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	<title>Schanfigg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schanfigg&amp;diff=413543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Name */ kann man zusammennehmen</title>
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		<updated>2025-10-28T08:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Name: &lt;/span&gt; kann man zusammennehmen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schanfigg Praden.jpg|mini|Blick von [[Praden]] talaufwärts Richtung [[Pagig]] – [[St. Peter GR|St. Peter]]. Ganz rechts hinten [[Sapün]] und [[Strelapass]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schanfigg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ʃanˈfɪk}}]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden. Das Aussprachewörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 702.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[walser]]deutsch &amp;#039;&amp;#039;Tschelfigg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schelfigg,&amp;#039;&amp;#039; [[Bündnerromanisch|rätoromanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Scanvetg&amp;#039;&amp;#039;) ist ein langgestrecktes [[Tal]] im [[Schweiz]]er [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Graubünden]]. Es beginnt im Osten der Hauptstadt [[Chur]] bei [[Maladers]] auf der Nord- bzw. bei [[Passugg]] auf der Südseite und steigt bis zum [[Welschtobel]] und zum Ferienort [[Arosa]] stetig an, wo es sich zu einem Kessel weitet. Durchflossen wird das Schanfigg von der [[Plessur]], die bei Chur in den [[Rhein]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schanfigg liegen (im Uhrzeigersinn) auf der rechten Talseite die Dörfer [[Maladers]], [[Calfreisen]], [[Castiel]], [[Lüen]], [[Pagig]], [[St. Peter GR|St.&amp;amp;nbsp;Peter]], [[Molinis]], [[Peist]], [[Langwies GR|Langwies]] und die [[Sunnenrüti]]. Links der Plessur liegen Arosa, die [[Litzirüti (Schanfigg)|Litzirüti]], [[Tschiertschen]], [[Praden]] und Passugg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Namens &amp;#039;&amp;#039;Schanfigg&amp;#039;&amp;#039; ist unklar. Erste Erwähnungen finden sich in Urkunden der Jahre 765 und 841, wo von &amp;#039;&amp;#039;in Scanavico&amp;#039;&amp;#039; die Rede ist. Der Name gehört, wie auch die Ortsnamen [[S-chanf]] (Engadin) und [[Schaan]] (Liechtenstein), zu einem wohl [[Räter|rätischen]], aber in seiner Bedeutung undurchsichtigen Stamm &amp;#039;&amp;#039;*skanava-;&amp;#039;&amp;#039; die Endung geht auf ein Suffix &amp;#039;&amp;#039;-īccu&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rätisches Namenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien.&amp;#039;&amp;#039; Bearb. und hrsg. von [[Andrea Schorta]]. Francke, Bern 1964 (Romanica Helvetica 63), S.&amp;amp;nbsp;833 ([https://books.googleusercontent.com/books/content?req=AKW5QacXYLmJrR-ElXpur6A94b2DfugkIxMguDGEeASndFDxyJXhqw4NZdtfvpCk0aySTTEpY_QONLw6PrlmR5a1dmKAVJ2V7clEFoqHeJl206qdHe0dWWjR45a7cfCZgUXawTgE_mBc5KaH-Klj-AHGbLgbnnmUAQY1Rr7_O0MkNg5rieVT02a3rOWKypWurfzaxsKHY PDF bei Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Geographisch bezeichnete der Begriff Schanfigg ursprünglich nur das Gebiet zwischen Chur-Sassal und dem Peister Frauentobel. Die Schaffung des [[Kreis Schanfigg|Kreises Schanfigg]] im Jahre 1851 führte mit der Zeit dazu, dass auch das Gebiet Langwies sowie das Aroser Tal unter der Bezeichnung subsumiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ueli Haldimann, Tibert Keller, Georg Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Chur-Arosa-Bahn – Streifzug durch das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; AS Verlag &amp;amp; Buchkonzept AG, Zürich 2014, ISBN 978-3-906055-25-1, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Langwieser Viadukt 02edit.JPG|mini|Der [[Langwieser Viadukt]], Wahrzeichen der Talschaft Schanfigg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch erschlossen wird das Tal von der äusserst kurvenreichen, aber mittlerweile gut ausgebauten [[Schanfiggerstrasse]]. Im Winter kann es ab Langwies tageweise auch zu einem Kettenobligatorium kommen (Fahrzeuge mit Allradantrieb ausgenommen). Die [[Rhätische Bahn]] mit ihrer [[Bahnstrecke Chur–Arosa|Linie Chur-Arosa]] verfügt über spezielle [[Bahnhöfe der Arosabahn#Die Bahnhofsgebäude der Schanfigger Zwischenstationen|Bahnhofsgebäude]], die bei der Bahneröffnung grosse Beachtung fanden. Die Strecke, die während zehn Jahren auch vom [[Arosa-Express]] bedient wurde, wird mit Panoramawagen befahren. Das [[Postauto]] verkehrt nur bis [[Peist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architektonisch ragen der [[Langwieser Viadukt]] und der [[Gründjitobel-Viadukt]] bei [[Langwies GR|Langwies]] heraus, neuerdings auch die Autobrücke über das [[Castielertobel-Brücke|Castielertobel]].&lt;br /&gt;
Im Gespräch ist seit Beginn 2005 auch wieder der bereits in den 1970er-Jahren vom Bündner [[Grosser Rat (Graubünden)|Grossen Rat]] genehmigte, doch bislang noch nicht realisierte Bau der [[St. Luzibrücke]], einer Hochbrücke vom Araschgerrank (auf der Strecke Chur – [[Lenzerheide/Lai|Lenzerheide]] bei der Abzweigung nach [[Tschiertschen]]) hinüber in Richtung Maladers. Diese Brücke erschlösse das Schanfigg unter Umgehung der verkehrsgeplagten Churer Innenstadt rund um das Obertor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 2008 erfolgter parlamentarischer Vorstoss für den Bau einer unterirdischen Bahnverbindung vom Schanfigg ins [[Landwasser (Albula)|Landwassertal]] wird zurzeit von der Bündner Regierung angesichts knapper finanzieller Mittel nicht als prioritär erachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Auftrag Jenny betreffend Ausarbeitung einer Zweckmässigkeits- und Machbarkeitsstudie für einen Bahntunnel Schanfigg – Davos vom 21. Oktober 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Organisation ==&lt;br /&gt;
Politisch gehörte das Schanfigg von 1851 bis 2016 grösstenteils zum [[Kreis Schanfigg|gleichnamigen Kreis]], nur die beiden Dörfer auf der Südseite des Tals, [[Tschiertschen]] und [[Praden]], waren Teil des Kreises [[Kreis Churwalden|Churwalden]]. Beide Kreise gehörten zum [[Plessur (Bezirk)|Bezirk Plessur]]. Seit 2016 ist das Schanfigg Teil der [[Region Plessur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Sprache ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Calfreisen Ansicht.jpg|mini|[[Calfreisen]], Ansicht von [[Tschiertschen-Praden]]]]&lt;br /&gt;
[[Ethnie|Ethnisch]] sind die Schanfigger ursprünglich grossteils [[Rätoromanen]], welche höchstwahrscheinlich [[surmiran]] sprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kessler&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Mundart des Schanfigg. Mit besonderer Berücksichtigung ihrer Diphthongierungen.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Universität Zürich. Karras, Kröber &amp;amp; Nietschmann, Halle (Saale) 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ueli Haldimann, Tibert Keller, Georg Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Chur-Arosa-Bahn – Streifzug durch das Schanfigg&amp;#039;&amp;#039;, AS Verlag &amp;amp; Buchkonzept AG, Zürich 2014, ISBN 978-3-906055-25-1, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele romanische [[Flurname]]n, insbesondere ab Peist talauswärts, zeugen heute noch davon. Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts begannen deutschsprachige [[Walser]] einerseits von [[Davos]] und anderseits vom [[Prättigau]] aus das innere Schanfigg in Arosa und Langwies – samt den Seitentälern [[Sapün]] und [[Fondei]] sowie [[Medergen]] und [[Praden]] – zu besiedeln. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts wechselte auch die Stadt Chur definitiv zum Schweizerdeutschen. Die alträtoromanische Sprache im Schanfigg wurde fortan von zwei Seiten her zunehmend zurückgedrängt. Dabei erwies sich insbesondere Langwies mit seinem weit vorgeschobenen «Aussenposten» Praden als Kristallisationskern und Strahlungszentrum zur Ausbreitung der (walser)deutschen Sprache im Schanfigg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdeutschung von Langwies aus vollzog sich schrittweise. Eine ähnliche Entwicklung liess sich auch im benachbarten [[Prättigau]], dort von [[Klosters]] und [[St.&amp;amp;nbsp;Antönien]] ausgehend, beobachten. Bereits um 1500 sprach man überall im Schanfigg deutsch, ausser in Lüen, Castiel und Calfreisen. Diese drei Gemeinden waren noch um 1570 zweisprachig, und erst 1650 war das Rätoromanische überall im Tal verschwunden. Durch das stufenweise Fortschreiten des Sprachwechsels entwickelten sich deutlich verschiedene Ortsdialekte. Sprachlich ist das rätoromanische Adstrat bis heute an der für den Walserdialekt des [[St. Peter GR#Ausserschanfigg|Ausserschanfiggs]] typischen [[Diphthong]]ierung der althochdeutschen Hochzungenvokale /iː/, /yː/ und /uː/ erkennbar: So heisst es etwa in der traditionellen Mundart von St.&amp;amp;nbsp;Peter und Castiel &amp;#039;&amp;#039;Eisch&amp;#039;&amp;#039; [eɪʃ] und &amp;#039;&amp;#039;Mous&amp;#039;&amp;#039; [moʊs], nicht &amp;#039;&amp;#039;Ysch&amp;#039;&amp;#039; [iːʃ] und &amp;#039;&amp;#039;Muus&amp;#039;&amp;#039; [muːs] wie sonst im Walserdeutschen oder &amp;#039;&amp;#039;Ys&amp;#039;&amp;#039; [iːs] und &amp;#039;&amp;#039;Muus&amp;#039;&amp;#039; [muːs] wie im Churer Dialekt. Die gleiche Diphthongierung kennt auch das Romanische des Unterhalbsteins von [[Filisur]] (im romanischen Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;Filisour&amp;#039;&amp;#039;) bis [[Vaz/Obervaz|Obervaz]]. Sie muss sich damit zu einer Zeit entwickelt haben, als das [[St. Peter GR#Ausserschanfigg|Ausserschanfigg]] zweisprachig romanisch-deutsch war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kessler&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://klubkran.ch/focus/arosaschanfigg/?portfolio=landwirtschaft-qr |wayback=20151123005335 |text=Kurzfilm «Geissenpeter &amp;amp; Bergheuet» mit diversen Dialektmustern aus dem Schanfigg}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Amtssprache]] ist somit heute überall deutsch. Das alltagssprachliche [[Walser]]deutsch wird jedoch zunehmend durch eine Variante des [[Bündnerdeutsch]]en des Churer Rheintals ersetzt. In der ursprünglich kleinsten Talgemeinde Arosa, welche ab 1890 eine rasante Bevölkerungsentwicklung erlebt hatte, wird schon seit Generationen ein Durchschnitts-Bündnerdeutsch gesprochen. Neben der allgemeinen Zuwanderung hat auch der Zweitwohnungsbau in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Auswärtige zu mehrwöchigen oder -monatigen Aufenthalten im Jahr gemacht. Hier verschwimmt – nicht zuletzt auch sprachlich – die Grenze zwischen Einheimischem und Gast. In der ehemaligen [[Pendlergemeinde]] Maladers (2020 mit Chur fusioniert) spricht man seit längerem mehrheitlich den Dialekt der nahegelegenen Kantonshauptstadt Chur, das [[Churerdeutsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Maladers 1900 Kopie Reutlinger (Vater).jpg|mini|Historisches Gemälde in der [[Reformierte Kirche Maladers|reformierten Kirche Maladers]]]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsmehrheit gehört seit der [[Reformation]]szeit in ungebrochener Folge der [[Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden|Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden]] an. Evangelische Pfarrämter bestehen in St.&amp;amp;nbsp;Peter (Pastorationsgemeinschaft mit Molinis und Peist und seit 2008 mit [[Castiel]] und [[Lüen]]), in [[Langwies GR|Langwies]] (einschliesslich [[Litzirüti (Schanfigg)|Litzirüti]]), in Arosa und in Tschiertschen (mit Praden und der Nicht-Schanfigger-Ortschaft [[Passugg]]-[[Araschgen]] fusioniert in der [[Kirchgemeinde]] Steinbach, welche seit 2008 eine Pastorationsgemeinschaft mit [[Maladers]] unterhält).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|Römisch-katholische]] Kirchen gibt es in [[Katholische Kirche Arosa|Arosa]] und Maladers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Im Tal ist das meistgelesene Publikationsorgan die einzige [[Lokalzeitung]], die – unter beiden Namen figurierende, inhaltlich identische – &amp;#039;&amp;#039;[[Aroser Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eggahuus1.jpg|mini|Das [[Schanfigger Heimatmuseum]] in [[Arosa]]]]&lt;br /&gt;
Der Tourismus konzentrierte sich früher in erster Linie auf Arosa. In den letzten Jahren haben aber durch Kooperationen mit Arosa Tourismus und durch den Schanfigger Höhenweg, auch die anderen Gemeinden ihr Angebot erweitert, vor allem Litzirüti und Langwies. Im weit geringerem Ausmass entwickelte sich der mittlere Teil des Tals, [[St. Peter GR|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] mit Skigebiet [[Hochwang (Berg)|Hochwang]] und Tschiertschen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fremdenverkehrsorganisation Schanfigg Tourismus besteht aus den Ortschaften Tschiertschen, Praden, St.&amp;amp;nbsp;Peter / Pagig, Castiel, Molinis und Peist. Seit 2011 tritt die gesamte Talschaft kooperativ unter der Marke Arosa Schanfigg auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf beiden Talseiten verläuft auf einer Länge von rund 70 Kilometern eine Rundwanderroute, der [[Schanfigger Höhenweg]]. Die Geschichte und die touristische Erschliessung des Tales wird im [[Schanfigger Heimatmuseum]] in Arosa anschaulich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindefusion Schanfigg ==&lt;br /&gt;
Ab 2010 beschäftigten sich die Schanfigger Talgemeinden – ohne Maladers, das an einer verstärkten Zusammenarbeit mit Chur interessiert ist – mit der Möglichkeit einer zukunftsweisenden Gemeindefusion. Das Ziel des vom Kanton Graubünden unterstützten und finanziell stark geförderten Projekts war die Schaffung einer politischen Grossgemeinde von Calfreisen bis Arosa, wobei sich Tschiertschen-Praden 2011 mangels ausreichender verkehrstechnischer Anbindung an die rechte Talseite aus dem Verfahren zurückzog. Dem Vorhaben zugrunde lag die Überzeugung der Initianten und des Kantons, den in den vergangenen Jahrzehnten veränderten politischen, touristischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen und künftig in einem grösseren Verband über mehr politisches Gewicht und bessere steuerliche und finanzielle Möglichkeiten zu verfügen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Calfreisen Ortsschild.jpg|mini|Calfreisen ist seit Anfang 2013 Teil der Gemeinde Arosa]]&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 2012 stimmten die betreffenden Gemeinden dem Vorhaben mit einer beinahe zwei Drittel starken Mehrheit deutlich zu. Die neue Grossgemeinde Arosa weist eine Fläche von 15&amp;#039;473&amp;amp;nbsp;ha auf. Damit ist sie die flächenbezogen drittgrösste und mit aktuell 3364 Einwohnern bevölkerungsmässig siebtgrösste Bündner Kommune (Stand 2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juli 2012 reichten der aus Calfreisen stammende, damals 69-jährige Zürcher Jurist Peter Heinrich und zwei weitere Beschwerdeführer eine Aufsichtsbeschwerde ein, mit der Forderung, dass in allen betroffenen Gemeinden über die neue Gemeindeverfassung abgestimmt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.talfusion-schanfigg-anders.ch/ |wayback=20131013224056 |text=Talfusion Schanfigg anders}}, abgerufen am 31. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bündner Regierung trat in der Folge jedoch nicht auf die Beschwerde ein und genehmigte den Fusionsvertrag.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Südostschweiz]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Oktober 2012 fand in Arosa die konstituierende Gemeindeversammlung statt, an der über 300 Stimmberechtigte – bei zwei Gegenstimmen – den Verfassungsentwurf für die neue Gemeinde guthiessen. Die neue Verfassung sieht fünf Vorstandsmitglieder, ein Parlament mit 14 Abgeordneten, das kommunale Stimm- und Wahlrecht für ausländische Mitbürger sowie einen Steuerfuss von 90 % vor. Auf die Bildung von [[Fraktionsgemeinde|Fraktionen]] wurde verzichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Südostschweiz&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Oktober 2012, S. 1 und 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. November 2012 wurden Verfassung, Steuer- und Wahlgesetz mit über 70 % Zustimmung angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suedostschweiz.ch/politik/gemeinde-arosa-sagt-ja-zur-verfassung/ Bericht Abstimmungsergebnis vom 4. November 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. November 2012 fanden die Wahlen für den fünfköpfigen Gemeindevorstand, den aus 14 Personen bestehenden Gemeinderat (Parlament) und die übrigen Behörden statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aroser Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 30. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fusion trat am 1. Januar 2013 formell in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. November 2013 wies das Bündner [[Verwaltungsgericht (Schweiz)|Verwaltungsgericht]] die gegen den regierungsrätlichen Entscheid erhobenen Verfassungs- und [[Stimmrechtsbeschwerde]]n mit Entscheid vom 3. September 2013 ab. Die Beschwerdeführer Peter Heinrich und Peter Wolff zogen dieses Urteil an das [[Schweizerisches Bundesgericht|Schweizerische Bundesgericht]] in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.suedostschweiz.ch/politik/verwaltungsgericht-weist-beschwerden-gegen-fusion-arosa-ab |titel=Verwaltungsgericht weist Beschwerden gegen Fusion Arosa ab |datum=28. November 2013 |werk=Südostschweiz.ch |zugriff=2013-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Südostschweiz&amp;#039;&amp;#039; vom 28. November 2013, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.suedostschweiz.ch/politik/fusionsgegner-um-arosa-hoffen-auf-das-bundesgericht |titel=Fusionsgegner um Arosa hoffen auf das Bundesgericht |datum=14. Januar 2014 |werk=Südostschweiz.ch |zugriff=2014-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Südostschweiz&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Januar 2014, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. März 2015 entschied das Bundesgericht, dass das in Frage gestellte Fusionsverfahren nicht gegen Völker-, Verfassungs- oder Gesetzesrecht verstossen habe und wies die Beschwerde letztinstanzlich ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Aroser Zeitung vom 24. April 2015, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.suedostschweiz.ch/politik/2015-04-23/bundesgericht-stutzt-im-fall-von-arosa-verwaltungsgericht| titel=Bundesgericht stützt im Fall von Arosa Verwaltungsgericht | datum=23. April 2015 | werk=Südostschweiz.ch | abruf=2020-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Juli 2012 erstmals veranstaltete Gebirgslauf [[Swiss Irontrail]] führte ab 2014 kurzzeitig vom [[Urdenfürggli]]-[[Hörnlihütte (Arosa)|Hörnlihütte]] via [[Carmenna]]-[[Weisshorn (Arosa)|Weisshorn]] nach Arosa und von dort über den Schanfigger Höhenweg nach [[Medergen]]-[[Sapün]]-[[Strelapass]] bis [[Davos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlitten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Peist]] in der Schreinerei Kavi (Inhaber Kavithas Jeyabalan) wird der &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Schlitten&amp;#039;&amp;#039; gebaut, der in der Tradition des [[Aroser Schlitten]] steht, der bis um 1995 in Arosa gebaut worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Galerie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Schanfigg, Blick nach Südsüdost Weisshorn-LBS H1-011561.tif|Schanfigg. Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1949)&lt;br /&gt;
Älplihorn parp weisshorn.jpg|Oberstes Schanfigg vom [[Parpaner Weisshorn]] gesehen: [[Aroser Rothorn|Aroser]], Mittler und [[Parpaner Rothorn]] (von links). Mittig das Totälpli, umrahmt von [[Älplihorn (Plessuralpen)|Älplihorn]] (links), Totseeli und Felsengalerie zum [[Gredigs Fürggli]]&lt;br /&gt;
Molinis 2006-09-09.jpg|[[Molinis]] von Nordosten. Links die Rungser Rüfi, rechts im Hintergrund das Dorf [[Tschiertschen]]&lt;br /&gt;
Schanfigg Langwies.jpg|Bei Langwies. Im Hintergrund das Dorf [[Peist]]&lt;br /&gt;
Schanfigg Viadukt Langwies.jpg|Schanfigg talaufwärts Richtung [[Langwieser Viadukt]] und [[Aroser Dolomiten]]&lt;br /&gt;
Fondei Medergen Sapün von Tiejer Flue.jpg|Nordöstliches Schanfigg mit [[Medergen]], [[Fondei]] und [[Sapün]]&lt;br /&gt;
Ausserschanfigg Urden.jpg|Blick vom [[Tschirpen]] über [[Hörnli (Arosa)|Hörnli]] und [[Urdental]] ins äussere Schanfigg mit [[Calfreisen]], [[Castiel]] und [[Lüen]] (von links)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Birrer: &amp;#039;&amp;#039;Region Arosa–Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Terra Grischuna Ferien- und Freizeitbuch, Chur 1988, ISBN 3-7298-1046-4.&lt;br /&gt;
* C. Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute im Tale Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Manatschal Ebner, Chur 1905.&lt;br /&gt;
* Hans Danuser, Ruedi Homberger: &amp;#039;&amp;#039;Arosa und das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag Danuser/Homberger, Arosa 1988, S. 143&amp;amp;nbsp;ff., 178&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* [[Hans Danuser (Autor)|Hans Danuser]] / Walser-Vereinigung Graubünden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Wege im Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Walser-Vereinigung Graubünden, Splügen 1997.&lt;br /&gt;
* [[Ueli Haldimann]], Tibert Keller, [[Georg Jäger (Historiker)|Georg Jäger]]: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnis Chur-Arosa-Bahn – Streifzug durch das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; AS Verlag &amp;amp; Buchkonzept, Zürich 2014, ISBN 978-3-906055-25-1, S.&amp;amp;nbsp;9–50.&lt;br /&gt;
* Heinrich Kessler: &amp;#039;&amp;#039;Zur Mundart des Schanfigg. Mit besonderer Berücksichtigung ihrer Diphthongierungen.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Universität Zürich. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 55 (1931), S.&amp;amp;nbsp;81–206. Auch als Sonderdruck bei Karras, Kröber &amp;amp; Nietschmann, Halle (Saale) 1931. [[doi:10.1515/bgsl.1931.1931.55.81]].&lt;br /&gt;
* Peter Masüger: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alträtoromanischen zum «Tschalfiggerisch».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Terra Grischuna]].&amp;#039;&amp;#039; 48/1, 1990, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* Christian Patt: &amp;#039;&amp;#039;Schanfigger Wörter. Eine Ergänzung zum Davoser Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag [[Walservereinigung Graubünden]], Chur 1986.&lt;br /&gt;
* E. Rud: &amp;#039;&amp;#039;Das Schanfigg.&amp;#039;&amp;#039; Buchdruckerei AG Arosa, Arosa o.&amp;amp;nbsp;J. (um 1920).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Region Schanfigg-Arosa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Grischuna.&amp;#039;&amp;#039; 59. Jahrgang, Heft 1. Terra Grischuna Verlag, Chur 2000, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schanfigg-Arosa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Grischuna.&amp;#039;&amp;#039; 48/1, 1990, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schanfigg und Arosa.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Terra Grischuna.&amp;#039;&amp;#039; 70/1, 2011, {{ISSN|1011-5196}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schanfigg: Maiensässinventar – Bauweise und Siedlungsformen in Heubergen, Vorwinterungen, Maiensässen und Heimgebieten der Gemeinden Maladers, Calfreisen, Castiel, Lüen, Pagig, St.&amp;amp;nbsp;Peter, Molinis und Peist.&amp;#039;&amp;#039; [[Verein für Bündner Kulturforschung]], Chur 1999.&lt;br /&gt;
* {{HLS|8083|Schanfigg|Autor=Jürg Simonett}}&lt;br /&gt;
* Vereinigung für Walsertum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Walser. Ein Arbeitsheft für Schulen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl. Verlag Wir Walser, Brig 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schanfigg-tourismus.ch/ Homepage Schanfigg Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=y4hVCfydfaw&amp;amp;feature=related SWISSVIEW: Das Schanfigg aus der Vogelperspektive]&lt;br /&gt;
* [http://www.gr.ch/DE/institutionen/parlament/PV/Seiten/DE_2008-10-21_2030.aspx Auftrag Jenny betreffend Ausarbeitung einer Zweckmässigkeits- und Machbarkeitsstudie für einen Bahntunnel Schanfigg – Davos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.83280544|EW=9.65075970|type=landmark|region=CH-GR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4118472-5|VIAF=237290245}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schanfigg| ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Walser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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