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	<title>Schachblume - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schachblume&amp;diff=19914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Liebigkühler: /* Blüte und Frucht */ + Link zum Lemma Griffel (Botanik)</title>
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		<updated>2026-03-22T08:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Blüte und Frucht: &lt;/span&gt; + Link zum Lemma Griffel (Botanik)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Wappenfigur siehe [[Schachblume (Heraldik)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Schachblume&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Fritillaria meleagris&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Fritillaria&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lilioideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Liliengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Liliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Lilienartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Liliales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Monokotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Schachblumen (Liebig).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Schachblumen (&amp;#039;&amp;#039;Fritillaria meleagris&amp;#039;&amp;#039;) in Mecklenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schachblume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fritillaria meleagris&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schachbrettblume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiebitzei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Liliengewächse]] (Liliaceae). Sie wird als [[Zierpflanze]] verwendet und wurde zur [[Blume des Jahres]] [[1993]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
Die Schachblume wächst als [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]]. Dieser vorsommergrüne [[Geophyt]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; bildet als Überdauerungsorgan eine runde, im Durchmesser 1 bis 2&amp;amp;nbsp;Zentimeter große [[Zwiebel (Pflanzenteil)|Zwiebel]], die aus wenigen Zwiebelschuppen besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE5&amp;quot; /&amp;gt; Im zeitigen Frühjahr treibt sie einen etwa 15 bis 20&amp;amp;nbsp;Zentimeter langen unverzweigten und beinahe runden [[Sprossachse|Stängel]]. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Stängel stehen wechselständig meist vier bis sechs (drei bis acht)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE5&amp;quot; /&amp;gt; graugrün gefärbte [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]]. Die einfache Blattspreite ist maximal 1&amp;amp;nbsp;Zentimeter breit, linealisch und schmal-rinnig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infoflora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüte und Frucht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritillaria meleagris Sturm32.jpg|mini|Illustration von [[Jacob Sturm (Kupferstecher)|Jacob Sturm]] (1796)]]&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Die meist einzelnen, selten zu zweit stehenden Blüten sind nickend&amp;lt;ref name=&amp;quot;infoflora&amp;quot; /&amp;gt; bis nach unten hängend. Die zwittrigen, dreizähligen [[Blüte]]n sind fast geruchlos und breit glockenförmig. Die sechs gleichgestaltigen, etwa 4&amp;amp;nbsp;Zentimeter langen [[Perigonblatt|Perigonblätter]], deren stumpfe Spitze meist etwas umgebogen ist, sind schachbrettartig purpurrot-weiß oder grünlich-weiß gefleckt. Selbst bei der völlig weißen Form &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria meleagris&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;alba&amp;#039;&amp;#039; ist die namensgebende Musterung noch schwach zu erkennen. Die sechs [[Staubblatt|Staubblätter]] werden deutlich von den Perigonblättern überragt. Die 10 bis 13&amp;amp;nbsp;mm langen freien Staubfäden sind weiß und die Staubbeutel sind gelb. Es sind auffällige [[Nektarium|Nektarien]] vorhanden. Drei [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]] sind zu einem oberständigen, dreikammerigen [[Fruchtknoten]] verwachsen. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist dreispaltig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufrechte, bis 15&amp;amp;nbsp;mm lange, kantige, dreifächerige [[Kapselfrucht]] enthält zahlreiche Samen pro Fruchtfach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bildatlas&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;infoflora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomensatz ===&lt;br /&gt;
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE5&amp;quot; /&amp;gt; Ausgehend von der [[Chromosom]]engrundzahl der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria&amp;#039;&amp;#039; von x = 12&amp;lt;ref name=&amp;quot;FNA&amp;quot; /&amp;gt; liegt [[Diploidie]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kievitsbloem.jpg|mini|Blüte im Längsschnitt: zu erkennen sind weiße Staubfäden und gelbe Staubbeutel, grüner Fruchtknoten und dreispaltiger Griffel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritillaria meleagris seedhead lateral RF.jpg|mini|Reife dreifächerige Kapselfrucht mit Samen]]&lt;br /&gt;
Die Schachblume vermehrt sich über Samenbildung und vegetativ durch Brutzwiebeln. Die Schachblume ist ein [[Kaltkeimung|Kaltkeimer]]. Die [[Bestäubung]] erfolgt über Insekten, wobei Hautflügler wie [[Hummeln]] und [[Bienen]] eine zentrale Rolle spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standort und Pflanzensoziologie ===&lt;br /&gt;
Die Schachblume ist eine Lichtpflanze, das heißt, sie wächst in vollem Licht und erträgt nur in Grenzen eine Beschattung. Ihr ökologischer Schwerpunkt liegt auf nassen, zum Teil überschwemmten, luftarmen, mäßig stickstoffreichen, neutralen Lehm- und Tonböden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeigerwerte&amp;quot; /&amp;gt; Die Schachblume kommt besonders in [[Pflanzengesellschaft|Gesellschaften]] der Ordnung [[Feuchtwiese#Feuchtwiesentypen und Vegetation|Molinietalia]], aber auch in denen der Ordnung [[Fettwiese|Arrhenatheretalia]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritillaria meleagris - Schachbrettblumen Sinnwiesen 4.jpg|mini|Schachblumen in den Sinnwiesen in Hessen]]&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Schachblume ist ein [[Florenelement|subatlantisch-submediterranes Florenelement]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Heinz-Dieter Krausch|Krausch]] erstreckt sich ihr natürliches Verbreitungsgebiet von der [[Normandie]] über Mittel- und [[Südfrankreich]], das [[Alpenvorland]], [[Kroatien]], [[Serbien]], [[Ungarn]] und bis nach [[Rumänien]]. In Mitteleuropa dürfte die Art nicht ursprünglich sein und die Vorkommen auf Verwilderungen und [[Ansalbung|absichtliche Auspflanzungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel&amp;quot; /&amp;gt; zurückgehen. Die Schachblume gilt in Deutschland somit als [[Stinsenpflanze]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote Liste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England ist die Schachblume erst seit 1736 wild nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guardian&amp;quot; /&amp;gt; Ein größeres Vorkommen wächst zum Beispiel auf einer Wiese des [[Magdalen College]], [[Oxford]]. Weitere englische Vorkommen befinden sich in [[Ducklington]], einer „[[Site of Special Scientific Interest]]“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ducklington&amp;quot; /&amp;gt; und [[Cricklade]] im Tal der oberen [[Themse]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guardian&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte zusammenhängende Vorkommen in Deutschland befindet sich in den [[Feuchtwiese]]n der beiden aneinander angrenzenden Naturschutzgebiete [[Sinngrund (Naturschutzgebiet)|Sinngrund]] (Unterfranken) und [[Sinnwiesen von Altengronau]] (Hessen) an der [[Sinn (Fluss)|Sinn]]. Der größte Bestand östlich der Elbe kommt in der unmittelbaren Nähe der Stadt [[Ziesar]] in Brandenburg vor. Daneben kommt die Schachblume in Deutschland noch an der unteren [[Elbe]] bei [[Hetlingen]] (dort stehen auf 145 Hektar ca. 80.000 Exemplare)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wedel-Schlauer Tageblatt&amp;quot; /&amp;gt;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueterser Nachrichten&amp;quot; /&amp;gt; im Naturschutzgebiet [[Untere Seeveniederung]] nahe der Mündung des Elbzuflusses [[Seeve]], in einem mittelgroßen Bestand in den Glimmeroder Wiesen bei [[Hessisch Lichtenau]], sowie vereinzelt in den Naturschutzgebieten [[Naturschutzgebiet Heuckenlock|Heuckenlock]] (an der Süderelbe bei [[Moorwerder]]), [[Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook|Duvenstedter Brook]] und [[Naturschutzgebiet Wittenbergen|Wittenbergen]], bei [[Sassenberg]] in Westfalen (NSG [[Schachblumenwiesen]]), am [[Main]] (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Bayreuth]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN&amp;quot; /&amp;gt; und im [[Juliusplate (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Juliusplate]] an der Unterweser vor.&lt;br /&gt;
Weitere Vorkommen gibt es auch in Baden-Württemberg, Bayern und in der Schweiz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;infoflora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich findet sie sich beispielsweise in der [[Oststeirisches Hügelland|Oststeiermark]] (Gemeinde [[Großsteinbach]]) und im [[Burgenland|Südburgenland]] ([[Schachblumenwiesen (Hagensdorf-Luising)|Schachblumenwiesen Hagensdorf-Luising]]).&lt;br /&gt;
{{Panorama|Sandemar fågelseservat 2012a.jpg|550|Schachblumen in Schweden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Schachblume ist in Deutschland stark gefährdet und gilt nach der [[Bundesartenschutzverordnung]] (BArtSchV)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; ebenso wie in Österreich in den einzelnen Bundesländern als besonders geschützt. 1993 wurde sie als [[Blume des Jahres]] ausgewählt. Sie ist hauptsächlich durch die Zerstörung ihrer natürlichen Lebensräume in Feucht- und Nasswiesen, [[Auwald|Auwäldern]] und Überschwemmungsbereichen von Flüssen ([[Flussaue]]n) bedroht. Weiter wirkt sich die anhaltende [[Eutrophierung]] der Böden durch Düngemittel ursächlich bestandsmindernd aus. In Österreich gilt die Schachblume als vom Aussterben bedroht. In der Schweiz ist sie seit 2000 vollständig geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infoflora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie und Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feder1.jpg|mini|Feder eines Perlhuhns]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fritillaria meleagris&amp;#039;&amp;#039; wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Seite 304 [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;meleagris&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „[[Perlhühner|Perlhuhn]]“ und bezieht sich auf das typische Muster der Blüte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr zu &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria meleagris&amp;#039;&amp;#039; gehört&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Fritillaria tubiformis]]&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;burnatii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Planch.) Rouy}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria meleagris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;burnatii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Planchon) Rix}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE5&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Wie die meisten &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria&amp;#039;&amp;#039;-Arten ist die Schachblume für den Menschen giftig. Vor allem die Zwiebel enthält eine Reihe von giftigen [[Alkaloid]]en, darunter [[Fritillin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Botanikus&amp;quot;&amp;gt;Uwe Lochstampfer: [https://botanikus.de/informatives/giftpflanzen/alle-giftpflanzen/schachblume/ Schachblume], auf: Botanikus. Abgerufen am 22. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Steroidalkaloid [[Imperialin]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Botanikus&amp;quot; /&amp;gt; das zu Kreislaufbeschwerden, Erbrechen und Krämpfen führen kann –, bei hohen Dosen (besonders bei Kindern) auch zum Herzstillstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;giftpflanzen.com&amp;quot; /&amp;gt; Zur Behandlung werden [[Spasmolytikum|Spasmolytika]] verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:François Barraud - Nature morte aux fleurs et livres.jpg|mini|Schachblumen in einem Gemälde von François Barraud, 1930]]&lt;br /&gt;
== Verwendung als Zierpflanze ==&lt;br /&gt;
Die erstmals 1572 in botanischer Literatur erwähnte Schachblume wurde in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als Gartenpflanze nach Mitteleuropa eingeführt. Ein [[Stillleben]] des Holländers [[Jakob de Gheyn&amp;amp;nbsp;II.]], das zwischen 1600 und 1603 entstand, zeigt Schachbrettblume, [[Jungfer im Grünen|Gretchen-im-Grünen]], Rosen, [[Akelei]], [[Maiglöckchen]], [[Stiefmütterchen]] und eine [[Tulipa suaveolens|Schrenk-Tulpe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hopper&amp;quot; /&amp;gt; Sie zählte im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu den beliebtesten Zierpflanzen der Barockgärten. Im Laufe des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts geriet sie aus der Mode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schachblume wird, wenn auch wohl seltener als früher, in Gärten zur Bepflanzung von Rabatten und Steingärten und als Schnittblume&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler5&amp;quot; /&amp;gt; gezogen. Es existieren Sorten mit weißen, dunkelroten, hellrosafarbenen, rötlichvioletten oder braunpurpurnenen Blütenhüllblättern mit unterschiedlich ausgeprägtem Schachbrettmuster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler5&amp;quot; /&amp;gt; Sie benötigt feuchten Boden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler5&amp;quot; /&amp;gt;  und übersteht trockene Sommer häufig nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für die Schachblume bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen [[Trivialnamen]]: Fritillariablum, Kiewitsei ([[Unterweser]]), Kiwitzei, Kukukstulpe ([[Pommern]]) und Perlhuhntulpe (Pommern).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel-Jessen 1882&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (alphabetisch sortiert) ==&lt;br /&gt;
* Herbert Hollmann: &amp;#039;&amp;#039;Verbreitung und Soziologie der Schachblume Fritillaria meleagris L.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Verhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg. Neue Folge. Supplement.&amp;#039;&amp;#039; Band 15). Paul Parey, Hamburg/Berlin 1972.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-423-34412-8|Seite=169–171}}&lt;br /&gt;
* Ummo Lübben: &amp;#039;&amp;#039;Die Schachblume: Fritillaria meleagris L.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ökoporträt.&amp;#039;&amp;#039; Band 43, 2007, {{ISSN|0176-4926}}, S. 1–4 ([http://www.bsh-natur.de/uploads/%C3%96koportr%C3%A4ts/043%20-%20Die%20Schachblume.pdf PDF-Datei; 778&amp;amp;nbsp;kB]).&lt;br /&gt;
* Edward Martin Rix: &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria L.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0-521-20108-X|Seite=31}}&lt;br /&gt;
* Gabriele Russell: &amp;#039;&amp;#039;Hommage an eine kleine Lilie. Die Schachbrettblume eine kulturhistorische Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Heimatverein Sassenberg. Harlinghausen-Druck, Lippstadt 2019.&lt;br /&gt;
* [[Loki Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Blumen des Jahres.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-09395-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fritillaria meleagris|Schachblume (&amp;#039;&amp;#039;Fritillaria meleagris&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1273}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|2481}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=3078|WissName=Fritillaria meleagris L.}}&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/lilia/friti/fritmelv.jpg Verbreitung auf der Nordhalbkugel] aus: Eric Hultén, Magnus Fries: &amp;#039;&amp;#039;Atlas of North European vascular plants.&amp;#039;&amp;#039; 1986, ISBN 3-87429-263-0 bei [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/lilia/friti/fritmel.html &amp;#039;&amp;#039;Den virtuella floran.&amp;#039;&amp;#039;] (schwed.)&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Einkeimblaettrige/Liliengewaechse/fritillaria.htm#Schachblume Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.giftpflanzen.com/fritillaria_meleagris.html Die Schachbrettblume als Giftpflanze].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FE5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Edward Martin Rix: &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria L.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0-521-20108-X|Seite=31}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bildatlas&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-8001-3364-4|Seiten=693}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeigerwerte&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinz Ellenberg, Heinrich E. Weber, Ruprecht Düll, Volkmar Wirth, Willy Werner, D. Paulißen: &amp;#039;&amp;#039;Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Scripta Geobotanica.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Erich Goltze, Göttingen 1992, ISBN 3-88452-518-2, S. 107.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hopper&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Florence Hopper Boom: &amp;#039;&amp;#039;An early Flower Piece by Jacques de Gheyn II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Simiolus, Netherlands Quarterly for the History of Art.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 4, 1975/76, S. 198.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guardian&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andy Byfield: [https://www.theguardian.com/lifeandstyle/gardening-blog/2013/apr/26/snakeshead-fritillary &amp;#039;&amp;#039;A chequered history.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;guardian.co.uk&amp;#039;&amp;#039;, 26. April 2013.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ducklington&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.ducklingtonparishcouncil.gov.uk/the-parish/ducklington-fritillaries/ &amp;#039;&amp;#039;Ducklington Fritillaries.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;ducklingtonparishcouncil.gov.uk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wedel-Schlauer Tageblatt&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wedel-Schlauer Tageblatt vom 18. April 2011.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ueterser Nachrichten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vor dem Aussterben bewahren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Uetersener Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; 19. April 2011:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.bund-naturschutz.de/projekte/schutzgrundstuecke/schachblumen.html&lt;br /&gt;
 |titel=Schutzgrundstücke – Schachblumenwiesen bei Bayreuth&lt;br /&gt;
 |werk=bund-naturschutz.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Bund Naturschutz in Bayern]]&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120504081051/http://www.bund-naturschutz.de/projekte/schutzgrundstuecke/schachblumen.html&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2012-05-04&lt;br /&gt;
 |abruf=2012-04-24&lt;br /&gt;
 |zitat=Nur noch an zwei Stellen Bayerns kann man im Frühjahr die Schachblume (Fritillaria meleagris) bewundern: im unterfränkischen Sinn-Tal und an fünf Stellen in und um Bayreuth.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WCSP|Fritillaria meleagris|Abruf=2014-02-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SpPl&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carl von Linné: &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 304, {{Digitalisat |1=http://www.biodiversitylibrary.org/openurl?pid=title:669&amp;amp;volume=1&amp;amp;issue=&amp;amp;spage=304&amp;amp;date=1753}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-8001-3131-5|Seite=131}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;giftpflanzen.com&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=Matthias Jünger |url=https://www.garden-shop.at/pflanzenkunde/schachblume-fritillaria-meleagris/#giftigkeit-schachblume |titel=Schachblume (Fritillaria meleagris) |werk=garden-shop.at |hrsg=Garden Shop |datum=2025-04-21 |sprache=de |abruf=2025-04-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hempel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Werner Hempel (Botaniker)|Werner Hempel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzenwelt Sachsens von der Späteiszeit bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Weißdorn, Jena 2009, ISBN 978-3-936055-57-3, &amp;#039;&amp;#039;Die Frühneophyten des 18. und 19. Jahrhunderts (1750–1870).&amp;#039;&amp;#039; S. 182–196.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote Liste&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands – Band 7: Pflanzen&amp;#039;&amp;#039; Landwirtschaftsverlag Münster 2018, ISBN 978-3-7843-5612-9, S. 22.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|978-3-8274-0918-8|Seite=686–687}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;infoflora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=3078|WissName=Fritillaria meleagris L.}}. Abgerufen am 26. Juli 2014.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|2481}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FNA&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bryan Ness: &amp;#039;&amp;#039;Fritillaria.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0-19-515208-5|Seite=164|URL=http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=113029|Linktext=online}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pritzel-Jessen 1882&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 155. ([http://archive.org/stream/diedeutschenvol00pritgoog#page/n173/mode/2up online]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Blume des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4179276-2}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liliengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Liebigkühler</name></author>
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