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	<title>Schaale - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schaale&amp;diff=1231138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matzematik: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-04T05:40:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Schaale&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| SORTNAME= Schaale&lt;br /&gt;
| LAGE= Westmecklenburg&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/59368&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Sude//Elbe//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 686&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= etwa&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 40&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= Klein Bengerstorf/14.0/608/0.470/oft August 1973/0.940/2.84/11.9/22.9/10. Februar 1980&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1957–2012&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-HH|GKJB|2012|142}}&lt;br /&gt;
| PEGEL4 = //////3.4///&lt;br /&gt;
| PEGEL4-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Schaalsee]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 35&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 53/32/58.5/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10/55/59/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-MV&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= Bei [[Teldau|Gülze]] in die [[Sude]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 6&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 53/20/34.75/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10/49/10.5/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-MV&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= Hammerbach, [[Fauler Bach]], [[Schilde]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Kleine Schaale]]&lt;br /&gt;
| SEEN= &lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Zarrentin am Schaalsee]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= Schilde Schaale Sude Schmaar Zare Schaalsee Ratzeburger See.png&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 40&amp;amp;nbsp;Kilometer langer Nebenfluss der [[Sude]] im Westen [[Mecklenburg-Vorpommern]]s und der natürliche Abfluss des [[Schaalsee]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Schaalsee im Morgendunst.jpg|Schaalsee&lt;br /&gt;
   Schaalelauf bei Kiekut.jpg|Luftaufnahme: Blick von Zahrensdorf (Neu Gülze) in südliche Richtung&lt;br /&gt;
   Kogel Schaale 2008-05-15.jpg|Schaale in einem Wald bei Kogel&lt;br /&gt;
   Mündung der Schilde in die Schaale 04.jpg|Die Schilde (von rechts unten) mündet bei Bennin in die Schaale (von hinten).&lt;br /&gt;
   Schaale bei Hühnerbusch.jpg|Schaale bei Hühnerbusch&lt;br /&gt;
   Bluecher Schaale 2008-05-23 066.jpg|Kanalisierter Verlauf bei Blücher&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaale tritt am Südufer über ein [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]] der 1980 stillgelegten Schaalmühle aus dem Schaalsee aus und verläuft südwärts zunächst durch ein [[Sander]]gebiet. Bei Schaalmühle fließt ihr linksseitig der Hammerbach aus dem Boissower See zu. Südlich von [[Kogel]] mündet die Kleine Schaale, nördlich von Vietow der Faule Bach und südlich von [[Vellahn|Bennin]] die [[Schilde]] ein. Von hier an nimmt das Gefälle ab und der Fluss bildet [[Mäander]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGMV&amp;quot;&amp;gt;Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;, Demmler Verlag, Schwerin 2003, ISBN 3-910150-52-7, S.&amp;amp;nbsp;628.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Zahrensdorf]] erreicht die Schaale das [[Elbe-Urstromtal]] und das [[UNESCO]]-[[Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern]]. Ab [[Neu Gülze|Hühnerbusch]] ist der Flusslauf weitgehend begradigt, wobei das ursprüngliche Flussbett erhalten ist und Nebenarme bildet. Der Unterlauf ist durch bewaldete Dünenzüge und bewirtschaftete, im Frühjahr oft überschwemmte Feuchtwiesen geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LP&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mecklenburg-vorpommern.eu/cms2/Landesportal_prod/Landesportal/content/de/Urlaub_und_Freizeit/Natur_erleben/Naturschutzgebiete/Schwerin_und_Umgebung/Schaaleniederung_zwischen_Zahrensdorf_und_Bluecher/index.jsp |wayback=20071027044154 |text=Schaaleniederung zwischen Zahrensdorf und Blücher |archiv-bot=2019-05-12 08:26:30 InternetArchiveBot}}, Landesportal MV (PDF-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt; Südöstlich von [[Teldau|Gülze]] mündet die Schaale in die Sude, die ihrerseits wenige Kilometer weiter westlich in die Elbe mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der langjährige mittlere [[Abfluss]] an der Mündung beträgt 3,4&amp;amp;nbsp;m³/s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARGE&amp;quot; /&amp;gt; Die abgeführten Wassermengen der Schaale kommen nur zu einem kleinen Teil direkt aus dem Schaalsee, hauptsächlich stammen sie aus uferseitigen Quellen und Zuflüssen&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
des insgesamt 686&amp;amp;nbsp;km² großen Einzugsgebietes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARGE&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Bergemann |Titel=Gesamtliste der Fließgewässer im Elbeeinzugsgebiet |Verlag=Behörde für Umwelt und Energie |Ort=Hamburg |Datum=2015-07-01 |Online=http://www.fgg-elbe.de/dokumente/fachberichte.html?file=tl_files/Download-Archive/Fachberichte/Allgemein/Fliessgw2015.pdf |Format=PDF |KBytes=802 |Abruf=2015-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Verlauf der Schaale sowie die angrenzenden Flächen waren durch die Ausweisung der Naturschutzgebiete &amp;#039;&amp;#039;Schaalelauf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schaaleniederung&amp;#039;&amp;#039; unter gesetzlichen Schutz gestellt. Der kanalisierte Flusslauf südlich von [[Blücher (Besitz)|Blücher]] lag innerhalb des NSG &amp;#039;&amp;#039;Sudeniederung zwischen Boizenburg und Besitz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Die Schaale wird in einer Urkunde von 1279 als &amp;#039;&amp;#039;Scalen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Eine Namensherleitung ist aus dem altslawischen oder polnischen &amp;#039;&amp;#039;skala&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Stein, Fels&amp;#039;&amp;#039; (altsl.) bzw. &amp;#039;&amp;#039;Klippe, Fels&amp;#039;&amp;#039; (polnisch) möglich. Demnach steht der Name Schaale für &amp;#039;&amp;#039;die Steinige/Steinbach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00002847 &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;. - Bd. 46 (1881), S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Die Schaale entstand als Schmelzwasserablauf des Eisvorstoßes des Frankfurter Stadiums der [[Weichsel-Kaltzeit]]. Sie verläuft mehrheitlich in einem bis zu zehn Meter in den Sander eingesenkten [[Tal#Sohlental, Kastental|Kastental]] mit ausgeprägten, unterschiedlich alten [[Gleithang|Gleit-]] und [[Prallhang|Prallhängen]] sowie [[Terrasse (Geologie)|Terrassen]]. Im Flusslauf vorkommende Findlinge und Schotter entstanden durch Freispülungen [[Saale-Komplex|saalekaltzeitlicher]] [[Moräne]]züge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Anfang des 15. Jahrhunderts suchten die Lüneburger [[Salzhandel|Salzhändler]] nach alternativen Transportwegen durch Mecklenburgisches Gebiet, um sich von ihrer alleinigen Abhängigkeit beim Salzhandel über den [[Stecknitz-Kanal]] nach Lübeck zu befreien. Geplant wurde der Ausbau eines Wasserweges von Lüneburg über die [[Ilmenau]], die Elbe, den Unterlauf der [[Sude]] in die Schaale und durch den [[Schaalsee]] bis [[Dutzow]] und von dort über Land weiter nach Wismar, um dort einen zweiten Salzumschlagplatz zu etablieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Karge, 2013, S. 55/56&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war 1588 für Lübeck Anlass, die Vereinigung von [[Ratzeburger See]] und Schaalsee ins Auge zu fassen, weil es dann über die [[Wakenitz]] einen direkten Zugang zur Elbe gehabt hätte&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; II. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 19 ff. ISBN 3-910179-06-1, S. 19, Fn. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Planungen Lübecks wurden jedoch nicht realisiert. Der Bau des [[Wallensteingraben]]s zwischen Wismar und dem [[Schweriner See]] begann unter Herzog [[Albrecht VII. (Mecklenburg)|Albrecht VII.]] 1531 ab [[Hohen Viecheln]] in einem ersten Abschnitt bis zum [[Lostener See]], der neue Kanal wurde daher zunächst &amp;#039;&amp;#039;Viechelner Fahrt&amp;#039;&amp;#039; genannt. Weiteres scheiterte zunächst an der Uneinigkeit mit seinem Mitregenten und Bruder [[Heinrich V. (Mecklenburg)|Heinrich V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seit 1510 das [[Boizenburg]]er Schifferamt mit der alleinigen Beschiffung der Sude landesherrlich privilegiert war, durften Salz-Transporte über die &amp;quot;Schaalfahrt&amp;quot; bis Wismar auch von den Lüneburgern selbst durchgeführt werden, sofern dies ohne das Umladen auf kleinere Boote durchführbar waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Heinrich Jugler, Boizenburg: Abriß einer Geschichte der Stadt Boizenburg nebst einer Beschreibung derselbe von 1194 bis 1789. §17-24. Faksimile auf [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Chronik%20und%20Beschreibung%20der%20Stadt%20Boizenburg ortschroniken-mv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit von 1564 bis 1830 war der Flusslauf durch 13 [[Stauschleuse|Stau-]] und Kastenschleusen geregelt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGMV&amp;quot; /&amp;gt; die die Befahrbarkeit der Schaale mit Schiffen geringen Tiefgangs in beiden Richtungen ermöglichen sollten. Tatsächlich wurde die Schaale von 1564 bis 1855 in der Hauptsache flussabwärts für die Versorgung der [[Lüneburger Saline]] mit am Flusslauf gewonnenen und zum Transport [[Flößerei|geflößten]] Holz aus Mecklenburg genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Eckoldt]]: Schiffahrt auf kleinen Flüssen. 4. Nebenflüsse der Elbe. In: Deutsches Schiffahrtsarchiv 10, 1987; S. 14. [https://ww2.dsm.museum/DSA/DSA10_1987_007036_Eckoldt.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt; Salztransporte per Schiff endeten vermutlich auch nach dem Schleusenbau aufgrund des zu großen Tiefgangs der verwendeten Eichenschiffe in Lauenburg, Boizenburg oder an der Lüneburger Holzhude zur Wappau und gingen von dort wie auch in früheren Zeiten über [[Gadebusch]] und [[Mühlen Eichsen]] bzw. [[Hagenow]] und [[Schwerin]] auf dem Landwege nach Wismar.&amp;lt;ref&amp;gt;Goldammer, S. 209&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Schaale als natürlichem Abfluss entstand von 1923 bis 1925 im Anschluss an die Seenkette aus Schaalsee, Puhlsee, [[Pipersee]] und [[Salemer See]] der [[Schaalseekanal]] zum etwa 30&amp;amp;nbsp;Meter tiefer liegenden Küchensee, einem Teil des Ratzeburger Sees, um das Gefälle zum Betreiben eines Wasserkraftwerkes in [[Schmilau|Farchau]] zu nutzen. Diese Baumaßnahme führt seither zu einem stark verringerten Ablauf über die Schaale.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGMV&amp;quot; /&amp;gt; Trotz der künstlich geschaffenen Wasserverbindung mit einem Abfluss über die Wakenitz und [[Trave]] in die Ostsee wird der Schaalsee hydrologisch zum Einzugsgebiet der Schaale und somit der Elbe gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ikse-mkol.org/uploads/media/IKSE-Elbe-und-ihr-Einzugsgebiet-2005-Kap4-10.pdf |wayback=20071214170551 |text=Internationale Kommission zum Schutz der Elbe |archiv-bot=2019-05-12 08:26:30 InternetArchiveBot}} (PDF; 9,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Oberlauf der Schaale wird ein Kalk-[[Moor#Zwischenmoore/Übergangsmoore|Zwischenmoor]] mit seltenen Pflanzenarten durchflossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Schaale kommen [[Fischotter]], [[Biber]] und 22 Fischarten, unter anderem [[Quappe]], [[Westgroppe]], [[Steinbeißer (Fisch)|Steinbeißer]], [[Bachforelle]] und [[Bachneunauge]], sowie [[Bachmuschel]] und [[Erbsenmuschel]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Bereits 1934 und 1982 wurden Teile des Schaalelaufs unter [[Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern|Schutz]] gestellt. Seit 1982 bestand das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Schaaletal bei Schildfeld und Vietow&amp;#039;&amp;#039; (113A) und wurde 1993 durch das NSG &amp;#039;&amp;#039;Schaalelauf&amp;#039;&amp;#039; (113B) erweitert. Das NSG &amp;#039;&amp;#039;Schaaleniederung zwischen Zahrensdorf und Blücher&amp;#039;&amp;#039; (169) existierte seit 1990.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSGMV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt der untere Schaalelauf im UNESCO-[[Biosphärenreservat]] Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern. Mit Verabschiedung des „Gesetzes über das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern“ vom 15. Januar 2015 wurde das Großschutzgebiet zur Umsetzung der nationalen Kriterien für die Anerkennung und Überprüfung von Biosphärenreservaten der UNESCO in Deutschland in Kern- und Pflege- und Entwicklungszonen gegliedert (§ 6 BRElbeG M-V). Gleichzeitig wurden mit Artikel 7 des Gesetzes „Aufhebung von Rechtsvorschriften“ die nationalen Schutzgebietsverordnungen und Beschlüsse u.&amp;amp;nbsp;a. zu Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie zum Naturpark „Mecklenburgisches Elbetal“ aufgehoben, so dass diese Schutzgebietskategorien innerhalb des Biosphärenreservates nicht mehr existieren. Die Flächen des Naturschutzgebietes sind in den Schutzstatus Pflegezone in das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Mecklenburg-Vorpommern übergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mündungsbereich der Schaale in den Schaalsee ist Bestandteil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebietes]] &amp;#039;&amp;#039;Schaalsee (MV)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.umweltkarten.mv-regierung.de/meta/ffh_stdb/FFH_2331-306.pdf |wayback=20160226135613 |text=Standarddatenbogen FFH-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Schaalsee (MV)&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-06 15:09:10 InternetArchiveBot }} (PDF; 52&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; II. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 19 ff. ISBN 3-910179-06-1.&lt;br /&gt;
* Götz Goldammer: &amp;#039;&amp;#039;Der Schaale-Kanal. Reliktforschung historischer Binnenkanäle zwischen Elbe und Ostsee&amp;#039;&amp;#039;. [Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in Hamburg; Bd. 87. Hrsg. v. Norbert Nagel.] Stuttgart, Steiner, 1998.&lt;br /&gt;
* Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schaaletal bei Schildfeld und Vietow&amp;#039;&amp;#039; 113A, &amp;#039;&amp;#039;Schaalelauf&amp;#039;&amp;#039; 113B und &amp;#039;&amp;#039;Schaaleniederung zwischen Zahrensdorf und Blücher&amp;#039;&amp;#039; 169 in: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;. Demmler-Verlag, Schwerin 2003, S.&amp;amp;nbsp;628&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Wolf Karge]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sude: eine Wasserverbindung zwischen Lüneburg und Wismar, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; In: Norbert Fischer: Flüsse in Norddeutschland. Zu ihrer Geschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Neumünster: Wachholz 2013, S. 55–66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&amp;amp;st=lr&amp;amp;doc.id=jlr-ElbeBRGMVrahmen&amp;amp;doc.part=X&amp;amp;doc.origin=bs Gesetz über das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern] (Biosphärenreservat-Elbe-Gesetz – BRElbeG M-V) vom 15. Januar 2015&lt;br /&gt;
* [http://www.elbetal-mv.de/ Seite des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltkarten.mv-regierung.de/atlas/script/index.php Kartenportal Umwelt M-V mit Geodaten (Schutzgebietsgrenze, Biotopkartierung etc.)]&lt;br /&gt;
* Friedrich Stuhr (1867-1945): [http://www.lexikus.de/bibliothek/Der-Elbe-Ostsee-Kanal-zwischen-Doemitz-und-Wismar?ref=kap Geschichte der Schaalfahrt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Ludwigslust-Parchim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1982]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matzematik</name></author>
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