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	<title>Schadeleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T16:08:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schadeleben&amp;diff=294938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadhuey: /* Verkehr */ Radverkehr</title>
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		<updated>2026-04-12T11:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Radverkehr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Dorf Schadeleben in Pommern siehe [[Ostoja (Kołbaskowo)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Seeland (Sachsen-Anhalt)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Seeland&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = DEU Schadeleben COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/50.2753249//N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/21.69882//O&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 131 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 17.03&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 694&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/151294 |titel=Gemarkung Schadeleben, Stadt Seeland |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2009-07-15&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06449&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034741&lt;br /&gt;
| Lagekarte             = Schadeleben in Seeland (Sachsen-Anhalt).svg&lt;br /&gt;
| Bild                  = Schadeleben (Seeland), on the church hill.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Schadeleben (Seeland), auf dem Kirchhügel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schadeleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Stadt]] [[Seeland (Sachsen-Anhalt)|Seeland]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Der Ort liegt an der [[Deutsche Alleenstraße|Deutschen Alleenstraße]] etwa 16 Kilometer nordwestlich der Stadt [[Aschersleben]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schadeleben St. Annen 01.jpg|mini|Vor der Sankt-Annen-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname Scadenleve ist vom Personennamen Skado abzuleiten. Der Ortsnamenendung -leben liegt ein gemeingermanisches Wort mit der Bedeutung „Überbleibsel, Hinterlassenschaft, Erbe, Überlassenes“ zugrunde. Es handelt sich also um die Hinterlassenschaft des Skado.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Landeshauptarchives Sachsen-Anhalt vom 18. Dezember 1992, Aktenzeichen: 8.1.2. pa-eh 6095&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals im Jahr 1223 in einer Urkunde des [[Burchard von Mansfeld]] erwähnt. Die Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]] waren in &amp;#039;&amp;#039;Schadenleve&amp;#039;&amp;#039; begütert. Sie gaben hier um 1250/60 eine [[Hufe]] als [[Lehnswesen|Lehen]] an Johannes von Wedderstedt und vier Hufen hier und im benachbarten † Brunsdorf mit [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|zugehörigen Leuten]] an Johannes Wilde, Bürger in [[Halberstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;530&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Schadeleben befand sich bis Anfang des 18. Jahrhunderts der [[Ascherslebener See]], ein langgezogener See, welcher von Aschersleben bis [[Gatersleben]] reichte. Der natürlich entstandene, aber verlandete See wurde im 15. Jahrhundert durch Einleitung von Wasser aus in die [[Selke]] erneut befüllt, und die Einwohner von Schadeleben und anderen Anliegergemeinden betrieben nun Fischfang. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde der See unter [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] trockengelegt, um die Fläche und die hochwertigen Böden für den Ackerbau zu nutzen. Dabei verschwand die gesamte Wasserlandschaft und aus dem Fischerdorf wurde eine Ackergemeinde. In diesem Zusammenhang kam es auch zur Gründung der Nachbargemeinden [[Friedrichsaue (Seeland)|Friedrichsaue]] und [[Königsaue]]. Heute ist am südlichen Ortsrand noch der alte „Hauptgraben“ zu sehen. Dieser entstand im Zusammenhang mit dem Entwässerungsprojekt. In seiner zuletzt angelegten Form diente dieser aber im 20. Jahrhundert der Entwässerung der Braunkohletagebaue des Gebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 wurde der Hauptteil des Gutsbezirks &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Domäne Schadeleben&amp;#039;&amp;#039; mit der Landgemeinde Schadeleben vereinigt. Eine Enklave des Gutsbezirks wurde mit der Landgemeinde Königsaue vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg| Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg | Ort=Magdeburg | Datum=1928 | Seiten=215 | ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls am 30. September 1928 wurde das Hauptgut des Gutsbezirks &amp;#039;&amp;#039;Rittergut Schadeleben&amp;#039;&amp;#039; mit der Landgemeinde Schadeleben vereinigt. Der in die Feldmark Hausneindorf hineinragende Teil des Gutsackers wurde mit der Landgemeinde Hausneindorf vereinigt und die Enklave des Gutsbezirks in der Gemarkung Cochstedt mit der Stadt Cochstedt.&amp;lt;ref name=AB-RB-Magdeburg&amp;gt;{{Literatur | Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg| Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg | Ort=Magdeburg | Datum=1928 | Seiten=214&amp;amp;nbsp;f. | ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 begann man, bei [[Nachterstedt]] ([[Mitteldeutsches Braunkohlerevier]]) [[Braunkohle]] abzubauen. Der größte Tagebau, der [[Tagebau Nachterstedt]], erstreckte sich zwischen Schadeleben und (der heutigen Ortslage von) Nachterstedt (mit 70 Metern war er damals einer der tiefsten Tagebaue in Deutschland) und bedrohte zur Zeit der Wende 1989/90 die Gemeinde unmittelbar. So gesehen hat das heutige Schadeleben seine Existenz der Wiedervereinigung zu verdanken, auch wenn in deren Folge die meisten Arbeitsplätze in Bergbau und Landwirtschaft verloren gegangen sind. 1991 wurde der Tagebaubetrieb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2003 steht der sich im alten Tagebau bildende [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]] (2006 circa 4&amp;amp;nbsp;km²) dem öffentlichen Badebetrieb und dem Segel- bzw. Surfsport zur Verfügung. Im Frühjahr 2005 begann sogar ein regelmäßiger Betrieb des Fahrgastschiffes „Seelandperle“ mit einstündigen Rundfahrten. Infolge des verheerenden Erdrutsches in der Nachbargemeinde Nachterstedt, musste die „Seelandperle“ den Fuhrbetrieb ab 18. Juli 2009 einstellen. Das Schiff wurde ein Jahr später vom Stadtrat der Stadt Seeland verkauft und am 21. September 2010 nach [[Nienburg/Weser]] transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 2009 wurde Schadeleben in die neue Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Seeland&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Bürgermeister war Ernst Sentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = DEU Schadeleben COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Durch Göpelschnitt geteilt von Silber, Grün und Blau; vorn drei grüne Ähren, hinten ein aufrecht stehender silberner Bär, unten ein linksgewendeter silberner Karpfen.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde von der Heraldikerin [[Erika Fiedler]] aus Magdeburg gestaltet und am 7. Juni 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Farben des Ortes sind Grün - Weiß (Silber). Die Göpelteilung wurde gewählt, um im Wappen eine Geschichte erzählen zu können. Die drei grünen Ähren zeugen vom Fleiß der Einwohner, von der Hauptanbaufrucht sowie vom ländlichen Charakter des Dorfes. Gemeindespezifisch ist der Bär. Das Dorf liegt im hügeligen Gelände, also schreitet der Bär bergan. Im Volksmund der Umgebung werden die Schadelebener Bürger „die Bären“ genannt. Eine Geschichte - in mehreren Versionen verbreitet - erzählt von einer Bärenjagd, die die tapferen Schadeleber unternahmen, um das Ungeheuer zu erlegen, das plötzlich zu reden begann und sich als Bauer im Bärenfell entpuppte. Aus diesem Grund hat der Wappenbär keine Zähne und Zunge - es handelt sich ja um einen Menschen. Sein Maul ist jedoch geöffnet, seine Vordertatzen wehren ab: „Tut mir nichts!“ Der Karpfen schließlich symbolisiert die Nähe zu dem ehemaligen Nachterstedter Tagebau, der wieder zum klaren See, der er einst war, werden soll.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist grün - weiß (1:1) gestreift mit dem aufgelegten Ortswappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Annecke]] (1818–1872), Achtundvierziger-Revolutionär, in Dortmund geboren, aber mit Schadelebener Vorfahren (siehe Literaturangabe) sowie seine ebenfalls nach 1849 in die USA ausgewanderten Brüder [[Emil Annecke]] und [[Carl Annecke]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Klapproth (Landwirt)|Erich Klapproth]] (1894–1945), „Femeurteilsvollstrecker“ der „Schwarzen Reichswehr“, später NSDAP-Funktionär und Gutsbesitzer in Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Schadeleben Ort lag an der [[Bahnstrecke Aschersleben–Nienhagen]]. Diese Strecke ist stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bogen, entlang des Concordiasees, verläuft um den Ort herum die internationale [[Hauptstadt-Route (EV2)]] des [[Eurovelo]]-Radfernnetzes. Sie ist in Deutschland verlaufsgleich mit dem [[Europaradweg R1]] und entspricht im nationalen [[D-Route|D-Routennetz]] der [[Europaroute (D3)]]. Ebenfalls routengleich in dem Abschnitt verläuft die D-Route &amp;#039;&amp;#039;[[Radweg Deutsche Einheit]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annecke, Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauernfamilie [[Annecke]] aus Schadeleben und ihre Stammfolge.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Familienarchiv, Band 13, 1960. S. 116–140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Seeland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4550561-5|VIAF=249394245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Salzlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Salzlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeland (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1223]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadhuey</name></author>
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