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	<title>Schaalby - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mef.ellingen: /* Mühle */</title>
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		<updated>2026-03-18T16:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mühle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Schaalby COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/33//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/38//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Schaalby in SL.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Südangeln&lt;br /&gt;
|Höhe              = 14&lt;br /&gt;
|PLZ               = 24882&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04622&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01059073&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Toft 7&amp;lt;br /&amp;gt;24860 Böklund&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.gemeinde-schaalby.de/ www.gemeinde-schaalby.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Karsten Stühmer&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaalby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Skålby&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Kreis Schleswig-Flensburg]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Schaalby erstreckt sich im südlichen Bereich der Halbinsel [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] ([[Haupteinheit]] Nr.&amp;amp;nbsp;700) auf dem nördlichen Ufer der Ostseebucht [[Schlei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |seiten=12 |format=PDF |abruf=2022-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befindet sich nordöstlich von deren Abschnitt [[Kleine Breite]] und nordwestlich der [[Große Breite|Großen Breite]]. In erstgenannte mündet im Gemeindegebiet die [[Füsinger Au]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAN&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://danord.gdi-sh.de/viewer/resources/apps/Anonym/index.html?lang=de#/ |titel=Topographische&amp;amp;nbsp;Karten&amp;amp;nbsp;SH im Digitaler&amp;amp;nbsp;Atlas&amp;amp;nbsp;Nord |abruf=2022-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis hinein in die Schlei. Die in der &amp;#039;&amp;#039;Großen&amp;amp;nbsp;Breite&amp;#039;&amp;#039; gelegene Insel [[Hestholm]] liegt im Gemeindebereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DAN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Schaalby gehören die ehemals selbständigen Dörfer Füsing&amp;lt;ref name=&amp;quot;SHT&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 8: Pölitz – Schönbek |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2007 |ISBN=978-3-926055-89-7 |Seiten=263 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D983367280 |Abruf=2020-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Fysing&amp;#039;&amp;#039;), Moldenit&amp;lt;ref name=&amp;quot;SHT&amp;quot; /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Moldened&amp;#039;&amp;#039;) und Schaalby. Sie wurden im Zuge der Gebietsreform von 1974 zusammengeschlossen. Zu nennen sind ferner kleinere Höfe und Siedlungen wie Kahleby&amp;lt;ref name=&amp;quot;SHT&amp;quot; /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Kalleby&amp;#039;&amp;#039;), Klensby&amp;lt;ref name=&amp;quot;SHT&amp;quot; /&amp;gt;, Tolkwade (&amp;#039;&amp;#039;Tolkvad&amp;#039;&amp;#039;) und Winning (&amp;#039;&amp;#039;Vinding&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar angrenzende Gemeindegebiete von Schaalby sind:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.openstreetmap.org/relation/1149334 |titel=Relation: Schaalby (1149334) bei OpenStreetMap (Version #11) |abruf=2022-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |NORD=[[Tolk]]&lt;br /&gt;
 |NORDOST=[[Taarstedt]]&lt;br /&gt;
 |OST=[[Brodersby-Goltoft]]&lt;br /&gt;
 |SUEDOST=[[Kosel]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Güby]]&lt;br /&gt;
 |SUED=[[Fahrdorf]],&amp;amp;nbsp;[[Borgwedel]]&lt;br /&gt;
 |WEST=[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
 |NORDWEST=[[Nübel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mehrere [[Hünengrab|Hügelgräber]] im Gemeindegebiet weisen auf eine frühgeschichtliche Besiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ab 2010 ausgegrabene sogenannte [[Wikingersiedlung von Füsing]], einem Ortsteil von Schaalby, die bereits um das Jahr 700 n. Chr. bestand, ist älter als [[Haithabu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurden die Gemeinden Füsing und Moldenit (mit Klensby) eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=184}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schaalby erhöhte sich die Einwohnerzahl in den letzten Jahren stetig durch rege Bautätigkeit. Die Nähe zu [[Schleswig]] (fünf Kilometer) und die Lage in [[Angeln (Halbinsel)|Angeln]] direkt an der [[Schlei]] trugen dazu bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet befinden sich zwei Kirchen. Die Moldeniter [[St. Jakobus (Moldenit)|St.-Jakobus-Kirche]] stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt auf einem Hügel über Moldenit – umgeben von mächtigen Linden. Feldsteinmauern, bis 1,30&amp;amp;nbsp;m Dicke, bestimmen ihr Aussehen. Der Turm wurde 1586 erstmals erwähnt und 1772 in der derzeitigen Konstruktion errichtet. Vier runde grüne Ranken legen sich um Wappenfelder mit den Emblemen der Adelsfamilien von Ahlefeldt und [[Kielmansegg (Adelsgeschlechter)#Holstein/Hannover|Kielmann von Kielmannseck]]. 1682 wurde der Altaraufsatz mit der Kreuzigungsszene vom Gründer des Gutes Winning – einem Herrn Schmidt – gestiftet. Sein Wappen ziert nun den Altar. Einem weiteren Gutsherrn, Joh. Lüdwig Jügert, verdankt die Kirche ihre Orgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St.-Marien-Kirche (Kahleby)|St.-Marien-Kirche]] befindet sich in Kahleby zwischen den Dörfern Füsing und Schaalby. Sie gehörte einmal zum Kloster [[Zisterzienserkloster Rüde#Neugründung in Guldholm|Guldholm]] am Langensee, später dann zum Schleswiger St. Johannis-Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Ludwig Ernst von Stemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des öffentlichen und Privat-Rechts des Herzogthums Schleswig&amp;#039;&amp;#039;. Gyldendal, Kopenhagen 1866, Bd. 1, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1196 wurde sie als romanische Kirche erstmals erwähnt, schon im 13. Jahrhundert wurde sie erheblich vergrößert und 1855 umgebaut und um den Turm ergänzt. Ihr besonderer Schatz ist die [[Johann Daniel Busch|Johann-Daniel-Busch-Orgel]] von 1784, seit ihrer Restaurierung 1989 eine der wichtigsten Barockorgeln Schleswig-Holsteins. Das schon im Mittelalter verschwundene Dorf Kahleby ist mit seiner über 800-jährigen Geschichte einer der ältesten Siedlungspunkte in Angeln, entstanden vermutlich in unmittelbarer Nähe eines vorchristlichen Heiligtums. Auffällig ist daher heute die herrliche, aber einsame Lage der Kirche nahe der Füsinger Au.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühle ===&lt;br /&gt;
Die [[Wassermühle]] der Familie Kall wurde 1464 erstmals erwähnt und war bis 1970 in Betrieb. Heute steht die voll funktionsfähige Mühle unter [[Denkmalschutz]]. Nach dem im Gemeindegebiet liegenden Dorf Füsing war auch die 1702 entstandene [[Füsingharde]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kahleby, St. Marien (02) b.jpg|Kirche St. Marien&lt;br /&gt;
St. Jakobus zu Moldenit IMGP3356 smial wp.jpg|Kirche St. Jakobus&lt;br /&gt;
Schaalby Water Mill IMGP3249 smial wp.jpg|Wassermühle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname Schaalby (&amp;#039;&amp;#039;Skålby&amp;#039;&amp;#039;) ist 1361 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Scoleby&amp;#039;&amp;#039; dokumentiert worden. Der Name kann auf [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;skáli&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;alleinstehendes [[Haus]], [[Hütte]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Hauptgebäude eines Gehöfts&amp;#039;&amp;#039; (vgl. andere nordische Ortsnamen wie [[Skálavík]]) oder auf altdänisch &amp;#039;&amp;#039;skole&amp;#039;&amp;#039; bzw. neudänisch &amp;#039;&amp;#039;skål&amp;#039;&amp;#039; für [[Schale (Gefäß)|Schale]] zurückgehen, in letzterer Deutung etwa &amp;#039;&amp;#039;Dorf, Siedlung in einem schalenförmigen Terrain&amp;#039;&amp;#039;. Das Suffix &amp;#039;&amp;#039;[[-by]]&amp;#039;&amp;#039; steht in beiden Deutungen für &amp;#039;&amp;#039;Dorf, Siedlung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 567&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, København 1867, S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winningmay-Allee-msu-8451-.jpg|mini|Allee in Füsing]]&lt;br /&gt;
Der Ortsname Füsing (&amp;#039;&amp;#039;Fysing&amp;#039;&amp;#039;) ist erstmals 1462 dokumentiert worden. Der Name kann entweder vom altnordischen und altdänischen &amp;#039;&amp;#039;fúss&amp;#039;&amp;#039; (bzw. adverbial &amp;#039;&amp;#039;fúsliga&amp;#039;&amp;#039;, vgl. althdt. &amp;#039;&amp;#039;funs&amp;#039;&amp;#039;) für &amp;#039;&amp;#039;willig, eifrig, eilig, bereit&amp;#039;&amp;#039; oder vom dänischen &amp;#039;&amp;#039;fuse&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;hervorstürzen, hervorströmen&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet sein. Im letzteren Fall könnte Quellwasser oder schnell vorbeiziehendes Wasser beschrieben sein. Der Name bezieht sich eventuell als älterer Gewässername auf die [[Füsinger Au]]. In beiden Deutungen bezeichnet das Suffix &amp;#039;&amp;#039;-ing&amp;#039;&amp;#039; eine (germanische) Stellenbezeichnung. Der Ortsname hat Parallelen sowohl im süddeutschen als auch im nordischen Raum (vgl. [[Fusa]] in Norwegen).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 261&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, København 1867, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname Moldenit (&amp;#039;&amp;#039;Moldened&amp;#039;&amp;#039;) ist 1352 erstmals dokumentiert. Der Name könnte sich auf altdänisch &amp;#039;&amp;#039;*mjald&amp;#039;&amp;#039; als Ablautform zu altdän. &amp;#039;&amp;#039;mold&amp;#039;&amp;#039;, neudän. &amp;#039;&amp;#039;muld&amp;#039;&amp;#039;, [[Angeldänisch|angeldän.]] &amp;#039;&amp;#039;mól&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Erde, Grus, Sand&amp;#039;&amp;#039; beziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 463&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winning (&amp;#039;&amp;#039;Vinding&amp;#039;&amp;#039;) ist erstmals 1462 schriftlich dokumentiert und ist eine Zusammensetzung vom altdänischen &amp;#039;&amp;#039;*winnæ&amp;#039;&amp;#039; (≈&amp;amp;nbsp;erwerben, bearbeiten) und dem Suffix &amp;#039;&amp;#039;[[-ing]]&amp;#039;&amp;#039; in der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;bearbeitetes Land&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 701&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglich ist auch eine Deutung nach [[Altnordische Sprache|altnordisch]] &amp;#039;&amp;#039;vindr&amp;#039;&amp;#039; für Wind, evtl. in der Bedeutung einer erhöhten Stelle&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, København 1867, S. 441/442&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kahleby (&amp;#039;&amp;#039;Kalleby&amp;#039;&amp;#039;) ist 1196 dokumentiert worden und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Dorf des Kali&amp;#039;&amp;#039; zu [[Altdänisch|altdän.]] &amp;#039;&amp;#039;-by&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Dorf, Siedlung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kali&amp;#039;&amp;#039;, vermutlich als Koseform zu [[Karl]], altnordisch für Mann bzw. für einen einfachen, aber freien Bauern. Kalhebygaard mit dem Suffix &amp;#039;&amp;#039;-gaard&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Hof&amp;#039;&amp;#039; ist für 1854 dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 370&amp;lt;/ref&amp;gt; Klensby ist 1196 erstmals dokumentiert und bezeichnet die Siedlung des &amp;#039;&amp;#039;*Klen&amp;#039;&amp;#039;, ein Personenname, der evtl. aus dem Niederdeutschen stammt (ndt. &amp;#039;&amp;#039;kleen&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;klein&amp;#039;&amp;#039;, vgl. aber auch [[Klenshyttan]] in [[Dalarna]], Schweden).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 392&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Kok: &amp;#039;&amp;#039;Det danske folkesprog i Sønderjylland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, København 1867, S. 222&amp;lt;/ref&amp;gt; Tolkwade ist 1649 erstmals dokumentiert und bezeichnet eine Furt (dän. &amp;#039;&amp;#039;vad&amp;#039;&amp;#039;, mdän. &amp;#039;&amp;#039;vaj&amp;#039;&amp;#039;, ndt. &amp;#039;&amp;#039;watt&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Tolk]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 651&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010595987073.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 62,5 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 33.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 31.0&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SSW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 18.3&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 17.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt dreizehn Sitze vergeben. Die CDU erhielt fünf Sitze, die SPD vier und der SSW und die Grünen je zwei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 ist Karsten Stühmer Bürgermeister der Gemeinde Schaalby.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Von Rot und Blau durch einen silbernen Wellenbalken geteilt. Oben ein linksgewendetes, besegeltes silbernes Wikingerschiff, unten ein silberner Fisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|531|Gemeinde Schaalby, Kreis Schleswig-Flensburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:110403 24882 Gut Winning.jpg|mini|250px|Herrenhaus des Guts Winning]]&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft in der Gemeinde Schaalby ist historisch überwiegend von der [[Urproduktion]] der [[Landwirtschaft]] und heute auch vom [[Tourismus]] geprägt. Daneben sind im Ort einige Handwerks- und Handelsbetriebe angesiedelt. Von 1930 bis 1986 befand sich in Winning die [[Vertens-Werft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Vertens |url=http://www.vertens-werft.de/ |titel=Die Vertens-Werft |werk=vertens-werft.de |hrsg= |datum= |format= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2026-03-18 |abruf-verborgen=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Koblank |url=https://www.fky.org/literatur/hefte/fky10-vertens.pdf |titel=Die Vertens-Werft |werk=fky.org |hrsg= |datum=1998 |format=PDF |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2026-03-18 |abruf-verborgen=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gut Winning&amp;#039;&amp;#039; südlich des Ortsteils &amp;#039;&amp;#039;Moldenit&amp;#039;&amp;#039; wird heute als Pferde-Auktionsstall genutzt. Das Herrenhaus des Gutes ist eingeschossiger Backsteinbreitbau mit Krüppelwalmdach und Mittelrisalit. Der Eingangsgiebel zeigt die Jahreszahl 1671 als Entstehungsjahr, 1835 wurde das Haus baulich erneuert.  Ein Vorläuferbau soll  bereits 1571 aus den Steinen der abgebrochenen Marienkirche auf dem [[Holm (Schleswig)|Holm]] in Schleswig entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Schaalby hat eine [[Grundschule]], die Boy-Lornsen-Schule Südangeln. Sie ist nach dem Schriftsteller und Bildhauer [[Boy Lornsen]] benannt. Schaalby hat ferner eine evangelische Kindertagesstätte, die vom KiTa-Werk des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg betrieben wird und „Lüdde Lütt“ heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Ins Gemeindegebiet führen zwei Landstraßen in Trägerschaft des Kreises Schleswig-Flensburg. Die &amp;#039;&amp;#039;Kreisstraße&amp;amp;nbsp;119&amp;#039;&amp;#039; (K&amp;amp;nbsp;119) führt dabei in West-Ost-Richtung von Schleswig (Anschluss an der Bundesstraße&amp;amp;nbsp;201) nach Brodersby (Anschluss an der [[Liste der Landesstraßen in Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;189). Die &amp;#039;&amp;#039;Kreisstraße&amp;amp;nbsp;114&amp;#039;&amp;#039; stellt eine Querverbindung ebenfalls von der &amp;#039;&amp;#039;Bundesstraße&amp;amp;nbsp;201&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;K&amp;amp;nbsp;119&amp;#039;&amp;#039; her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In Schaalby gibt es die ev.luth. Kirchengemeinde Brodersby-Kahleby-Moldenit. Die Gemeinde ist Mitglied der ev.-luth. [[Nordkirche]]. Sie umfasst die Dörfer [[Brodersby-Goltoft|Goltoft]], Brodersby, Geelbyholz, [[Royum]], Geel, Füsing, Schaalby, Kahleby, Moldenit und Klensby. Zu ihr gehören etwa 1650 Gemeindeglieder sowie die Kirchen in Kahleby, Moldenit und [[Brodersby-Goltoft#St.-Andreas-Kirche|Brodersby]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Schaalby}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-schaalby.de/ Gemeinde Schaalby]&lt;br /&gt;
* [https://www.schaalby.de/ Homepage der Gemeinde Schaalby]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Amt Südangeln&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4051887-5|VIAF=248527534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schaalby| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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