<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Savognin</id>
	<title>Savognin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Savognin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Savognin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T14:54:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Savognin&amp;diff=431010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Oberhalbstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Savognin&amp;diff=431010&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-21T03:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Oberhalbstein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT        = Savognin&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE  = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Savognin wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD            = Savognin-01.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG    = Savognin im Winter&lt;br /&gt;
| REGION-ISO      = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK          = Albula&lt;br /&gt;
| GEMEINDE        = Surses&lt;br /&gt;
| BFS             = 3539&lt;br /&gt;
| PLZ             = 7460&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD     = 46.597772&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD      = 9.599992&lt;br /&gt;
| HÖHE            = 1207&lt;br /&gt;
| FLÄCHE          = 22.24&lt;br /&gt;
| EINWOHNER       = 996&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2015&lt;br /&gt;
| WEBSITE         = www.surses.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Savognin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|De-Savognin.ogg}} ({{deS}}, veraltet und bis 1890 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Schweiningen&amp;#039;&amp;#039;, {{rmS|&amp;#039;&amp;#039;Savognin&amp;#039;&amp;#039;}}, im örtlichen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Suagnign&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Roh-surmiran-Suagnign.ogg}}, {{itS}}, selten gebraucht, &amp;#039;&amp;#039;Savognino&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Surses]], [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 31. Dezember 2015 war sie eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. Am 1. Januar 2016 fusionierte Savognin mit den Gemeinden [[Bivio]], [[Cunter]], [[Marmorera]], [[Mulegns]], [[Riom-Parsonz]], [[Salouf]], [[Sur GR|Sur]] und [[Tinizong-Rona]] zur neuen Gemeinde Surses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Savognin ist im Sommer wie im Winter ein beliebter Fremdenverkehrsort. Amtssprache ist das [[Bündnerromanisch|rätoromanische]] Idiom [[Surmeirische Sprache|Surmiran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Namens ist unklar. 1154 wird der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Swainingen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, 1156 als &amp;#039;&amp;#039;Suanneng&amp;#039;&amp;#039;, 1379 &amp;#039;&amp;#039;Schweining&amp;#039;&amp;#039;. Als Ausgangsform muss &amp;#039;&amp;#039;Suanin&amp;#039;&amp;#039; angenommen werden, das mit dem nicht lokalisierten rätischen Stammesnamen &amp;#039;&amp;#039;[[Suaneten|Suanetes]]&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung gebracht werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrea Schorta]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie der Berg zu seinem Namen kam&amp;#039;&amp;#039; [[Terra Grischuna]] Verlag, Chur 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Schorta: &amp;#039;&amp;#039;Rätisches Namenbuch,&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Etymologien&amp;#039;&amp;#039; (1985), S. 829.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name [[Sevgein]] ist gleicher Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Savognin-LBS H1-010126.tif|mini|links|Savognin. Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1947)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Savognin 2015.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2016]]&lt;br /&gt;
Savognin liegt inmitten der weiten Mulde &amp;#039;&amp;#039;Sotgôt&amp;#039;&amp;#039; des unteren Teils der Talschaft &amp;#039;&amp;#039;Surses&amp;#039;&amp;#039; (dt. [[Oberhalbstein]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste einen Ausschnitt des Haupttales zwischen dem [[Piz Arblatsch]] (3203&amp;amp;nbsp;m, höchster Punkt der Gemeinde) im Südwesten und dem [[Piz Mitgel]] (3159&amp;amp;nbsp;m) im Nordosten. Wie die drei alten Kirchen bezeugen, entstand das Dorf aus mehreren Kernen: am Fluss [[Julia (Fluss)|Julia]], am flach ansteigenden linksseitigen Hang und entlang der rechtsseitig erhöht verlaufenden Hauptstrasse. Die starke Bautätigkeit zwischen 1965 und 1975 schloss die Lücken zwischen den Dorfteilen und weitete auch die Siedlungsfläche auf der rechten Talseite erheblich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurden 32,7 % der ehemaligen Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt, der Wald nahm 36,2 % ein, die Siedlungen 3,0 %. Als unproduktiv galten 28,2 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden waren [[Cunter]], [[Albula/Alvra]], [[Filisur]], [[Tinizong-Rona]], [[Mulegns]] und [[Riom-Parsonz]].&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Hügel &amp;#039;&amp;#039;Padnal&amp;#039;&amp;#039; (Mot la Cresta) südlich des Ortes lag eine bedeutende Siedlung der [[Bronzezeit]]. In mehreren Grabungen geborgene Fundstücke belegen Dorfanlagen aus verschiedenen Epochen, etwa zwischen 1800 und 1000 v. Chr. Etwas höher als Padnal liegt die Fundstätte &amp;#039;&amp;#039;Rudnal&amp;#039;&amp;#039;, bei der ein prähistorisches [[Refugium]] vermutet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens seit der [[Römisches Reich|Römerzeit]] führten über die Pässe [[Julierpass|Julier]] und [[Septimer]] wichtige Transitrouten. Savognin kam im 13. Jahrhundert in den Besitz des [[Bistum Chur|Bischofs]]. Als Teil des Gerichts Oberhalbstein, zu dessen Hauptort und Landsgemeindeplatz sich Savognin entwickelte, wurde der Ort Mitglied des [[Gotteshausbund]]es. Mit dem Loskauf von 1552 erlangte die Talschaft die volle Souveränität innerhalb des Freistaats der [[Drei Bünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viehwirtschaft und Passverkehr bildeten seit dem Mittelalter die wirtschaftliche Grundlage. Nach Zeiten des Aufschwungs – beispielsweise nachdem der Crap Ses 1777 gesprengt und die Julierstrasse zwischen 1820 und 1840 ausgebaut worden waren – folgten immer wieder Rückschläge, zuletzt durch die übermächtige Konkurrenz der 1882 eröffneten [[Gotthardbahn]]. Savognin wurde auf die Stufe eines Bauerndorfes zurückgeworfen und verpasste zunächst den Anschluss an die touristische Entwicklung. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden auf Grund des &amp;#039;&amp;#039;Gesetzes zur Bekämpfung der Heimatlosigkeit&amp;#039;&amp;#039; [[jenische]] Familien eingebürgert. Erst ab 1960 begann der rasante Aufstieg zum Fremdenverkehrsort, wobei der Bau von Hotels, Ferienwohnungen und Seilbahnen das Ortsbild und das Dorfleben nachhaltig veränderte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|id=gxJGQWHGRmU|titel=Skifahren in Savognin (1979) {{!}} Skiferien und Wintertourismus in der Schweiz|abruf=2022-02-10|uploader=SRF Archiv|kommentar=Filmbericht «Wir leben mit dem Tourismus» von Verena Frey und Stanislav Bor, DRS 8. Januar 1979}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Savognin wurde vor allem bei der Konkurrenz innerhalb des Bündnerlandes bekannt für seine erstmals grossflächige Verwendung von [[Savognin Bergbahnen#Die erste Gross-Schneeanlage Europas|Schneekanonen]] ab 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Savognin02.JPG|mini|Savognin rechts der Julia mit Kirche Son Mitgel und Juliabrücke Sot Curt von 1682]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Savognin03.JPG|mini|Savognin links der Julia mit Kirchen Nossadonna und Son Martegn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: &amp;#039;&amp;#039;Rot, geteilt durch silberbordiertes blaues Flussband, oben zwei, unten eine silberne Glocke.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen symbolisiert die Lage am Fluss und die drei Kirchen des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;14&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1643|| 1710|| 1802|| 1850|| 1900|| 1950|| 1960|| 1970|| 1980|| 1990|| 2000|| 2005|| 2014&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 430|| 530|| 365|| 469|| 444|| 766|| 632|| 820|| 852|| 877|| 882|| 982|| 1016&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Ursprüngliche Sprache der Einheimischen ist das [[Surmeirische Sprache|Surmeirisch]], eine regionale Mundart des [[Bündnerromanisch|Rätoromanischen]]. Die Gemeinde war sowohl 1880 mit 96,2 % wie auch 1910 mit 91,61 % Romanischsprachigen beinahe einsprachig. Dieser Wert sank danach bis 1941 auf 81,1 %. Seither verliert das Romanische durch Zuwanderung und seit 1980 durch Sprachwechsel massiv an Boden. 1970 waren noch 66,59 % Rätoromanen, heute rund die Hälfte der Bevölkerung. Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#BFEFFF&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Savognin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 212 || align=right | 24,88 % || align=right | 274 || align=right | 31,24 % || align=right | 323 || align=right | 36,62 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 562 || align=right | 65,96 % || align=right | 546 || align=right | 62,26 % || align=right | 468 || align=right | 53,06 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 42 || align=right | 4,93 % || align=right | 25 || align=right | 2,85 % || align=right | 32 || align=right | 3,63 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 852 || align=right | 100 % || align=right | 877 || align=right | 100 % || align=right | 882 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rätoromanisch wird noch von 70,1 % der Einwohnerschaft verstanden und ist einzige Behördensprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den 982 Bewohnern am Ende des Jahres 2005 waren 854 (= 86,97 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Als Sitz von Kreisverwaltung, Kreisspital und Sekundarschule bildet Savognin das Zentrum des Tales. In der Landwirtschaft waren 71 Personen tätig, im produzierenden Gewerbe 122 und im Dienstleistungssektor 423.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Erwerbszweig ist der Tourismus mit jährlich etwa 200&amp;#039;000 Logiernächten. Mehrere Seilbahnen der [[Savognin Bergbahnen]] erschliessen die Skigebiete am [[Piz Martegnas]] und im [[Val Nandro]]. Der [[Lai Barnagn]] {{Audio|Roh-surmiran-Lai Barnagn.ogg}} wird im Sommer als Badesee auf dem Parkplatz der Seilbahn aufgestaut und erwärmt sich deshalb schnell auf angenehme Badetemperaturen, er gilt deshalb als einer der wärmsten Badeseen der Alpen. Savognin ist Durchgangs- und (seit 2013) Startort des Gebirgslaufs [[Swiss Irontrail]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Savognin liegt an der [[Hauptstrasse 3]] von Chur über [[Lenzerheide/Lai|Lenzerheide]] und Julierpass ins [[Engadin]]. Auf dieser Route verkehrt auch eine [[Postauto]]linie. Die meisten Kurse enden in [[Bivio]], einzelne fahren bis nach [[St. Moritz]]. Eine weitere Postautoverbindung besteht zu den umliegenden Dörfern [[Riom GR|Riom]], Parsonz und Salouf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Surses}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Savognin Kirche.jpg|mini|links|hochkant|Kirche Son Martegn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Savognin besitzt drei katholische Kirchen aus der [[Barock]]zeit:&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Nossadonna&amp;#039;&amp;#039; (Maria Empfängnis) wurde 1643 geweiht, die äussere Erscheinung ist an gotische Vorbilder angelehnt, die Ausmalung stammt von 1663.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_mariae_empfaengnis.31583 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Pfarrkirche Mariä Empfängnis (Foto) |wayback=20230925031112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Alte Kirche Son Martegn {{Audio|Roh-surmiran-Son Martegn.ogg}} ist ein Neubau aus dem Jahr 1677; der [[Zentralbau]] mit kreuzförmigem Grundriss enthält ein monumentales Deckengemälde von 1681 der Mälers [[Carlo Nuvolone]] und Antonio Nuvolone aus [[Mailand]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/alte_katholische_pfarrkirche_st_martin.24580 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Alte katholische Pfarrkirche St. Martin (Foto) |wayback=20230925022701}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sik-isea.anton.ch/actors/show?perPage=100&amp;amp;sortAsc=1&amp;amp;collection=0&amp;amp;recordgroup=0&amp;amp;fonds=0&amp;amp;sortField=id&amp;amp;index=17246 Carlo Nuvolone (detto il Panfilo)] auf sik-isea.anton.ch/actors (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Kirche Son Mitgel wurde 1663 neu erbaut; der achteckige Zentralbau mit älterem Turm enthält im Innern Altäre von 1693/94.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_kirche_st_michael.31582 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Kirche St. Michael (Foto) |wayback=20230925023412}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein moderner Sakralbau ist die [[reformierte Kirche Savognin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin sind einige stattliche Bürgerhäuser sehenswert, wie&lt;br /&gt;
* das Haus Peterelli an der Hauptstrasse,&lt;br /&gt;
* das nahe der Pfarrkirche gelegene Haus Amilcar mit süddeutsch beeinflusstem Fachwerk sowie&lt;br /&gt;
* Regionalmuseum (seit 1982)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/wohnhaus_museum.31584 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Wohnhaus (Museum) (Foto) |wayback=20231002135904}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Juliabrücke]] im Dorfteil Sot Curt stammt aus dem Jahr 1682.&lt;br /&gt;
* Das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Cube&amp;#039;&amp;#039; der Architekten [[Carlo Baumschlager]] und [[Dietmar Eberle]] ist das jüngste sehenswerte Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/hotel_cube.24185 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Hotel Cube (Foto) |wayback=20230925020430}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgebung von Savognin ===&lt;br /&gt;
Westlich oberhalb von Savognin, am Hang des [[Piz Curvér]], steht die Wallfahrtskirche [[Ziteil]] (höchstgelegene der Ostalpen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Segantinihaus1 Savognin.jpg|mini|Segantinis Wohnhaus in Savognin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler [[Giovanni Segantini]] lebte von 1886 bis 1894 in Savognin und entwickelte dort seinen eigenen Stil. Berühmt wurden seine Landschaftsbilder mit den Bergen [[Piz Curvér]] und [[Piz Toissa]] im Hintergrund. Die mehrtägige Wanderung «Senda Segantini» verbindet Stationen aus dem Leben des Malers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.graubuenden.ch/wandern-schweiz/weitwandern-trekking/25-senda-segantini-thusis-pontresina.html |wayback=20150314202300 |text=Wandern in der Schweiz auf den Spuren von Giovanni Segantini durch Savognin, Graubünden |archiv-bot=2019-05-12 07:46:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Uffer]] (1873–1935), das Kindermädchen der Familie des Malers, war auch dessen Modell und eine der wichtigsten Personen in seinem Leben und Schaffen. Sie wurde in Savognin geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Peterelli]] (1847–1907) war ein Landwirt, Jurist und Politiker, der mit Giovanni Segantini befreundet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Handelsdiplomat [[Luzius Wasescha]] (1946–2016), der als Botschafter die Schweizer Wirtschaftsinteressen bei der [[Welthandelsorganisation|Welthandelsorganisation (WTO)]] vertreten hat, war in Savognin heimatberechtigt. Er hatte veranlasst, dass im Juli 2007 die zweite Verhandlungsrunde über das [[Freihandelsabkommen Schweiz-Japan|Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Japan]] im Dorfschulhaus von Savognin abgehalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/die-diplomaten-verhandeln-im-dorfschulhaus-1.525054 Die Diplomaten verhandeln im Dorfschulhaus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Giovanni Netzer]] (* 1967), der in Savognin geborene Theaterintendant gründete und leitet das Bündner Theater &amp;#039;&amp;#039;Origen Festival Cultural&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1429|Savognin|Autor=Jürg Rageth, Jürg Simonett|Datum=2016-12-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.surses.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Surses]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|c8WTQhl5ORUTKxAT122C}}&lt;br /&gt;
* [https://www.myswitzerland.com/de-ch/reiseziele/savognin/ Val Surses Savognin Bivio] auf myswitzerland.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Albula}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4287857-3|VIAF=246655785}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Oberhalbstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Surses)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1154]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2016]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
	</entry>
</feed>