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	<title>Schade und Füllgrabe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schade_und_F%C3%BCllgrabe&amp;diff=1024962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-03-09T13:07:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Schade u. Füllgrabe KG&lt;br /&gt;
| Logo             = Schade Markt-Logo.png &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Kommanditgesellschaft (Deutschland)|KG]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1878&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Lebensmitteleinzelhandel]]&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1992&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Verkauf an [[Unternehmensgruppe Tengelmann|Tengelmann]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schade &amp;amp; Füllgrabe.png|mini|Ehemaliges Logo aus der Gründungszeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schade-Zentrale Innenhof 27092008.JPG|mini|Ehemalige Firmenzentrale an der [[Hanauer Landstraße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schade u. Füllgrabe KG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch unter &amp;#039;&amp;#039;Schade&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Füllgrabe&amp;#039;&amp;#039; bekannt) war ein [[Deutschland|deutsches]] [[Handelsunternehmen|Einzelhandelsunternehmen]] mit Sitz in [[Frankfurt am Main]]. Zu Spitzenzeiten Anfang der 1970er Jahre beschäftigte das vorwiegend im [[Rhein-Main-Gebiet]] tätige Unternehmen über 2500 Mitarbeiter und betrieb 140 Supermärkte rund um Frankfurt. Im Jahr 1992 wurde Schade&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Füllgrabe von der [[Unternehmensgruppe Tengelmann|Tengelmann-Gruppe]] des [[Mülheim an der Ruhr|Mülheimer]] Handelsunternehmers [[Erivan Haub]] übernommen und die Märkte in [[Kaiser’s Tengelmann]] umgeflaggt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Expansion ===&lt;br /&gt;
Schade &amp;amp; Füllgrabe wurde am 18. September 1878 von [[Conrad Schade|&amp;#039;&amp;#039;Conrad&amp;#039;&amp;#039; Heinrich Schade]] und [[Oscar Füllgrabe|Heinrich &amp;#039;&amp;#039;Oscar&amp;#039;&amp;#039; Füllgrabe]] (1854–1919) in Frankfurt am Main als [[Offene Handelsgesellschaft]] gegründet. Das erste Ladengeschäft befand sich in der [[Frankfurt-Altstadt|Frankfurter Altstadt]] im Haus &amp;#039;&amp;#039;An der Markthalle 4&amp;#039;&amp;#039;, angeboten wurden qualitativ hochwertige Lebensmittel und [[Feinkost]]. Im Jahr 1880 eröffneten die beiden Kompagnons eine Filiale in der Frankfurter Keplerstraße. Als am 25. November 1886 Conrad Schade starb, führte Oscar Füllgrabe zunächst die Geschäfte alleine weiter, musste aber im Jahr 1887 Frankfurt verlassen, da er als Angehöriger der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1875)|Sozialdemokraten]] infolge der 1878 erlassenen [[Sozialistengesetz]]e im [[Preußen|preußischen]] Frankfurt zunehmenden Repressalien ausgesetzt war. Seine Firma verkaufte er an [[Joseph Halberstadt|Aaron &amp;#039;&amp;#039;Joseph&amp;#039;&amp;#039; Halberstadt]] (1855–1897), der den eingeführten Firmennamen beibehielt.&lt;br /&gt;
Bis 1894 stieg die Zahl der Geschäfte auf 10 Filialen an, von denen sechs außerhalb Frankfurts lagen (u.&amp;amp;nbsp;a. eine Filiale auf der [[Leipziger Straße (Frankfurt am Main)|Leipziger Straße]] in der damals noch selbstständigen Stadt [[Frankfurt-Bockenheim|Bockenheim]]). Im darauffolgenden Jahr errichtete das Unternehmen eine Verwaltungszentrale in der damaligen Frankfurter Kronprinzenstraße (heute &amp;#039;&amp;#039;Münchener Straße&amp;#039;&amp;#039;). 1897 verstarb Joseph Halberstadt, die Leitung der Firma übernahm nun dessen Witwe Susanne, welche die Expansion der Firma fortsetzte. Ab 1898 wurde in den Filialen von Schade&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Füllgrabe die kostenlose hauseigene Werbezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Sonntagsruhe&amp;#039;&amp;#039; verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod 1906 von Susanne Halberstadt fiel die Leitung der Firma an ihren Sohn [[Julius Halberstadt]] (1883–1939) und ihren Schwiegersohn Lenor Helft (1871–1937). 1908 erwarb die Firma von der Stadt Frankfurt für 50 Goldmark je m² im Industriegebiet am [[Frankfurter Osthafen|Osthafen]] Gelände zum Bau einer neuen Zentrale. Auf diesem Gelände an der [[Hanauer Landstraße]] wurde 1909 bis 1910 eine neue Zentrale erbaut, die der Firma – nach Zukauf eines Nebenhauses im Jahre 1930 – bis Anfang 1967 beste Dienste leistete&amp;lt;ref&amp;gt;Schade &amp;amp; Füllgrabe, Festschrift zum 100-jährigen Bestehen im Jahr 1978&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stieg die Zahl der Filialen auf 90 an, darunter Geschäfte im weiteren Umkreis von Frankfurt, seit 1903 auch im [[Bayern|bayerischen]] [[Aschaffenburg]]. Insgesamt beschäftigte Schade &amp;amp; Füllgrabe zu dieser Zeit rund 200, ausschließlich männliche, Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde das Unternehmen in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt und firmierte fortan unter &amp;#039;&amp;#039;Schade&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Füllgrabe&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039;. 1929 gründete das mittlerweile auf 130 Filialen und 600 Mitarbeiter vergrößerte Unternehmen in [[Leipzig]] das Tochterunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Schade&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Füllgrabe GmbH&amp;#039;&amp;#039;, das bald auf 38 Filialen rund um Leipzig kam. Im Jahr 1932 besaß das Frankfurter Unternehmen 144 Filialen, davon 46 auf Frankfurter Stadtgebiet, in denen jeweils ein Sortiment von 1100 Artikeln angeboten wurde. Zu dieser Zeit war Schade&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Füllgrabe die größte Lebensmittelmarkt-Kette im Rhein-Main-Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schade Füllgrabe Firmenportrait um 1935.jpg|mini|Schade Füllgrabe Firmenportrait um 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Arisierung“ ===&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, den im Jahr 1935 erlassenen [[Nürnberger Gesetze]]n und den sich dadurch anbahnenden Bedrohungen verkauften die jüdischen Inhaber im Vorgriff auf die drohende „[[Arisierung]]“ ihr Unternehmen an die [[Neuss]]er Unternehmerfamilie [[Wilhelm Werhahn (Unternehmer, 1880)|Werhahn]]. Lenor Helft verstarb kurz darauf in Frankfurt, Julius Halberstadt emigrierte nach [[New York City|New York]] und starb dort 1939. Die Geschäfte führte fortan Hermann Josten. Bei Bombenangriffen während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die Zentrale in der Hanauer Landstraße 173 sowie ein Großteil der Geschäftsräume zerstört. Nach dem Krieg beschlagnahmten und enteigneten die [[Sowjetunion|sowjetischen]] Besatzungsbehörden die Leipziger Tochtergesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
In der Folge begann in den 30 verbliebenen unzerstörten und einigen notdürftig hergerichteten Räumlichkeiten wieder der Geschäftsbetrieb. 1951 wurde das Unternehmen in eine [[Kommanditgesellschaft]] umgewandelt, das einst auf Feinkost spezialisierte Unternehmen verwandelte seine Geschäfte zunehmend in gewöhnliche Lebensmittelmärkte. 1952 eröffnete die Schade&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Füllgrabe KG in der Frankfurter &amp;#039;&amp;#039;Stiftstraße&amp;#039;&amp;#039; den ersten [[Supermarkt|Selbstbedienungsladen]] der Stadt. Während der 1950er Jahre wuchs die Zahl der Filialen auf 155 an, die Zahl der Beschäftigten stieg auf rund 1500. Ab 1956 wurden in den Geschäftsräumen Fleischwarenabteilungen eröffnet, 1967 eine neue Unternehmenszentrale in [[Frankfurt-Rödelheim]] bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden die Verkaufsflächen der Filialen wesentlich vergrößert und das Vertriebskonzept vollständig auf Selbstbedienung umgestellt. In den 1970er Jahren verteilten sich die Filialen des Unternehmens über fast ganz [[Hessen]]. Nach dem Tod von Herrmann Josten im Jahr 1974 wurde die Schade&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Füllgrabe&amp;amp;nbsp;KG neu strukturiert, die Geschäftsräume modernisiert und den Anforderungen der Zeit angepasst. Das Geschäft konzentrierte sich nun auf den Großraum Frankfurts, weiter entfernt gelegene Filialen wurden abgestoßen. Im Jahr 1978, zum hundertjährigen Jubiläum des Unternehmens, bestanden 140 Supermärkte im gesamten Rhein-Main-Gebiet, die Schade&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Füllgrabe&amp;amp;nbsp;KG beschäftigte rund 2500 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Modernisierungen in den 1970er Jahren drückte die zunehmende Konkurrenz durch deutschlandweit agierende Handelsketten mit großräumiger konzipierten Geschäftsräumen das auf kleinere Filialen in Innenstadtlage setzende Unternehmen in die Verlustzone. Nach mehreren Versuchen, das Unternehmen in den 1980er Jahren dem Verbrauchergeschmack anzupassen, verkaufte die Werhahn-Gruppe es schließlich zusammen mit den ebenfalls in ihrem Besitz befindlichen und ähnlich positionierten [[Bolle (Supermarkt)|Bolle-Supermärkten]] in Berlin und Schätzlein-Supermärkten in Mülheim an die Frankfurter [[co op AG]], welche die Immobilienwerte an die [[UBS|Schweizerische Bankgesellschaft]] weiterreichte und zurückmietete. Nach Bekanntwerden des [[Co op AG#co-op-Skandal und Zerschlagung|Co op-Skandals]] und der einhergehenden Zerschlagung des Handelskonzerns wurde die Schade&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;Füllgrabe&amp;amp;nbsp;KG im Jahr 1992 an die [[Tengelmann (Unternehmen)|Tengelmann-Gruppe]] weiterverkauft und vollständig in den Konzern eingegliedert (1995 übernahm Tengelmann auch noch die Schätzlein-Supermärkte)&amp;lt;ref&amp;gt;Unternehmensgeschichte der Tengelmann-Gruppe, nachzulesen unter {{Webarchiv|url=http://www.tengelmann.de/unternehmensgruppe/geschichte.htm |wayback=20070516040643 |text=www.tengelmann.de |archiv-bot=2019-05-12 08:53:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tengelmann zog sich um 2010 aus dem Rhein-Main Gebiet zurück. Die Filialen, zumeist ehemalige Schade-Märkte, wurden zum Teil an [[Rewe]] und zu einem kleineren Teil an [[Tegut]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Schade-Chronik&amp;#039;&amp;#039;“, enthalten im „&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Schade – Heimatatlas&amp;#039;&amp;#039;“ anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Unternehmens 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmitteleinzelhändler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Handelsunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arisiertes Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Co op AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandelsunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Supermarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1992]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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