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	<title>Schaprode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:23:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schaprode&amp;diff=233801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-06T09:28:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Schaprode.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/30/48/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/9/58/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Schaprode in VR.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Rügen&lt;br /&gt;
|Amt               = West-Rügen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 3&lt;br /&gt;
|PLZ               = 18569&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038309&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13073081&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SH2&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Dorfplatz 2&amp;lt;br /&amp;gt;18573 Samtens&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-westruegen.de/index.php?id=38 Schaprode auf amt-westruegen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Gerke Puvogel (CDU)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaprode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]] auf der Insel [[Rügen]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Die Gemeinde wird vom [[Amt West-Rügen]] mit Sitz in [[Samtens]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im nordwestlichen Teil des Rügener [[Muttland]]es, 23 Kilometer nordwestlich der Stadt [[Bergen auf Rügen]]. Sie wird im Norden vom [[Wieker Bodden]] begrenzt, im Süden durch die [[Udarser Wiek]], im Westen durch den [[Schaproder Bodden]] und im Nordwesten durch den [[Vitter Bodden]]. Der sogenannte „Stolper Haken“ – vier Kilometer nördlich des Hauptortes Schaprode – markiert auf dem Gemeindegebiet die engste Stelle zwischen den Inseln Rügen und [[Hiddensee]] [[Fährinsel]], die dort nur 1.000&amp;amp;nbsp;Meter voneinander trennen. Dem Ort Schaprode vorgelagert ist die Insel [[Öhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindegliederung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:250&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Granskevitz&lt;br /&gt;
* Lehsten&lt;br /&gt;
* Neuholstein&lt;br /&gt;
* Poggenhof&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:250&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Schaprode&lt;br /&gt;
* Seehof&lt;br /&gt;
* Streu&lt;br /&gt;
* [[Udars]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:250&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wohnplätze und Wüstungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Öhe|Insel Öhe]] (Wohnplatz)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbargemeinden:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige Nachbargemeinde von Schaprode ist [[Trent (Rügen)|Trent]] im Osten, da die Gemeinde ansonsten von Wasser umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet war bis 1326 Teil des [[Fürstentum Rügen|Fürstentums Rügen]] und danach des [[Herzogtum Pommern|Herzogtums Pommern]]. Mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] von 1648 wurde Rügen ein Teil von [[Schwedisch-Pommern]] und 1815 wurde [[Neuvorpommern]] die preußische [[Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1818 gehörte Schaprode zum Kreis bzw. [[Landkreis Rügen]], von 1952 bis 1955 zum [[Kreis Bergen]], danach bis 1990 zum [[Kreis Rügen]] im [[Bezirk Rostock]], seit 1990 wieder zum Landkreis Rügen und seit 2011 zum Landkreis Vorpommern-Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Granskevitz:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Rittergut mit der Burg war ursprünglich im Besitz der Familie von [[Platen (pommersches Adelsgeschlecht)|Platen]]. Um 1427 setzt die genealogische Reihe dieser Familie mit Wilken von Platen ein, gefolgt unter anderem von dem fürstlichen Landvogt Wilken II. von Platen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1903 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; - Hofkalender |Band=Adelige Häuser nach alphabetischer Ordnung |Nummer=Platen |Auflage=Vierter Jahrgang |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1902-11-10 |Seiten=683–686 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8306046 |Abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gutshaus wurde 1765 und im 19. Jahrhundert um- und ausgebaut; Bauteile stammen von 1570. Granskevitz und weitere Nebengüter gehörten zuletzt der [[Deutscher Adel#Briefadel|Briefadelsfamilie]] [[von Schultz]], welche vormals aus dem Herzogtum Magdeburg stammte, 1789 in Wien in den Reichsadelsstand erhoben wurde. Letztlich kam der Besitzerwechsel durch Heirat der Gutserbin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1916 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; - Hofkalender |Band=Briefadelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. S |Nummer=Schultz (1789) |Auflage=Zehnter Jahrgang |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1915-11 |Seiten=866–869 |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1237469 |Abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Agathe von Platen-Granskevitz (1821–1851) mit Gustav von Schultz-Mützkow zustande. Erben wurden die Söhne Hermann von Schultz, bis 1862, dann Gustav von Schultz, bis 1865, und bis 1906 Robert von Schultz. Das Gut war dann bis 1945 im Besitz des jüngsten Bruders von Karl (Carl) von Schultz, verheiratet mit Margarete von Spaeth. Der Gutsherr hatte 1911 den Saatzuchtbetrieb &amp;#039;&amp;#039;Nordsaat&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubertus Neuschäffer: &amp;#039;&amp;#039;Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1993, S. 68, ISBN 3-88042-636-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch mit weiteren Gutsbesitzern etwa ein Jahrzehnt im Aufsichtsrat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]] 1944 |Nummer=Berliner Kindl AG |Auflage=49. |Verlag=[[Hoppenstedt Firmengruppe|Verlag Hoppenstedt]] |Ort=Berlin |Datum=1944 |Seiten=1425 |Online=https://www.google.de/books/edition/Handbuch_der_deutschen_Aktiengesellschaf/rn3PAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Adelwitz+Nette&amp;amp;dq=Adelwitz+Nette&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Berliner [[Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei|Kindl-Brauerei AG]]. Heute befindet sich das Gut wieder im Besitz der [[Saaten-Union|Nordsaat Saatzucht GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lehsten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Nach dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] gehörte Lehsten zuletzt zum Rittergut Granskevitz des Carl (Karl) von Schultz (1880–1945). Die Gesamtbegüterumg umfasste 425 ha Land und beinhaltete ebenso die Norddeutsche Saatzucht KG v. Schultz-Granskevitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuholstein:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Im Zuge einer &amp;#039;&amp;#039;Umbenennungswelle&amp;#039;&amp;#039; fand die Namenserwähnung von Neuholstein 1939 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Reichsministerium des Innern |Titel=Ministerial-Blatt des Reichs- und Preussischen Ministeriums des Innern. 1939 |Sammelwerk=Öffentliche Bekanntmachung |Band=Prov. Pommern |Nummer=Reg. - Bez. Stettin. Landkreis Rügen. Schaprode |Verlag=SV |Ort=Berlin |Datum=1939 |Seiten=1679 |Online=https://www.google.de/books/edition/Ministerial_Blatt_des_Reichs_und_Preussi/t69WAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Neuholstein+R%C3%BCgen&amp;amp;dq=Neuholstein+R%C3%BCgen&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Poggenhof:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Gut war im Besitz der Familie von [[Platen (pommersches Adelsgeschlecht)|Platen]] (ab 1420), dann beim [[Kloster Hiddensee]] (ab 1456), danach bei den Familien von Lotzow (ab 1732), von Nimpsch (18. Jahrhundert) und wieder von Platen (1842–1945). Leutnant Louis von Platen, verheiratet mit Helene von der Lancken-Lanckensburg, und dann ihr Sohn Rickmann von Platen (1882–1946), vertraten die Interessen der Familie vor Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck, Erik Amburger, Carola v. Ehrenkrook geb. v. Hagen |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel). 1975 |Sammelwerk=GHdA, von 1951 bis 2014; gefolgt vom GGH |Band=XIII |Nummer=60 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1975 |ISSN=0435-2408 |Seiten=408–409 |Online=https://d-nb.info/750440643 |Abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Gutshaus stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaprode Ruegen.jpg|mini|Blick auf Schaprode]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaprode:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Schaprode wurde erstmals 1193 urkundlich erwähnt. Vermutlich befand sich bei Schaprode ein slawischer Fürstensitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St.-Johannes-Kirche (Schaprode)|Johanneskirche]] ist ein [[Gotik|gotischer]] [[Backstein]]bau aus dem 15. Jahrhundert. Das Innere des Bauwerkes wird durch eine größtenteils barocke Einrichtung gestaltet. Im Ortskern stehen [[Reet|rohrdachgedeckte]] Fischerkaten, die zum Teil historische geschnitzte Haustüren aufweisen. An vielen Wänden sind Sprüche angebracht – sowohl in [[Standarddeutsch|Hochdeutsch]] als auch in der lokalen [[Niederdeutsche Sprache|Plattvariante]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seehof:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung bestand ein 31 ha Hof der Familie W. Mahnke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streu:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien von der [[Osten (Adelsgeschlecht)|Osten]] (frühe Zeit), von [[Platen (pommersches Adelsgeschlecht)|Platen]] (ab 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts), von Lotzow (ab 1749), sowie von [[Bohlen (Adelsgeschlecht)|Bohlen]] (ab 1757). Casimir Freiherr von Bohlen auf Bohlendorf und Streu ist Anfang des 19. Jahrhunderts der örtliche Grundbesitzer, gefolgt von seinem Sohn Wilhelm von Bohlen, respektive dem Enkel,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1865 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; - Hofkalender |Band=Freiherrliche Häuser nach alphabetischer Ordnung |Nummer=Bohlen |Auflage=Fünfzehnter Jahrgang |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1864-10-22 |Seiten=74–76 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8152551 |Abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Johanniterritter [[Julius von Bohlen]]. Der Freiherr war ebenso Gutsherr und Geschichtsforscher, zudem Erbkämmerer und um 1874 Amtsvorsteher von Trent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bureau der Königlichen Regierung |Titel=Beilage zum 15. Stück des Amts-Blattes der Königlichen Regierung zu Stralsund pro 1874 |Sammelwerk=Öffentliche Bekanntmachung |Verlag=Struck’sche Buchdruckerei |Ort=Stralsund |Datum=1874 |Seiten=90–91 |Online=https://www.google.de/books/edition/Amtsblatt_der_Preu%C3%9Fischen_Regierung_zu/3bdiAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Udars+Gut&amp;amp;pg=PA92&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Johannes (Hans) Volkmann wurde Anfang 20. Jahrhundert Gutsbesitzer und blieb bis 1945. Das Gutshaus stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert; es wurde 1871 umgebaut und teilweise aufgestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Udars:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Udars wurde urkundlich im frühen 14. Jahrhundert erwähnt. Gutsbesitzer waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Familien von Pentz (vor 1408), von Barnekow und bis zur [[Reformation]] das [[Kloster Hiddensee]]. Danach war es bis 1657 [[Kammergut|Domäne]] des Herzogs von Pommern und dann wieder Gutsbesitz der Familien von Wolfrad (bis 1734), von [[Usedom (Adelsgeschlecht)|Usedom]] (bis etwa 1901), Kroos (bis 1926) und Carl von Schultz (bis 1945). Das unsanierte Gutshaus stammt von vermutlich nach 1735 (andere Quelle 1660) mit älteren Resten. Nach 1945 bis 1996 war es ein Wohnhaus. Der Waldpark wurde um 1800 angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insel Öhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Wohnplatz) ist Privatbesitz eines Landwirtschaftsunternehmens. Sie ist nur mit privaten Fährverbindungen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 6 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130735362/html5/Wahl_der_Gemeindevertretung_einer_Mitgliedsgemeinde_MV_86_Mitgliedsgemeinde_Schaprode.html Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CFCFCF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  WG Die Schaproder&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |60,91&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |22,69&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |8,20&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Rüdiger Gau, er wurde mit 75,54 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20190526/130735362/html5/Buergermeisterwahl_Mitgliedsgemeinde_MV_110_Mitgliedsgemeinde_Schaprode.html Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Schaprode.png&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Schaprode&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Unter einem grünen Schildhaupt, darin zwei abgewendet liegende und mit den Halmen schräggekreuzte goldene Weizenähren, gespalten und fünfmal von Silber und Blau gegengeteilt; auf dem Spalt ein goldener Anker.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von dem Sagarder &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Koggelmann&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. Es wurde am 9. November 1999 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr.&amp;amp;nbsp;197 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = [http://amt-wr.de/Schaprode/pdf/HS%20Schaprode%20vom%2009.02.2015.pdf Hauptsatzung §&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;2] (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 21. Januar 2000 durch das Innenministerium genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde besteht aus grünem Tuch, belegt mit einem weiß gesäumten, durchgehenden blauen Kreuz. Die Höhe der Kreuzarme beträgt ein Drittel, die des Saumes ein Zwanzigstel der Höhe des Flaggentuchs. In der Mitte des Flaggentuchs liegt über allem das Gemeindewappen, das zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde vom Heraldiker &amp;#039;&amp;#039;Gerhard Koggelmann&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaprode Fischerkaten.jpg|mini|Fischerkaten am Hafen von Schaprode]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[St.-Johannes-Kirche (Schaprode)|Johanneskirche]]:&amp;#039;&amp;#039; in [[Romanik|romanischer]]&amp;amp;nbsp;und [[Gotik|gotischer]] [[Backstein]]bau aus dem 13. bis 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wehrhof mit [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] Granskevitz:&amp;#039;&amp;#039; Der Wehrhof mit Herrenhaus Granskevitz ab 1570 erbaut, im Besitz der [[Platen (pommersches Adelsgeschlecht)|Herren von der Platen]], im 17. und 19. Jahrhundert umgebaut. Der Wehrhof besitzt Graben und Wälle, das beschränkt sich aber auf das Areal des Herrenhauses.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gutshaus Streu:&amp;#039;&amp;#039; aus dem 18. Jahrhundert, Umbau 1871&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wehrhof mit Herrenhaus Udars:&amp;#039;&amp;#039; Der Wehrhof mit Herrenhaus Udars ist in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. Dieser Wehrhof aus älterer Zeit umfasste das gesamte Gut und nicht nur, wie bei Granskevitz, das Herrenhaus allein. Noch 1920 zeigt das MTB (Preußische Landesaufnahme) Graben und Wall rings um den Hof. Heute ist der nördliche Teil (Graben/Wall) mit einer Straße überbaut, auch Teile der Ostseite sind planiert.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Schaprode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bodendenkmale, Grünanlagen und Naherholung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Aussichtsturm]] an der Udarser Wiek:&amp;#039;&amp;#039; er ermöglicht insbesondere [[Vogelkunde|Ornithologen]] das Beobachten der Vogelbewegungen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwedenschanze:&amp;#039;&amp;#039; die Schwedenschanze liegt am Stolper Haken im Norden der Gemeinde. Sie ist 1700–1720 entstanden, zum Schutz der Einfahrt nach Stralsund.&lt;br /&gt;
* Gutspark in einigen Ortschaften – Streu, Udars, Poggenhof und Retelitz&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schanze bei Seehof:&amp;#039;&amp;#039; (Neuzeit)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burgwall der Slawenzeit:&amp;#039;&amp;#039; (600 bis 1200), Schaprode&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bronzezeitliches Hügelgrab:&amp;#039;&amp;#039; (1700 bis 600 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) nördlich von Schaprode.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hortfund von Schaprode]]&amp;#039;&amp;#039;: In der Nähe des Hügelgrabes wurde 2018 ein größerer Schatz des 10. Jahrhunderts aus Münzen und Schmuck geborgen, der mit dem dänischen König [[Harald Blauzahn]] und seiner Zeit in Verbindung gebracht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wissen/Forscher-bergen-Muenzschatz-von-legendaerem-Koenig &amp;#039;&amp;#039;Forscher bergen Münzschatz von legendärem König&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; am 16. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt, hat aber auch ansteigend touristische Zweige – siehe Verkehr. Auch sonstige Gewerbebetriebe sind angesiedelt, die in den Zweigen Handwerk, Service und Dienstleistungen arbeiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaprode Ruegen Hafen.jpg|mini|Hafen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hafen und Fähren:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bedeutend für die Gemeinde und ganz Rügen ist der [[Hafen]] von Schaprode, über den der Hauptfährverkehr mit [[Hiddensee]] abläuft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.reederei-hiddensee.de/ Website der Reederei Hiddensee]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hafen stellt für Touristen und Einwohner die einzige ganzjährige Möglichkeit zum Erreichen der Insel dar; dies wird von Fahrgastschiffen und Taxibooten ausgeführt. Außerdem verkehrt über den Schaproder Hafen die Lastenfähre &amp;#039;&amp;#039;Vitte&amp;#039;&amp;#039;, auf der Versorgungsfahrzeuge nach Hiddensee gelangen. Während ihres Aufenthalts auf der [[autofrei]]en Insel stellen die meisten Touristen ihre Fahrzeuge auf dem Parkplatz des Hafens ab. Hier hat sich ein eigener Wirtschaftszweig entwickelt, der außer zwei öffentlichen mehrere privat geführte Parkplätze umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bus:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Schaprode und Hiddensee ist auch mehrmals täglich mit Bussen der [[Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen]] (VVR) u.&amp;amp;nbsp;a. vom [[Bahnhof Bergen auf Rügen]] bzw. [[Hauptbahnhof Stralsund]] möglich. Eine ergänzende Busverbindung besteht in den Wintermonaten, wenn der Fährverkehr von [[Stralsund#Häfen|Stralsund]] nach Hiddensee eingestellt ist. In dieser Zeit wird eine Buslinie als Schiffsersatzverkehr eingerichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Fotos aus dem Jahr 1963&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fotothek df ps 0005132 Kirchen ^ Fischerei ^ Fischerhäuser.jpg&lt;br /&gt;
 Fotothek df ps 0005143 Kirchen ^ Fischerei ^ Fischerhäuser.jpg&lt;br /&gt;
 Fotothek df ps 0005140 Kirchen ^ Fischerei ^ Fischerhäuser.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Balthasar Alexander von Platen]] (1725–1757), geboren auf &amp;#039;&amp;#039;Gut Dornhof&amp;#039;&amp;#039; bei Schaprode, preußischer Hauptmann und Adjutant von Generalfeldmarschall [[Kurt Christoph von Schwerin]], mit diesem gemeinsam vor Prag geblieben und auf dem [[Rheinsberger Obelisk]]en verewigt&lt;br /&gt;
* [[Philip Julius Bernhard von Platen]] (1732–1805), geboren auf &amp;#039;&amp;#039;Gut Dornhof&amp;#039;&amp;#039;, schwedische Feldmarschall und Generalgouverneur von [[Schwedisch-Pommern]]&lt;br /&gt;
* [[Baltzar von Platen (Staatsmann)|Baltzar von Platen]] (1766–1829), geboren auf &amp;#039;&amp;#039;Gut Dornhof&amp;#039;&amp;#039;, deutsch-schwedischer Offizier und Staatsmann, am 21. Mai 2004 wurde im Hafengelände ein Gedenkstein für ihn eingeweiht.&lt;br /&gt;
* [[Georg Flohr]] (* 1802 in Schaprode; † 1861 in [[Lübeck]]), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|234531177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Rügen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4597191-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaprode| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Rügen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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