Henkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geographie des Kreises Büren.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1974, S. 24 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung und Ortsname ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Scarhem 1015 Scharmede.jpg|miniatur|Gedenkstein zur ersten urkundlichen Erwähnung 1015]]&lt;br /&gt;
Zum Jahr 1015 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wird Scharmede in der [[Vita Meinwerci]] aus der Zeit um 1160 als &amp;#039;&amp;#039;Scarhem&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Male urkundlich erwähnt. Die heutige Schreibweise des Ortsnamens entstand nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] aufgrund des Vorbilds von Ortsnamen auf &amp;#039;-ede&amp;#039;, nachdem der Ortsname im Spätmittelalter zu &amp;quot;Scharme&amp;quot; verkürzt worden war. Dialektal ist Scharme immer noch üblich. Der ursprüngliche Ortsname wird als &amp;#039;Heim an einer Geländekante oder Böschung&amp;#039; oder &amp;#039;Heim einer Kriegerschar&amp;#039; interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt; Birgit Meineke: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Paderborn (WOB 11)&amp;#039;&amp;#039;. (= Kirstin Casemir, Jürgen Udolph (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB). Verlag für Regionalgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 11. ) Bielefeld 2018, S.&amp;amp;nbsp;365&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Bei einem Brand 1669 wurden die meisten Urkunden vernichtet. Deshalb lässt sich die Geschichte der Gemeinde Scharmede bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts nur mühsam rekonstruieren. Wahrscheinlich wohnten hier schon seit frühester Zeit Menschen, da Wald, Wiesen und fließendes Wasser gute Siedlungsmöglichkeiten boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Scharmede gehört schon seit dem frühen Mittelalter zum Gebiet des späteren [[Hochstift Paderborn|Hochstifts Paderborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 verlor das Hochstift Paderborn mit der Besetzung durch [[Preußen]] seine staatliche Selbständigkeit.&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Scharmede gehörte von 1807 bis 1813 zum [[Kanton Salzkotten]] des [[Departement der Fulda|Departements der Fulda]] im [[Königreich Westphalen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWL&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que1077.pdf Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.); Projekt Westfälische Geschichte : &amp;quot;Königliches Decret, wodurch die Eintheilung des Königreichs in acht Departements angeordnet wird&amp;quot;, mit: &amp;quot;Verzeichniß der Departements, Districte, Cantons und Communen des Königreichs&amp;quot;] (PDF; 5,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Scharmede fiel 1813 nach der napoleonischen Niederlage an Preußen zurück, wurde 1815 in die neue [[Provinz Westfalen]] eingegliedert und kam 1816 durch Erlass der [[Regierungsbezirk Minden|Königlichen Regierung in Minden]] an den neuen [[Kreis Büren]]. Aus dem Kanton Salzkotten wurde im Kreis Büren das [[Amt Salzkotten]], das seit 1859 in Personalunion zusammen mit dem [[Amt Boke]] verwaltet wurde und in den 1930er Jahren im [[Amt Salzkotten-Boke]] aufging.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=uBk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA41#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Minden 1859, S. 41]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lutheraner]] im Ort gehören zur evangelischen Kirchengemeinde Elsen im [[Kirchenkreis Paderborn]] der [[Evangelische Kirche von Westfalen|Evangelischen Kirche von Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Sauerland/Paderborn-Gesetz]] wurden die meisten Gemeinden des Amtes Salzkotten-Boke und somit auch Scharmede am 1. Januar 1975 zur neuen Stadt [[Salzkotten]] zusammengelegt und kamen mit dieser zum Kreis Paderborn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=321}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rechtsnachfolgerin des aufgelösten Amtes Salzkotten-Boke und der Gemeinde Scharmede ist die Stadt Salzkotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharmede ist ein [[Stadtteil]] Salzkottens, und der von den Bürgern gewählte [[Stadtrat]] wählt für die Stadtteile [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt [[Salzkotten]], Detlef Grothmann [Hrsg] &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Stadt Salzkotten – Geschichte einer westfälischen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Quellen zur westfälischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 32), Paderborn 1996, S. 377 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Scharmede.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von 1818 bis 2015 nach nebenstehender Tabelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Einwohnerentwicklung im 19. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Henkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geographie des Kreises Büren.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1974, S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
|1818&lt;br /&gt;
|1831&lt;br /&gt;
|1837&lt;br /&gt;
|1843&lt;br /&gt;
|1849&lt;br /&gt;
|1852&lt;br /&gt;
|1858&lt;br /&gt;
|1867&lt;br /&gt;
|1871&lt;br /&gt;
|1885&lt;br /&gt;
|1895&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|353&lt;br /&gt;
|355&lt;br /&gt;
|383&lt;br /&gt;
|447&lt;br /&gt;
|459&lt;br /&gt;
|499&lt;br /&gt;
|500&lt;br /&gt;
|506&lt;br /&gt;
|489&lt;br /&gt;
|554&lt;br /&gt;
|586&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Einwohnerentwicklung im 20. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Henkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geographie des Kreises Büren.&amp;#039;&amp;#039; Paderborn 1974, S. 28 f. Stadt Salzkotten: &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch 2016.&amp;#039;&amp;#039; Salzkotten 2016 S. 17. Stadt Salzkotten, Detlef Grothmann [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Stadt Salzkotten – Geschichte einer westfälischen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (= [[Friedrich Gerhard Hohmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Quellen zur Westfälischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 32), Paderborn 1996, S. 395. Hans Kohlenberg [Hrsg] &amp;#039;&amp;#039;1978–1980.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Salzkotten.&amp;#039;&amp;#039; Band 30), Salzkotten 1981, S. 505. Hans Kohlenberg [Hrsg] &amp;#039;&amp;#039;1984–1986&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Salzkotten.&amp;#039;&amp;#039; Band 32), Salzkotten 1987, S. 274. Hans Kohlenberg [Hrsg] &amp;#039;&amp;#039;1987–1989&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Salzkotten.&amp;#039;&amp;#039; Band 33), Salzkotten 1990, S. 557.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
|1905&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|1933&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|1946&lt;br /&gt;
|1950&lt;br /&gt;
|1957&lt;br /&gt;
|1961&lt;br /&gt;
|1965&lt;br /&gt;
|1972&lt;br /&gt;
|1975&lt;br /&gt;
|1980&lt;br /&gt;
|1985&lt;br /&gt;
|1989&lt;br /&gt;
|1995&lt;br /&gt;
|2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|604&lt;br /&gt;
|816&lt;br /&gt;
|998&lt;br /&gt;
|996&lt;br /&gt;
|1519&lt;br /&gt;
|1506&lt;br /&gt;
|1541&lt;br /&gt;
|1595&lt;br /&gt;
|1796&lt;br /&gt;
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|1807&lt;br /&gt;
|1702&lt;br /&gt;
|1784&lt;br /&gt;
|1900&lt;br /&gt;
|2036&lt;br /&gt;
|k.&amp;amp;nbsp;A.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Einwohnerentwicklung im 21. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Salzkotten: {{Webarchiv|url=http://www.salzkotten.de/tourismus/zahlen_daten_fakten/StatBuch_gesamt_2011.pdf |wayback=20120907031830 |text=Statistisches Jahrbuch 2011 |archiv-bot=2019-05-12 09:44:51 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB). Stadt Salzkotten: &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch 2016.&amp;#039;&amp;#039; Salzkotten 2016 S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
|2004&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|2493&lt;br /&gt;
|2577&lt;br /&gt;
|2625&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Eingemeindung nach Salzkotten am 1. Januar 1975 hatte Scharmede 1807 Einwohner. Bis zum 31. Dezember 2004 stieg diese Zahl um 686 auf 2493, das heißt, dass die Bevölkerung in diesen drei Jahrzehnten um 37,96 % zunahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharmede Kath.Kirche St.Petrus+Paulus.jpg|miniatur|hochkant|[[St. Peter und Paul (Scharmede)|Katholische Kirche Sankt Petrus und Paulus]]]]&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Bevölkerung in Scharmede ist [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] und gehört zur Pfarrgemeinde Sankt Petrus und Paulus Scharmede im Pfarrverbund Heder-Gunne-Lippe des Dekanats Büren-Delbrück im [[Erzbistum Paderborn]]. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte Scharmede zur Pfarrgemeinde Sankt Laurentius Thüle. Erst seit dem Bau der heutigen Pfarrkirche 1906 neben der damaligen, der heiligen Katharina geweihten Kapelle entfällt der lange Weg zum Gottesdienst nach Thüle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtratswahl ===&lt;br /&gt;
Die letzte Kommunalwahl 2009&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alt.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2009/Gem_raete/c774036kw0900.html  Die Landeswahlleiterin des Landes Nordrhein-Westfalen: &amp;#039;&amp;#039;Das Innenministerium informiert: Endgültiges Ergebnis für Salzkotten, Stadt&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; ergab folgende Verteilung im Salzkottener Stadtrat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] 59,9 %&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 15,9 %&lt;br /&gt;
* [[Freie Demokratische Partei|FDP]] 12,0 %&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] 7,0 %&lt;br /&gt;
* FBI 5,2 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Ortsvorsteherin ist Gisela Buschmeier (CDU).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Am 30. September 1966 genehmigte der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen der damaligen Gemeinde Scharmede, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: &amp;#039;&amp;#039;„Von Grün und Silber (Weiß) geteilt; oben die Zierform eines silbernen (weißen) stehenden Fächers (Palmette) mit dreizehn oben gerundeten Lamellen, deren erste und letzte unten schneckenförmig eingerollt sind; unten die untere Hälfte eines zerbrochenen roten Richtrades mit fünf spitz über den Radkranz hinausragenden Speichen.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung: Die Fächerrosette findet sich als [[Weserrenaissance]]-Motiv am 1589 erbauten Fachwerkspeicher im Ortszentrum. Das Richtrad ist Marterwerkzeug und somit Attribut der heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]], Patronin der ehemaligen Scharmeder Kapelle, die 1907 nach dem Bau der heutigen Pfarrkirche abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 1973 schloss die damalige Gemeinde Scharmede eine Partnerschaft mit [[Cerisy-la-Forêt]] in der Normandie, [[Frankreich]], und ist damit die erste Gemeinde des damaligen Kreises Büren, die eine solche Partnerschaft einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharmede Historischer Speicher.jpg|miniatur|Historischer Speicher von 1589]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eiche in Scharmede Naturdenkmal.jpg|miniatur|hochkant|Alte Eiche (Naturdenkmal)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Scharmede.jpg|miniatur|Bahnhof Scharmede]]&lt;br /&gt;
Sehenswert ist der kulturhistorisch wertvolle Speicher aus dem Jahre 1589 in Stil der Weserrenaissance.&lt;br /&gt;
Hinrich Schulte und seine Ehefrau Katharina errichteten ihn auf dem ehemaligen Amtshof des Paderborner [[Domkapitel]]s. Das Obergeschoss des Fachwerkspeichers mit zwei Stockwerken und Keller dient dem Heimatverein als Versammlungsraum.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;siehe auch [[Liste der Baudenkmäler in Salzkotten]]&amp;#039;&amp;#039; – Scharmede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Naturdenkmäler sind die große alte Eiche an der Bahnhofstraße in Scharmede und die Kastanie am Speicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der SC Concordia 1919 Scharmede e. V. bietet Sportmöglichkeiten in den Abteilungen Fußball, Tennis, Gymnastik, Tanzsport, Lauftreff, Taekwondo, Volleyball, Tischtennis und Darts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Scharmede liegt etwa zwölf Kilometer westlich von Paderborn. &lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Scharmede an der [[Bahnstrecke Hamm–Warburg|Strecke Warburg–Hamm]] wird im Halbstundentakt von der Regionalbahn RB 89 Ems-Börde-Bahn (Münster–Hamm–Paderborn–Warburg) bedient. &lt;br /&gt;
Im Nahverkehr gilt der [[Westfalentarif]]. Es verkehren Busse der Linie 493 auf der Verbindung Paderborn–Scharmede–Salzkotten(–Geseke), betrieben von der [[BahnBus Hochstift]] GmbH (BBH).&lt;br /&gt;
Kleinbusse wie die SK3 sind zudem stündlich im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Ortschaft ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Schultheiß]] (* 1580 in Scharmede, heute Salzkotten; † 1646 in [[Arnsberg]](?)) war zur Zeit der [[Hexenverfolgungen]] einer der berüchtigtsten [[Hexenjäger|Hexenrichter]] in [[Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Paderborner Land]]&lt;br /&gt;
* [[Westfalen]]&lt;br /&gt;
* [[Ländlicher Raum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.salzkotten.de/tourismus/ortschaften/scharmede.php Stadtteil Scharmede der Stadt Salzkotten]&lt;br /&gt;
* [http://www.scharmede.de/ www.scharmede.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Salzkotten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Paderborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Salzkotten)]]&lt;br /&gt;
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