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	<title>Schalkenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den archäologischen Fundplatz und die gleichnamige Erhebung &amp;#039;&amp;#039;Schalkenburg&amp;#039;&amp;#039; im Harzvorland bei Quenstedt;&amp;lt;br /&amp;gt;für die Harzerhebung gleichen Namens bei Harzgerode siehe [[Schalkenburg (Harzgerode)]]. Siehe auch: [[Schalggenburg]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Schalkenburg&lt;br /&gt;
| BILD             = Schalkenburg 24.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Die Schalkenburg, Blick von Süden&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Quenstedt]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = [[Jungsteinzeit]], [[Bronzezeit]], [[Eisenzeit]]&lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 51.690108&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 11.443244&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-ST&lt;br /&gt;
| KARTE            = Saxony-Anhalt relief location map.jpg&lt;br /&gt;
| KARTE2           = Megawal64.png&lt;br /&gt;
| KARTE2-TEXT      = Plan der Schalkenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schalkenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Quenstedt]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]] ist ein mehrperiodiger [[Archäologie|archäologischer]] Fundplatz mit einer nahezu vollständig archäologisch untersuchten Innenfläche. In diesem Areal wurde eine [[Jungsteinzeit|neolithische]] [[Kreisgrabenanlage]], eine Siedlung der [[Bernburger Kultur]], sowie eine [[Späte Bronzezeit|spätbronze-]] bis [[Eisenzeit|ältereisenzeitliche]] und eine [[Hallstattzeit|späthallstattzeitliche]] [[Höhensiedlung]] bzw. Burganlage ausgegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Geländesporn mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schalkenburg&amp;#039;&amp;#039; liegt im nordöstlichen [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;vorland etwa 1&amp;amp;nbsp;km südwestlich vom Quenstedter Ortskern und erhebt sich {{Höhe|214.6|DE-NN|link=true}}. Der Geländesporn &amp;#039;&amp;#039;Schalkenburg&amp;#039;&amp;#039; ist in die Landschaft des Vorharzes eingebettet. Umgeben von einer Auelehmebene, die von dem aus dem Südosten kommenden [[Eine]]-Zufluss [[Hengstbach (Eine)|Hengstbach]] durchflossen wird, hebt sich der Sporn mit Steilhängen im Osten, Süden und Westen deutlich vom Bachlauf ab. Nach Norden wird das spärlich von Bäumen bestandene Plateau durch eine 2&amp;amp;nbsp;m starke Geländekante von der anschließenden Hochfläche begrenzt. In diesem Bereich verläuft der spätbronze- bis früheisenzeitliche Wall, bei dem es sich um die Ruine von mindestens zwei Befestigungsmauern handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das [[Landesmuseum für Vorgeschichte (Halle)|Landesmuseum für Vorgeschichte]] in [[Halle (Saale)|Halle/Saale]] führte unter Leitung von [[Hermann Behrens (Prähistoriker)|Hermann Behrens]] und Erhard Schröter von 1967 bis 1986 auf der Schalkenburg eine archäologische Forschungsgrabung durch. Die nahezu vollständige Ausgrabung des Geländespornes erbrachte den ersten Nachweis einer [[Neolithikum|neolithischen]] [[Kreisgrabenanlage]] vor Einführung der luftbildarchäologischen Prospektion auf dem Gebiet der ehemaligen [[DDR]]. Die Anlage wurde der [[Stichbandkeramik|Stichbandkeramik-Kultur]] zugeordnet. Auf dem Sporn lagen parallel zueinander fünf leicht ovale Pfostenringe mit drei Torgassen. Die Ringe haben Abstände von etwa 5,5 bis 6&amp;amp;nbsp;m. Der Innenring misst 35 mal 44&amp;amp;nbsp;m, während die größte Abmessung des Außenringes 95&amp;amp;nbsp;m beträgt. Am 4.&amp;amp;nbsp;Ring (von innen gezählt) finden sich zwei [[Apsis|apsidenartige]] Anbauten. Die Toröffnungen werden, wie bei anderen vergleichbaren Anlagen auch, als astronomische [[Visur]]-Hilfsmittel interpretiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sternwarte&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sternwarte-recklinghausen.de:80/archaeoastro/schalkenburg.pdf | wayback=20100415222401 | text=Burkard Steinrücken, Archäoastronomische Untersuchung des neolithischen Palisadenrondells auf der Schalkenburg}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rondell wird von den Ausgräbern als Kultbau gedeutet.&lt;br /&gt;
Neolithische Gräbergruppen der [[Baalberger Kultur]] und der [[Schnurkeramik]] wurden nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Siedlungsgruben und Hausgrundrisse weisen darauf hin, dass der Bergsporn während der [[Bernburger Kultur]] dicht besiedelt war. In der [[Frühe Bronzezeit|frühen Bronzezeit]] ([[Aunjetitzer Kultur]]) wurde eine kleine Gräbergruppe mit reicher Ausstattung angelegt. Einzelne Funde dieser Epoche fanden sich in jüngeren Befunden. Um einen Siedlungsplatz in Form einer [[Höhensiedlung]] handelte es sich während der frühen Bronzezeit nicht. Umfangreiche Baumaßnahmen und eine dichte Besiedlungsintensität kann erst wieder für die späte [[Bronzezeit]]/frühen [[Eisenzeit]] nachgewiesen werden. Eine Höhensiedlung mit einer Besiedlungsdauer von mindestens 300 Jahren und zwei Befestigungsphasen, während der ausgehenden Bronzezeit, sowie während der späten [[Hallstattzeit]]  ließen sich feststellen. Es fanden sich zahlreiche Siedlungsgruben, Hausgrundrisse, Herdstellen, zwei [[Hortfund]]e mit zahlreichen Schmuckbronzen, sowie eine Keramikdeponierung und zahlreiche weitere Funde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Eine Gesamtpublikation der Fundstelle ist derzeit in Bearbeitung, bisher sind Einzelbeiträge in Fachzeitschriften und Sammelbänden erschienen, u.&amp;amp;nbsp;a.:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Behrens (Prähistoriker)|Hermann Behrens]], [[Erhard Schröter]]: &amp;#039;&amp;#039;Frühbronzezeitliche Gräber von der Schalkenburg bei Quenstedt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1981, S. 169–183.&lt;br /&gt;
* Hermann Behrens, Erhard Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungen und Gräber der Trichterbecherkultur und Schnurkeramik bei Halle (Saale). Ergebnisse von Ausgrabungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle.&amp;#039;&amp;#039; Band 34). Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* Joachim Herrman et al.: Archäologie in der DDR Denkmale und Funde Bd. 2 Theiss Stuttgart/Urania Leipzig, 1989, ISBN 3-8062-0531-0, S. 216 ff&lt;br /&gt;
* [[Dieter Kaufmann (Prähistoriker)|Dieter Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrabungen auf der „Schalkenburg“ bei Quenstedt, Ldkr. Mansfelder Land (Sachsen-Anhalt), und die Palisadenringanlage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Archäologie - Studia honoraria.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Rahden 2004, S. 395–410.&lt;br /&gt;
* Erhard Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Die „Schalkenburg“ bei Quenstedt, Kreis Hettstedt, eine frühneolithische Rondellanlage.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich Schlette]] und Dieter Kaufmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religion und Kult in ur- und frühgeschichtlicher Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1989, S. 193–200.&lt;br /&gt;
* Erhard Schröter: &amp;#039;&amp;#039;Ein neolithischer Kultplatz auf der Schalkenburg bei Quenstedt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 73, 1990, S. 267–270.&lt;br /&gt;
* [[Sandra Sosnowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse zu Aufbau und Rekonstruktion der Kreispalisadenanlage auf der &amp;quot;Schalkenburg&amp;quot; bei Quenstedt, Lkr. Mansfeld-Südharz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Harald Meller]], [[François Bertemes]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Kreisgrabenanlagen in Europa&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tagungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Halle (Saale) 2012, S. 121–134.&lt;br /&gt;
* Sandra Sosnowski: &amp;#039;&amp;#039;Der polykulturelle Fundplatz Quenstedt, Flur „Schalkenburg“, Ldkr. Mansfeld-Südharz. Neue Ergebnisse zu Besiedlungsstruktur und -abfolge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 2014, S. 55–69.&lt;br /&gt;
* Sandra Sosnowski: &amp;#039;&amp;#039;Die befestigte Siedlung „Schalkenburg“ bei Quenstedt Ldkr. Mansfeld-Südharz. Ein Fundplatz im Spannungsfeld der großen spätbronze- bis früheisenzeitlichen Kulturkomplexe im nordöstlichen Harzvorland.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Doppler]], [[Britta Ramminger]], [[Dirk Schimmelpfennig (Prähistoriker)|Dirk Schimmelpfennig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grenzen und Grenzräume? Beispiele aus Neolithikum und Bronzezeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fokus Jungsteinzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Loogh 2011, S. 113–130.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Weber (Prähistoriker)|Thomas Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Quenstedt, Ldkr. Mansfelder Land.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Siegfried Fröhlich (Prähistoriker)|Siegfried Fröhlich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus der Vorgeschichte Sachsen-Anhalts.&amp;#039;&amp;#039; Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale), Halle (Saale) 1995, ISBN 3-910010-13-X, Nr.&amp;amp;nbsp;20–21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Schalkenburg}}&lt;br /&gt;
* The Megalithic Portal: [https://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=10862 Ringheiligtum Quenstedt]&lt;br /&gt;
* KLEKs Online: [https://www.kleks.app/editor/?element_id=246043&amp;amp;lang=de Schalkenburg]&lt;br /&gt;
* Region Braunschweig-Ostfalen: [http://robert.cyty.com/archaeo/ao-quenstedt-01.html Ringheiligtum Quenstedt]&lt;br /&gt;
* Harz-Saale.de: [https://www.harz-saale.de/quenstedt-die-schalkenburg-als-steinzeitliches-sonnenobservatorium-und-die-fruhgeschichte-im-mansfelder-land/ Quenstedt – Die Schalkenburg als steinzeitliches Sonnenobservatorium und die Frühgeschichte im Mansfelder Land]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=https://picasaweb.google.com/tvdb60/SchalkenburgQuenstedtAusgrabung | wayback=20160429113425 | text=Einige Fotos von Ausgrabungen auf der Schalkenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisgrabenanlage in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Mansfeld-Südharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Arnstein (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Kelten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz (Eisenzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jungsteinzeitlicher Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baalberger Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernburger Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnurkeramische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aunjetitzer Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stichbandkeramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisgrabenanlage (Jungsteinzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäoastronomie (Steinzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Arnstein, Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Arnstein, Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Arnstein, Sachsen-Anhalt)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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