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	<title>Schalk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schalk&amp;diff=422651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Astaldo22: Zitat korrigiert, Quelle angefügt</title>
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		<updated>2026-03-24T08:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zitat korrigiert, Quelle angefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schalk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht für jemanden, „der gerne mit anderen seinen Spaß treibt“. In seiner heutigen Bedeutung wird es als Synonym für [[Schelm]] oder [[Witzbold]] verwendet, gilt aber als „veraltend“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Schalk &amp;#039;&amp;#039;Schalk&amp;#039;&amp;#039;] auf duden.de, abgerufen am 27. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Schalk&amp;#039;&amp;#039; für ‚[[hinterlist]]iger Mensch, Schelm, listiger Spaßvogel‘ entstammt dem [[Althochdeutsch]]en &amp;#039;&amp;#039;scalc&amp;#039;&amp;#039; des 8. Jahrhunderts und stand für ‚[[Unfreie]]r, [[Knecht]], [[Sklave]], Untertan‘ (vgl. auch [[Marschall (Begriffsklärung)|Marschall]]). Daraus entwickelt sich im [[Mittelhochdeutsch]]en die Bedeutung „[[Arglist|arglistiger]], böser, hinterhältiger Mensch“, welche sich im 18. Jahrhundert in ‚Spötter, Schelm, Spaßvogel‘ wandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft von germanischem &amp;#039;&amp;#039;*skalka-&amp;#039;&amp;#039; ist nicht geklärt. Es gab Versuche, die Bezeichnung auf den Namen eines unterworfenen Volkes zurückzuführen, z.&amp;amp;nbsp;B. für [[Megalithkultur|megalithische]] Bewohner Norddeutschlands. Dies geschah unter der Annahme von der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;*kal-&amp;#039;&amp;#039; ‚Fels, Stein‘ (griech. &amp;#039;&amp;#039;chálix&amp;#039;&amp;#039; (χάλιξ) ‚kleiner Stein, Kies‘, lat. &amp;#039;&amp;#039;calx&amp;#039;&amp;#039; ‚Stein, Kalkstein‘), die zur Vermutung einer Bezeichnung für ‚Steinarbeiter‘ führte. Weitere Erklärungsversuche wurden von Feist und de Vries durch die Herleitung von spätlateinisch &amp;#039;&amp;#039;*scalcus&amp;#039;&amp;#039;, mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;scalcius&amp;#039;&amp;#039; ‚barfüßig‘, &amp;#039;&amp;#039;scalciatus&amp;#039;&amp;#039; ‚barhäuptig, geschoren‘ vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen nach Pfeifer, [http://www.dwds.de/?qu=Schalk&amp;amp;view=1 online] auf [[DWDS]], abgerufen am 27. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungswandel ==&lt;br /&gt;
Schalk, in seiner ursprünglichen Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Knecht&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Diener&amp;#039;&amp;#039;, war im Althochdeutschen besonders in Zusammensetzungen wie &amp;#039;&amp;#039;Seniscalc&amp;#039;&amp;#039; (ältester Diener, [[Seneschall]]) und &amp;#039;&amp;#039;Mariscalc&amp;#039;&amp;#039; (Aufseher über die Pferde, [[Marschall]]) gebräuchlich. Im [[Mittelhochdeutsch]]en galt dieser Ausdruck – so &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Großes Konversations-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1909 – einem Menschen von „[[Knecht#Bedeutungswandel|knechtischer]]“ und boshafter Gesinnung, wie ihn auch [[Martin Luther]] gebrauchte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 17. Leipzig 1909, S. 684, [http://www.zeno.org/nid/20007411464 online] auf [[zeno.org]], abgerufen am 27. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johann Christoph Adelung]] definierte den Schalk unter anderem als: {{Zitat|eine Person, welche die Fertigkeit besitzet, andern bey einem unschuldig scheinenden Verhalten zu schaden; wo es von beyden Geschlechtern gebraucht wird, und ein so genanntes Mittelwort ist, welches so wohl einen groben arglistigen Betrieger bezeichnen kann, als auch eine Person, welche andere durch ein unschuldig scheinendes Betragen nur im Scherze zu hintergehen sucht. 1) Eigentlich. Die Propheten sind Schälke, Jer. 23, 11, Betrieger. Halte deine Feyertage, Juda – denn es wird der Schalk nicht mehr über dich kommen, er ist gar ausgerottet, Nahum. 2, 1. Es ist mancher scharfsinnig und ist doch ein Schalk, Sir. 19, 22. Der Schalk kann den Kopf hängen und ernst sehen, und ist doch eitel Betrug, V. 23.|Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1339–1341.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20000399582 online] auf [[zeno.org]], abgerufen am 27. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch &amp;#039;&amp;#039;[[Pierer’s Universal-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039; von 1862 führte noch als weitere Bedeutungen an: {{Zitat|ein Mensch, welcher die Fertigkeit besitzt, unter dem Scheine eines unschuldigen Verhaltens Anderen zu schaden u., sei es aus Bosheit od. zum Scherz, mit Hülfe von heiterer Verstellung listige Streiche ausübt; daher in Zusammensetzungen u. veraltet so v.w. [[Arglist|arglistig]].|Pierer’s Universal-Lexikon, Band 15. Altenburg 1862, S. 80.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20010830030 online] auf [[zeno.org]], abgerufen am 27. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst später erhielt der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Schalk&amp;#039;&amp;#039; die heutige Bedeutung für einen Menschen, der ohne böse Absicht in launiger Verstellung listige Scherze macht. Goethe lässt in seiner [[Faust. Eine Tragödie.|Faustdichtung]] den Teufel als Schalk auftreten. Der &amp;#039;&amp;#039;Herr&amp;#039;&amp;#039; während des &amp;#039;&amp;#039;Prolog im Himmel&amp;#039;&amp;#039;: „Von allen Geistern, die verneinen, ist mir der Schalk am wenigsten zur Last“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://projekt-gutenberg.org/authors/johann-wolfgang-von-goethe/books/faust-eine-tragoedie/chapter/4/ online] auf [[projekt-gutenberg.org]], abgerufen am 24. März 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Narr|Schalksnarr]] wird die Figur des [[Till Eulenspiegel]] zum Ende des Mittelalters weltbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Redensarten „jemand hat den Schalk im Nacken“ und „jemandem sitzt der Schalk im Nacken“ weisen dem Genannten die Eigenschaft eines Schalks zu,&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Wolski: &amp;#039;&amp;#039;PONS Großes Schulwörterbuch Deutsch&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 897 ([http://books.google.de/books?id=YWnnXlJqxFoC&amp;amp;pg=PA897&amp;amp;dq=%22schalk+im+Nacken%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2YFLT-PyM8-N4gSDs-3pAw&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwAjgK#v=onepage&amp;amp;q=%22schalk%20im%20Nacken%22&amp;amp;f=false Vorschau])&amp;lt;/ref&amp;gt; bedeuten aber eigentlich „jemandem sitzt ein schalkhafter [[Dämon]] im Nacken“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Schalk &amp;#039;&amp;#039;Schalk&amp;#039;&amp;#039;] auf duden.de, abgerufen am 27. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Humor)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Astaldo22</name></author>
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