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	<title>Schafmilch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:12:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schafmilch&amp;diff=417323&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T13:15:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Suckling Lamb.jpg|mini|Schafsmilch wird zwar vom Schaf für das [[Lamm]] produziert, aber auch von Menschen konsumiert.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sheep milking at Great Bircham Windmill.jpg|mini|Händisches Melken von Schafen an der Great-Bircham-Windmühle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sheepparlour.jpg|mini|Schafe werden mittels Melkmaschinen gemolken, hier zur Herstellung von [[Roquefort (Käse)|Roquefort-Käse]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schafmilch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schafsmilch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Milch]] von [[Hausschaf|Schafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon die [[Hirte]]nvölker des [[Altertum]]s produzierten Schafmilch. Das Schaf wurde lange vor dem [[Hausrind|Rind]], und zwar schon vor etwa 8000 Jahren, [[Domestizierung|domestiziert]]. Auch in der [[Bibel]] ist von den Opferlämmern die Rede: Diese [[Lamm|Lämmer]] wurden sehr früh geschlachtet, um dann das Mutterschaf melken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafmilch ist schon sehr lange Bestandteil der menschlichen Ernährung. [[Joghurt]] z.&amp;amp;nbsp;B. wurde ursprünglich nur aus Schafmilch hergestellt; im [[Kaukasus]] und in vielen anderen Gegenden der Welt waren die genügsamen Schafe dem anspruchsvolleren Rind überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum hat Schafmilch kaum Tradition. Lediglich in Notzeiten wurden Schafe (neben Ziegen) als „Kuh des kleinen Mannes“ gemolken. Eine kleine Renaissance gab es Anfang der 1980er Jahre, als vermehrt Milchschafe zur Selbstversorgung populär wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Anders als in den Mittelmeerländern oder im Balkan ist die Schafmilchproduktion im deutschen Sprachraum relativ gering. Paradoxerweise stammt eine der leistungsfähigsten Milchschafrassen aus Deutschland: An der deutschen [[Nordsee]]küste wurde schon vor mehr als 300 Jahren das [[Ostfriesisches Milchschaf|Ostfriesische Milchschaf]] gezüchtet, das in der Milchleistung den meisten anderen Schafrassen überlegen ist. Es blieb allerdings meist bei Kleinhaltungen, ihre Milch wurde nicht kommerziell genutzt. Es gibt in Deutschland neben einigen Vollerwerbsbetrieben nach wie vor hunderte von Hobbyschäfern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sardisches Schaf.jpg|mini|Sardisches Schaf, das zu den besten Milchrassen der Welt gehört]]&lt;br /&gt;
In der Schweiz dürfte der Anteil an Vollerwerbsbetrieben höher sein. Jedoch wird auch in der Schweiz nur etwa die Hälfte der produzierten Schafmilch vermarktet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.agroscope.admin.ch/data/publikationen/1285936130_scw_Druck_de_Schaf_und_Ziegenmilchproduktion__ALP-Tagung_2010_10_01.pdf |text= |archivebot=2019-05-12 09:04:39 InternetArchiveBot}} auf Seite 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 56 Prozent setzt die Mehrheit der Produzenten auf eine [[ökologische Landwirtschaft|ökologische Produktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesamt für Statistik]]: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/medienmitteilungen.assetdetail.8467547.html &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliche Strukturerhebung 2018&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[admin.ch]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Mai 2019, abgerufen am 1. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafmilch wird häufig nicht frisch vermarktet, sondern z.&amp;amp;nbsp;B. zu [[Schafskäse|Schafkäse]] verarbeitet. Berühmte Beispiele sind der [[Roquefort (Käse)|Roquefort]] und [[Brocciu]] aus Frankreich, der italienische [[Pecorino (Käse)|Pecorino]] und der griechische [[Feta]].&lt;br /&gt;
Die [[kasachische Küche]] kennt die Schafmilch als Getränk, wobei dort &amp;#039;&amp;#039;[[Kumys]]&amp;#039;&amp;#039; – gegorene [[Stutenmilch]] – weiter verbreitet ist. In [[Spanien]] und dem [[Baskenland]] kennt man Dickmilch aus Schafmilch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Cuajada]]&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Serbische Küche|serbischen Küche]] findet sich neben &amp;#039;&amp;#039;Jardum&amp;#039;&amp;#039;, dem Schaum, der bei mit milder Hitze gekochter und gesalzener Schafmilch entsteht, auch das Gericht &amp;#039;&amp;#039;Paprike u jardumu&amp;#039;&amp;#039; – Paprikaschoten in Schafmilch.&lt;br /&gt;
[[Datei:Beta-D-Lactose.svg|mini|rechts|Strukturformel von β-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Lactose, dem wichtigsten [[Saccharid]] (Zucker) in der Schafmilch.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nährwert ==&lt;br /&gt;
Schafmilch besteht im Durchschnitt u.&amp;amp;nbsp;a. aus 18,7 % Trockenmasse, 6,8 % Fett, 6,0 % [[Protein|Eiweiß]] und 5,0 % [[Lactose]]. In 100 g stecken 417 kJ Energie. Zusätzlich sind noch [[Calcium]] (183&amp;amp;nbsp;mg), [[Kalium]] (182&amp;amp;nbsp;mg), [[Phosphor]] (115&amp;amp;nbsp;mg), [[Natrium]] (30&amp;amp;nbsp;mg) und [[Magnesium]] (11&amp;amp;nbsp;mg) enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben nach Jüngst 2004 schwanken in Abhängigkeit von Fütterung, Jahreszeit und individuellem Tier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schafmilch enthält zudem höhere Konzentrationen an mehrfach ungesättigten [[Fettsäuren]] sowie konjugierter [[Linolsäure]]. Auch [[Kalium]], [[Calcium]], [[Eisen]] und [[Kupfer]] sowie die [[Vitamin A|Vitamine A]], [[Vitamin B2|B2]], [[Biotin]], [[Cobalamine|B12]], [[Nicotinsäure|Niacin]] und [[Ascorbinsäure|Vitamin C]] finden sich in größeren Mengen als in Kuhmilch. Schafmilch weist mit 350–450 mg/l ebenfalls einen hohen Gehalt an [[Orotsäure]] auf, Kuhmilch enthält nur ca. 100 mg/l.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizinische Wirkung ==&lt;br /&gt;
Der Fettanteil von Schafmilch ist knapp doppelt so hoch wie der von Kuhmilch. Die Zusammensetzung der Fette unterscheidet sich jedoch. So ist der Anteil an ungesättigten Fettsäuren mit ca. 79&amp;amp;nbsp;% besonders hoch (Kuhmilch: ca. 33&amp;amp;nbsp;%, Muttermilch: 53&amp;amp;nbsp;%).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Steiner |url=https://emscha.ch/fileadmin/user_upload/PDF/milchinhalt.pdf |titel=Milchinhalte |werk=Emscha |datum=2010-11-30 |abruf=20.04.2021 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210420081904/https://emscha.ch/fileadmin/user_upload/PDF/milchinhalt.pdf |archiv-datum=2021-04-20 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-04 21:07:01 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem sind die Fettstrukturen besser verteilt und viel kleiner, weshalb davon ausgegangen wird, dass sie besser verdaulich ist. Dazu gibt es allerdings noch keine medizinischen Studien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/ist-schafmilch-gesuender-als-kuhmilch/?milch-schafmilch |titel=Ist Schafmilch gesünder als Kuhmilch? - UGB-Gesundheitsberatung |abruf=2021-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Anteil von [[Cholesterin]] in etwa gleich ist, hat Schafmilch gegenüber Kuhmilch einen mehrfach höheren Gehalt an CLA ([[konjugierte Linolsäure|konjugierter Linolsäure]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Kengeter: Die Bedeutung von Schafmilch..., Seite 26–32, die Diskussion der Linolsäure findet sich auf Seite 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Anteil an [[Vitamin]]en ist erwähnenswert: Schafmilch enthält mehr Vitamin&amp;amp;nbsp;A, D, E, Riboflavin (B2), B6, B12 und Vitamin&amp;amp;nbsp;C als Kuhmilch. Der [[Folsäure]]gehalt der Schafmilch ist hingegen geringer.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Kengeter: Die Bedeutung von Schafsmilch..., Seite 34–46&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertiefende systematische Untersuchungen zur medizinischen und biochemischen Wirkungsweise und zum Erfolg von gezielter Ergänzung der Ernährung durch Schafmilchprodukte stehen jedoch aus. Diese würden benötigt, um Hypothesen zur Heilwirkung von Schafmilch zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orotsäure ===&lt;br /&gt;
Schafmilch hat einen relativ hohen [[Orotsäure]]gehalt, welcher einige positive medizinische Wirkungen nachgesagt werden. Teilweise sind diese belegt, teilweise werden aber auch Wirkungen nachgesagt, die bisher nicht klinisch belegt werden konnten (siehe nächster Abschnitt). Der Körper kann sie in geringen Mengen selbst synthetisieren, es bedarf aber trotzdem noch einer Zufuhr über die Nahrung, um den Bedarf zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orotsäure entsteht im menschlichen Organismus als Zwischenstufe in der Pyrimidinsynthese, einem Baustein der DNS. Sie dient außerdem dem Transport von Magnesium in die Körperzellen. Tierversuche zeigten positive Effekte von Orotsäure in Verbindung mit Magnesium auf Herz und Leber sowie auf die Lern- und Merkfähigkeit. Letzteres ließ sich auch bei Menschen beobachten. In klinischen Versuchen senkte die Säure außerdem erhöhte Harnwerte und das Risiko für Gichtanfälle. Weitere Heilwirkungen der Schafmilch, die mit dem hohen Orotsäuregehalt erklärt werden, können wissenschaftlich dagegen nicht belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/ist-schafmilch-gesuender-als-kuhmilch/?milch-schafmilch |titel=Ist Schafmilch gesünder als Kuhmilch? - UGB-Gesundheitsberatung |abruf=2021-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unverträglichkeit ===&lt;br /&gt;
Auslöser für Allergien sind Proteine. Schafmilch hat mit neun verschiedenen Proteinen eine vergleichsweise einfache Zusammensetzung gegenüber der Kuhmilch, die aus 54 Proteinen zusammengesetzt ist. Die häufigsten Unverträglichkeiten werden jedoch von Proteinen ausgelöst, die auch in Schafmilch enthalten sind, weshalb das Unverträglichkeitspotential meist ähnlich hoch dem der Kuhmilch eingestuft wird. Jedoch bestehen nur wenige medizinische Studien hinsichtlich möglicher Allergien.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Kengeter: Die Bedeutung von Schafmilch..., Seite 24–26&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nachdem gegen welchen Bestandteil der Kuhmilch sich die Unverträglichkeit richtet, kann Schafmilch im Einzelfall als Ersatz bei Kuhmilchunverträglichkeit dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Schafmilch ebenso wie alle anderen tierischen Milcharten Laktose enthält, ist Schafmilch bei primärer [[Laktoseintoleranz#Ursachen|Laktoseintoleranz]] nicht als Ersatz geeignet. Bei einer sekundären Laktoseintoleranz, die durch die Unverträglichkeit eines anderen Milchbestandteiles ausgelöst wird, so z.&amp;amp;nbsp;B. eine Allergie auf ein Milchprotein, kann es im Einzelfall vorkommen, dass eine andere Milchart verträglich ist. Meist wird bei einer Milchunverträglichkeit die zugrunde liegende Ursache (primäre/sekundäre Laktoseintoleranz) nicht abschließend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://orgprints.org/2728/01/schaf.pdf Brigitte Kengeter: Die Bedeutung von Schafmilch für die menschliche Ernährung, 2004] (PDF-Datei; 480 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.triesdorf.de/LFE/dmz.htm | wayback=20090404112528 | text=Informationen des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums „Milch-Analytik“ Triesdorf}}&lt;br /&gt;
* [http://xn--schferblog-s5a.de/2006/03/30/gesunde-schafsmilch/ Artikel über die Inhaltsstoffe und gesundheitsfördernden Aspekte der Schafmilch.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schafprodukt|Milch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milch|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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