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	<title>Schamil Schamschatdinowitsch Chissamutdinow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:43:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2020-12-28T05:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: ersetze &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:SportsReference&quot; title=&quot;Vorlage:SportsReference&quot;&gt;Vorlage:SportsReference&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Olympedia&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Olympedia (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Vorlage:Olympedia&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schamil Schamschatdinowitsch Chissamutdinow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Шамиль Шамшатдинович Хисамутдинов}}, {{ttS|Шамил Шәмсетдин улы Хисаметдинов}}, * [[20. September]] [[1950]] in [[Uslowaja]], [[Oblast Tula]], [[Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik|Russische SFSR]]) ist ein ehemaliger [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Ringen|Ringer]]. Er war [[Olympiasieger]] 1972 in [[München]] im griechisch-römischen Stil im Leichtgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Chissamutdinow ist [[Tataren|tatarischer]] Herkunft und stammt aus der [[Oblast Tula]]. Er begann 1963 als Jugendlicher mit dem Ringen. Er entwickelte sich rasch zu einem hervorragenden Ringer im griechisch-römischen Stil und wurde, nachdem sein Talent erkannt worden war, zum Sportclub &amp;quot;Spartak&amp;quot; Moskau delegiert. Dort fand er hervorragende Trainingsbedingungen vor und erhielt in Nikolai Parchomenko, einem sehr erfolgreichen früheren Schwergewichtsringer, einen hervorragenden Trainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen ersten großen Erfolg feierte er im Jahre 1971 mit dem Sieg bei der V. Völkerspartakiade der Sowjetunion. Er gewann dort im griechisch-römischen Stil im Leichtgewicht vor Umerow und Moloschdin. 1972 wurde er bei den [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spielen]] in [[München]] eingesetzt. Er war dort in hervorragender Form und wurde mit sechs Siegen [[Olympiasieger]]. Unter den von ihm dort besiegten Ringern waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Weltklasseathleten [[Stojan Apostolow]] aus [[Bulgarien]], [[Simion Popescu]] aus [[Rumänien]] und [[Andrzej Supron]] aus [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerordentlich erfolgreich war er auch im Jahre 1973, als er gleich drei große internationale Titel gewann: Er wurde [[Weltmeisterschaft|Weltmeister]] in [[Teheran]], [[Europameister]] in [[Helsinki]] und Studenten-Weltmeister in Moskau. Bei diesen Meisterschaften blieb er in 17 Kämpfen unbesiegt und gewann u.&amp;amp;nbsp;a. über [[Nedko Nedew]] aus Bulgarien, [[Sreten Damjanović]] aus [[Jugoslawien]], [[Lars-Erik Skiöld]] aus [[Schweden]], [[Antal Steer]] aus [[Ungarn]], Andrzej Supron und [[Heinz-Helmut Wehling]] aus der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde er nur bei der Europameisterschaft in [[Madrid]] eingesetzt, wo er wiederum siegte. Bei der Weltmeisterschaft war er  verletzt und wurde von [[Nelson Dawidjan]] sehr erfolgreich ersetzt. 1975 war er bei der Weltmeisterschaft in [[Minsk]] wieder am Start und gewann nach 1973 seinen zweiten WM-Titel. Seine härtesten Konkurrenten waren dabei Heinz-Helmut Wehling, Andrzej Supron und [[Binjo Tschifudow]] aus Bulgarien. Chissamutdinow setzte sich gegen diese Ringer aber sicher durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den letzten Start bei einer internationalen Meisterschaft absolvierte er bei der Europameisterschaft 1976 in [[Sankt Petersburg|Leningrad]]. Er befand sich dabei mit sechs Siegen, u.&amp;amp;nbsp;a. über [[Manfred Schöndorfer]] aus der [[BRD]], Heinz-Helmut Wehling und [[Ștefan Rusu]] aus Rumänien, klar auf Titelkurs, als er im Finale sensationellerweise gegen Lars-Erik Skiöld verlor und mit dem dritten Platz zufrieden sein musste. Er fand deshalb keine Berücksichtigung in der sowjetischen Mannschaft für die [[Olympische Sommerspiele 1976|Olympischen Spiele]] in [[Montreal]]. Dort wurde [[Suren Nalbandjan]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gesehen war die Karriere von Chissamutdinow außerordentlich erfolgreich. Bei den sieben internationalen Meisterschaften, bei denen er startete, verlor er nur einen Kampf, eben den gegen Skiöld. Er wurde Olympiasieger, Welt- und Europameister. Nach 1976 beendete Chissamutdinow seine Laufbahn als aktiver Ringer. Er absolvierte eine Trainerausbildung und ist heute in Moskau als Ringertrainer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Erfolge ==&lt;br /&gt;
(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, GR = griech.-röm. Stil, Le = Leichtgewicht, We = Weltergewicht, damals bis 68 kg bzw. 74 kg Körpergewicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1971, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Nikola-Petrow&amp;quot;-Turnier in [[Warna]], GR, Le, hinter [[Stojan Apostolow]], [[Bulgarien]] u. [[Jürgen Hähnel]], [[DDR]];&lt;br /&gt;
* 1972, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Nikola-Petrow&amp;quot;-Turnier in [[Sofia]], GR, Le, vor Stojan Apostolow u. [[Binjo Tschifudow]], bde. Bulgarien;&lt;br /&gt;
* 1972, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;[[Göteborg]]&amp;quot;-Cup, GR, Le, vor [[Jan Karlsson (Ringer)|Jan Karlsson]], [[Schweden]] und Veikko Lavonen, [[Finnland]];&lt;br /&gt;
* 1972, &amp;#039;&amp;#039;Goldmedaille&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[München]], GR, Le, mit Siegen über Mohamed Gaber, [[Ägypten]], [[Simion Popescu]], [[Rumänien]], Seyit Hisirli, [[Türkei]], [[Andrzej Supron]], [[Polen]], Stojan Apostolow u. [[Gian-Matteo Ranzi]], [[Italien]];&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Helsinki]], GR, Le, mit Siegen über [[Lars-Erik Skiöld]], Schweden, Tage Weirum, [[Dänemark]], [[Nedko Nedew]], Bulgarien, Ibrahim Arslan, Türkei, Andrzej Supron und [[Sreten Damjanović]], [[Jugoslawien]];&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Studenten-WM in [[Moskau]], GR, Le vor Konstantin Trajkow, Bulgarien, Jürgen Hähnel, T. Horvath, Rumänien u. I. Nemeth, [[Ungarn]]; &lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Teheran]], GR, Le, mit Siegen über [[Antal Steer]], Ungarn, [[Heinz-Helmut Wehling]], DDR, Lars-Erik Skiöld, Nedko Nedew, [[Manfred Schöndorfer]], [[BRD]] u. Sreten Damjanovic;&lt;br /&gt;
* 1974, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Turnier in [[Klippan]]/Schweden, GR, We, vor [[Stanisław Krzesiński]], Polen, Jan Karlsson, Schweden und [[Anatoli Michailowitsch Bykow|Anatoli Bykow]], [[UdSSR]];&lt;br /&gt;
* 1974, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Madrid]], GR, Le, mit Siegen über Joel Bozouet, [[Frankreich]], Viktor Meier, [[Schweiz]], Manfred Schöndorfer, [[Erol Mutlu]], Türkei, Heinz-Helmut Wehling, Lars-Erik Skiöld u. Andrzej Supron;&lt;br /&gt;
* 1975, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Minsk]], GR, Le, mit Siegen über Henri Vaknin, [[Israel]], Stefanos Ioannidis, [[Griechenland]], Patrick Marcy, [[USA]], Heinz-Helmut Wehling, Takeshi Kobayashi, [[Japan]], Andrzej Supron u. Binjo Tschifudow;&lt;br /&gt;
* 1976, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Sankt Petersburg|Leningrad]], GR, Le, mit Siegen über [[Markku Yli-Isotalo]], Finnland, Mustafa Er, Türkei, Pavel Ehrlich, [[Tschechoslowakei|CSSR]], Manfred Schöndorfer, [[Ștefan Rusu]], Rumänien, Heinz-Helmut Wehling u. einer Niederlage gegen Lars-Erik Skiöld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* 1) Div. Ausgaben der Fachzeitschriften &amp;quot;Athletik&amp;quot; aus den Jahren 1971 bis 1975 und &amp;quot;Der Ringer&amp;quot; aus dem Jahr 1976,&lt;br /&gt;
* 2) Documentation of International Wrestling Championships der FILA, 1976,&lt;br /&gt;
* 3) International Wrestling Database des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften an der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IATRingerProfil|ID=794E7FBA31684A77B6EC8371873FD96E|Name=Schamil Chissamutdinow}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|60486|2=Schamil Chissamutdinow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Olympiasieger im Grecoringen (Leichtgewicht)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chissamutdinow, Schamil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ringer (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chissamutdinow, Schamil Schamschatdinowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Ringer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Uslowaja]], [[Oblast Tula]], [[Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik|Russische SFSR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MsynBot</name></author>
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