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	<title>Schüpfheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bithulu: Weblink Gemeindeprofil aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-24T00:01:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink Gemeindeprofil aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde im Kanton Luzern. Die Ortschaft im Kanton Zürich ist unter [[Schüpfheim ZH]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Schüpfheim&lt;br /&gt;
|BILD = Schuepfheim entlebuch 02.JPG&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG =&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Schüpfheim 2013.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Schuepfheim COA.png&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-LU&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Entlebuch&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Wahlkreis Entlebuch&lt;br /&gt;
|BFS = 1008&lt;br /&gt;
|PLZ = 6170&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE = CH SPF&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.950271&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8.015005&lt;br /&gt;
|HÖHE = 719&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 38.51&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|AUSLÄNDER = 8,2 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/bevoelkerungsstand/02.html |wayback=20150101162935 |text=Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde}} (Ständige Wohnbevölkerung)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.schuepfheim.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schüpfheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Schüpfe&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Luzern|Luzern]]. Sie gehört zum [[Wahlkreis Entlebuch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Südwesten des Kantons Luzern an der [[Kleine Emme|Kleinen Emme]]. Im Dorf selber münden von links der &amp;#039;&amp;#039;Manebach&amp;#039;&amp;#039; und von rechts der &amp;#039;&amp;#039;Chilebach&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Trüebebach&amp;#039;&amp;#039; in diese ein. Der kleinere Teil der Gemeinde liegt auf dem linken Ufer der Kleinen Emme. Dieser Teil wird &amp;#039;&amp;#039;Sonnenseite&amp;#039;&amp;#039; (schweizerdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;Sunnsite&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Hinterberg&amp;#039;&amp;#039; genannt. Das Gebiet ist bis auf einige wenige Waldgebiete gerodet. Nur die Uferpartien am &amp;#039;&amp;#039;Blattbach&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten und der Bienzewald im Nordwesten von Schüpfheim-Dorf bilden da eine Ausnahme. Auch südlich der [[Fontannen|Grossen Fontannen]], die die nördliche Gemeindegrenze bildet, ist das Gelände stark bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig südlich des Dorfes vereinigt sich die von links kommende [[Weissemme]] mit der [[Waldemme]] zur Kleinen Emme. Das Gebiet zwischen den beiden Emmen ist überwiegend bewaldet. Der Hang am rechten Ufer der Waldemme und Kleinen Emme wird &amp;#039;&amp;#039;Schattenseite&amp;#039;&amp;#039; (schweizerdeutsch: &amp;#039;&amp;#039;Schattsite&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Er ist mit Ausnahme grosser Waldgebiete westlich des Grats namens &amp;#039;&amp;#039;Farnere&amp;#039;&amp;#039; beinahe vollständig gerodet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldemme durchquert bei ihrem Lauf von Süd nach Nord die von ihr eingegrabene Lammschlucht (3–4,5 Kilometer südlich des Dorfs). Von rechts kommend mündet dort der &amp;#039;&amp;#039;Staubbach&amp;#039;&amp;#039; in sie ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nördliche Gemeindegrenze geht von der &amp;#039;&amp;#039;Zinggebrügg&amp;#039;&amp;#039;, die die Kleine Emme überquert, in nordwestlicher Richtung zum Grat der Sonnenseite. Dort dreht sie nach Südwesten bis zur &amp;#039;&amp;#039;Voglisbergegg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1039|CH}}). Von dieser geht sie nördlich zur Grossen Fontanne und dann deren Flusslauf in südwestlicher Richtung bachaufwärts bis &amp;#039;&amp;#039;Under&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ober Freimoos&amp;#039;&amp;#039; kurz vor der Kantonsgrenze zu [[Kanton Bern|Bern]]. Von dort aus geht sie in südlichen Richtungen bis zum Bach &amp;#039;&amp;#039;Bocke&amp;#039;&amp;#039;, diesem entlang, westlich des &amp;#039;&amp;#039;Hinderbergs&amp;#039;&amp;#039; durch – bis sie beim Gehöft &amp;#039;&amp;#039;Gärbi&amp;#039;&amp;#039; auf die Weissemme stösst. In südlicher Richtung gehts weiter bis zur &amp;#039;&amp;#039;Gsteigegg&amp;#039;&amp;#039;, wo der Grenzverlauf bis zur &amp;#039;&amp;#039;Schafmatt&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1979|CH}}; höchster Punkt der Gemeinde) eine östliche Richtung einschlägt. Nach dem Berg ändert die Richtung kurz dem Grat entlang nach Nordosten. Dann, beim &amp;#039;&amp;#039;Engellauenengrat&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1902|CH}}) dreht die Richtung nach Norden. Der beim Grat entspringende &amp;#039;&amp;#039;Änggelauenebach&amp;#039;&amp;#039; bildet bis zu seiner Einmündung in die &amp;#039;&amp;#039;Kleine Entle&amp;#039;&amp;#039; die Grenze. Von dort geht sie zurück zur Farnere und dann dem &amp;#039;&amp;#039;Biberebach&amp;#039;&amp;#039; entlang nach Norden. Diesen verlässt sie, um nordwestwärts wieder auf die Zinggebrügg zu stossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus dem Dorf, das sich sowohl am linken wie am rechten Ufer der Kleinen Emme entlang immer weiter ausdehnt, und zahlreichen Häusergruppen und Einzelgehöften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gemeindegebiet von über 38,51 km² sind 59,3 % landwirtschaftliche Nutzfläche. Weitere 33,2 % sind von Wald und Gehölz bedeckt, und 5,6 % sind Siedlungsfläche (Stand 2015/16).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=154&amp;amp;unterbereich=301&amp;amp;raumauspraegung=119 |titel=Bodennutzung nach Nutzungsarten |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2022-04-19 |abruf=2024-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüpfheim grenzt an [[Entlebuch LU|Entlebuch]], [[Escholzmatt-Marbach]], [[Flühli]], [[Hasle LU|Hasle]] und [[Romoos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Bis 1816 wuchs die Bevölkerung rasch an (1798–1816: + 31,9 %) und sank danach bis 1860 infolge Landflucht wieder (1816–1860: − 16,4 %). Nach einer Stagnationsphase bis 1888 folgte ein starkes Bevölkerungswachstum bis 1930 (1888–1930: + 28,9 %). Dies ist für das Entlebuch sehr ungewöhnlich. Doch profitierte Schüpfheim von seiner politischen Bedeutung als Hauptort des Amtes Entlebuch. Bis 1950 wuchs die Einwohnerschaft noch leicht, geriet danach in eine Stillstandsphase und sackte in den 1970er-Jahren ab (1970–1980: − 6,3 %). Von den 1980er-Jahren bis zur Jahrtausendwende wuchs die Einwohnerzahl wieder deutlich an (1980–2000: + 9,2 %). In den nächsten zehn Jahren stagnierte die Einwohnerzahl (2000–2010: + 1,6 %), bevor ab 2011 erneut ein grösseres Wachstum einsetzte. 2012 wurde erstmals die Schwelle von 4000 Einwohnern überschritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width: auto height:320 barincrement:45&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:4500&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
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ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:500 start:0&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1650 from:start till:1000 text:&amp;quot;1000&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Josef Bühler (1939): &amp;#039;&amp;#039;Veränderungen in der Landschaft, Wirtschaft und Siedlung des Entlebuchs&amp;#039;&amp;#039;, Blätter für Heimatkunde aus dem Entlebuch Nr. 10–12, S. 918&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Emmenegger (1978): &amp;#039;&amp;#039;Schüpfheim im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039; S. 94 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;; Bundesamt für Statistik; 1850 bis 2000 Volkszählungsergebnisse, 2010 ESPOP, seit 2011 STATPOP&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung benutzt als Umgangssprache eine hochalemannische Mundart. Diese weicht teilweise von der in der Stadt Luzern gesprochenen ab und hat vielerlei Ähnlichkeiten mit dem benachbarten Bernbiet (Kanton Bern). Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 96,02 % Deutsch, 1,21 % Serbokroatisch und 0,95 % Albanisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
In früherer Zeit war die gesamte Einwohnerschaft Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Um die Ausbreitung des im benachbarten Emmental starken Täufertums zu verhindern, gab es häufig [[Visitation]]en, um die Glaubenstreue der Entlebucher zu überprüfen. Von den Einwohnern sind in Schüpfheim heute (Stand 2000) 87,22 % römisch-katholische, 5,21 % evangelisch-reformierte und 1,54 % orthodoxe Christen. Daneben findet man 1,10 % Muslime und 1,03 % Konfessionslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katholiken gehören kirchenrechtlich dem [[Bistum Basel]] beziehungsweise staatsrechtlich der [[Katholische Kirche im Kanton Luzern|Katholischen Kirche im Kanton Luzern]] an, die Reformierten der [[Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern|Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Ende 2022 zählte die Gemeinde 4269 Einwohner. Davon waren 3946 Schweizer Staatsangehörige und 323 (= 7,6 %) Menschen anderer [[Staatsbürgerschaft|Staatsangehörigkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=294&amp;amp;raumauspraegung=119 |titel=Wohnbevölkerung nach Nationalität |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2023-08-10 |abruf=2024-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die grössten Zuwanderergruppen kommen aus [[Deutschland]] (85 Menschen), dem [[Kosovo]] (30), [[Eritrea]] und [[Italien]] (je 10), [[Nordmazedonien]] und [[Serbien]] (je 9), [[Portugal]] und der [[Türkei]] (je 7). 85 Personen stammen aus anderen europäischen Ländern, 63 aus weiteren aussereuropäischen Ländern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=153&amp;amp;unterbereich=296&amp;amp;raumauspraegung=119 |titel=Ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2023-08-21 |abruf=2024-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Schüpfheim-LBS H1-020075.tif|mini| Luftbild (1957)]]&lt;br /&gt;
Das heutige Gemeindegebiet Schüpfheims wurde im 9. Jahrhundert von Alemannen besiedelt. Ihre ersten Niederlassungen waren auf den Geländeterrassen entlang des Hügelzuges auf der Sonnenseite. Eine Besiedlung der Talsohle kann erst ab dem Jahr 1173 belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Horat (1987): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, das Amt Entlebuch,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;290&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde wird erstmals als Schipfen in den &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Murensia]],&amp;#039;&amp;#039; dem Besitzverzeichnis des [[Kloster Muri|Klosters Muri]], erwähnt. Die Gemeinde gehörte lange Zeit den Freiherren von Wolhusen. Ums Jahr 1300 verkauften diese ihren Besitz an die [[Habsburger]]. Diese verpfändeten das Gebiet aus Geldnot um 1350 an [[Peter von Thorberg]]. Der machte sich bei der Bevölkerung so verhasst, dass das gesamte Entlebuch im Jahr 1385 einen ewigen Bund mit der Stadt [[Luzern]] schloss. Die Luzerner deuteten den Bund als Unterwerfung unter ihre Herrschaft. Das Entlebuch erhob sich deshalb mehrfach gegen Luzern (1434 erstmals, dann 1513 im [[Zwiebelnkrieg]] und 1653 im [[Schweizer Bauernkrieg]]). Nach dem Ende der Alten Eidgenossenschaft war Schüpfheim von 1798 bis 1803 Hauptort des Distrikts Schüpfheim. Danach war die Gemeinde Hauptort des damals neu geschaffenen [[Entlebuch (Amt)|Amts Entlebuch]], bis zu dessen Aufhebung im Jahr 2007. Am 27. Mai 1829 wurde das Dorf von einem verheerenden Dorfbrand heimgesucht. Von den 34 Dorfhäusern brannten 22 komplett ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Emmenegger (1929): &amp;#039;&amp;#039;Der Dorfbrand von Schüpfheim&amp;#039;&amp;#039; Blätter für Heimatkunde aus dem Entlebuch, Nr. 1–3, S.&amp;amp;nbsp;1 und 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wiederaufbau wurde von Zwistigkeiten zwischen der Dorfbevölkerung und der Luzerner Obrigkeit begleitet. Streitpunkte waren die Linienführung der neuen Dorfstrasse und die strengen Bauvorschriften. Schliesslich konnte man sich auf den Bau der heutigen breiten Dorfstrasse einigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Emmenegger (1978): &amp;#039;&amp;#039;Schüpfheim im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, S. 92 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Schüpfheim in ihrer heutigen Grösse entstand 1836, als die Gemeinde [[Flühli]] von Schüpfheim abgetrennt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Schüpfheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat Schüpfheim besteht aus fünf Mitgliedern und ist wie folgt aufgestellt (Stand März 2024):&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schuepfheim.ch/gemeinde/politik/gemeinderat/ |titel=Gemeinderat |hrsg=Gemeinde Schüpfheim |abruf=2024-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hanspeter Staub ([[Die Mitte]]): Gemeindepräsident; Präsidiales, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wendelin Emmenegger-Grüter ([[Die Mitte]]): Finanzen / Bau, Infrastruktur und Verkehr&lt;br /&gt;
* Heidi Ambauen-Bucher ([[Die Mitte]]): Soziales und Gesellschaft&lt;br /&gt;
* Reto Zemp ([[FDP.Die Liberalen|FDP]]): Bildung, Jugend und Sport&lt;br /&gt;
* Florian Furrer ([[Schweizerische Volkspartei|SVP]]): Raum und Sicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeindeschreiberin ist Cathrin Perna-Bühlmann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schuepfheim.ch/gemeinde/verwaltung/geschaeftsleitung/ |titel=Geschäftsleitung |hrsg=Gemeinde Schüpfheim |abruf=2024-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäftsführer ist Lukas Meyer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kantonsratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Kantonsrat (Luzern)|Kantonsratswahlen 2023]] des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] betrugen die Wähleranteile in Schüpfheim: [[Die Mitte|Mitte]] (einschliesslich Junge Mitte) 42,61 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] (einschliesslich Junge SVP) 32,24 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 12,62 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,19 % und [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 5,34 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lustat.ch/files_ftp/daten/kt/0003/w173_302t_kt0003_gd_d_2023.html Kantonsratswahlen: Stärke der Parteien 2023], lustat.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Schüpfheim: [[Die Mitte|Mitte]] 40,4 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 36,5 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 8,9 %, [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 6,5 %, [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 3,7 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 2,5 %, übrige 1,4 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lustat.ch/daten?fachbereich=162&amp;amp;unterbereich=343&amp;amp;stichwort=Nationalratswahlen |titel=Nationalratswahlen |hrsg=LUSTAT Statistik Luzern |datum=2024-01-03 |abruf=2024-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuepfheim-Stacidomo 171.jpg|mini|250px|Bahnhof Schüpfheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüpfheim liegt an der [[Bahnstrecke Bern–Luzern|Bahnlinie Luzern–Bern]] und hat einen Bahnhof. Eine Postautolinie führt von Schüpfheim über Flühli und Sörenberg via [[Glaubenbielen]] nach [[Giswil]] im [[Kanton Obwalden]] (Panoramastrasse genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1943 kam es zum [[Eisenbahnunfall von Schüpfheim]]. Der [[Bahnhofsvorstand|Stationsvorstand]] stellte die Einfahrweiche unter dem vorletzten Wagen eines vorbeifahrenden [[Schnellzug]]s Luzern–Bern. Die beiden Wagen [[Entgleisung (Bahn)|entgleisten]] und stiessen gegen die Lokomotive des Gegenzuges, der die [[Zugkreuzung|Zugskreuzung]] abwartete. Die beiden Wagen wurden schwer beschädigt, sechs Personen starben, rund fünfzig Reisende wurden zum Teil schwer verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unfallstatistik.ch/d/publik/fuenfjb/pdf/D1943_1947.pdf#page=21 |titel=Ergebnisse der Unfallstatistik der sechsten fünfjährigen Beobachtungsperiode 1943–1947 |hrsg=Schweizerische Unfallversicherungsanstalt |abruf=2013-10-18 |format=PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Hauptstrasse 10]], die Schüpfheim mit Luzern, Wolhusen, Langnau BE und Bern verbindet. Die nächstgelegene Autobahn ist die 35&amp;amp;nbsp;km entfernte [[Autobahn A2 (Schweiz)|A2]] mit den Autobahnanschlüssen Emmen Nord und Emmen Süd. Der nächste Autobahnanschluss für Reisen Richtung Norden liegt ebenfalls an der A2 im 36&amp;amp;nbsp;km entfernten Dagmersellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
2010-Schuepfheim-LU.jpg|Schüpfheim&lt;br /&gt;
2010-Schuepfheim-Dorfschulhaus.jpg|Dorfschulhaus&lt;br /&gt;
2010-Schuepfheim-Schulhaus-Moosmaettli.jpg|Schulhaus Moosmättli&lt;br /&gt;
2010-Schuepfheim-Moosmaettli.jpg|Sportanlage Moosmättli&lt;br /&gt;
2010-Schuepfheim-Kantonsschule.jpg|Kantonsschule / Gymnasium&lt;br /&gt;
2010-Schuepfheim-Kapuzinerkloster.jpg|Kapuzinerkloster&lt;br /&gt;
2011-Schuepfheim-Alpabzug.jpg|Alpabzug&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Unternährer]] (1621–1653), Bauernführer&lt;br /&gt;
* [[Anton Unternährer]], genannt Mettlentoneli (1759–1824), Schreiner, Wunderdoktor und Begründer der antinomistischen Sekte der Antonianer&lt;br /&gt;
* [[Joseph Gaspard Schumacher]] (1776–1847), Militärperson in napoleonischen Diensten&lt;br /&gt;
* [[Emil Enzmann]] (1921–2016), Arzt und Autokonstrukteur&lt;br /&gt;
* [[Joseph Röösli]] (1935–2018), Geistlicher, Komponist und Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Schöpfer (Künstler)|Hans Schöpfer]] (* 1940), Künstler und Autor&lt;br /&gt;
* [[Walter Wobmann]] (* 1957), Nationalrat (SVP)&lt;br /&gt;
* [[Bruno Schaller]] (* 1958), Journalist und Pilot&lt;br /&gt;
* [[Fabian Schnyder]] (* 1985), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Horat: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern.&amp;#039;&amp;#039; Neue Ausgabe, Band I: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt Entlebuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 80). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1987, ISBN 3-7643-1900-3, S.&amp;amp;nbsp;289–356.&lt;br /&gt;
* {{HLS|590|Autor=Peter Mulle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schüpfheim}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schuepfheim.ch Offizielle Website der Gemeinde Schüpfheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.lustat.ch/files/lustat/daten/profile/de/2026/gp_1008_gb2026.pdf Gemeindeprofil des kantonalen statistischen Amtes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Entlebuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4196363-5|LCCN=n2008048626|VIAF=247238633}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schupfheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüpfheim| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bithulu</name></author>
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