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	<title>Schaabe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:28:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Schaabe&amp;diff=339164&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-01-19T20:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schaabe Rügen.png|miniatur|hochkant|Lage der Schaabe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Juliusruh, die Schaabe, Breege (2011-05-21) 2.JPG|miniatur|Die Schaabe (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaabe north.jpg|miniatur|Sandstrand der Schaabe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaabe - mitte nach suedosten.JPG|miniatur|Sandstrand mit Düne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaabe - Hinterland.JPG|miniatur|Küstenschutzwald hinter dem Strand]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schaabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine fast zwölf Kilometer lange [[Nehrung]] der Ostseeinsel [[Rügen]]. Sie ist 600 bis 2000 Meter breit&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rügen A-Z&amp;quot;&amp;gt;Heinz Lehmann, Renate Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Rügen A–Z. Von Arkona bis Zudar. Wissenswertes in Kürze.&amp;#039;&amp;#039; Wähmann, Schwerin 1976, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; und verbindet die Halbinseln [[Jasmund]] und [[Wittow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Meer aufgespült und geformt, bildet sie sichelförmig die Begrenzung der [[Tromper Wiek]] und trennt auf der anderen Seite den [[Großer Jasmunder Bodden|Großen Jasmunder Bodden]] und den [[Breeger Bodden]] von der [[Ostsee]]. Der feine aufgespülte Sand bildet eine riesige natürliche Badebucht, die durch die Ortschaften [[Glowe]] und [[Juliusruh]] (einem Ortsteil der Gemeinde [[Breege]]) begrenzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur zweiten großen Nehrung auf der Insel Rügen, der [[Schmale Heide|Schmalen Heide]] zwischen Jasmund und der [[Granitz]], die durch den Bau des [[KdF]]-Bades [[Prora]] und eine jahrzehntelange militärische Nutzung mit der dazugehörigen Infrastruktur geprägt wurde, ist die Schaabe zwischen Glowe und Juliusruh bis auf eine Försterei und die einzige durchgehende Straße sowie den danebenliegenden asphaltierten Fahrradweg unbebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Schaabe begann sich vor ca. 4500 Jahren zu bilden, als Rügen noch ein Inselarchipel war. Nur die Inselkerne, insbesondere auch Wittow und Jasmund, ragten aus dem Meer heraus. Durch die Kraft der Meeresbrandung, verbunden mit einer anhaltenden [[Landhebung]], wurden die Küsten dieser Inselkerne allmählich abgetragen und die [[Sedimente]], durch die Meeresströmung verstärkt, zu Nehrungen aufgeschwemmt. Dieser Prozess hält bis heute an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch archäologische Funde konnte nachgewiesen werden, dass der südliche Teil der Schaabe im Bereich des heutigen [[Glowe]] erst in der Zeit der frühen [[Slawen|slawischen]] Besiedlung, also im 7. oder 8. Jahrhundert, verlandete. Dies bedeutet auch, dass die Seefahrer aus der damals bedeutenden slawischen Siedlung in der Nähe des heutigen [[Ralswiek]] – am Übergang zwischen dem Großen und dem [[Kleiner Jasmunder Bodden|Kleinen Jasmunder Bodden]] – einen erheblich kürzeren Zugang zur offenen See hatten.&lt;br /&gt;
Bis 1892, beim Bau der Straße nach [[Altenkirchen (Rügen)|Altenkirchen]], gab es bei [[Glowe]] diesen Verbindungszufluss von der Ostsee zum Bodden. Der ständig versandende Zufluss wurde mit dem Straßenbau geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rügen A-Z&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich den [[Feuersteinfelder]]n im Nordteil der Schmalen Heide, aber in viel geringerem Maße, zeigen sich auch im Nordteil der Schaabe an vielen Stellen hinter der Hauptdüne Wälle aus Feuersteinen, die in früheren Zeiten, als der Meeresspiegel noch höher lag, von der Brandung hier aufgeworfen wurden. Dies beweist, dass die Auswaschung von Feuersteinen aus den [[Kliffküste|Kreidekliffs]] von Wittow und Jasmund zugunsten des heute feinsandigen Strandes im Laufe der Jahrhunderte nachgelassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Schaabe bei [[Juliusruh]] durch ein Schanzwerk abgeriegelt, um zu verhindern, dass der Norden Rügens erobert werden konnte. Der Rest ist noch heute am Ortseingang des Ortes als Bodendenkmal zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Hinter dem breiten weißen Strand schützt eine zehn Kilometer lange und bis zu sieben Meter hohe [[Küstenschutz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;düne das Hinterland vor [[Ostseesturmhochwasser|Sturmhochwassern]]. Durch eine aufwändige Bepflanzung mit [[Strandhafer]] (Ammophila arenaria) wird eine Stabilisierung der Düne erreicht, die der Abtragung durch Wind und Meeresbrandung entgegenwirkt und das Höhenwachstum fördert. Hinter der Hauptdüne folgt eine kleinbuckelige Dünenlandschaft (ein bis fünf Meter über [[Normalnull|NN]]), die in den Jahren 1866, 1881, 1901, 1952 und zuletzt 1957 mit Kiefern ([[Schwarzkiefer]]n), [[Birken]], [[Traubeneiche]]n und [[Stieleiche]]n bepflanzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Generalplan Küsten- und Hochwasserschutz Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 1994, {{Webarchiv|url=http://www.mv-regierung.de/staeun/rostock/download/abt3_GENERALPLAN.pdf|wayback=20071107200947|text=Digitalisat (PDF; 1,04 MB)}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Küstenschutzwald hat eine Fläche von 168&amp;amp;nbsp;ha und reicht bis zum südwestlich gelegenen Boddenufer. Vor dieser Aufforstung wurde die Schaabe jahrhundertelang auch „Schmale Wittower Heide“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die unterschiedliche Feuchtigkeit des Bodens auf Wiek- und Boddenseite der Schaabe findet sich unterschiedliche Vegetation auf beiden Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|253803705}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1166069400}}&lt;br /&gt;
* [http://kap-man.de/e-rueg0304.htm &amp;#039;&amp;#039;Holiday in autumn 2003 on the German island Rügen. Part # 4: Beach at the Schabe bei Glowe.&amp;#039;&amp;#039;] - [[Kite Aerial Photography|Kite-Aerial-Photography]]-Luftbilder von der Schaabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inselteile Rügen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/34/52/N |EW=13/24/17/E |type=landmark |dim=5000 |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1166069400|VIAF=16153651625455780504}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rügen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nehrung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Breege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glowe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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