<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schannenbach</id>
	<title>Schannenbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Schannenbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schannenbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-13T00:35:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schannenbach&amp;diff=1414343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: /* Weblinks */ Kein relevanter Eintrag für Kap. Weblinks. (siehe Wikipedia:Weblinks)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schannenbach&amp;diff=1414343&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T16:22:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Kein relevanter Eintrag für Kap. Weblinks. (siehe &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Weblinks&quot; title=&quot;Wikipedia:Weblinks&quot;&gt;Wikipedia:Weblinks&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Schannenbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lautertal (Odenwald)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.689552&lt;br /&gt;
| Längengrad             =  8.720913&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 484 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeinde Lautertal --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.95&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 119&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lautertal.de/na-h-tuerlich-erleben/lautertal-stellt-sich-vor/#accordion-1-6 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Schannenbach&amp;#039;&amp;#039;.] In: Webauftritt der Gemeinde Lautertal. Abgerufen im März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-08-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64686&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06254&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schannenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der südlichste Ortsteil der Gemeinde [[Lautertal (Odenwald)]] im [[Landkreis Bergstraße]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Schannenbach liegt im [[Vorderer Odenwald|Vorderen Odenwald]] ca. 7&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Bensheim]] und 3,3&amp;amp;nbsp;km südöstlich der der Gemeindeverwaltung in [[Reichenbach (Lautertal)|Reichenbach]] auf einer gerodeten Bergterrasse am Nordwesthang des 576 Meter hohen [[Krehberg]]s. Das Gebiet des Ortsteils besteht aus der ganz im Süden des Gemeindegebiets liegenden Gemarkung Schannenbach mit einer Fläche von 95 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/063054 |titel=Gemarkung Schannenbach |werk=GEOindex |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon sind 33 Hektar Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Von Schannenbach führt das [[Meerbach (Weschnitz)|Meerbachtal]] nach Westen hinunter durch den &amp;#039;&amp;#039;Märkerwald&amp;#039;&amp;#039; nach [[Gronau (Bensheim)|Gronau]]. Außer einigen Bauernhöfen besteht der Ort aus Wohnbebauung, die sich entlang der &amp;#039;&amp;#039;Krehbergstraße&amp;#039;&amp;#039; mit Unterbrechungen auf eineinhalb Kilometer von Nord nach Süd durch die ganze Gemarkung hinzieht und dabei die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Ober-Schannenbach&amp;#039;&amp;#039; an der östlichen Gemarkungsgrenze bildet. Diese ist mit 540 Meter die höchstgelegene Wohnsiedlung der Gemeinde Lautertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Ortschaften sind im Nordwesten [[Knoden]], im Norden [[Breitenwiesen]], im Nordosten [[Glattbach (Lindenfels)|Glattbach]], im Osten [[Seidenbuch]], im Südosten [[Erlenbach (Fürth im Odenwald)|Erlenbach]], im Süden [[Seidenbach]] und [[Mittershausen-Scheuerberg]], im Südwesten [[Ober-Hambach]] und im Westen [[Gronau (Bensheim)|Gronau]]. Durch den Ort verläuft die [[Kreisstraße]] K&amp;amp;nbsp;56, die von der K&amp;amp;nbsp;55 ([[Gadernheim]] –  [[Glattbach (Lindenfels)|Glattbach]]) abzweigt und als K&amp;amp;nbsp;57 weiter nach [[Heppenheim]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Schannenbach entstand im Gebiet der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039;, einem Verwaltungsbezirk des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]]. Am 20. Januar 773 schenkte [[Karl der Große]] die Stadt [[Heppenheim]] nebst der &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039; dem [[Kloster Lorsch|Reichskloster Lorsch]]. Nach langen Streitigkeiten konnten sich die [[Kurpfalz]] und [[Kurmainz]] Anfang des 14. Jahrhunderts über das Erbe der [[Kloster Lorsch|Lorscher Abtei]] einigen und die Pfälzer Teile wurden durch die [[Oberamt Lindenfels|Amtsvogtei Lindenfels]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes fand der Ort unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schandenbach&amp;#039;&amp;#039; 1398, als Pfalzgraf [[Ruprecht (HRR)|Ruprecht III.]] seinem Schenken Eberhard von [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Erbach]] mit dem Pfälzer Teil von Scharbach [[Lehenswesen|belehnte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch - Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1937, S.&amp;amp;nbsp;632&amp;lt;/ref&amp;gt; Da es im Grenzgebiet zwischen der Kurpfalz und der [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Erbach]] mehrere Vorfälle durch die unübersichtliche Gebietszugehörigkeit gab, einigte sich am 4. Juni 1561 der Pfälzer Kurfürst [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III.]] mit den Brüdern Georg, Eberhard und Valentin, Grafen von Erbach, über einen Gebietstausch. Dadurch kamen die bisher zur Pfälzer [[Oberamt Lindenfels#Thal-Zent|&amp;#039;&amp;#039;Thalzent&amp;#039;&amp;#039;]] gehörigen Dörfer [[Lautern (Lautertal)|Lautern]], [[Gadernheim]] und [[Raidelbach|Reidelbach]] sowie der Pfälzer Anteil an [[Reichenbach (Lautertal)|Reichenbach]] an die Grafschaft Erbach und die erbachischen Dörfer Mittershausen, Mitlechtern, Scheuerberg, Schannenbach, Knoden, Breitenwiesen und Oberlaudenbach an die Pfalz. Dort bildeten sie die [[Oberamt Lindenfels#Neue Zent|&amp;#039;&amp;#039;Neu-Zent&amp;#039;&amp;#039;]] der [[Oberamt Lindenfels|Amtsvogtei Lindenfels]]. Bis 1737 war die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Vogtei]] dem [[Oberamt Heidelberg]] unterstellt, danach wurde [[Oberamt Lindenfels|Lindenfels ein selbständiges Oberamt]] der [[Kurpfalz|„Pfalzgrafschaft bei Rhein“]] (im [[Kurpfalz-Bayern|„Kurfürstentum Pfalzbayern“]] ab 1777).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit über Schannenbach lag anfangs in Heppenheim, wo die [[Hohe Gerichtsbarkeit]] über „Diebstahl, Mordgeschrei, Steinwurf, Räuber und Ketzerei“ bis 1714 blieb. Dagegen wird durch Urkunden belegt, dass die [[Oberamt Lindenfels#Gebiet des Amtes mit seinen Gerichten|„Neu-Zent“]] bereits 1613 bestand und dass 1665 Rechtssachen an das [[Zentgericht]] in [[Mittershausen]] und von da an das kurpfälzische Hofgericht appelliert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=40}} |Seiten=40ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der [[Reformation]] sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter [[Ottheinrich]], Kurfürst von 1556 bis 1559, erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der [[lutherisch]]en und der [[Reformierte Kirchen|reformierten]] bzw. [[Calvinismus|calvinistischen]] Religion. Im Heidelberger Oberamtscompetenzbuch vom Jahr 1610 ist Schannenbach als kirchliche Filiale von Gronau erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1613 wurden 6 [[Hubengut|Huben]] mit 6 Hausgesässene sowie 4 [[Leibeigenschaft|leibeigene]] Männer und 2 Frauen gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot; /&amp;gt; Am Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1648) dürfte der Ort wie viele Gebiete der Kurpfalz fast menschenleer gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1784 wird Schannenbach als Ort mit sechs Häusern, neun Familien und 50 Seelen beschrieben. Die Gemarkung bestand aus 139 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Ackerland, 30 Morgen Wiesen, zwei Morgen Gärten und einem Morgen Wald. Am großen [[Zehnt]]en bezieht die kurpfälzische Hofkammer zwei und das mainzische Domkapitel ein Drittel, während vom kleinen Zehnten der jeweilige Amtmann von Lindenfels zwei, und der lutherische Pfarrer in Grünau ein Drittel erhält.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|1067855437|Seite=509 |Fundstelle=6) Schannenbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine&amp;#039;&amp;#039; findet sich 1786 über Schannenbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Schannenbach. Gränzet gegen Ost an den Kameralwald Seidenbuch; gegen Süd an den Heppenheimer Stadtwald; gegen West an das vorher&lt;br /&gt;
gehende Knoden; gegen Norden abermals an die Knoder Gemarkung. Nicht mehr als 6 Häuser, 9 Familien, 50 Seelen sind im J. 1784 dahier gefunden worden. Die Gemarkung enthält 139 M. Aecker, 3o M. Wiesen, 2 M. Gärten, und 1 M. Hubenwald. Am großen Zehnten beziehet die Kurpfälzische Hofkammer zwei, und das Mainzische Domkapitel ein Drittel; am kleinen aber der zeitliche Amtmann zu Lindenfels zwei, und der Luth. Pfarrer zu Grünau ein Drittel. Dieses und die zween vorhergehenden Weiler (Breitwiesen und Knoden) sind mit der Kurmainzischen Stadt Bensheim, wie&lt;br /&gt;
auch den Gräflich-Erbachischen Dörfern Grünau und Zell, zu der Beholzung und dem Weidtriebe in dem daselbst gelegenen sogenannten Märker-Wald, von Alters her berechtiget; die Jagd ober hat Kurpfalz allein.|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dieses gemeinsame Recht schreibt C.F.M.L. Marchand:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Am 22. Sept. 1615 gab Pfalzgraf Friedrich eine Märkergerichtsordnung für die Bensheimer Markwaldungen zur Beseitigung der dieserhalb zwischen Bcnsheim, Gronau, Zell, Schannenbach, Knoden und Breitenwiesen bestandenen Irrungen. Zu dem Märkergericht stellte Bensheim den Schultheißen und 4 Mann, Gronau und Zell je 1 Mann, Schannenbach Knoden und Breitenwiesen 1 Mann zusammen. Die gemeinschaftlichen Waldungen bestanden aus dem Zellerholz (Vorderwald), Eselberg Kesselberg, Dengelberg, Schülberg und Knodelberg. Bensheim und Gronau hatten die beiden ersten allein. In der Mitte des 17. Jahrhunderts, nachdem die Sache vorher schon im Hofgericht zu Heidelberg streitig gelegen, bestanden noch mancherlei Dissidien, wegen der von Bensheim behaupteten Obermärkerschaft, des Steinsatzrechtes usw.|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 erhielt die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], als Ausgleich für verlorene rechtsrheinische Gebiete, unter anderem Teile der aufgelösten Fürstentümer [[Kurmainz]] und [[Kurpfalz]] und des [[Bistum Worms|Bistums Worms]] zugesprochen. Somit kam das Oberamt Lindenfels und mit ihm Schannenbach an Hessen-Darmstadt. Dort wurde das Oberamt vorläufig als hessische [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] weitergeführt. Die übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“ der ab 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|311428620|Seite=358ff|Seiten=358ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]] wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Damit hatten die „[[Zent Heppenheim]]“ und die mit ihr verbundenen [[Zentgericht]]e endgültig ihre Funktion eingebüßt. Am 14. August 1806 erhob [[Napoleon]] die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt zum [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum]]. 1812 wurde der Amtsbereich des „Amts Lindenfels“ aufgeteilt und Schannenbach erst dem „Amt Bensheim“&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Dahl: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1812. S.&amp;amp;nbsp;248 ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=vJnomI9RGzYC|Seite=248}})&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 18. April des gleichen Jahres mit den anderen Orten der ehemaligen Neu-Zent dem ehemals mainzischen „[[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] Heppenheim“ zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zIBIAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA87#v=onepage&amp;amp;q=Amt%20Bensheim&amp;amp;f=false Sammlung von Verfügungen aus dem Jahr 1812]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurden im Großherzogtum Provinzen gebildet und das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des [[Main]]s gelegenen alten hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in [[Starkenburg (Provinz)|„Provinz Starkenburg“]] umbenannt. 1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogteien]] in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz)|Oberhessen]] aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e eingeführt, wobei Schannenbach zum [[Landratsbezirk Lindenfels]] kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] geschaffen, die unabhängig von der Verwaltung waren. Deren [[Gerichtsbezirk]]e entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken. Für den Landratsbezirk Lindenfels war das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die Verwaltung auf Gemeindeebene neu. So war die [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Mittershausen]] außer für Mittershausen auch für [[Breitenwiesen]], [[Igelsbach (Heppenheim)|Igelsbach]], [[Knoden]], [[Mitlechtern]], Schannenbach und [[Mittershausen-Scheuerberg|Scheuerberg]] zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von [[Schultheiß]]en mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3555013521|Seite=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Schannenbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Schannebach (L. Bez. Lindenfels) luth. und reform. Filialdorf; liegt {{Bruch|1|1|2}}&amp;amp;nbsp;St. von Lindenfels und hat 15 Häuser und 102 Einwohner, welche aus 56 Luth. und 46. Reform bestehen. Durch Tausch kam der Ort 1561 von Erbach an Churpfalz und 1802 kam derselbe an Hessen |vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;wagner&amp;quot;&amp;gt;Georg W. Wagner: Band 1, S.&amp;amp;nbsp;210 ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=SJcAAAAAcAAJ|Seite=210}})&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden die Verwaltungseinheiten weiter vergrößert und es wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem auch Schannenbach gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1842 erfolgte eine Trennung: Schannenbach mit Knoden und Breitenweisen bildete ab dem 22. Juli eine die eigene Bürgermeisterei, die übrigen Gemeinden blieben bei Mittershausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mittershausen-scheuerberg.de/chronik?SID=bba893095b76f7890981f0b643ecc9059105f491 Dorfgeschichte Mittershausen - Scheuerberg], abgerufen im Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039; von 1845 heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Schannenbach bei Lindenfels. — Dorf, zur reformirten Pfarrei Schlierbach, resp. katholischen Pfarrei Lindenfels gehörig. — 154 H. 102 evangel. E. — Großherzogth. Hessen. — Provinz Starkenburg. — Kreis Heppenheim. - Landgericht Fürth. — Hofgericht Darmstadt. — Das Dorf Schannenbach, auch Schannebach genannt, ist im J. 1802 von Churpfalz an Hessen übergegangen.|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;catalog.hathitrust.org&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;, Naumburg 1845, Band 2, S.&amp;amp;nbsp;102 ([https://catalog.hathitrust.org/Record/009731873 online bei Hathi Trust, digital library])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1848 wurden in den Provinzen die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum [[Regierungsbezirk Heppenheim]] vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der [[Reaktionsära]], kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Schannenbach wurde Teil des neu geschaffenen [[Kreis Lindenfels|Kreises Lindenfels]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00232.html?zoom=0.7000000000000002 Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital] |Hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren |Titel=Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852 |Sammelwerk=Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30 |Seiten=224–229 |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und [[Kataster]]listen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3110190567|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ergaben für &amp;#039;&amp;#039;Schannebach&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Alexander Ferdinand Walther: &amp;#039;&amp;#039;Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Jonghans, Darmstadt 1854, S.&amp;amp;nbsp;349([https://books.google.de/books?id=AZAAAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_navlinks_s online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Lutheranisches und Reformatorisches Filialdorf mit 143 Einwohnern. Die Gemarkung bestand aus 380 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 172 Morgen Ackerland, 89 Morgen Wiesen und 111 Morgen Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Statistiken des Großherzogtums Hessen werden, bezogen auf Dezember 1867, für das Filialdorf Schannenbach eigener Bürgermeisterei, 24 Häuser, 152 Einwohnern, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Fürth, die evangelische reformierte Pfarrei Schlierbach bzw. die lutheranische Pfarrei Gronau des Dekanats Lindenfels und die Pfarrei Lindenfels des Dekanats Heppenheim angegeben. Durch die Bürgermeisterei wurden außerdem der Weiler [[Breitenwiesen]] (fünf Häuser, 47 Einwohner) und das Dorf [[Knoden]] (zehn Häuser, 84 Einwohner) verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;, 1869, S.&amp;amp;nbsp;78 ([http://books.google.de/books?id=YeVSAAAAcAAJ online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde eine Anzahl von Verwaltungsreformen beschlossen. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Eingliederung Schannenbachs in den [[Kreis Bensheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kukowski: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3&amp;#039;&amp;#039;, K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 19. Jahrhunderts kündigte sich für den Odenwald langsam das Industriezeitalter an. So leistete die ab 1839 erbaute Staatsstraße von Worms über Bensheim, durch das Lautertal nach Lindenfels und weiter bis Michelstadt einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur des [[Vorderer Odenwald|vorderen Odenwaldes]]. Sie erhielt den auf die [[Nibelungensage]] hinweisenden Namen „Nibelungenstraße“.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1869 wurde die Eröffnung der [[Nibelungenbahn]] von Worms über Lorsch nach Bensheim gefeiert, wo sie Anschluss an die bereits 1846 fertiggestellten [[Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg|Main-Neckar-Bahn]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 wurde Schannenbachs Gemarkungsgröße mit 95,1&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Einwohnerzahlen von 1939 und 1946 zeigen, nahm auch Schannenbach nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] viele [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Flüchtlinge und Vertriebene]] aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Schannenbach zum 1. August 1972 kraft [[Landesgesetz]]es in die Gemeinde Lautertal eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Bergstraße (GVBl. II 330–15 §&amp;amp;nbsp;1) |nr=17| jahr=1972 |datum=1972-07-11 |seite=8 |seiten=222ff |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Ortsteil Schannenbach wurde ein [[Ortsbezirk]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lautertal.de/pdf/na-h-tuerlich-informiert/satzungen/hauptsatzung-1.pdf?cid=baj |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Lautertal |format=PDF;&amp;amp;nbsp;29&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort hat bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt und bietet Touristen Übernachtungsmöglichkeiten und eine Gastwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte im Großherzogtum Hessen ===&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit des Oberamtes Lindenfels ging 1813 an das neue Justizamt in [[Fürth (Hessen)|Fürth]] über. Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] das Gericht erster Instanz. Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Fürth und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL | typ=HRBL | hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein | titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze | nr=15 | jahr=1879 | datum=1879-05-14 | seite=197 | seiten=197–211 | kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Schannenbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vor 1561: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Erbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1561: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]], [[Oberamt Heidelberg]], [[Oberamt Lindenfels|Amt Lindenfels]], [[Oberamt Lindenfels#Neue Zent|Neue Zent]]&lt;br /&gt;
* ab 1737: Heiliges Römisches Reich, Pfalzgrafschaft bei Rhein, [[Oberamt Lindenfels]], Neue Zent&lt;br /&gt;
* ab 1777: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz-Bayern|Kurfürstentum Pfalzbayern]] (durch Erbfall), Pfalzgrafschaft bei Rhein, Oberamt Lindenfels, Neue Zent&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], [[Oberamt Lindenfels|Amt Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Lindenfels&lt;br /&gt;
* ab 1812: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Starkenburg, [[Amt Bensheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Amt Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Lindenfels]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Bensheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Bergstraße]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Gemeinde Lautertal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Schannenbach 132 Einwohner. Darunter waren 6 (4,5 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 18 Einwohner unter 18 Jahren, 51 zwischen 18 und 49, 33 zwischen 50 und 64 und 27 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 63 Haushalten. Davon waren 18 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 18 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 21 Paare mit Kindern, sowie 6 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 15 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 42 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1613: || 6 [[Hausgesess]]ene, [[Leibeigenschaft|Leibeigene]]: 4 Männer, 8 Frauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1784: || 50 Seelen, sechs Häusern mit neun Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 102 Einwohner, 15 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;wagner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Schannenbach|width=450|float=none|maxEinwohner=150&lt;br /&gt;
|136|146|148|142|150|145|160|161|123|113|150|163|120|117|152|134|116|121|146&lt;br /&gt;
|vor1834=(1784,50)(1800,-1)(1828,102)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,132)(2013,148)(2022,119)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Gemeinde Lautertal&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 56 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] (= 54,90 %), 46 [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierte]] (= 45,10 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 101 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 83,47 %), 20 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 16,53 %)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
;Ortsbeirat&lt;br /&gt;
Für Schannenbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Schannenbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]], nach Maßgabe der §§ 81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des [[Kommunalwahlrecht (Hessen)|Kommunalwahlgesetzes]] in der jeweils gültigen Fassung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Schannenbach 66,34 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06431014/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=515&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_652 |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbeirat Schannenbach |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Lautertal |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Kandidaten gehörten der „Wählervereinigung Schannenbach“ an. Der Ortsbeirat wählte Andreas Benker zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://lautertal.gremien.info/committee.php?id=OBSch |titel=Ortsbeirat Schannenbach |werk=Rats-Info-System |hrsg=Gemeinde Lautertal |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den überörtlichen Verkehr ist Schannenbach durch die [[Kreisstraße]] K 56 erschlossen, ein kurzer Abzweig von der K 55, die nach Norden an Knoden und Breitenwiesen vorbei bei [[Gadernheim]] in die als [[Nibelungenstraße]] bekannte [[Bundesstraße 47]] einmündet, und nach Osten über Seidenbuch nach Glattbach an den &amp;#039;&amp;#039;Schlierbach&amp;#039;&amp;#039; zu Tal führt. Die Hauptstraße des Ortes heißt &amp;#039;&amp;#039;Krehbergstraße&amp;#039;&amp;#039;. Sie führt vom Ortseingang im Norden bis zu den letzten Häusern von Ober-Schannenbach im Süden. Von dort aus führen [[Forststraße]]n hinauf auf den Krehberggipfel sowie in den [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheimer]] Ortsteil [[Ober-Hambach]]. In der Ortsmitte zweigt die &amp;#039;&amp;#039;Gronauer Straße&amp;#039;&amp;#039; ab und führt als Forstweg zum gleichnamigen Nachbarort hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Goswin Widder: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig 1786–1788. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015014113016&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=5 Online bei Hathi Trust, digital library])&lt;br /&gt;
* Georg W. Wagner: Oktober 1829: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=}} }}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Lautertal-Schannenbach |GND=4505190-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.schannenbach.de/ |titel=Schannenbach im Odenwald |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.schannenbach.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |abruf=2020-08-06}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lautertal.de/na-h-tuerlich-erleben/lautertal-stellt-sich-vor/#accordion-1-6 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Schannenbach&amp;#039;&amp;#039;.] In: Webauftritt der Gemeinde Lautertal.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13157|titel=Schannenbach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=13157|titel=Schannenbach, Landkreis Bergstraße|datum=2018-05-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch - Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1937, S.&amp;amp;nbsp;632–633&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=14 |seiten=10 und 64 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=14 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2013&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lautertal.de/schannenbach.html |titel=Ortsteil Schannenbach |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Lautertal |abruf=2020-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140221075729/http://www.lautertal.de/schannenbach.html |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lautertal (Odenwald)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4505190-2|VIAF=237443307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lautertal (Odenwald))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1398]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
	</entry>
</feed>