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	<title>Savignyplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: f</title>
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		<updated>2026-04-21T20:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;f&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name=Savignyplatz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen=&lt;br /&gt;
| Stadtwappen=DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie=Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild= Savigny-Platz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Der Savignyplatz mit Bronzeskulpturen &amp;lt;br /&amp;gt;von [[August Kraus (Bildhauer)|August Kraus]]&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
| Angelegt= 1870er/1880er Jahre&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= 1926/1927&lt;br /&gt;
| Straßen=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kantstraße (Berlin)|Kantstraße]] &amp;lt;small&amp;gt;(durchquerend)&amp;lt;/small&amp;gt;,&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Knesebeckstraße*|Knesebeckstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Grolmanstraße*|Grolmanstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Carmerstraße*|Carmerstraße]]&lt;br /&gt;
| Bauwerke= &lt;br /&gt;
| Nutzergruppen=[[Fußgänger]], [[Radfahrer]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung= [[Ludwig Neßler]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Erwin Barth]]&lt;br /&gt;
| Platzfläche= &lt;br /&gt;
| Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Savignyplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]. Das Areal mit heute sieben Straßeneinmündungen war bereits in dem 1862 in Kraft getretenen &amp;#039;&amp;#039;Bebauungsplan der Umgebungen Berlins&amp;#039;&amp;#039; ([[Hobrecht-Plan]]) verzeichnet und wurde 1887 nach dem Juristen [[Friedrich Carl von Savigny]] benannt. Im [[Berliner Dialekt|Berliner Sprachgebrauch]] wird der Name des Juristen, der französischen Ursprungs ist, auf der zweiten statt auf der ersten Silbe betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Block[[Platz (Städtebau)|platz]] wird von drei Straßen durchkreuzt, wobei die [[Kantstraße (Berlin)|Kantstraße]] als größte Straße in Ost-West-Richtung den Platz teilt. Die beiden anderen Straßen sind die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Grolmanstraße*|Grolmanstraße]] (von Nordwest nach Südost) und die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Knesebeckstraße*|Knesebeckstraße]] (Nord-Süd-Richtung). Von der Nordostseite des Platzes führt die [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Carmerstraße* |Carmerstraße]] als [[Einbahnstraße]] zum [[Steinplatz (Berlin-Charlottenburg)|Steinplatz]] an der [[Hardenbergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1892 erhielt der Savignyplatz eine durch die Kantstraße in zwei Hälften geteilte Grünanlage nach Entwürfen des städtischen Garteninspektors [[Ludwig Neßler]], die 1926 von [[Erwin Barth]] zu einem Garten- und Erholungsplatz umgestaltet wurde. Sie ist eine gewidmete öffentliche Grün- und Erholungsanlage und ist als [[Gartendenkmal]] geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/charlottenburg/savignyplatz/index.shtml &amp;#039;&amp;#039;Savignyplatz&amp;#039;&amp;#039;.] Website der [[Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz]], abgerufen am 15. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Berlin Savignyplatz|Bahnhof Savignyplatz]] (heutiger [[S-Bahn Berlin|S-Bahnhof]]) an der [[Berliner Stadtbahn]] eröffnete 1896.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Savignyplatz 1902.jpg|mini|links|Der Savignyplatz, 1902]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stromhäuschen Savignyplatz.jpg|mini|Das Stromhäuschen von 1926 ist eine Rekonstruktion aus dem Jahr 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Charlottenburg Grolmanstraße Zwiebelfisch 2013.jpg|mini|[[Zwiebelfisch (Kneipe)|Zwiebelfisch]] am Savignyplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Savignyplatz Plan.jpg|mini|links|hochkant|Entwurf von [[Erwin Barth]] aus dem Jahr 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1926/1927 wurde der Savignyplatz durch den städtischen Gartenbaudirektor [[Erwin Barth]] und seinen Nachfolger im Amt mit Sitzlauben und Staudenrabatten umgestaltet. Nach vielen folgenden Veränderungen erhielt er anlässlich des [[750 Jahre Berlin|750-jährigen Stadtjubiläums]] 1987 durch den Gartenhistoriker und Gartenbaudirektor im Landesdenkmalamt [[Klaus von Krosigk]] seine ursprüngliche Gestalt zurück, allerdings ohne den früheren Spielplatz. Seitdem ist er ein [[Gartendenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09046358|Eintrag zum Savignyplatz in der Berliner Landesdenkmalliste}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1880er Jahre war geplant, ein Wendebassin für Ausflugsdampfer statt eines Stadtplatzes anzulegen. Er sollte Teil des Süd-West-Kanals werden, der dann aber zugunsten des Teltowkanals doch nicht gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nordhälfte wurden 1931 zwei gleiche [[Bronze]]skulpturen &amp;#039;&amp;#039;Knabe mit Ziege&amp;#039;&amp;#039; von [[August Kraus (Bildhauer)|August Kraus]] (1928) aufgestellt. Als sie 1955 wieder aufgestellt wurden, war nur eine der beiden erhalten&amp;amp;nbsp;– die zweite ist ein Nachguss. Die Anordnung der Skulpturen ist [[Symmetrie (Geometrie)|symmetrisch]] zueinander, rund zehn Meter voneinander entfernt, parallel zu einer der Symmetrieachsen des Platzes, der Kantstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südhälfte des Platzes befindet sich ein [[Kiosk]] aus dem Jahr 1908&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kleinarchitekturen II |Sammelwerk=Neudeutsche Bauzeitung |Band=4. Jahrgang |Datum=1908 |Seiten=242}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Alfred Grenander]]. Dieser wurde für die Vereinigte Deutsche Kiosk- und Berliner Trinkhallen-Gesellschaft mbH erbaut und bis 1928 von der Gesellschaft betrieben. Bei der Platzumgestaltung von 1926/1927 musste der Kiosk um wenige Meter versetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Berlin, A Rep. 037-08 Nr. 276, Blätter der Akte unnummeriert&amp;lt;/ref&amp;gt; Der durch Kriegszerstörungen verlorengegangene Dachaufbau des Kiosk wurde bei einer Sanierung 1987 durch den Architekten Werner Jockeit näherungsweise rekonstruiert. Er steht heute ebenfalls unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09096410|Eintrag zum Kiosk in der Berliner Landesdenkmalliste}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 wurde das Stromhäuschen durch den Berliner Architekten Christian Koch rekonstruiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/presse/archiv/20070619.1020.80052.html &amp;#039;&amp;#039;Neubau des historischen Eingangshäuschens am Savignyplatz.&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung vom 19. Juni 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Der früher offene Durchgang des 1926 entworfenen Häuschens wurde mit einer zeitgenössischen Kunstinstallation aus hinterleuchtetem Glas versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnhof Savignyplatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:T2-Savignyp.jpg|mini|links|[[Bahnhof Berlin Savignyplatz|Bahnhof Savignyplatz]], um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der an der südwestlichen Ecke des Platzes auf den gemauerten [[Stadtbahnbögen (Berlin)|Stadtbahnbögen]] gelegene [[Bahnhof Berlin Savignyplatz|Bahnhof Savignyplatz]] wurde am 1.&amp;amp;nbsp;August 1896 eröffnet. Der jüngste Bahnhof der [[Berliner Stadtbahn]] steht heute unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09096409|Eintrag zum S-Bahnhof Savignyplatz in der Berliner Landesdenkmalliste}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt zwischen den Bahnhöfen [[Bahnhof Berlin Zoologischer Garten|Zoologischer Garten]] (seit 1882) und [[Bahnhof Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] am [[Stuttgarter Platz]] (seit 1890). Den [[Mittelbahnsteig]] erreicht man über Zugänge in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Schlüterstraße* |Schlüterstraße]] und im [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Charlottenburg#Else-Ury-Bogen* |Else-Ury-Bogen]]. Der Bahnhof wurde eher schlicht mit einem vier Meter hohen hölzernen [[Satteldach]] auf [[Gusseisen|gusseisernen]] Säulen (Typ „Wannseebad“) gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:20221129 xl 161431959-Lichtinstallationen-Bahn-Bruecke-Bleibtreustrasse-Perlenkette-aus-Licht.jpg|mini|Lichtinstallationen, Teil der &amp;#039;&amp;#039;Perlenkette aus Licht&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die [[Bleibtreustraße]] kreuzt westlich des Platzes die Kantstraße und führt unter der Stadtbahnstrecke hindurch nach Süden. Die entsprechende Bahnbrücke ist Bestandteil des Projekts &amp;#039;&amp;#039;Perlenkette aus Licht&amp;#039;&amp;#039;, das aus Mitteln des Programms &amp;#039;&amp;#039;Aktive Zentren&amp;#039;&amp;#039; finanziert wird. Die damit verbundene künstlerische Lichtinstallation wurde am 27.&amp;amp;nbsp;September 2013 feierlich in Betrieb genommen. Die Lichtanlage kostete 200.000&amp;amp;nbsp;Euro, für ihren dauerhaften Betrieb konnte die &amp;#039;&amp;#039;AG City&amp;#039;&amp;#039; Sponsorengelder einwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;Information in der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. September 2013, S.&amp;amp;nbsp;19; Rubrik Berlin/Bezirke&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S-Bahnhof ist von Gebäuden umgeben, von denen jedoch fast ausschließlich [[Brandwand|Brandmauern]] zu sehen sind. Auf der nördlichen Bahnhofsseite wurde 1986 im Rahmen der Sanierung des Bahnhofs die Brandmauer durch eine Künstlergruppe um den Künstler [[Ben Wagin]] mit der Wandbemalung &amp;#039;&amp;#039;Weltbaum&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039; gestaltet. Die Kunst rund um den Bahnhof mahnt den Menschen, seine Verantwortung für die Umwelt ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Straßen rund um den Savignyplatz ==&lt;br /&gt;
Die Straßen rund um den Savignyplatz, wie eigentlich in der ganzen [[City West (Berlin)|City-West]], wurden Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts angelegt. Man findet am Platz keine Frauennamen, da man damals diese Straßen nach Geisteswissenschaftlern, Philosophen und Juristen benannte (so auch der Philosoph [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]], der Schriftsteller [[Christoph Martin Wieland|Wieland]] sowie die Historiker [[Friedrich Wilhelm von Giesebrecht|Giesebrecht]], [[Barthold Georg Niebuhr|Niebuhr]], [[Theodor Mommsen|Mommsen]] und [[Heinrich von Sybel|Sybel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bleibtreustraße]] wurde 1897 nach dem Maler und Grafiker [[Georg Bleibtreu]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=B614|zlb98=263|name=Bleibtreustraße|kaupert=Bleibtreustrasse-10623-10707-Berlin|abk=Luise}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er lebte bis zu seinem Tod in der nahen Knesebeckstraße. Die Carmerstraße erhielt 1892 ihren Namen nach dem Juristen und Politiker [[Johann Heinrich von Carmer|Graf Johann Heinrich Casimir von Carmer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=C35|zlb98=352|kaupert=Carmerstrasse-10623-Berlin|name=Carmerstraße|abk=Luise}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Namensgeber der [[Kantstraße (Berlin)|Kantstraße]] war der Philosoph [[Immanuel Kant]] (Benennung 1887).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=K142|zlb98=1006|kaupert=Kantstrasse-10623-10625-10627-Berlin|name=Kantstraße|abk=Luise}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Knesebeckstraße wurde 1866 nach dem [[Königreich Preußen|preußischen]] Feldmarschall [[Karl Friedrich von dem Knesebeck|Karl Friedrich Freiherr von dem Knesebeck]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=K593|zlb98=|kaupert=Knesebeckstrasse-10623-10719-Berlin|name=Knesebeckstraße|abk=Luise}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Mommsenstraße 1897 nach dem Historiker und Nobelpreisträger für Literatur [[Theodor Mommsen]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=M580|zlb98=1369|kaupert=Mommsenstrasse-10629-Berlin|name=Mommsenstraße|abk=Luise}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schlüterstraße erhielt 1885 nach dem Bildhauer und Architekten [[Andreas Schlüter (Architekt)|Andreas Schlüter]] ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=S307|zlb98=1766|kaupert=Schlueterstrasse-10625-10629-10707-Berlin|name=Schlüterstraße|abk=Luise}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlüter gestaltete unter anderem das [[Zeughaus Berlin|Berliner Zeughaus]], große Teile des [[Berliner Stadtschloss|Berliner Schlosses]], das [[Stadtschloss (Potsdam)|Potsdamer Stadtschloss]] und das Reiterdenkmal des [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]] vor dem [[Schloss Charlottenburg]]. Die Motivation bei der 1874 erfolgten Benennung der Grolmanstraße ist heute nicht mehr restlos aufzuklären: Sie erfolgte vermutlich nach dem Juristen und Hauptredaktor des [[Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten|preußischen Landrechts]] (das ab 1820 von Savigny revidiert wurde) [[Heinrich Dietrich von Grolman]] und nicht nach seinem Sohn, dem General [[Karl Wilhelm Georg von Grolman]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=G577|name=Grolmanstraße|abk=Luise|zlb98=732|kaupert=Grolmanstrasse-10623-Berlin}}&amp;lt;!-- Der Luise-Artkel 1998 {{LuiseLexStr|zlb98=732|name=Grolmanstraße}} vermengte den Vater mit dem Sohn und ließ ihn auch als Präsidenten des Geheimen Obertribunals und Mitglied des Staatsrats auftreten. Luise nutzte schlicht Artikel aus Meyers Konversations-Lexikon. Angesichts der relativen Bedeutungslosigkeit des Sohns und der Wichtigkeit des Vaters ist im juristischen Umfeld der Vater wahrscheinlicher. Beide Schreibweisen Grolman und Grolmann waren zeigenössisch gebräuchlich und richtig; die Straße schreibt sich aber amtlich mit nur einem „n“. In der Familie Grollmann/Grolman gab es fünf weitere Juristen in höheren Positionen. --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafeln am und um den Savignyplatz ==&lt;br /&gt;
* Savignyplatz 5: [[George Grosz]], Zeichner und Maler&lt;br /&gt;
* Bleibtreustraße 10/11: [[Mascha Kaléko]], Dichterin, lebte hier von 1936 bis 1938. Das damalige Deutschland trieb sie ins [[Exil]] und verbot ihre Bücher. Sie [[Auswanderung|emigrierte]] 1938 nach [[New York City|New York]], lebte seit 1966 in [[Jerusalem]].&lt;br /&gt;
* Bleibtreustraße 15: [[Tilla Durieux]], Schauspielerin; ab 1903 an den [[Reinhardt-Bühnen]] in Berlin. Emigration 1933, Rückkehr nach Berlin 1952, lebte hier von 1966 bis 1971.&lt;br /&gt;
* Bleibtreustraße 15: [[Alfred Flechtheim]], Kunsthändler, Verleger und Förderer der modernen Kunst; Gründer und Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Querschnitt]]&amp;#039;&amp;#039;, lebte hier von 1923 bis 1933. 1933 musste er emigrieren. Er starb im [[London]]er Exil.&lt;br /&gt;
* Bleibtreustraße 34/35: Das erste Büro des 1880 in [[Sankt Petersburg]] gegründeten ORT (Organisation-Rehabilitation-Training), ein jüdisches Berufsfortbildungswerk zur Förderung von Handwerk und Landwirtschaft unter den [[Judentum|Juden]], befand sich hier seit 1921. 1937 eröffnete ORT seine eigene Fachschule in Berlin, die zu einem Teil noch 1939 nach England gerettet werden konnte.&lt;br /&gt;
* Bleibtreustraße 38/39: [[Nathan Zuntz]], Begründer der Luftfahrtmedizin, Professor für Tierphysiologie, lebte hier von 1914 bis 1919.&lt;br /&gt;
* Carmerstraße 12: [[Otto von Gierke]], Rechtshistoriker, schrieb &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Genossenschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039; und [[Anna von Gierke]], Leiterin der Ausbildungsstätte „Jugendheime e.&amp;amp;#8239;V.“ (1898–1933) und Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]], lebten in der Carmerstraße&amp;amp;nbsp;12, dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Gierke.&lt;br /&gt;
* Kantstraße 30: [[Else Ury]], Schriftstellerin, lebte hier von 1905 bis 1933. Die Verfasserin der &amp;#039;&amp;#039;[[Nesthäkchen (Kinderbuchreihe)|Nesthäkchen]]&amp;#039;&amp;#039;-Romane wurde 1935 aus der [[Reichsschrifttumskammer]] ausgeschlossen, 1943 nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert und dort umgebracht.&lt;br /&gt;
* Kantstraße 152: [[Carl von Ossietzky]], Nobelpreisträger, wirkte hier von 1927 bis 1933 als Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Weltbühne für Recht Freiheit Frieden und Völkerverständigung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Kantstraße 153: [[Rudolf Diesel]], der Ingenieur und Erfinder des [[Dieselmotor]]s, wohnte und arbeitete hier von 1893 bis 1894.&lt;br /&gt;
* Knesebeckstraße 11: Geburtshaus der Trickfilmpionierin [[Lotte Reiniger]] mit Gedenktafel&lt;br /&gt;
* Knesebeckstraße 12: [[Hedwig Courths-Mahler]], Romanautorin, lebte hier von 1914 bis 1932.&lt;br /&gt;
* Knesebeckstraße 17: [[Emma Gumz]] (1899–1981) und Franz Gumz (1899–1945) lebten hier von 1900 bis 1981. Sie waren „[[Judenretter|Stille Helden]]“, die während der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] Menschen jüdischer Herkunft halfen, indem sie sie versteckten oder beschützten. Viele verdanken ihnen ihr Leben.&lt;br /&gt;
* Knesebeckstraße 32: [[Emil Nikolaus von Reznicek]], Komponist und Dirigent, lebte und wirkte hier von 1902 bis 1945.&lt;br /&gt;
* Mommsenstraße 6: [[Leo Blech]] lebte hier von 1913 bis zu seiner Emigration im Jahre 1937. Er war Komponist und Dirigent, Generalmusikdirektor an der [[Staatsoper Unter den Linden]] und am [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Opernhaus Charlottenburg]].&lt;br /&gt;
* Mommsenstraße 57: [[Günter Neumann (Kabarettist)|Günter Neumann]], Komponist und Autor &amp;#039;&amp;#039;([[Die Insulaner]])&amp;#039;&amp;#039; wurde hier geboren.&lt;br /&gt;
* Schlüterstraße 21: [[Georgi Dimitrow|Georgi Dimitroff]], Generalsekretär der [[Kommunistische Internationale|Komintern]], ab 1946 [[Bulgarien|bulgarischer]] Ministerpräsident, wirkte hier von 1930 bis 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Rund um den Savignyplatz und seinen angrenzenden Straßen gibt es eine Vielzahl von Restaurants, Bars, Cafés, Jazzclubs, Kinos und Buchläden. Bekannt sind u.&amp;amp;nbsp;a. das Künstlerlokal &amp;#039;&amp;#039;Diener Tattersall&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Franz Diener (Boxer)|Franz Diener]]), der &amp;#039;&amp;#039;Zwiebelfisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zwiebelfisch-berlin.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;, die &amp;#039;&amp;#039;Dicke Wirtin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://dicke-wirtin.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Savignyplatz.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2012, 43:34&amp;amp;nbsp;min, Buch und Regie: Caterina Woj, Produktion: [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]], Reihe: Berliner Ecken und Kanten, Erstsendung: 2. Juni 2012, [http://www.caterina-woj.de/filme-produktionen-caterina-woj/40.html?sectionid=1 Filminformationen] von der Regisseurin.&amp;lt;br /&amp;gt; Unter anderem mit [[Aykut Kayacık]], dem „heimlichen Bürgermeister“ des Savignyplatzes, und Verleger [[Klaus Wagenbach]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die rbb Reporter – Von 6 bis 6 am Savignyplatz.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 30&amp;amp;nbsp;min, Buch und Regie: Caterina Woj, Produktion: [[rbb Fernsehen|RBB]], Erstsendung: 18. April 2012 beim RBB, [http://presseservice.rbb-online.de/fernsehtipps/rbb_fernsehen/2012/04/20120404_die_rbb_reporter_von_6_bis_6_am_savignyplatz.phtml Inhaltsangabe].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Savignyplatz (Berlin-Charlottenburg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/umwelt/natur/gruenanlagen-savignyplatz-index.html Savignyplatz] beim Umweltamt – Geschichte, Bilder und Pläne&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/savignyplatz.html Gartendenkmal Savignyplatz] im Bezirkslexikon&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=07|id=S118|zlb98=1735|kaupert=Savignyplatz-10623-Berlin|name=Savignyplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.50582 |EW=13.32242 |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4694420-5|VIAF=236572523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartendenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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