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	<title>Schabankara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schabankara&amp;diff=1814044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArnoldBetten: /* Herrscher der Schabankara */</title>
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		<updated>2025-03-25T13:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herrscher der Schabankara&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schabankara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schawankara&amp;#039;&amp;#039;; [[DIN 31635|DMG]] &amp;#039;&amp;#039;Šabānkāra&amp;#039;&amp;#039;) waren im [[Mittelalter]] ein [[Kurden|kurdischer]] [[Eşiret|Stamm]] aus dem Süd[[iran]], wo er als regionaler Machtfaktor eine wichtige Rolle spielte. Zugleich ist Schabankara die Bezeichnung des Siedlungsgebietes dieses Stammes. &lt;br /&gt;
[[Datei:Chupanid - Jalayerid dynasty 1337–1432 ad.png|miniatur|Das Gebiet der Schabankara im 14. Jh.: Die Reiche der [[Tschupaniden]], Muzaffariden, [[Dschalairiden]] und [[Indschuiden]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft Schabankara ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet grenzte im Süden an den [[Persischer Golf|Persischen Golf]], im Norden und Osten an Fars und [[Kerman (Provinz)|Kerman]] und besaß ein warmes bis gemäßigtes Klima. Heute liegt dieses Gebiet in der iranischen Provinz [[Fars]], wo es noch zwei Dörfer mit dem Namen Schabankara gibt. Laut dem iranischen Historiker [[Hamdallah Mustaufi]] war die Hauptstadt Schabankaras &amp;#039;&amp;#039;Ig/Idj&amp;#039;&amp;#039;. Das Land war in sechs Distrikte eingeteilt und verfügte über fruchtbare Böden, auf denen [[Getreide]], [[Baumwolle]], [[Echte Dattelpalme|Datteln]] und weiteres Obst angebaut wurden. Zur Zeit der [[Seldschuken-Fürsten|seldschukischen]] Herrschaft zahlte das Land 2 Millionen [[Dinar]]e an Steuern, während es 1340 nur noch 266.100 Dinare waren. Nach dem russischen Iranisten [[Minorski]] stellten die Kurden im Mittelalter eine wichtige und große Bevölkerungsgruppe im Südiran (der antiken [[Persis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Stamm Schabankara ==&lt;br /&gt;
Der Stamm der Schabankara, der sich auf iranische Könige wie [[Ardaschir I.]] oder [[Manutscher|Manutschehr]], einem mythischen König aus dem [[Schāhnāme]], zurückführte, war in fünf Unterstämme unterteilt. Diese hießen &amp;#039;&amp;#039;Ismaili, Ramani, Karzuwi, Masudi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schakani&amp;#039;&amp;#039;. Die Schabankara betrieben Viehzucht, was auch an ihrem Namen deutlich wird: Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Schaban&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurdische Sprachen|kurdisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Şivan&amp;#039;&amp;#039;, [[Persische Sprache|persisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Cubdar&amp;#039;&amp;#039;, [[Türkische Sprache|türkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Çoban&amp;#039;&amp;#039;) bedeutet „Hirte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Stammes wird erst mit dem Untergang der [[Buyiden]] Mitte des 11. Jahrhunderts greifbar. Frühere Ereignisse aus [[Sassanidenreich|sassanidischer]] Zeit – wie die Rettung [[Yazdegerd III.|Yazdegerds III.]] vor den [[Islamische Expansion|muslimischen Arabern]] – dürften eher Legenden sein. Unter den Sassaniden hatten die Schabankara den Rang eines [[Spahbod|Ispahbadhs]] inne. Teile der Schabankara wanderten aus der Umgebung [[Isfahan]]s auf Druck der [[Ghaznawiden]] Richtung Süden und kamen in die Einflusssphäre der Buyiden, unter denen einige Stammesführer wichtige Ämter einnahmen. Der Unterstamm der Ramani geriet schließlich mit den Buyiden in Konflikt, übernahm unter seinem Anführer Fadluya bis 1055 die Herrschaft über ganz Fars und stürzte 1062 den letzten buyidischen Herrscher. Kurz darauf gerieten die Schabankara dann mit den Seldschuken in Konflikt, deren Oberhoheit sie nach einer Niederlage gegen [[Qawurd]], den ersten Herrscher der [[Kerman-Seldschuken|Kirman-Seldschuken]], anerkennen mussten. Fadluya, der bestätigte Herrscher von Fars, verweigerte aber mehrmals die vereinbarten Tributzahlungen und lehnte sich gegen die Seldschuken auf. Zwar wurde er daraufhin stets besiegt, doch folgte auch immer eine Begnadigung. Als Fadluya sich 1071/1072 zum letzten Mal auflehnte, wurde er in der Festung [[Istachr]] gefangen gehalten und 1078 hingerichtet. Auch danach, z. B. im Jahr 1098, kam es immer wieder zu Konflikten zwischen den Schabankara und den seldschukischen Gouverneuren, auf die 1148 die [[Salghuriden|salghuridischen]] [[Atabeg]]s von Fars folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Iran im 12. und 13. Jahrhundert von den [[Mongolen]] erobert wurde, wurden auch die Schabankara entmachtet. Ihre Hauptstadt Ig wurde 1260 durch [[Khan]] [[Hülegü]] zerstört, ihr Land ging in den Besitz der [[Ilchane]] über. 1312 erhoben sich die Schabankara gegen den Ilchan [[Öldscheitü]], doch wurde die Revolte von Scharaf ad-Din Muzaffar niedergeschlagen. Dessen Sohn gründete 1314 die Dynastie der [[Muzaffariden]], die nach den Ilchanen über Südiran herrschte. 1354/55 erhob sich der Führer der Schabankara, Malik Ardaschir, gegen die Muzaffariden. Auch dieser Aufstand wurde gebrochen und die Schabankara endgültig entmachtet. Ab dem 14. Jahrhundert verlieren sich die Spuren der Schabankara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hazaraspiden|Atabegs von Großluristan]] sahen sich als Nachfahren des Schabankara-Anführers Fadluya an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscher der Schabankara ==&lt;br /&gt;
Einige Herrscher der Schabankara waren:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://my.raex.com/~obsidian/iran.html#Farsi |wayback=20090306222321 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-01-06 15:10:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Abu ’l-Abbas Fadluya ibn Hasanuya (1062-1069) &lt;br /&gt;
* Nizam ad-Din Mahmud (1068-1080) &lt;br /&gt;
* Mubaraz ad-Din Hazapasp (ca. 1080-ca. 1110) &lt;br /&gt;
* Hasanuya I. (ca. 1110-ca. 1160) &lt;br /&gt;
* Mubaraz I. (ca. 1160-c. 1190)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]], Artikel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ṣḥabānkāra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von V. F. Büchner&lt;br /&gt;
* [[Encyclopædia Iranica]], Artikel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fars&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Ahmad Ashraf&lt;br /&gt;
* [[Encyclopædia Iranica]], Artikel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fažlūya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Abdallah Marduk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurdische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurdische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArnoldBetten</name></author>
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