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	<title>Schaibaniden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:15:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schaibaniden&amp;diff=1429096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seemannssonntag: lf</title>
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		<updated>2025-10-24T09:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaibaniden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oft auch &amp;#039;&amp;#039;Scheibaniden&amp;#039;&amp;#039;) versteht man im engeren Sinn eine [[Usbeken|usbekische]] Dynastie des 16. Jahrhunderts, die von [[Muhammad Schaibani]] gegründet wurde. Allgemein gesprochen bezieht sich das Wort Schaibaniden aber auf alle männlichen Nachkommen [[Schibani Khan]]s, des fünften Sohns [[Dschötschi]]s und Enkel [[Dschingis Khan]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige internationale Wissenschaftler, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Juri Bregel]] oder [[Jürgen Paul (Islamwissenschaftler)|Jürgen Paul]] bevorzugen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abu&amp;#039;l-Chayriden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, nach dem eigentlichen Begründer der Stammesföderation [[Abu&amp;#039;l-Chair]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;iranica&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juri Bregel |url=https://www.iranicaonline.org/articles/abul-khayrids-dynasty/ |titel=ABU&amp;#039;L-KHAYRIDS |werk=Encyclopaedia Iranica |datum=2018 |sprache=en |abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Paul |Titel=Zentralasien |Verlag=S. Fischer |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2012 |ISBN=9783100108401 |Seiten=274 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anfänge des Usbeken-Khanats ==&lt;br /&gt;
Das Stammesgebiet der Usbeken gehörte bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts zum Reich der [[Goldene Horde|Goldenen Horde]], d.&amp;amp;nbsp;h. der Nachkommen [[Batu Khan]]s an der Wolga (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Usbek Khan]]) und [[Orda Khan]]s im heutigen Kasachstan. Im Verlauf des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verbreitete sich der Islam in diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Herrscher der Scheibaniden-Dynastie gilt Abu&amp;#039;l Chair, der 1429 auf einem [[Kurultai]] zum Khan der Usbeken gewählt wurde. Nach mehreren Eroberungen beherrschte die Stammes-Konföderation das Gebiet zwischen [[Tjumen]] und dem Fluss [[Tura (Fluss)|Tura]] einerseits und dem [[Syrdarja|Syr-Darja]]-Gebiet anderseits, die Stadt Signaq war das Zentrum des Khanats. Nach dem Tod Abu&amp;#039;l Chairs zerfiel die Konföderation wieder und erst sein Enkel [[Muhammed Schaibani|Muhammad Schaibani]] (1451 bis 1510) konnte wieder ein [[Usbeken-Khanat]] aufbauen und die Herrschaft der [[Timuriden]] in [[Samarkand]], [[Buchara]] und [[Herat]] beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigsten Rivalen in der Steppe waren die [[Orda-Horde]], deren Khane Nachkommen [[Orda Khan]]s, des ältesten Sohn von [[Dschötschi Khan]], waren, und die [[Tuqay-Timüriden]], deren Khane Nachkommen [[Tuqa Timur]]s, d.&amp;amp;nbsp;h. Dschötschi Khans dreizehnten Sohnes waren. Die Tuqay-Timüriden standen lange im Schatten der Schaibaniden, konnten sie jedoch 1599, im [[Khanat Buchara]] von der Macht verdrängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Welsford, Thomas: Four types of loyalty in early modern central Asia: the Tūqāy-Timūrid takeover of greater Mā Warā al-Nahr, 1598–1605; Brill-Verlag, Leiden 2013, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Muhammad Schaibani in einer Schlacht gegen Schah Ismail, wurden die Apanagen unabhängiger und standen teilweise nur noch formal unter der Oberherrschaft des Usbekenkhans.&lt;br /&gt;
[[Datei:The Battle between Shah Ismail and Abul-Khayr Khan.jpg|mini|Die Schlacht zwischen [[Ismail I. (Schah)|Schah Ismail]] und Schaibani Khan, 1510. Bild aus Isfahan, von 1688]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transoxanien  ==&lt;br /&gt;
Im Gebiet des späteren Khanats Buchara stritten mehrere Verwandte und Nachkommen Muhammed Scheibanis um die Macht. Florian Schwarz hat diese Machtkämpfe ausführlich beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Schwarz |Titel=Unser Weg schließt tausend Wege ein |Verlag=Klaus Schwarz Verlag |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3879972788 |Seiten=67-76}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der einen Seite standen die Onkel Schaibanis, Sevinč Hoca und Köčkünči, auf der anderen Seite Muhammad Temür, Sohn von Muhammad Schaibani, sowie der Neffe Muhammad Schaibanis [[Ubaidullah (Buchara)|Ubaidallah]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kurultai von 1512 konnte ein Kompromiss gefunden werden. Das Gebiet wurde in mehrere [[Apanage]]n aufgeteilt. Köčkünči wurde formal Khan, Muhammad Temür residierte in Samarkand, Sevinč erhielt Taschkent und Ubaidallah Buchara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter wichtiger Herrscher aus dem Klan der Schaibaniden in Transoxanien war [[Abdullah II. (Buchara)|Abdullah Khan]] (vgl. [[Usbeken-Khanat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Khanat Chiva ==&lt;br /&gt;
[[Ilbars]], aus einem anderen Zweig der Schaibaniden, den Nachkommen von Arabschah, gründete 1512 in [[Chwarezm]] das [[Khanat Chiwa]], das sie bis ins frühe 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein beherrschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Teilzweig wird auch als Dynastie der Arabschahiden bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juri Bregel |url=https://www.iranicaonline.org/articles/arabsahi-a-dynasty-of-chingisid-origin-that-ruled-in-karazm-from-the-beginning-of-the-10th-16th-century/ |titel=ʿARABŠĀHĪ |werk=Encyclopaedia Iranica |datum=1986 |sprache=en |abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Herrscher waren [[Abu’l Ghazi Bahadur]], [[Anusch]] und [[Muhammad Erenke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Khanat Sibir ==&lt;br /&gt;
Ein weiterer Staat, der von Schaibaniden regiert wurde, war das [[Khanat Sibir]]: Es löste sich unter dem Schaibaniden &amp;#039;&amp;#039;Ibaq&amp;#039;&amp;#039; um 1467 von seinem usbekischen Oberherren &amp;#039;&amp;#039;Abu’l-Chair Khan&amp;#039;&amp;#039;. Der letzte Herrscher des Khanats Sibir, [[Kütschüm Khan]], wurde 1598 von den [[Russen]] abgesetzt. Sein Sohn und Enkel wurden vom Zaren nach Moskau gebracht und erhielten den Nachnamen Sibirsky. Außer diesem berühmten Zweig verlangten noch andere Adelsfamilien aus [[Kirgisien]] und Kasachstan von der russischen Regierung die Anerkennung ihrer Schaibanidenwurzeln, doch zumeist erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gavin Hambly (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zentralasien.&amp;#039;&amp;#039; (=Fischer Weltgeschichte, Band 16), 9. Auflage: 2002, Originalausgabe, Frankfurt am Main 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [[Vasily Bartold]]: &amp;#039;&amp;#039;Schejbanidi&amp;#039;&amp;#039;. Сочинения, Vol. 2, Teil 2. Moskau 1964. S. 545ff&lt;br /&gt;
* [[René Grousset]]: &amp;#039;&amp;#039;[[L’Empire des steppes]]&amp;#039;&amp;#039; in englischer Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;The Empire of the Steppes: a history of central Asia&amp;#039;&amp;#039; Rutgers University Press, New Brunswick, NJ, 1970 (translated by Naomi Walford from the French edition, published by Payot in 1970), Sp. 478–490 &amp;#039;&amp;#039;et passim&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 0-8135-0627-1&lt;br /&gt;
* [[Clifford Edmund Bosworth]]: &amp;#039;&amp;#039;The new Islamic dynasties: a chronological and genealogical manual&amp;#039;&amp;#039;. Columbia University Press, New York, 1996, S. 288–9, ISBN 0-231-10714-5&lt;br /&gt;
* [[Svatopluk Soucek]]:  &amp;#039;&amp;#039;A History of Inner Asia&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 2000, S. 149–157, ISBN 0-521-65169-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaibaniden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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