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	<title>Saxaul - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T01:29:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saxaul&amp;diff=480351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-10-16T19:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Saxaul&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Haloxylon ammodendron&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl Anton von Meyer|C.A.Mey.]]) [[Alexander von Bunge (Botaniker)|Bunge]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Saxaule&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Haloxylon&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Salsoleae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Salsoloideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Fuchsschwanzgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Amaranthaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Nelkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Caryophyllales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Saxaul-baum.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Saxaulbaum, Mongolei (&amp;#039;&amp;#039;Haloxylon ammodendron&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MASaxaul.jpg|mini|Blühende Saxaulzweige (Karakum)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saxaul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Haloxylon ammodendron&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Saxaul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie [[Salsoloideae]] in der Familie der [[Fuchsschwanzgewächse]] (Amaranthaceae). Der Saxaul ist ein [[Strauch]] bzw. niedriger [[Baum]] der ariden Steppen und Wüsten [[Zentralasien]]s. Man findet ihn vom [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]] bis in die [[Gobi]]-Wüste in der [[Mongolei]]. Dort kann er sogenannte „Saxaul-Wälder“ ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Saxaul ist ein hoher Strauch bzw. niedriger Baum, der ein bis neun Meter (selten bis 12 Meter) groß wird. Der grau-weißliche Stamm ist meist 4–10 cm dick, kann an der Basis aber bis 50 cm Durchmesser erreichen. Sein Holz ist hart und brüchig. Die graubraunen bis hell gelblichbraunen Seitenzweige sind oft ringförmig aufgerissen. Die diesjährigen Zweige wachsen aufsteigend oder hängend, sie sind lang, grün und nur etwa 1,5 mm dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schuppenförmigen [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind sehr klein, so dass der Baum fast blattlos wirkt. Sie sitzen im Abstand von 0,4 bis 1,2 cm an den jungen Zweigen, ihre Form ist breit-dreieckig. Die Blattachseln sind wollig behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saxaul blüht im Frühling (im Iran von März bis April, in China von Mai bis Juli). Die [[Blüte]]n befinden sich auf kurzen Seitensprossen der vorjährigen Zweige. Ihre breit-eiförmigen, hautrandigen [[Vorblatt|Vorblätter]] sind etwa so lang wie die länglichen [[Blütenhüllblätter]]. Die [[Staubblätter]] ragen aus der Blüte heraus. Der Griffel trägt zwei (selten drei) sehr kurze Narben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Fruchtzeit wachsen aus dem Rücken der Blütenhüllblätter oberhalb der Mitte kreis- bis nierenförmige Flügel aus. Die geflügelte Frucht erreicht 5–8 mm im Durchmesser. Das [[Perikarp]] ist nicht am Samen angewachsen. Der schwarze [[Same (Pflanze)|Same]] hat einen Durchmesser bis 2,5 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chromosomenzahl ist 2n=18.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Saxaul ist in weiten Gebieten Asiens verbreitet. Sein Areal reicht vom [[Ural]], [[Iran]] und [[Kasachstan]] östlich bis zur [[Mongolei]] sowie nach [[Volksrepublik China|China]] in die Provinzen bzw. autonomen Gebiete westliches [[Gansu]], [[Innere Mongolei]], nordwestliches [[Ningxia]], nördliches [[Qinghai]] und [[Xinjiang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saxaulbäume wachsen in Sandwüsten, an Wanderdünen, in &amp;#039;&amp;#039;Artemisia&amp;#039;&amp;#039;-Steppe, in Felstälern und an Hügelhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Saxaul kommt häufig in Massenbeständen vor, sodass man von „Saxaul-Wäldern“ sprechen kann. Allein in der Süd-Mongolei bedecken diese 45.000 Quadratkilometer. Dieses Habitat bietet diversen Tierarten wie dem [[Saxaul-Sperling]] (&amp;#039;&amp;#039;Passer ammodendri&amp;#039;&amp;#039;) eine Heimat. Die Pflanze wirkt mehrfach gegen Desertifikation. Sie gilt als genügsam, speichert Wasser und schützt vor den Auswirkungen von Sand- und Salzstürmen. Vor allem ist Saxaul salztolerant. Die Wurzeln halten und stabilisieren leicht erodierte Böden und reichern sie mit Phytomasse und Humus an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aigner&amp;quot;&amp;gt;Susanne Aigner: &amp;#039;&amp;#039;Unser Essen (Telepolis): Wie funktioniert die Agrar- und Lebensmittelindustrie?&amp;#039;&amp;#039; Heise Medien GmbH &amp;amp; Co. KG, 2015. ISBN 3-95788-051-3, ISBN 978-3-95788-051-2 ([https://books.google.de/books?id=4HtwCgAAQBAJ&amp;amp;lpg=PT32&amp;amp;ots=ykJmR2woKD&amp;amp;dq=saxaul%20salztolerant&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PT32#v=onepage&amp;amp;q=saxaul%20salztolerant&amp;amp;f=false Kap. „Einheimische Pflanzen können Erosion stoppen“ Online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haloxylon ammodendron as Anabasis ammodendron cropped.jpg|miniatur|Illustration von &amp;#039;&amp;#039;Haloxylon ammodendron&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] erfolgte 1829 durch [[Carl Anton von Meyer]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Anabasis ammodendron&amp;#039;&amp;#039; (in [[Carl Friedrich von Ledebour|Ledebour]]: Flora Altaica 1. S. 375). [[Alexander von Bunge (Botaniker)|Alexander von Bunge]] stellte die Art 1851 in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Haloxylon&amp;#039;&amp;#039;. Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] sind &amp;#039;&amp;#039;Arthrophytum ammodendron&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(C.A.Mey.) Litw.}}, &amp;#039;&amp;#039;Arthrophytum ammodendron&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;aphyllum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Minkw.}}, &amp;#039;&amp;#039;Arthrophytum haloxylon&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Litw.}}, &amp;#039;&amp;#039;Haloxylon aphyllum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Minkw.) Iljin}} und &amp;#039;&amp;#039;Haloxylon pachycladum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|M.Pop.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die wasserspeichernde Rinde bietet den Nomaden eine Möglichkeit zur Wasserversorgung und gleichzeitig bietet der Baum [[Feuerholz]]. Letzteres hat jedoch durch steigende Öl- und Kohlepreise die Verbreitung stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saxaul wird in ganz Zentralasien zur Bodenbefestigung gepflanzt, um die fortschreitende [[Desertifikation]] zu stoppen. Insbesondere in Usbekistan im [[Aralsee|Aralkum]] (dem trockengefallenen Seegrund) und im bergigen Afghanistan eignet sich die Pflanze im Kampf gegen Erosion, wo es staatliche Hilfen oft nicht gibt und sich Pächter aus eigener Kraft helfen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edda Schlager: [https://www.scinexx.de/service/dossier_print_all.php?dossierID=91628 &amp;#039;&amp;#039;Aralsee – Neuigkeiten von einer ökologischen Katastrophe.&amp;#039;&amp;#039;] Dossier, 5. Januar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aigner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine parasitische Pflanze (&amp;#039;&amp;#039;[[Cistanche deserticola]]&amp;#039;&amp;#039;) an den Wurzeln des Saxaulbaumes wird von den Chinesen als „Wüsten-[[Ginseng]]“ bezeichnet und in der traditionellen Medizin verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gelin Zhu, Sergei L. Mosyakin, Steven E. Clemants: &amp;#039;&amp;#039; Haloxylon ammodendron&amp;#039;&amp;#039;. In: {{BibISBN|193072327X|Seite=396}}, [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200006872 online] (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* Ian C. Hedge: &amp;#039;&amp;#039;Haloxylon ammodendron.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Heinz Rechinger et al. (Edit.): &amp;#039;&amp;#039;Flora Iranica&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 172, &amp;#039;&amp;#039;Chenopodiaceae&amp;#039;&amp;#039;, Akad. Druck, Graz 1997: Seiten 317–318. ISBN 3-201-00728-5 (Abschnitte Beschreibung, Vorkommen, Systematik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;[{{Tropicos|ID=7200055|WissName=Haloxylon ammodendron|Tab=chromosomecounts|Linktext=nein}} Chromosomenzahl bei &amp;#039;&amp;#039;Tropicos&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Haloxylon ammodendron|Saxaul (&amp;#039;&amp;#039;Haloxylon ammodendron&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [{{GRIN|ID=18225|WissName=Haloxylon ammodendron|Linktext=nein}} Eintrag bei GRIN Taxonomy for Plants] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/Taxonomy/Browser/wwwtax.cgi?lin=s&amp;amp;p=has_linkout&amp;amp;id=151230 Eintrag bei NCBI taxonomy database]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fuchsschwanzgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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