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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saytzeff-Regel</id>
	<title>Saytzeff-Regel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:09:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saytzeff-Regel&amp;diff=797011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Espresso robusta: Link optimiert</title>
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		<updated>2025-06-22T23:31:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saytzeff-Regel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Saizew-, Saytzev-, Zaitsev- oder Zajcev-Regel) ermöglicht eine Vorhersage über das bei einer chemischen [[Eliminierungsreaktion]] entstehende Produkt. Sie wurde vom russischen Chemiker [[Alexander Michailowitsch Saizew]] (1841–1910) aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Saytzeff, Alexander: &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntniss der Reihenfolge der Anlagerung und Ausscheidung der Jodwasserstoffelemente in organischen Verbindungen&amp;#039;&amp;#039;, Justus Liebigs Annalen der Chemie 179 (3): 296–301, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1875&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{DOI|10.1002/jlac.18751790304}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besagt, dass eine [[Katalysator|basenkatalysierte]] Eliminierung nach E2 (die bimolekulare, einstufige Eliminierung) so abläuft, dass die [[Thermodynamik|thermodynamisch]] günstigere [[Doppelbindung]] in größerer Ausbeute entsteht, mit anderen Worten die höher [[Substitutionsreaktion|substituierte]] Doppelbindung gebildet wird. Es wird also nicht, wie sonst üblich, das [[Reaktionskinetik|kinetisch]] kontrollierte Produkt, sondern das thermodynamisch günstigere Saytzeff-Produkt gebildet.&lt;br /&gt;
Das Saytzeff-Produkt ist meist die stabilere Konfiguration, da das intermediär entstehende Carbenium-Ion, vorausgesetzt es handelt sich um eine E1-Eliminierung, durch die Substituenten stabilisiert wird (+I-Effekt, [[Hyperkonjugation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache dafür ist, dass es bei [[Symmetrie (Geometrie)|unsymmetrisch]] substituierten Halogenalkanen zwei mögliche [[reaktive Zwischenstufe|Zwischenprodukte]] der Eliminierung geben kann, je nachdem, an welcher Stelle ein [[Proton (Chemie)|Proton]] abgespalten wird. Von einem [[tertiär (Chemie)|tertiären]] [[Kohlenstoff]]atom wird leichter ein Proton abgespalten als von einem [[sekundär (Chemie)|sekundären]]. Das „wasserstoffärmere“ Kohlenstoffatom wird also bevorzugt deprotoniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildung des Saytzeff-Produkts wird durch hohe Temperaturen und Verwendung von sterisch nicht anspruchsvollen [[Base (Chemie)|Basen]] begünstigt. So wird bei der Umsetzung von 2-Brom-2-methyl-pentan mit Kalium[[ethanolat]] zu 71 % das Saytzeff-Produkt (2-Methyl-&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;-penten) erhalten und nur zu 29 % das Hofmann-Produkt (2-Methyl-&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;-penten):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zaitsev&amp;#039;s rule A V.1.png|zentriert|rahmenlos|hochkant=3.0|Umsetzung von 2-Brom-2-methyl-pentan mit Kaliumethanolat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intramolekulare Eliminierungen mit sterisch anspruchsvollen Basen, wie dem [[Kalium-tert-butanolat|Kalium-&amp;#039;&amp;#039;tert&amp;#039;&amp;#039;-butanolat]] im unten gezeigten Beispiel, oder weniger leicht abzuspaltenden Abgangsgruppen laufen dagegen nach der &amp;#039;&amp;#039;Hofmann-Regel&amp;#039;&amp;#039; ab. Dabei entsteht zu 72 % die weniger hoch substituierte Doppelbindung, also das kinetisch kontrollierte Hofmann-Produkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zaitsev&amp;#039;s rule B V.1.png|zentriert|rahmenlos|hochkant=3.0|Umsetzung von 2-Brom-2-methyl-pentan mit Kalium-&amp;#039;&amp;#039;tert&amp;#039;&amp;#039;-butanolat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reaktionsregel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Espresso robusta</name></author>
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