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	<title>Schappen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:21:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schappen&amp;diff=2171358&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18430-6 am 9. Januar 2026 um 15:29 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-09T15:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
Beim  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (slowenisch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;šapanje&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tschappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pisnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frisch und gsund wichsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;   ziehen Kinder in [[Kärnten]] (frisch und gsund schlågen in der Steiermark) und anderswo am [[Tag der unschuldigen Kinder]], dem  [[28. Dezember]], von Haus zu Haus und wünschen  Gesundheit und Glück für das Neue Jahr, während sie mit Zweigen oder Ruten das Gesäß der Erwachsenen bearbeiten. Der Brauch, der – gleich oder ähnlich –  anderswo auch Namen trägt wie z.&amp;amp;nbsp;B.  „Biesnen“,  „Auffrischen“, „Aufkindeln“ etc., ist ein alter Fruchtbarkeitszauber ebenso wie ein [[Heischebrauch]], denn trotz ihrer  körperlichen Züchtigungstätigkeit  erwarten die Kinder, dass sie   mit Süßigkeiten oder Münzen bedacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich steht an diesem Tag das Gedenken an den  [[Kindermord in Betlehem]] auf Geheiß von König [[Herodes]] {{Bibel|Mt|2|16}} im Mittelpunkt und hierfür erfolgt nun  eine symbolische Bestrafung  der Erwachsenen durch Kinder. Die wohlmeinenden Verse, die die „Züchtigung“ begleiten, sind  allerdings nur durch den heidnischen Ursprung des Brauchs erklärbar: Die „Rute“ galt als „Lebens- und Glücksrute“.&amp;lt;ref&amp;gt; Georg Graber, &amp;#039;&amp;#039;Der Schlag mit der Lebensrute (schap´n, frisch und g´sungd, göb´n, leastnen, lesg´n, pisnen oder plißnen), eine uralte Form des Erdkultes&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Carinthia (Zeitschrift)|Carinthia I.]], 100. Jg., Heft Nr. 1. Klagenfurt 1910, S. 3–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal unterschiedliche  Regelungen kann es bei der jetzt geübten Form des Brauches  geben.  So kann der Zeitraum des erlaubten „Schappens“  beispielsweise auf den Vormittag  oder das Alter der Teilnehmer auf den Pflichtschulbesuch  begrenzt sein, doch ist etwa in  [[Feistritz an der Gail]] das Schappen  immer noch ein Bestandteil des Burschenschaftsbrauchtums.&amp;lt;ref&amp;gt;s. {{Webarchiv|url=http://www.burschenschaft-feistritz-gail.at/index.php/galerie/Schappen%20-%202014.html?page=3&amp;amp;catpage=1#category |wayback=20161230180506 |text=Bilder vom Schappen 2011–2014  |archiv-bot=2019-05-12 09:38:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher wurde das Schappen im slowenischsprachigen Raum angeblich  überhaupt nur von Männern ausgeübt, wobei der Schlag mit der Rute Kindersegen bescheren und die Fruchtbarkeit fördern  sollte.&amp;lt;ref&amp;gt; Niko Kuret, Das festliche Jahr der Slowenen. Brauchtum im Jahreslauf. Klagenfurt 1996, S. 213, zitiert nach [http://othes.univie.ac.at/19822/1/2012-04-02_0507084.pdf Sabrina Maria Kuschnig,  Bräuche in den zweisprachigen Ortschaften Kärntens …,] Wien 2012,  S. 87 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verse in Verwendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Frisch und g’sund, frisch und g’sund,&lt;br /&gt;
:Lang leben und g’sund bleibe&lt;br /&gt;
:und a glücklichs Neujahr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frisch und g’sund, frisch und g’sund&lt;br /&gt;
:long lebm und g’sund bleibm&lt;br /&gt;
:nix klunzn und nix klogn&lt;br /&gt;
:bis i wieda kum schlogn!“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder im [[Klagenfurt]]er Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Schipp Schapp frisch und gsund,&lt;br /&gt;
:lång lebn, gsund bleibn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:und a glücklichs neigs joa,&lt;br /&gt;
:nit klunzn nit klågn,&lt;br /&gt;
:bis i wieda kum schlågn!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum Unterkärnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Frisch und g&amp;#039;sund, frisch und g&amp;#039;sund, long lebn, g&amp;#039;sund bleibn, ned klunzn ned klogn bis I wida kumm schlogn. De Engalan mit de goldanen Hoor wünschn eich a guats neigs Johr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Oststeirisches Hügelland|Oststeiermark]] ist folgender Spruch üblich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Frisch und g’sund, Frisch und g’sund&lt;br /&gt;
:ganzes Jahr pumperlg’sund,&lt;br /&gt;
:gern geb’n, lang leb’n, glückselig sterb’n,&lt;br /&gt;
:Christkindl am Hochaltar,&lt;br /&gt;
:des wünsch i dir zum neuen Jahr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Südsteiermark:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Frisch und gsund, frisch und gsund&lt;br /&gt;
:lang leben, gsund bleibn,&lt;br /&gt;
:s&amp;#039;Christkindl am Hochaltar&lt;br /&gt;
:wünscht eich a guats neigs Joar.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weststeiermark:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Frisch&amp;#039;n gsund, &lt;br /&gt;
:frisch&amp;#039;n gsund, &lt;br /&gt;
:lång lebn, ålts Mutterl || ålts Vaterl werden, &lt;br /&gt;
:nix grunzn, nix klågn bis i wieder kimm schlågn.&lt;br /&gt;
:´S Christkindl am Hochaltår &lt;br /&gt;
:wünscht eich ållen a guat&amp;#039;s neig&amp;#039;s Joah!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heischebrauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-18430-6</name></author>
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