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	<title>Schankweiler Klause - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:58:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RoBri: Revert: WP:Q</title>
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		<updated>2026-04-15T08:31:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Q&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Q (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Q&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schankweiler Klause 71.jpg|mini|hochkant=1.5|Schankweiler Klause mit Wallfahrtskapelle Mariahilf und Klausnerwohnung (2023)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schankweiler Klause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine einstige Einsiedelei mit [[Wallfahrt]]skapelle in der Gemeinde [[Schankweiler]] (Pfarrei Holsthum) im [[Eifelkreis Bitburg-Prüm]] ([[Rheinland-Pfalz]]) genannt. Sie ist heute [[Wallfahrtsort|Pilgerstätte]] zu [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], der [[Mutter vom guten Rat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Virtuelles Archiv Holsthum B 0014.jpg|mini|Blick in die Wallfahrtskapelle (um&amp;amp;nbsp;1895)]]&lt;br /&gt;
1648 erhielt der Einsiedler Johann Seelmayer, der aus [[Haslach im Kinzigtal]] stammte, von Wolfgang Heinrich von [[Metternich (Adelsgeschlecht)|Metternich]] (1615–1699), Herrn zu Bourscheid, die Erlaubnis zur Errichtung einer Klause und Kapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Mayer 2004, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1732 bis 1733 wurde sie als Wallfahrtskirche mit einem prunkvollen [[Hochaltar]] nach Plänen des [[Tirol]]er Meisters [[Joseph Dangel]] neu errichtet. Dangel wirkte auch am Bau von [[St. Paulin]] in [[Trier]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Kirchenbau entstand 1762 bis 1763 im Auftrag der [[Kollator]]in [[Maria Theresia von Eltz-Rodendorf]] (1720–1803) nördlich angebaut an die Wallfahrtskirche. Der Hochaltar wird dem Neuerburger Bildhauer Eberhard Hennes (1737–1797) zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Erschens–Schmitt 1998, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorgänger-Kirche von 1730 an der Südseite des [[Chor (Architektur)|Chores]] diente nach Vollendung des Neubaus zunächst als Sakristei und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu einem Wohnhaus als Klausnerwohnung umgebaut. Zuletzt wohnte dort bis 2025 ein Eremit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung der Kapelle ==&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
Die Kapelle ist ein einschiffiger verputzter Bruchsteinbau mit im Osten [[Walmdach|Halbwalmdach]] und hoher Westfassade mit Spitzgiebel. Das Portal in der Mitte der Fassade schließt mit einem doppelt geschweiften [[Türsturz]] ab, in dem ein Schlussstein mit einem Wappen und den Initialen der [[Maria (Mutter Jesu)|Gottesmutter Maria]] sitzt. In einer rundbogigen Nische über dem Portal steht eine steinerne Madonnenstatue, begleitet von zwei Engelsköpfen. Ansonsten ist die Fassade von je einer ovalen Luke links und rechts vom Portal sowie zwei runden Fenstern links und rechts im Giebel und vom Zifferblatt der Uhr unterbrochen. Die Seitenwände sind durch Rundbogenfenstern gegliedert; innen ist der Raum in vier [[Joch (Architektur)|Joche]] mit [[Kreuzgewölbe]]n unterteilt. Auf dem Dach, knapp hinter dem Giebel sitzt ein schieferverkleideter achtseitiger [[Dachreiter|Reiter]] mit Schallöffnungen und [[Zwiebelturm|Zwiebelhaube]]. Den Abschluss bildet ein fein gearbeitetes Kreuz, auf dem wie auf den Türmen der meisten katholischen Kirchen als [[Wetterfahne]] ein goldener Hahn sitzt. In dem Dachreiter hängen zwei kleine alte Glocken, eine aus dem Jahr 1770, die zweite aus der Zeit um 1880, nachdem ihre Vorgängerin 1796 von Franzosen beschlagnahmt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://schankweiler-klause.de/baubeschreibung/ |titel=Baubeschreibung|werk=Schankweiler Klause |sprache=de |abruf=2026-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenausstattung ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts| Schankweiler Klause 15.jpg |250| Schankweiler Klause 25 Gnadenbild (bearb Sp).jpg |108|Blick zum Altar|Gnadenbild}}&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Schankweiler Klause 63 Madonna (bearb Sp).jpg|150|SchankweilerKlause KanzelH1.jpg|183|Schwarze Madonna|Kanzel}}&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskapelle Mariahilf ist heute Pilgerstätte zur [[Maria, Mutter vom Guten Rat|Mutter vom guten Rat]]. Das Gnadenbild des Hochaltars geht auf das [[Gnadenbild Mariahilf|Mariahilf-Bild]] von [[Lucas Cranach d. Ä.]] zurück, das er nach 1537 für den [[Kurfürstentum Sachsen|Sächsischen Hof]] zu [[Dresden]] malte, der Legende nach in Anwesenheit von [[Martin Luther]]. Es steht im Mittelpunkt des Altars, flankiert von zwei in Gold gefassten Figuren des Königs David und Johannes des Täufers. Über den an das  [[Altarretabel]] anschließenden [[Opfergangsportal]]en steht links eine Figur des [[Erzengel Michael|Erzengels Michael]] und rechts die eines Schutzengels. In dem von marmorierten Säulen und einem schwungvollen Gebälk getragenen Altarauszug schwebt in einem Strahlenkranz die [[Trinität|Heilige Dreifaltigkeit]], links Jesus mit dem Kreuz, rechts Gottvater und oben der [[Heiliger Geist|Heilige Geist]] in Gestalt der Taube. Auf den [[Volute]]n neben dieser Darstellung kniet auf jeder Seite halb schwebend ein Engel in ehrerbietiger Haltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der rechten Wand steht eine Madonna mit Jesuskind, die auf die Zeit um 1780 geschätzt wird. Sie ist [[Fassung (Bemalung)|farbig gefasst]], doch Gesicht und Hände sind schwarz. Wie es heißt, sei beides in der Zeit der [[Pest]] schwarz geworden, als die Menschen in der Angst vor dem „[[Schwarzer Tod|Schwarzen Tod]]“ lebten. Nach einer neuzeitlichen Auslegung der Legende wollte Maria durch die Verfärbung ihre Solidarität mit den Kranken zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren des heiligen [[Ivo von Chartres|Bischofs Ivo von Chartres (1040–1116)]] und des heiligen [[Johannes Nepomuk|Johannes von Nepomuk (1350–1393)]] stammen wahrscheinlich aus jüngerer Zeit. In der Nische des linken Seitenaltars steht eine Figurengruppe der heiligen [[Anna (Heilige)|Mutter Anna]] mit ihrem Kind [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], dem sie aus einem Buch das Lesen lehrt. Die Statue im rechten Seitenaltar zeigt [[Antonius der Einsiedler|Antonius den Einsiedler]], einen frühen christlichen Heiligen, der als [[Asket]] in der Einsamkeit gelebt haben soll und dem Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen nachgesagt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich der Kapelle stehen zwei von ehemals vier [[Beichtstuhl|Beichtstühlen]]. Ihre Tür und die Säulen des Aufbaus aus dunklem, rotbraunem Holz sind mit [[Intarsie]]n verziert und das Giebelfeld über geschwungenem Gebälk enthält jeweils ein farbiges Relief.  Ein Relief der nicht mehr erhaltenen Beichtstühle ist einer Wand angebracht. Die Bilder zeigen [[König David]], [[Maria Magdalena]] und [[Maria von Ägypten]], eine geschichtlich nicht nachgewiesene Heilige des 4. Jahrhunderts, die der Legende nach zur Buße für ihre Sünden viele Jahre in der Wüste gelebt haben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Rückwand der Kapelle über dem Portal hängt ein Ölbild, das wahrscheinlich im 18. Jahrhundert von einem unbekannten Maler geschaffen wurde. Es zeigt Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung. Möglicherweise stammt es aus dem [[Kloster Echternach]] oder aus dem [[Schloss Weilerbach (Eifel)|Schloss Weilerbach]]. Nachdem es im Laufe der Jahrhunderte verblasst und stellenweise beschädigt worden war, wurde es in der Werkstatt der Restauratorin Katrin Etringer in Koblenz wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel ist aus Eichenholz. In die Wangen des Treppenaufgangs, den [[Kanzelkorb]] und den Schalldeckel sind [[Intarsie]]n eingelassen, ergänzt durch weitere goldene Verzierungen. Farblich gefasst sind die kleinen, am unteren Rand des Kanzelkorbs sitzenden Skulpturen der vier Evangelisten, eine Madonna auf dem Schalldeckel sowie rechts und links von ihr je ein Engelskopf und hinter ihr ein Engel mit Posaune. Ein ebenfalls farbiges Relief an der Rückwand der Kanzel stellt den heiligen [[Willibrord]] (648–739) dar, Bischof und Abt der [[Reichsabtei Echternach|Abtei Echternach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rokoko-Ausstattung der Kirche wurde zuletzt in den Jahren 2017 und 2018 restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://schankweiler-klause.de/inneneinrichtung/ |titel=Inneneinrichtung |werk=Schankweiler Klause |sprache=de |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klause ==&lt;br /&gt;
Neben der Kapelle befindet sich die sogenannte Klause, eine Klausnerwohnung, die heute die Form eines zweigeschossigen Anbaus an die Kapelle hat und bis 2025 als Wohnung eines [[Eremit]]en diente. 1772 wurde erstmals eine Klausnerwohnung aus Stein errichtet, die außen rechts unter dem Chorfenster der jetzigen Kapelle lag, zuletzt als Viehstall diente und 1956 abgerissen sowie später neu errichtet  wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gründung 1648 sind etwa 25 Eremiten und eine Eremitin erfasst. Sie lebten in völliger Armut und Askese, ihr Tagesablauf war bestimmt durch festgelegte [[Stundengebet|Gebetszeiten]]. Ihren Lebensunterhalt bestritten sie aus Almosen und aus einem Garten. Die Klausner gehörten im 18. Jahrhundert der luxemburgischen Eremitenkongregation an. Deren [[Visitator]]en überwachten und betreuten die Eremiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früherer Zeit war es häufig ein Ordensmann, der die Kapelle pflegte und sich um die Pilger kümmerte. Von 2008 bis 2021 lebte in den Sommermonaten ein pensionierter Priester in der Klause,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.holsthum.de/region-entdecken/in-und-um-holsthum/82-schankweilerklause |text=Schankweiler Klause auf holsthum.de |wayback=20190102143201 |archiv-bot=2024-05-04 22:16:10 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Frühjahr 2024 bis Mitte 2025 war die Klause von einem Ordensgeistlichen der [[Lazaristen|Vinzentiner]] als Eremit auf Probe bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Liste bekannter Eremiten&lt;br /&gt;
* 1732–1761 Bernhard Uhren (geb. 1708 in Vianden)&lt;br /&gt;
* 1898–1934 Bruder Alfons (bürgerlich Hermann Wallraff aus Horrem), starb am 1. Januar 1940 im Kloster der Barmherzigen Brüder in Trier.&lt;br /&gt;
* 1936–1937 Bruder Petrus (bürgerlich Richard Josef Windisch aus [[Frankfurt-Hausen|Hausen]]) verließ die Klause nach langen Auseinandersetzungen mit der Pfarrgemeinde.&lt;br /&gt;
* 2004–2006 Schwester Johanna (bürgerlich: Petra Tesch)&lt;br /&gt;
* 2008–2021 Pfarrer i. R. Walter Bongartz („Kläusges-Pastor“)&lt;br /&gt;
* 2024–2025 Pater Christian Rolke [[Lazaristen|CM]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-88462-132-7|Seiten=506–508}}&lt;br /&gt;
* Elke Erschens-Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Altarbauer aus Neuerburg/Eifel und ihre Werke im Zusammenhang des Barock im Bereich Eifel und Ardennen.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-631-32863-X.&lt;br /&gt;
* Manuel Kehrli: &amp;#039;&amp;#039;Holsthum und Alteuropa&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Holsthum – Ein Dorf in der Südeifel&amp;#039;&amp;#039;, Neuerburg 2017, S. 65.&lt;br /&gt;
* Werner Laeis: &amp;#039;&amp;#039;Die Schankweiler Klause.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eifeljahrbuch 1980.&amp;#039;&amp;#039; S. 51–72.&lt;br /&gt;
* Matthias Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Marien-Wallfahrtskirche Schankweiler Klause.&amp;#039;&amp;#039; Neuerburg 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://schankweiler-klause.de/ Fördergemeinschaft Schankweiler Klause]&lt;br /&gt;
* [http://www.eifel.de/go/sehenswertes-detail/schankweiler_klause.html www.eifel.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.8845|EW=6.3876|type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle des Bistums Trier|Schankweiler Maria]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Eifelkreis Bitburg-Prüm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Bistums Trier|Schankweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Schankweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1733]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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