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	<title>Sayda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sayda&amp;diff=175120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ErichanderElbe: /* Bauwerke */ Foto von Begräbniskirche mit Erklärung eingefügt.</title>
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		<updated>2026-04-29T15:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke: &lt;/span&gt; Foto von Begräbniskirche mit Erklärung eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die deutsche Stadt. Für die libanesische Stadt Sayda siehe [[Sidon]]; ähnlich klingen [[Saida (Begriffsklärung)|Saida]] und [[Seyda (Begriffsklärung)|Seyda]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Sayda.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/43//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/25//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sayda in FG.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mittelsachsen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Sayda/Dorfchemnitz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 680&lt;br /&gt;
|PLZ               = 09619&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 037365&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14522520&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SYD&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.sayda.eu/ www.sayda.eu]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stefan Wanke&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sayda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kreisangehörige Stadt im Südosten des [[Landkreis Mittelsachsen|Landkreises Mittelsachsen]]. Sie ist Teil der [[Verwaltungsgemeinschaft Sayda/Dorfchemnitz]] und seit dem Beginn des 13. Jahrhunderts urkundlich dokumentiert. Die Gemeindeteile Sayda (Hauptort) und [[Friedebach (Sayda)|Friedebach]] sind staatlich anerkannte [[Erholungsort]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Fläche ===&lt;br /&gt;
Die [[Bergstadt]] Sayda liegt im [[Osterzgebirge]] zwischen den Tälern der [[Freiberger Mulde]] und der [[Flöha (Fluss)|Flöha]]. Der Wasserturm steht auf dem höchsten Punkt der Stadt mit {{Höhe|680|DE-NN}}. Im Norden befindet sich die Saydaer Höhe mit {{Höhe|729|DE-NN}}. Im Uhrzeigersinn ist der Ort umgeben von dem Meisenberg ({{Höhe|723|DE-NN}}), der König-Friedrich-August-Höhe ({{Höhe|736|DE-NN}}), Hexenberg ({{Höhe|679|DE-NN}}) und der Voigtsdorfer Höhe ({{Höhe|707|DE-NN}}). Große Wälder in der Gemeinde sind das Mühlholz, der schwarze Busch, der [[Tännicht]] und das alte Gehau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sayda befindet sich etwa 60&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Dresden]], etwa 45&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Chemnitz]], etwa 150&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Leipzig]] und etwa 140&amp;amp;nbsp;km von [[Prag]] entfernt. Durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße 171]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 bestand die Gesamtfläche der Gemeinde aus 3 % Siedlungsfläche, 2,7 % Verkehrsfläche und 94,3 % Vegetationfläche (Waldfläche 37,1 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Regionalgeologisch ist um die Saydaer Höhe die Saydaer Struktur ausgebildet. Diese hat im Zentrum einen Rotgneis (Muskovitgneis), der durch seitlicher Überfaltung von Grau- und Rotgneis überlagert wird. Ebenfalls sind in diesem Gebiet selten vorkommende Mineralien wie [[Mottramit]], [[Lirokonit]], [[Pseudomalachit]] und [[Chalkophyllit]] zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Krusne Hory Erzgebirge.png|mini|hochkant=2.3|links|Übersichtskarte zur Geologie des Erzgebirges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sayda (01) 2006-07-15.JPG|mini|Blick auf Sayda 2006]]&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Im Gebiet um Sayda herrscht ein atlantisch geprägtes, gemäßigt kühl-feuchtes, schneereiches Mittelgebirgsklima mit über 1000 mm Niederschlag im Jahr. Die [[Jahresmitteltemperatur]] liegt bei 7 °C. Durch seine Lage im Osterzgebirge sind die Winter tendenziell kälter, die Jahrestemperaturschwankungen stärker ausgeprägt und die Niederschläge geringer als in anderen Teilen Sachsens. Dabei muss den Berichten älterer Chronisten nach, das Klima in den vergangenen Jahrhunderten in den oberen Erzgebirgslagen noch rauer als heute gewesen sein. Quellen aus dieser Zeit berichten von harten Wintern, in denen das Vieh in den Ställen erfror und noch im April so viel Schnee fiel, dass Häuser und Keller zugeschneit wurden. Die Bevölkerung war regelmäßig von der Umwelt abgeschnitten. Das obere Erzgebirge wurde in der Vergangenheit daher oft mit dem Beinamen [[Sächsisches Sibirien]] versehen. Die Region gehört mit zu den schneesichersten Gebieten der deutschen Mittelgebirge. Bei besonderen Südwetterlagen können Föhnwinde, aber auch der so genannte Böhmische Winde auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  ||  Jan.  ||  Feb.  ||  Mär.  ||  Apr.  ||  Mai  ||  Jun.  ||  Jul.  ||  Aug.  ||  Sep.  ||  Okt.  ||  Nov.  ||  Dez.  ||  Jahresschnitt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Temperatur ([[°C]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ||  −1,5  ||  −1,1  ||  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; | 1,7  ||  style=&amp;quot;background-color:#BCD2EE&amp;quot; | 5,9  ||  class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; | 10,8  ||  style=&amp;quot;background-color:#FFF68F&amp;quot; | 13,5  ||  style=&amp;quot;background-color:#FFD700&amp;quot; | 15,6  ||  style=&amp;quot;background-color:#FFD700&amp;quot; | 15,3  ||  class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; | 11,3  ||  style=&amp;quot;background-color:#BCD2EE&amp;quot; | 6,8  ||  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; | 1,5  ||  −1,4  ||  6,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederschlag ([[Millimeter|mm]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle:&lt;br /&gt;
Messwerte DWD 1973–2000 (Temperatur), Mess-Station Rauschenbach in {{Höhe|615|DE-NN}} an der Talsperrenmauer, 1981–2010 (Niederschlag), Mess-Station Sayda, ID 4410 {{Höhe|670|DE-NN}}, Breite: 50° 43&amp;#039;, Länge: 13° 26&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  style=&amp;quot;background-color:#436EEE&amp;quot; | 79  ||  style=&amp;quot;background-color:#8DB6CD&amp;quot; | 71  ||  style=&amp;quot;background-color:#4F94CD&amp;quot; | 85  ||  style=&amp;quot;background-color:#9FB6CD&amp;quot; | 63  ||  style=&amp;quot;background-color:#4F94CD&amp;quot; | 85  ||  style=&amp;quot;background-color:#3A5FCD&amp;quot; | 89  ||  style=&amp;quot;background-color:#3A5FCD&amp;quot; | 120 ||  style=&amp;quot;background-color:#3A5FCD&amp;quot; |114  ||  style=&amp;quot;background-color:#4F94CD&amp;quot; | 75  ||  style=&amp;quot;background-color:#8DB6CD&amp;quot; | 61  ||  style=&amp;quot;background-color:#4F94CD&amp;quot; | 83  ||  style=&amp;quot;background-color:#3A5FCD&amp;quot; | 87  ||  1012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sayda.jpg|mini|Luftbildaufnahme von Sayda – 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Sayda gehören die Ortsteile&lt;br /&gt;
* [[Friedebach (Sayda)|Friedebach]] (1994 eingemeindet)&lt;br /&gt;
* [[Mortelgrund]] (1925 eingemeindet)&lt;br /&gt;
* [[Pilsdorf (Sayda)|Pilsdorf]] (am 1. Juli 1950 umgegliedert)&lt;br /&gt;
* [[Ullersdorf (Sayda)|Ullersdorf]] (am 1. Juli 1950 eingemeindet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Zavidowe, d.&amp;amp;nbsp;h. Ort des Zavid, ist bereits seit 1196 nachweisbar und wird urkundlich erstmals 1207 in der Stiftungsurkunde des [[Kloster Osek|Zisterzienserklosters von Ossegg]] erwähnt. Höchstwahrscheinlich ist Sayda die älteste Ansiedlung im oberen Erzgebirge. Es gehörte bereits im Jahre 1196 dem Grafen von [[Bílina|Bilin]] und Kämmerer des Königs von Böhmen, [[Slauko V. von Riesenburg]]. Slauko stiftete 1196 das Kloster Ossegg und übergibt diesem Kloster das Patronatsrecht und den Zehnten von Zoll und Gericht in Zavidowe (auch Seydowe) und ordne dabei an, dass auf seine Kosten der Wald jenseits des Klosters gerodet werde und die Hälfte der Direkteinkünfte der dort gegründeten Dörfer der Kirche zu Ossegg zufließen solle. Höchstwahrscheinlich war Sayda damals schon eine befestigte Stadt. Genannt wird das „castru et civitas“ (Burg und Befestigung) aber erstmals im Jahre 1289. Der Ursprung Saydas liegt also vor 1196, aber so undurchdringlich wie der Miriquidiwald war, so undurchdringlich ist die Gründungszeit, zumal viele geschichtliche Unterlagen durch frühere Stadtbrände vernichtet worden sind. Eines ist aber ganz sicher, Sayda ist slawischen Ursprungs. Sayda ist also eine sehr alte Stadt und erlangte schon im frühen Mittelalter große Bedeutung. Im 13. Jahrhundert folgte die eigentliche Besiedlung des Raumes vom Süden her durch das böhmische Adelsgeschlecht der [[Hrabischitz]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlichen Anteil an der Entstehung des Ortes hat der [[Böhmischer Steig|Böhmische Steig]] oder &amp;#039;&amp;#039;Alte Salzstraße&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Erzgebirgspässe|Erzgebirgspass]] von Sayda über den Deutscheinsiedler Sattel. Dieser wichtige Weg aus Mitteldeutschland über das Erzgebirge ins [[Böhmisches Becken|Böhmische Becken]] entstand im späten 11. bzw. im 12. Jahrhundert. Die ältere Forschung nimmt die Existenz dieser Verkehrsverbindung bereits seit dem 7. Jahrhundert an, doch gibt es dafür noch keine belastbaren Belege (Stand 2014).&lt;br /&gt;
[[Datei:20160718400DR Sayda Herrenhaus.jpg|mini|Herrenhaus Sayda]]&lt;br /&gt;
Sayda bot mit der landesherrlichen Burg Schutz für die Böhmische Straße und die entstandenen Siedlungen. In Dokumenten der Jahre 1253 und 1289 heißt die Siedlung [[Burg Sayda|&amp;#039;&amp;#039;Castrum et civitas Seydowe&amp;#039;&amp;#039;]]. Markgraf [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich der Erlauchte]] erwarb Sayda Mitte des 13. Jahrhunderts, indem er seine Ansprüche auf österreichische Güter aufgab. Das Gebiet Sayda wurde danach an Böhmen verkauft, ehe es Anfang des 14. Jahrhunderts endgültig zur [[Markgrafschaft Meißen]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag zu Mügeln besiegelt am 18. Oktober 1300, dass der [[Bischof von Meißen]] vom Abt und Konvent des [[Zisterzienser]]-[[Kloster Osek|Klosters Ossegg]] (im [[Erzbistum Prag|Bistum Prag]] gelegen) den [[Vikar]] der Gemeinde Sayda zusammen mit den umliegenden Kirchen und Kapellen, die zum Ort Sayda selbst gehören, sowie den Pfarrern und den Leitern derselben mit allen geistlichen Rechten übernehmen. Eine Ablichtung dieser Urkunde befindet sich im Heimatmuseum in Sayda. Im Jahr 1324 wurde die Familie [[Lobdeburg (Adelsgeschlecht)|von Bergowe]] von dem [[Friedrich II. (Meißen)|Landgraf Friedrich in Thüringen]] mit Sayda und [[Purschenstein]] belehnt. 1352 wurde der [[Burggraf von Meißen|Meißner Burggraf]] Meinher IV. aus dem Geschlecht der [[Meinheringer]], der Schwager Borso&amp;#039;s IV. [[Riesenburg (Adelsgeschlecht)|von Riesenburg]], Lehnsherr, der das Lehen aber sofort an die [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|Familie von Schönberg]] weitergab. Die Familie von Schönberg hat dann fortan das Lehen besessen. Der erste Lehnsherr war Heinrich von Schönberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1451 wurde Bernhard von Schönberg mit Sayda beliehen. 1476 ging er mit dem sächsischen Herzog [[Albrecht der Beherzte|Albrecht dem Beherzten]] nach Jerusalem. Auf dem Rückweg erkrankte er und verfügte in einem Testament, dass in Sayda ein Hospital für kranke und hilfsbedürftige Menschen zu errichten ist, so wurde 1508 das &amp;#039;&amp;#039;Hospital zu St. Johannis&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Das mehrhundertjährige Gebäude sollte nach 1990 abgerissen werden, doch der am 17. Februar 1990 wiedergegründete [[Erzgebirgsverein|Erzgebirgszweigverein]] Sayda schaffte es, das Hospital – das älteste Haus im Ort – zu erhalten. Der Verein sanierte das Gebäude und eröffnete am 22. Mai 1993 das &amp;#039;&amp;#039;Erzgebirgische Heimatmuseum Hospital zu St. Johannis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sayda um 1900 (01).jpg|mini|Sayda um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- und sonst NIX zur Geschichte wie EWK, NS, ZWK, DDR? ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriege, Katastrophen und Unglücke ===&lt;br /&gt;
Sayda war im Laufe seiner Geschichte wiederholt von Bränden und Unglücksfällen betroffen. Bereits 1435 zerstörte ein vermutlich von [[Hussiten]] gelegtes Feuer große Teile des Ortes. Weitere schwere Stadtbrände folgten 1559, 1702, 1743 und besonders 1842, als innerhalb weniger Stunden nahezu die gesamte Stadt vernichtet wurde; rund 1.100 Einwohner verloren damals ihr Zuhause. Auch kleinere Brände, ausgelöst durch Blitzschlag oder Unachtsamkeit, richteten im 17. bis 19. Jahrhundert erhebliche Schäden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert kam es 1914 zu einem mutmaßlich durch [[Brandstiftung]] verursachten Feuer im Ortsteil „Plan“, bei dem zehn Häuser zerstört wurden. Ein schweres Unglück ereignete sich 1978 in der nahegelegenen Verdichterstation der [[Pipeline|Erdgastrasse]] Nordlicht, als eine Explosion zwei Menschenleben forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--  1486: 136 Mann&lt;br /&gt;
* 1648: ca. 100 Einwohner (Folge der Verwüstungen durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]])&lt;br /&gt;
* 1652: 175 Häuser, davon nur 76 bewohnt (ca. 500 Einwohner), die restlichen Häuser waren abgebrannt bzw. [[Wüstung|wüst gefallen]]&lt;br /&gt;
* 1764: 54 besessene Mann und 99 Häusler--&amp;gt;*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=wikitable&lt;br /&gt;
|+Einwohnerzahlen&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quelle ab 1982: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen. Die Einwohnerzahlen ab 1982 beziehen sich auf den 31.&amp;amp;nbsp;Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 1486 bis 1764&lt;br /&gt;
! 1834 bis 1929&lt;br /&gt;
! 1982 bis 1988&lt;br /&gt;
! 1989 bis 1995&lt;br /&gt;
! 1989 bis 1995&lt;br /&gt;
! 2003 bis 2013&lt;br /&gt;
! 2014 bis 2020 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1486 – 136&lt;br /&gt;
* 1648 – 100&lt;br /&gt;
* 1652 – 500&lt;br /&gt;
* 1764 – 143&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1834 – 2308&lt;br /&gt;
* 1871 – 2329&lt;br /&gt;
* 1890 – 2328&lt;br /&gt;
* 1910 – 2277&lt;br /&gt;
* 1929–2286&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1982 – 2308&lt;br /&gt;
* 1983 – 2329&lt;br /&gt;
* 1984 – 2328&lt;br /&gt;
* 1985 – 2277&lt;br /&gt;
* 1986 – 2286&lt;br /&gt;
* 1987 – 2324&lt;br /&gt;
* 1988 – 2348&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1989 – 2356&lt;br /&gt;
* 1990 – 2334&lt;br /&gt;
* 1991 – 2344&lt;br /&gt;
* 1992 – 2350&lt;br /&gt;
* 1993 – 2348&lt;br /&gt;
* 1994 – 2343&lt;br /&gt;
* 1995 – 2329&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1996 – 2353&lt;br /&gt;
* 1997 – 2321&lt;br /&gt;
* 1998 – 2329&lt;br /&gt;
* 1999 – 2315&lt;br /&gt;
* 2000 – 2284&lt;br /&gt;
* 2001 – 2292&lt;br /&gt;
* 2002 – 2299&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2003 – 2267&lt;br /&gt;
* 2004 – 2235&lt;br /&gt;
* 2005 – 2188&lt;br /&gt;
* 2006 – 2180&lt;br /&gt;
* 2007 – 2134&lt;br /&gt;
* 2012 – 1958&lt;br /&gt;
* 2013 – 1947&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2014 – 1942&lt;br /&gt;
* 2015 – 1913&lt;br /&gt;
* 2016 – 1891&lt;br /&gt;
* 2017 – 1865&lt;br /&gt;
* 2018 – 1777&lt;br /&gt;
* 2019 – 1750&lt;br /&gt;
* 2020 – 1748&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
54 % der Einwohner sind evangelisch, nur 2 % katholisch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:145225129520,BEK_1_1_5,m,table Zensusdatenbank]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirchgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Zu unserer lieben Frauen&amp;#039;&amp;#039; Sayda gehört zum Kirchenbezirk Freiberg der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]]. Die Katholiken sind der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;Mariä Unbefleckte Empfängnis&amp;#039;&amp;#039; in [[Marienberg]] zugeordnet, die zum Dekanat Dresden des [[Bistum Dresden-Meißen|Bistums Dresden-Meißen]] gehört. Einmal im Monat findet eine Vorabendmesse in Sayda statt; ansonsten ist die nächste Gottesdienststation die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Hl. Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; in [[Neuhausen/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          =  Stadtratswahl 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 68,2 %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = WvHG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 62.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 56.7&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 0066FF&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = WfS&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 37.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 43.3&lt;br /&gt;
|FARBE2         = DDDD33&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Stadtratswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 10 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* Wählervereinigung der Handwerker und Gewerbetreibenden (WvHG): 6 Sitze&lt;br /&gt;
* Wählervereinigung „Wir für Sayda“ (WfS): 4 Sitze&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float          = left&lt;br /&gt;
|Land           = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung   = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift    = Stadtrat ab 2024&lt;br /&gt;
|   WvHG|WfS&lt;br /&gt;
|  WvHG Farbe   = 0066FF&lt;br /&gt;
|  WfS Farbe    = DDDD33&lt;br /&gt;
|WvHG           = 6&lt;br /&gt;
|WfS            = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|+Vergangene Stadtratswahlen&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=text-align:left | Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14522&amp;amp;gemeinde=14522520&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14522&amp;amp;gemeinde=14522520&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14522&amp;amp;gemeinde=14522520&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!Stimmenanteil&lt;br /&gt;
|Sitze&lt;br /&gt;
|in %&lt;br /&gt;
|Sitze&lt;br /&gt;
|in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | Wählervereinigung der Handwerker&amp;lt;br&amp;gt; und Gewerbetreibenden&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;62,6 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;56,7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|28,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=left | Wählervereinigung „Wir für Sayda“&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|37,4 %&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|43,3&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;31,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=left | RBV&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
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|–&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|9,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=text-align:left | Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |68,2 %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |64,1 %&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |61,1 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der amtierende Bürgermeister Stefan Wanke wurde im August 2022 gewählt. Seine Vorgänger werden in der [[Liste der Bürgermeister der Stadt Sayda]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Gold ein rot-grün geteilter [[Löwe]].“ Die Stadt führt das Wappen der Herren von Schönberg, die seit 1336 auf Schloss [[Purschenstein]] (Neuhausen) ansässig waren. Das älteste bekannte Siegel ist datiert von 1454. [[Datei:20060924370DR Sayda Hospital St Johannis Wappen.jpg|mini|Von Schönberg’sches Wappen am Hospital St. Johannis]]&lt;br /&gt;
Der Sage nach soll ein Schönberger auf einem Kreuzzug in [[Palästina (Region)|Palästina]] mit einem Löwen gekämpft haben und das todwunde Tier sei im Unterschilf eines Flusses verendet. Als es hervorgezogen worden war, hatte es einen von Algen und Wasserpflanzen grün gefärbten Hinterleib.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{CZE|#}} [[Meziboří]] (1995)&lt;br /&gt;
* {{ITA|#}} [[Sogliano al Rubicone]] (1999)&lt;br /&gt;
* {{LVA|#}} [[Strenči]] (2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Jahrhundertelang wurde die Kultur von Sayda durch die wechselnden wirtschaftlichen Verhältnissen in Handel, Bergbau, Handwerk, Forstwirtschaft sowie durch Heimarbeit geprägt. Neben der typischen [[Erzgebirgische Volkskunst]] und der [[Erzgebirgische Küche]] sind viele regionale Besonderheiten entstanden. Gerade in der Weihnachtszeit gibt es viele Traditionen, die sich teilweise von Familie zu Familie unterscheiden. Die nachfolgenden Abbildungen sollen ein Überblick über die Stadt und deren bekanntesten Bauwerke geben. Im Saydaer Stadtlied [[Mei Saade]] werden ebenfalls einige Gebäude benannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=180 mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20060924355DR Sayda (Erzg) Stadtkirche Frauenkirche.jpg|[[St. Marien (Sayda)|Kirche „Zu unserer lieben Frauen“]]&lt;br /&gt;
Wasserturm Sayda 3.jpg|[[Wasserturm Sayda]]&lt;br /&gt;
Sayda Hospital (1) 2006-07-15.JPG|Erzgebirgisches Heimatmuseum Hospital zu St. Johannis&lt;br /&gt;
Wappen Sayda 2.jpg|Wappen Rathaustür Sayda&lt;br /&gt;
Sayda - Blick auf die Grundschule und die Stadtkirche 2006-07-15.jpg|Kirche und Grundschule&lt;br /&gt;
Ortspyramide Sayda (3).jpg|[[Liste der Ortspyramiden im Landkreis Mittelsachsen|Ortspyramide]] Sayda&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Sayda (02) 2006-07-15.JPG|Blick in die Dresdner Straße --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sayda DD Str.jpg|Dresdner Straße Sayda&lt;br /&gt;
Blick Kirche 21 04 18 Sayda.jpg|Blick auf die Kirche&lt;br /&gt;
Kriegerdenkmal Sayda.jpg|Kriegerdenkmal Sayda&lt;br /&gt;
Denkmal 1. Weltkrieg Sayda.jpg|Denkmal&amp;lt;br&amp;gt;1. Weltkrieg Sayda&lt;br /&gt;
Brunnen Sayda.jpg|Brunnen Sayda&lt;br /&gt;
Kurt Preißler - Malerweg.jpg|[[Kurt Preißler]] – Malerweg&lt;br /&gt;
20090717 Windpark bei Sayda 1.png|Windpark bei Sayda&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 wurde der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Saydaer Malerweg&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, der durch die Stadt und die nähere Umgebung bis zum Kleinen Vorwerk und zum Mortelgrund führt. Dabei wird u. a. an die Maler und Laienkünstler [[Kurt Preißler]] (1893–1968), Paul Bloss (1898–1980) und Paul Tränkner (1885–1967) erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.sayda.eu/tourismus/malerweg/ |wayback=20190605043123 |text=Malerweg - Bergstadt Sayda }} (abgerufen am 5. Juni 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Erzgebirgisches Heimatmuseum im Hospital &amp;#039;&amp;#039;St. Johannis&amp;#039;&amp;#039;, 1993 hier eröffnet&lt;br /&gt;
* Feuerwehrmuseum im alten Spritzenhaus&lt;br /&gt;
* Straßenbaumuseum&lt;br /&gt;
* Mittelmühle und Röhrenbohrerei im Stadtteil Friedebach&lt;br /&gt;
Weitere Denkmale werden in der [[Liste der technischen Denkmale im Landkreis Mittelsachsen]] sowie in der [[Liste der Kulturdenkmale in Sayda]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenken der Opfer von Kriegen, Vertreibung, sowie politischer, ethnischer Verfolgung und Gewalt ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg 1870–71 wurde in Sayda ein großes Denkmal in der Ortsmitte aufgestellt. Für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges wurde ein Denkmal in das Brauttor an der evangelischen Kirche hineingebaut. Es stellt einen nackten Mann dar, der seine „Männlichkeit“ mit einem Schwert bedeckt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Sayda Gedenkpark 3070.jpg|alternativtext=Dieser Park in Sayda erinnert an die Opfer von Kriegen, Gewalt usw. (Foto April 2026.)|mini|Gedenkpark mit Blick zum Bahnhof. Links die Informationstafel. Rechts der Krieger mit Schwert. Davor der Stein mit Nennung des Namens des Parkes. (Foto April 2026.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sayda Gedenkpark Info A 3050.P.jpg|alternativtext=Infotafel im Gedenkpark. Foto April 2026.|mini|Auf dieser Tafel zu lesen Informationen zur Entstehung und zur Widmung dieses Parkes. (Foto April 2026.)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sayda Gedenkpark Krieger &amp;amp; Stein 3052.jpg|alternativtext=Dieser Soldat war vorher in eine Tür zur Stadtkirche „eingebaut“. Nun ist er wichtiger Bestandteil des Gedenkparks. (Foto April 2026.)|mini|Der von der Stadtkirche translozierte nackte Soldat mit Schwert, daneben der Widmungsstein. (Foto April 2026.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurde unter Mitwirkung des Erzgebirgsvereins, der Stadt, der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde und vielen Ehrenamtlichen ein „Park zum Gedenken der Opfer von Kriegen, Vertreibung, sowie politischer, ethnischer Verfolgung und Gewalt“ geschaffen. Er befindet sich gegenüber vom ehemaligen Bahnhof, ist von einer hohen Hecke umzäunt und wurde zum Volkstrauertag der Öffentlichkeit übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sayda.eu/seite/477156/www.sayda.eu/seite/477156/ehrenmale-gedenkst%C3%A4tten.html |titel=Ehrenmale/ Gedenkstätten - Stadt Sayda |sprache=de |abruf=2026-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem von der Kirche translozierten nackten Krieger mit Schwert wurde ein großer Stein platziert mit der Aufschrift: „Zum Gedenken aller Opfer von Diktaturen und Kriegen sowie Flucht und Vertreibung“ und durch einen Schaukasten mit Erläuterung ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
==== Sportvereine ====&lt;br /&gt;
* [[SSV 1863 Sayda]] Spiel- und Sportverein 1863 Sayda e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Privilegierte Bürgerschützengilde Sayda 1816/2006 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Skidooclub Sayda&lt;br /&gt;
* Dynamo Fanclub Sayda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vereine für Traditionspflege und Geschichte ====&lt;br /&gt;
* Stadtverein Sayda e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Tourismusverein Bergstadt Sayda/Erzgebirge u. Umgebung e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Erzgebirgszweigverein Sayda e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Heimatverein Mortelgrund – Alte Salzstraße e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Frauengruppe Ullersdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Künstlerisch tätige Vereine und Organisationen ====&lt;br /&gt;
* DKS Sayda e.&amp;amp;nbsp;V. (Dekorations-u. Karnevalsclub Sayda)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Chöre ====&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Sayda&lt;br /&gt;
* Kurrende&lt;br /&gt;
* Posaunenchor&lt;br /&gt;
* Volkschor Sayda e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Friedebacher Feuerwehrmusikanten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihnachtsmarkt Sayda 2017 Plan.jpg|mini|Weihnachtsmarkt Sayda (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weihnachtsmarkt Sayda 2017 Blick Kirche.jpg|mini|Weihnachtsmarkt Sayda mit Blick zur Kirche (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den regelmäßigen Veranstaltungen gehört in Sayda das Bergstadtfest. Dieses findet immer am letzten Augustwochenende statt.&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 war die 46. Veranstaltung. Sie ist damit deutlich älter als das Freiberger Bergstadtfest.&lt;br /&gt;
Weiterhin findet jeden 4. Advent der Weihnachtsmarkt auf dem historischen Plan statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* [[Burg Sayda]]&lt;br /&gt;
* [[Wasserturm Sayda]]&lt;br /&gt;
* Kirche &amp;#039;&amp;#039;Zu unserer lieben Frauen&amp;#039;&amp;#039; ([[Pfarrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[St. Marien (Sayda)|St. Marien]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Spätgotik|spätgotische]] [[Hallenkirche]] von 1391, das Langhaus entstand nach 1502, der [[Chor (Architektur)|Chor]] wird auf das 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert datiert. An der Südseite befinden sich ein Vorbau mit gedrehten [[Rippengewölbe]]n und eine dreieckige Vorhalle mit Zellengewölben. Im Innenraum sind zwei [[Epitaph]]e der Familie von Schönberg aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten. 1892 innen umfassend renoviert, 62 m hoher Turm, zweithöchste Hallenkirche im ehemaligen [[Landkreis Freiberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://kirchenbezirk-freiberg.de/kirchort/sayda |titel=Kirchenort Sayda mit Kurzinfo zum Kirchengebäude |abruf=2025-10-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kirchengebäude]] ist ein [[Kulturdenkmal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piltz&amp;quot;&amp;gt;Georg Piltz: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer durch die DDR&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. Urania-Verlag, Leipzig / Jena / Berlin 1973, S. 466.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Triangulationssäule 88, Sayda-Höhe.jpg|mini|hochkant|Station Nr. 88 „Saidahöhe“]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Datei:Sayda Hospitalkirche 3026.jpg|alternativtext=Die Friedhofskirche in Sayda. Foto April 2026.|mini|Die ehemalige Hospitalkirche dient heute als Begräbniskirche. Foto April 2026.]]Hospital &amp;#039;&amp;#039;St. Johannis&amp;#039;&amp;#039;: ist ein schlichter Barockbau, im Jahr 1467 begonnen und weist als Besonderheit ein [[Fachwerk]]-Obergeschoss auf, das 1784 aufgesetzt wurde. Es ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, bis 1945 als Hospital genutzt, danach Wohnhaus. Das Hospital und die benachbarte Begräbniskirche aus dem Jahr 1508 sind Kulturdenkmale.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piltz&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Architektenhaus: Aufbau frühes zwanziges Jahrhundert, Abriss 2009&lt;br /&gt;
* Beamtenhaus: Errichtet für die Beamten der Stadt Sayda im Jahr 1908.&lt;br /&gt;
* Triangulationssäule: Auf der Saydaer Höhe (etwa 1500 m nördlich der Kirche) steht die 1869 errichtete Vermessungsstelle 88 der [[Königlich-Sächsische Triangulirung|Königlich-Sächsischen Triangulirung]].&lt;br /&gt;
* Hotel zum Bad: Erbaut 1864, Abriss 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Halle Prag Salzweg Übersichtskarte 600.jpg|mini|Verlauf der &amp;#039;&amp;#039;Alten Salzstraße&amp;#039;&amp;#039; zwischen Halle und Prag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sayda hatte sein Aufblühen im Mittelalter seiner Lage an der Alten [[Salzstraße]] von Halle nach Prag zu verdanken. So entwickelte sich Sayda im 14. Jahrhundert zu einer Handelsstadt, in der mehrmals jährlich Handelsmessen stattfanden. Erst mit dem Zweiten [[Berggeschrey|Berggeschrei]] im Erzgebirge im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und dem damit verbundenen Aufblühen neuer Bergstädte im Westerzgebirge, wie Marienberg, Annaberg und Schneeberg, verlor dieser Fernhandelsweg seine Bedeutung zugunsten anderer [[Böhmischer Steig]]e bzw. [[Erzgebirgspässe]]. Von 2006 bis 2010 war Sayda &amp;#039;&amp;#039;Staatlich anerkannter Erholungsort&amp;#039;&amp;#039;, seit 2012 tragen die Gemeindeteile Sayda (Hauptort) und Friedebach den Titel und werben damit auch um Touristen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/5582-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Änderung der Liste der Sächsischen Kur- und Erholungsorte gemäß § 3 Abs. 5 Sächsisches Kurortegesetz (SächsKurG)&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Oktober 2006] (SächsABl. S. 1012) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2010 kein Erholungsort mehr, siehe [https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/11409-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Änderung der Liste der Kur- und Erholungsorte im Freistaat Sachsen gemäß § 3 Abs. 5 SächsKurG&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Mai 2010] (SächsABl. S. 817) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/12727-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Änderung der Liste der Kur- und Erholungsorte im Freistaat Sachsen gemäß § 3 Abs. 5 SächsKurG&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Dezember 2012] (SächsABl. 2013 S. 73) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeindehomepage nennt im Jahr 2025 16 kleine und größere Unternehmen in Sayda und seinen Ortsteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.sayda.eu/verzeichnis/index.php?kategorie=6915 | abruf=2025-09-17 | titel=Unternehmen | hrsg=sayda.eu }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von 1897 bis 1966 war Sayda Endpunkt der [[Schmalspurbahn Mulda–Sayda]]. Das ehemalige Bahnhofsgebäude von Sayda ist erhalten geblieben. Es wird als Hauptgebäude der Saydaer Kindertagesstätte &amp;#039;&amp;#039;Bahnhofsspatzen&amp;#039;&amp;#039; genutzt und beherbergt wochentags ca. 100 Kinder. Weiterhin verläuft durch den Ort die [[Bundesstraße 171]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
In Sayda befindet sich eine [[Verdichterstation]] der Erdgastrasse [[Transgas-Pipeline]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungseinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Grundschule, benannt nach dem [[Kantor]] und Heimatforscher Max Rennau&lt;br /&gt;
* Oberschule Sayda (Bergstadtschule Sayda), erbaut 1977 und bis 1990 [[Hồ Chí Minh|Hồ-Chí-Minh]]-Schule. Eine Modernisierung erfolgte im Jahr 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit- und Sportanlagen ===&lt;br /&gt;
* Skigebiet Sayda mit 45&amp;amp;nbsp;km gespurten Loipen, 1 beleuchteten Rodelhang, Pferdeschlittenfahrten, Motorschlittensafaris&lt;br /&gt;
* 2 Sportplätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bismarck als Ehrenbürger|Otto von Bismarck]] (1. April 1895)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* Wolfgang Jünger (1518–1564), Pfarrer, [[Thomaskantor]]&lt;br /&gt;
* Dorothea Cuno (geb. Watzlau) (1631–1694), Frau des fürstlich sächsischen magdeburgischen Hausvogt in Halle&lt;br /&gt;
* [[Adam Friedrich Pezoldt]] (1679–1761), Chemiker&lt;br /&gt;
* Carl August Hänsel (1799–1867), Komponist (Tänze, Märsche, Ballettmusik) und Musikmeister, 1836–1867 Cellist der königlich-sächsischen Hofkapelle&lt;br /&gt;
* Ernst Göpfert (1840–1922), Volkskundler und Mundartforscher&lt;br /&gt;
* [[Horst Stephan (Theologe)|Horst Stephan]] (1873–1954), protestantischer Theologe und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Oskar Beier (Politiker)|Oskar Beier]] (1875–1941), Politiker (Wirtschaftspartei) und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Platz]] (1879–1963), Autor und Naturschützer&lt;br /&gt;
* [[Curt Böhme]] (1889–1968), Politiker (SPD, SED), 1948–1956 Oberbürgermeister der Stadt [[Gera]], Ehrenbürger von Gera&lt;br /&gt;
* [[Carl Rudolph (Pädagoge)|Carl Rudolph]] (1891–1955), Schulreformer&lt;br /&gt;
* [[Kurt Preißler]] (1893–1968), Maler u. Graphiker&lt;br /&gt;
* [[Eva Eras]] (1907–1978), Schauspielerin und Synchronsprecherin&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Kluge (Literaturwissenschaftler)|Gerhard Kluge]] (* 1935), Germanist&lt;br /&gt;
* [[Rainer Dietel]] (1937–2021), Skisportler in der Nordischen Kombination&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Ottilia Ludwig]] (1813–1900), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Adolf Drechsler]] (1815–1888), Astronom, Meteorologe und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Max Rennau]] (1863–1941), Lehrer und Kantor sowie Heimat- und Geschichtsforscher&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Blei]] (* 1940), Linguistin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Uwe Bellmann]] (* 1962), Skilangläufer&lt;br /&gt;
* [[Tina Zemmrich]] (* 1982), Journalistin, Autorin und Fernsehmoderatorin&lt;br /&gt;
* [[Anne Winkler]] (* 1994), Skilangläuferin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Festkomitee der 750-Jahrfeier der Stadt Sayda (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;750-Jahrfeier Sayda/Erzgebirge vom 15.–23. Juni 1957.&amp;#039;&amp;#039; Sayda 1957.&lt;br /&gt;
* Carl Gustav Flade, Friedrich Wilhelm Thost: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des in der Nacht vom 31. August zum 1. Sept. 1842 in der Stadt Sayda stattgefundenen Brandunglücks&amp;#039;&amp;#039;. Rudolph und Dieterici, Annaberg 1842 [http://digital.slub-dresden.de/id406353204 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* Gottfried Krönert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik und Zeittafel der Bergstadt Sayda.&amp;#039;&amp;#039; Sayda 2000.&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|10|191|bis=193|Sayda}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|3|118|128|Sayda}}&lt;br /&gt;
* Statistischer Bericht – Statistisches Bundesamt PDF [https://www.destatis.de › A_V_1_j09_SN]&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mittelsachsen-atlas.de/ Atlas Mittelsachsen]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mittelsachsen}}&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4116350-3|VIAF=244583748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergstadt (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1207]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErichanderElbe</name></author>
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