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	<title>Schachbriefmarke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T18:30:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schachbriefmarke&amp;diff=1755155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matsievsky am 19. April 2026 um 23:57 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T23:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:The Soviet Union 1991 CPA 6284 stamp (75th Birth Anniversary of Paul Keres. Paul Keres (1916-1975), chess grandmaster) 1200dpi.jpg|mini|Kurz vor dem [[Zerfall der Sowjetunion]] würdigte die [[Potschta Rossii|sowjetische Post]] 1991 den estnischen Großmeister [[Paul Keres]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schachbriefmarken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Briefmarke]]n mit Motiven, die im weiten Sinne auf das [[Schachspiel]] bezogen sind. Das Spezialgebiet der [[Philatelie]] zieht Schachliebhaber an, die auf diese Weise zwei Interessengebiete miteinander verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schach und Philatelie ==&lt;br /&gt;
Das Spezialsammelgebiet hat sich vergleichsweise spät herausgebildet. Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erschienen die ersten Briefmarken, die [[Schachfigur]]en oder andere Schachmotive abbildeten. Danach schritt die Entwicklung jedoch schnell voran. Die Thematik erwies sich als recht beliebtes Sammelgebiet der Philatelie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Marke brachte die bulgarische Post anlässlich der [[Balkanspiele]] 1947 heraus. Die Marke erschien innerhalb eines Satzes mit mehreren Sportmarken und zeigte einen weißen [[Springer (Schach)|Springer]] auf braunem Grund.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[:ru:Файл:Stamp of Bulgaria 1947Michel608.jpg|Abbildung der ersten Schachbriefmarke]] (russische Wikipedia).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Hintergrund der ersten offiziellen, von der [[FIDE]] in Moskau ausgetragenen [[Schachweltmeisterschaft]] folgte bereits im Jahr danach die [[Sowjetunion]] mit drei Marken. In Jugoslawien kam zur [[Schacholympiade 1950]] in [[Dubrovnik]] ein großzügig gestalteter Motivsatz heraus, der fünf Werte enthielt. In den 1960er Jahren verwendeten dann auch Postverwaltungen in nichteuropäischen Ländern, etwa in den Staaten der [[Karibik]] oder in den [[Philippinen]], gelegentlich Schachmotive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unübersehbar war der Trend zu den Schachmarken von den schachbegeisterten [[Ostblock]]staaten ausgegangen. In der [[Deutsche Post (DDR)|DDR]] bot die [[Schacholympiade 1960]] in Leipzig den Anstoß zur Herausgabe der ersten drei Schachmotive.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe den {{Webarchiv|url=http://www.chesshero.com/bilder/marken/47-1980/60ddr-10-750.jpg |wayback=20150402192920 |text=Motivsatz |archiv-bot=2024-05-04 18:57:27 InternetArchiveBot }} von 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum hundertsten Geburtstag von [[Emanuel Lasker]] erschien 1968 eine Sonderbriefmarke. Am 5. Oktober 1972 zogen die Deutsche Bundespost und die Deutsche Bundespost Berlin mit jeweils vier Wohlfahrtsmarken nach. Die Schachmotive zeigen historische Schachfiguren aus [[Porzellan]] der Fayencemanufaktur Gien (Frankreich). Im Rahmen der Serie Kinderspielzeug (für die Jugend mit Zuschlag) folgte am 5. Juni 2002 ein Postwertzeichen auf der Schachfiguren abgebildet sind. Am 13. März 2008 wurde ein Postwertzeichen (Sporthilfe mit Zuschlag) von Deutschland zur Schacholympiade in Dresden zur Ausgabe gebracht. Auch die Schweiz – erstmals anlässlich der [[Schacholympiade 1968]] in [[Lugano]] – und Österreich brachten Schachmarken heraus. Zum Gebiet „Schach und Philatelie“ gehören ferner [[Poststempel]] mit Schachmotiven, [[Ersttagsstempel|Ersttagsbriefe]] und Schach-Postkarten. Der erste Poststempel (Werbestempel) in der Welt mit dem Wort „Schach“ wurde 1923 in Deutschland im Ort [[Borstendorf]]/Erzgebirge verwendet, um für die heimische Schachbrett-Industrie zu werben. Bei größeren Schachereignissen geben die Postverwaltungen gelegentlich [[Sonderstempel]] heraus. Ein sehr frühes Beispiel ist der Sonderstempel zur [[Schach-Olympia 1936|inoffiziellen Schacholympiade]] 1936 in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Postkarte mit {{Webarchiv|url=http://www.chesshero.com/bilder/karten/1936muen1-500.jpg |wayback=20150402134350 |text=Sonderstempel |archiv-bot=2024-05-04 18:57:27 InternetArchiveBot }} „Schach-Olympia“ aus dem Jahr 1936.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das anhaltende Interesse der Schachphilatelisten belegen Auktionen, [[Briefmarkenkatalog|Fachkataloge]] und eine Anzahl spezialisierter Internetangebote. Als benachbarte Sammelgebiete gelten [[Telefonkarte]]n&amp;lt;ref&amp;gt;Übersicht {{Webarchiv|url=http://www.chesshero.com/htm-dateien/telecards/telecards1.htm |wayback=20090903141657 |text=„Schach-Telefonwertkarten“ |archiv-bot=2024-05-04 18:57:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Geldscheine bzw. Münzen mit Schachmotiven. In Deutschland besteht seit 1969 die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft der Schachmotivsammler&amp;#039;&amp;#039;, die laut eigenen Angaben weltweit ca. 150 Mitglieder hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gsm-schach.eu/Home Gemeinschaft der Schachmotivsammler]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Niederlanden gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Motivgruppe Schach&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.euwe.nl/ „Was ist euwe.nl?“]&amp;lt;/ref&amp;gt; die zweimal im Jahr eine Auktion von sammelwerten Sachen veranstaltet. Eine besonders wertvolle Briefmarkenkollektion besitzt der frühere Weltmeister [[Anatoli Jewgenjewitsch Karpow|Anatoli Karpow]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stampmagazine.co.uk/content/famous/anatoly_karpov.html | wayback=20091113013434 | text=„Former world chess champion Anatoly Karpov’s writes about his collection“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung der Briefmarken ==&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Motivgestaltung existieren verschiedene Typen von Schachbriefmarken. Anfangs wurden häufiger klassische Motive mit einzelnen Schachfiguren gewählt, die symbolisch Bezug zu einer Schachveranstaltung nahmen. Als Anlässe dienen bis heute Weltmeisterschaftskämpfe, [[Schacholympiade]]n und bedeutende Turniere. Weiterhin gibt es Porträts berühmter Schachmeister oder andere Motive aus der [[Geschichte des Schachspiels|Schachgeschichte]]. Nicht selten sind außerdem Marken, auf denen konkrete Partiestellungen zu erkennen sind – eine wegen der begrenzten Größe schwierige Darstellungsform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Motive und die teilweise hohe künstlerische Qualität mögen wenige Beispiele verdeutlichen. So war der erwähnte jugoslawische Motivsatz von 1950 hinsichtlich der [[Grafik|grafischen Ausführung]] der Zeit weit voraus; hier wurde auch erstmals [[Mehrfarbdruck]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Webarchiv|url=http://www.chesshero.com/bilder/marken/47-1980/50yugo-a.jpg |wayback=20150711072910 |text=Abbildung |archiv-bot=2024-05-04 18:57:27 InternetArchiveBot }} des jugoslawischen Motivsatzes von 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine [[Kuba|kubanische]] Briefmarke von 1964 zeigt den zwölfjährigen (späteren Weltmeister) [[José Raúl Capablanca]], wobei die eigenwillige Präsentation an ein auf der Spitze stehendes [[Schachbrett]] erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.chesshero.com/bilder/marken/47-1980/62-cuba3.jpg |wayback=20160304070956 |text=Abbildung |archiv-bot=2024-05-04 18:57:27 InternetArchiveBot }} der „auf die Spitze gestellten“ kubanischen Briefmarke&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen vom Entwurf her einzigartig dastehenden [[Briefmarkenblock]] produzierte die [[Magyar Posta|Ungarische Post]] 2004. Insgesamt 64 Marken zeigen sämtliche (also auch die leerstehenden) Felder der Anfangsstellung der [[Ungarische Verteidigung|Ungarischen Verteidigung]]. Dies soll an die Schachtradition des Landes erinnern und den Sieg des [[Pester Schachklub]]s im [[Fernschach]]match 1842/45 gegen Paris, bei dem diese [[Eröffnung (Schach)|Eröffnung]] erstmals vorkam.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf dem [[:ru:Файл:StanpHungary2004M4885-4948.jpg|Bild des kompletten 64er-Blocks]] (russische Wikipedia) ist der erklärende Text, der sich über alle Marken erstreckt, nicht zu erkennen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Hoffmann und Johannes Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Schach unter der Lupe. Eine Fibel für Schachspieler und Philatelisten&amp;#039;&amp;#039;, Sportverlag, Berlin 1988, 2. Aufl. ISBN 3-328-00172-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chess on stamps|Schachbriefmarken}}&lt;br /&gt;
* [https://gsm-schach.eu/ Gemeinschaft der Schachmotivsammler]&lt;br /&gt;
* [http://www.chesshero.com/htm-dateien/schachmarken/schachmarken41.htm „Schachmarken-Auswahl“] Briefmarken-Galerie mit historischen Erläuterungen&lt;br /&gt;
* [http://www.tri.org.au/chess „Chess on Stamps“] Online-Katalog von Colin Rose (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.faulquemont.com/phil.html „Thematique philatélique sur le jeu d&amp;#039;échecs – Chess on Stamps“] detaillierte und geordnete Dokumentation (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefmarke (Sport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schach in Kunst und Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matsievsky</name></author>
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