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	<title>Scharfer Hasel-Milchling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T23:38:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Scharfer_Hasel-Milchling&amp;diff=2023174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redf0x: WPCleaner v2.05 - Begriffsklärung. - Amyloid</title>
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		<updated>2025-09-16T13:41:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - Begriffsklärung. - &lt;a href=&quot;/index.php/Amyloid&quot; title=&quot;Amyloid&quot;&gt;Amyloid&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Scharfer Hasel-Milchling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lactarius pyrogalus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Jean Baptiste François Bulliard|Bull.]]&amp;lt;!--1792--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1838--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Milchlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lactarius&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Täublingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Russulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Täublingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Russulales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Lactarius pyrogallus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scharfe Hasel-Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius pyrogalus,&amp;#039;&amp;#039; [[Synonym|syn.]] &amp;#039;&amp;#039;Lactarius hortensis&amp;#039;&amp;#039;), aufgrund seines brennend scharfen Geschmacks auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beißender Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brennreizker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strittmatter2010&amp;quot;/&amp;gt;, ist eine [[Pilze|Pilz]][[Art (Biologie)|art]] aus der Familie der [[Täublingsverwandte]]n (Russulaceae). Die [[Fruchtkörper]] sind gräulich gefärbt und haben entfernt stehende, gelbliche [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]]. Der Pilz wächst bei [[Haseln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Art hat einen Hut von 5–10 cm Durchmesser, der graubraun oder graugelb ist, bisweilen auch mit Oliv- oder Lilatönen.&amp;lt;ref name=Bon&amp;gt; Bon&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist flach konvex bis ganz flach und wird mit zunehmendem Alter trichterförmig. Der Hut ist manchmal konzentrisch gezont, er ist dünnfleischig und wird bei Nässe klebrig, glänzt aber nicht. Der Stiel misst 4–6 cm in der Länge und 7–15 mm im Durchmesser. Er ist allgemein zylindrisch, aber manchmal an der Basis verdickt. Der Stiel ist weißlich oder hat die Farbe des Hutes, sein Fleisch ist ebenfalls weißlich. Der Pilz hat leicht bogig herablaufende Lamellen, die gelb bis orange gefärbt sind, im Alter jedoch ockerfarben werden. Das Fleisch sondert einen brennend scharfen, weißen [[Milchsaft]] aus, der sich mit [[Kalilauge]] gelb färbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Gminder, German J. Krieglsteiner, Wulfard Winterhoff |Titel=Die Großpilze Baden-Württembergs |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Eugen Ulmer |Ort= |Datum=2000 |ISBN=3-8001-3531-0 |Seiten=349 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scharfe Hasel-Milchling produziert einen hellockerfarbenen [[Sporenabdruck]]; die Sporen sind breit elliptisch mit Warzen und einem unvollständigen Netzwerk. Sie erreichen Dimensionen von 7–8 mal 5,5–7 [[Meter #Dezimale Vielfache|µm]].&amp;lt;ref name=Pegler&amp;gt;Pegler&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sporen sind [[Amyloidität|amyloid]], das heißt, sie färben sich mit [[Melzers Reagenz]] blau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lactarius pyrogalus3.jpg|mini|Charakteristisch sind die gelblichen, entfernt stehenden und leicht herablaufenden Lamellen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Phänologie ==&lt;br /&gt;
Der Scharfe Hasel-Milchling ist ein [[Mykorrhiza|Mykorrhizapilz]] und wächst nur bei [[Haseln|Hasel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er ist nicht an Wälder gebunden und wächst häufig in Haselgehölzen, die für [[Stockausschlag]] bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel= Complete British Wildlife|Autor=Paul Sterry|Jahr= 1997|Verlag= [[HarperCollins]]|ISBN= 9780583336383|Seiten= 352}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist weit verbreitet und kommt von August bis Oktober vor.&amp;lt;ref name=Pegler /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lactarius pyrogalus&amp;#039;&amp;#039; hat einen sehr scharfen, bitteren Geschmack&amp;lt;ref name=Bon/&amp;gt; und ist säuerlich. Dies spiegelt sich sowohl in seinem deutschen Namen, als auch in der wissenschaftlichen Bezeichnung &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;pyrogalus&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; wider, was mit &amp;quot;Feuermilch&amp;quot; übersetzt werden kann. Obwohl ungiftig, wird er als ungenießbar angesehen.&amp;lt;ref name=Bon/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechslung ==&lt;br /&gt;
Der [[Gebänderter Hainbuchen-Milchling|Gebänderte Hainbuchen-Milchling]] ist ebenso scharf, wächst aber bei [[Hainbuchen]] und hat einen stärker gezonten Hut, außerdem hat er dichtere, nicht herablaufende Lamellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tintling.com/pilzbuch/arten/l/Lactarius_circellatus.html |titel=Gebänderter Hainbuchen-Milchling Lactarius circellatus |abruf=2020-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Verbogener Milchling|Verbogene Milchling]] hat einen dickfleischigeren, mehr violettlichen Hut, etwas gedrängtere Lamellen und einen violettgrauen Stiel mit gelber Basis. Außerdem wächst er bei [[Birken]], [[Fichten]] und [[Kiefern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entfernt stehenden, gelben Lamellen unterscheiden den Scharfen Hasel-Milchling von anderen grauen &amp;#039;&amp;#039;Lactarius&amp;#039;&amp;#039;-Arten wie dem [[Braunfleckender Milchling|Blassrandigen Milchling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lactarius pyrogalus&amp;#039;&amp;#039; wurde zuerst 1792 von dem französischen [[Mykologe]]n [[Jean Baptiste François Bulliard|Bulliard]] als &amp;#039;&amp;#039;Agaricus pyrogalus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, bevor er 1838 von dem Schweden [[Elias Magnus Fries]] seinen derzeitigen wissenschaftlichen Namen erhielt. Sein spezifischer Name &amp;#039;&amp;#039;pyrogalus&amp;#039;&amp;#039; leitet sich aus den [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] Wurzeln &amp;#039;&amp;#039;pyro-&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;Feuer&amp;quot; und &amp;#039;&amp;#039;gala&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;Milch&amp;quot; ab.&amp;lt;ref name=Liddell1980&amp;gt;{{Literatur | Autor = [[Henry George Liddell]], [[Robert Scott (Altphilologe)|Robert Scott]] | Jahr = 1980 | Titel = A Greek-English Lexicon | Verlag = [[Oxford University Press]] | Ort = Oxford | ISBN =0-19-910207-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Originalbeschreibung von &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Lactarius pyrogalus&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; nicht einer der beiden Arten eindeutig zuzuordnen ist, wird der Name von manchen Autoren auch für den [[Gebänderter Hainbuchen-Milchling|Gebänderten Hainbuchen-Milchling]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://tintling.com/pilzbuch/arten/l/Lactarius_hortensis.html |titel=Beißender Hasel-Milchling Lactarius hortensis |abruf=2020-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor = [[Marcel Bon]] | Ort= Hamburg, Berlin | Jahr = 1988  | Seiten= 84 | Titel = [[Pareys Buch der Pilze]] | Verlag = Paul Parey | ISBN = 3-490-19818-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=David N. Pegler |Titel=Pilze |Verlag=Hallwag |Ort=Bern, Stuttgart |Jahr=1983 |ISBN=3-444-70136-5 |Seiten=78}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Strittmatter2010&amp;quot;&amp;gt;Eric Strittmatter: &amp;#039;&amp;#039;Die Art&amp;#039;&amp;#039; [http://www.fungiworld.com/datenbank/mushdesc.php4?Buchst=L&amp;amp;PILZ=2040&amp;amp;gattcode=lah&amp;amp;nav=no&amp;amp;lang=lat Lactarius pyrogalus]. Auf: fungiworld.com. Pilz-Taxa-Datenbank. 17.&amp;amp;nbsp;November 2010. Abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lactarius pyrogalus|Scharfer Hasel-Milchling (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius pyrogalus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milchlinge]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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