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	<title>Schabbock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:06:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schabbock&amp;diff=356134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-10-02T13:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Schab|Zum deutschen Maler, Bühnenbildner, Schauspiellehrer und Schauspieler siehe [[Oskar von Schab]]. Zum austroamerikanischen Buchantiquar und Kunsthändler siehe [[William H. Schab]].}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schabbock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;Schab&amp;#039;&amp;#039;) ist neben der [[Drude|Trud]] die bekannteste und eindrucksvollste [[Sage]]nfigur der südlichen West[[steiermark]]. Dieser Nachtgeist ist in verschiedenen Formen auch in anderen Teilen [[Österreich]]s und [[Bayern]]s (und vermutlich auch in [[Slowenien]]) bekannt. Doch im Gebiet rund um die [[Koralpe]] leben noch heute Menschen, die behaupten, dieses [[Fabelwesen]] gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung eines Schabbocks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Weststeiermark kennt man folgende Erklärung für die Entstehung eines Schabbocks: „Wenn Brautleute, die bereits das Aufgebot bestellt haben, die letzten Wochen vor der Trauung nicht sittsam und enthaltsam leben und aus dieser Verbindung ein Kind geboren wird, dann hat es die Last zu tragen, als [[Geistwesen|Nachtgeist]] die Menschen zu beunruhigen. Ist es ein Bub, dann erscheint er als Schabbock und hat es auf kleine Kinder abgesehen. Ist es ein Mädchen, tritt es als Trud unsichtbar in Erscheinung [...]“ (Zitat: Wippel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augenzeugen berichteten Isabella Wippel, die in den [[1980er]]n weststeirisches Sagengut sammelte, folgendes über den Schabbock: „Vorne hat der Schabbock einen glühenden Spitz oder einen glühenden Kopf, hintennach einen glühenden Birkenbesen, von dem es ‚daunigahnt‘“ (womit wohl Funkensprühen gemeint ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe des Schabbocks ist, Kleinkinder zu töten. Er fliegt vor Mitternacht übers Land oder hockt sich auf die [[Sauerkirsche|Weichselbäume]] neben den Bauernhäusern oder gleich auf deren Dachgiebel. Dort wartet er, bis Eltern ihre Wickelkinder alleinlassen, und stößt die Kinder dann zu Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwehrmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abwehrmaßnahme gilt etwas „Geweihtes“, ein [[Rosenkranz]], ein Hanfstängel im Kinderbett und ein Männerrock. Des Weiteren empfahl die Großmutter der Frau Hafner in Soboth, die Wickelkinder zur Abwehr des Schabbocks mit [[Schabbockskraut]] und Hanfstengeln einzuräuchern, da der Schab auf [[Hanf]] allergisch reagiert.&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch einige Abwehrsprüche, um den Schabbock zu vertreiben. Zum Beispiel diesen: „Helf Gott! Mir und dir, Schabbock stoß neben vür“ (...vorbei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schabbock als Sündenbock ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche altertümliche Figur dem Schabbock zugrunde liegt oder aus welcher Kultur er ursprünglich stammt, ist nicht bekannt. Vermutlich entstand der kindermordende Nachtgeist aus dem Wunsch heraus, den [[Plötzlicher Kindstod|plötzlichen Kindstod]] zu erklären.&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch Sagen über Kleinkinder, die vom Schabbock schlimm zugerichtet oder an der Türschnalle erhängt wurden. Hierbei handelte es sich wohl um Verbrechen, die man mangels polizeilicher Verfolgung einfach dem Schabbock zuschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* I. Wippel, &amp;#039;&amp;#039;Schabbock, Trud und Wilde Jagd,&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag für Sammler]], Graz 1986, ISBN 3-85365-064-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabelwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Sagengestalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Steiermark)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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