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	<title>Saverne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: /* Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen */ Typo: Titel kursiv; Sortierung</title>
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		<updated>2026-04-19T11:55:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen: &lt;/span&gt; Typo: Titel kursiv; Sortierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Zabern}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saverne&lt;br /&gt;
|nomlocale=Zabern&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Saverne 67.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] (Mitglied der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]])&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Saverne|Saverne]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Saverne|Saverne]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays de Saverne|Pays de Saverne]]&lt;br /&gt;
|insee=67437&lt;br /&gt;
|cp=67700&lt;br /&gt;
|longitude=07/21/43/O&lt;br /&gt;
|maire=Stéphane Leyenberger&lt;br /&gt;
|latitude=48/44/29/N&lt;br /&gt;
|alt mini=177&lt;br /&gt;
|alt maxi=463&lt;br /&gt;
|km²=26.01&lt;br /&gt;
|siteweb=https://www.saverne.fr/&lt;br /&gt;
|image=Saverne DSCF5993.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Canal de la Marne au Rhin]] in Saverne&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saverne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|sa’vɛʀn|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Le Commissaire-Saverne.wav}}, {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zabern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}},&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rm.coe.int/promoting-ratification-of-the-ecrml-in-france-charter-saverne/16807b8904 Charta der Stadt Zabern zur Förderung der Regionalsprache auf der Grundlage der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen] (Server des Europarats)&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;Zàwere&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈd̥sɒvəʀə}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;DONB&amp;quot;&amp;gt;Wulf Müller, &amp;#039;&amp;#039;Zabern&amp;#039;&amp;#039;, in: Manfred Niemeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2012, p.&amp;amp;nbsp;713.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] im Unter[[elsass]] ([[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]), an der [[Zorn (Fluss)|Zorn]] und dem parallel dazu verlaufenden [[Canal de la Marne au Rhin]] (Rhein-Marne-Kanal) gelegen. Im östlichen Gemeindegebiet verläuft die [[Mossel (Fluss)|Mossel]], ein Zufluss der Zorn. Die Siedlung ist seit spätrömischer Zeit bezeugt; in der Folge der Teilungen des [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reichs]] kam der Ort [[Vertrag von Meerssen|870]] zum [[Ostfrankenreich]], das später ins [[Heiliges Römisches Reich|Römisch-Deutsche Reich]] überging. Seit 1680 gehört die Stadt mit Unterbrechungen zu [[Frankreich]] und ist seit 1790 dem [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] zugeordnet. Seit dem 13. Februar 2014 ist die Stadt Zabern im Sinne der [[Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen|Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen]] zweisprachig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rm.coe.int/promoting-ratification-of-the-ecrml-in-france-charter-saverne/16807b8904 Charta der Stadt Zabern zur Förderung der Regionalsprache auf der Grundlage der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:La grand&amp;#039;rue de Saverne.jpg|mini|Grand’Rue in der Altstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zabern ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;Tabernæ Alsaticæ&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot; /&amp;gt;) ist als römische Militärstation &amp;#039;&amp;#039;(Tribus) Tabernis&amp;#039;&amp;#039; „bei den (drei) Schenken“ zur Sicherung der [[Zaberner Steige]], eines [[Vogesen]]übergangs an der [[Römerstraße]] [[Straßburg]] – [[Metz]], seit dem 4. Jahrhundert bezeugt (im „[[Itinerarium Antonini]]“ wie bei Peutinger, in den „Rerum Gestarum“ und in den [[Monumenta Germaniae Historica#Abteilung III: „Diplomata“|MGH DD Merovingi]]). Als Hauptort einer „[[Civitas]]“ der [[Germania superior|Provinz „Germania superior“]] wurde die Siedlung zum Verwaltungszentrum. Seit der Besiedlung durch die [[Alamannen]] ab dem 5. Jahrhundert gehörte Zabern zum [[Deutsche Sprache|deutschen Sprachraum]]. Die gesicherten schriftlichen Aufzeichnungen beginnen mit Karl dem Kahlen, dem Herrscher des Westfrankenreichs, der auf einer seiner vielen Reisen 842 „ad Zabarnam“ das Elsass erreichte ([[Regesta Imperii]] I,2,1,281, auch bei [[Nithard]], Nithardi hist. III,04). Der Ortsname gelangte offenbar noch vor der [[Zweite Lautverschiebung|Zweiten Lautverschiebung]] ins [[Germanische Sprachen|Germanische]], was den Anlaut sowohl der deutschen als der französischen Namensform erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DONB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Fränkisches Reich|Franken]] gehörte Zabern zum [[Bistum Metz]], das mit dem [[Vertrag von Verdun]] von 843 Teil des [[Lotharii Regnum|Mittelreichs]] [[Lothar I. (Frankenreich)|Lothars I.]] wurde und 870 im [[Vertrag von Meerssen]] an das [[Ostfrankenreich]] Ludwigs des Deutschen kam. Für das Jahr 923 berichten zwei Dokumente, dass Rudolf von Burgund die „Festung“ Zabern auf Bitten des Bischofs von Metz längere Zeit belagerte und schließlich einnahm; nach der Einnahme von Metz kam auch Zabern wieder in die Gewalt des deutschen Königs Heinrichs I. (Regesta Imperii II,1,10 a+b). Im 12. Jahrhundert gelangte die Stadt in den Besitz von Straßburg. 1223 schloss König Heinrich VII. mit dem Bischof von Straßburg einen Vergleich, der sowohl dem Reich als auch der Kirche in Zabern bestimmte Rechte zusprach (Regesta Imperii V,1,2,3890). im Zeitraum zwischen 1414 und dem Beginn der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] 1789 diente Zabern als Residenz der Straßburger Bischöfe. In der Zwischenzeit war die Stadt mehrfach im Blickpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen. Im 14. bzw. 15. Jahrhundert musste sich Zabern der Engländer und der [[Armagnaken]] erwehren. Im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] bezogen die aufständischen Bauern unter ihrem Anführer [[Erasmus Gerber]] 1525 dort ihr Hauptquartier. Nachdem sie am 17. Mai 1525 nach der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlacht bei Zabern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schreiber1864a/0153/ocr www.dl.ub.uni-freiburg.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; ihre Waffen niedergelegt hatten, versprach ihnen der Herzog [[Anton II. (Lothringen)|Anton von Lothringen]] freien Abzug. Landsknechte töteten jedoch gegen den Willen des Herzogs etwa 18.000 Bauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] war die Stadt umkämpft und wechselte mehrfach den Besitzer. 1635 hatte der kaiserliche Generalleutnant [[Matthias Gallas]] im Feldzug nach Burgund die Stadt als Hauptquartier gewählt. Von hier aus beherrschte er mit den Städten Belfort und Montbéliard die Vogesenlücke und den Zugang nach Frankreich. Am 16. Juli 1636 kapitulierte die belagerte Stadt nach fünf abgeschlagenen Sturmangriffen eines französischen Heeres unter [[Bernhard von Sachsen-Weimar]]. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] wurde Zabern erneut dem Straßburger Bischof zugesprochen. Im Zuge der [[Reunionspolitik]] [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] gelangte die Stadt 1680 unter französische Herrschaft. Ab 1704 residierten im Schloss die Fürstbischöfe aus dem Hause Rohan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zabern Kaserne.PNG|mini|Eingangsseite des Schlosses während der Zabern-Affäre (1913), im Vordergrund eine Militärpatrouille mit aufgepflanztem [[Bajonett|Seitengewehr]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1770 besuchte [[Johann Wolfgang von Goethe]] Zabern während seiner Reise durch das nördliche Elsass und die Pfalz. In seiner Autobiographie „Dichtung und Wahrheit“ beschreibt er seinen Besuch und lobt die Stadt und besonders das Schloss wegen ihrer Schönheit. Er beschreibt auch einen Kanal, der vom Schloss in den Park geht. Dies war aber noch nicht der [[Canal de la Marne au Rhin|Rhein-Marne-Kanal]], sondern Teil des großen Schlossparks, der sich fast bis [[Steinbourg]] erstreckte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Woltersdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nordelsass für Leser&amp;#039;&amp;#039;. Morstadt, Kehl 2007, ISBN 978-3-88571-326-5, S. 163 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Saverne_Plan_du_Jardin_Casimir_Kolb_1797.jpg|mini|Plan des Gartens des Château Rohan in Saverne (1797)]]&lt;br /&gt;
Mit der administrativen Neuaufteilung des Landes während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde die Stadt 1790 zum Hauptort des [[Kanton (Frankreich)|Kantons]] [[Kanton Saverne|Saverne]] im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] und 1800 zudem Sitz der [[Unterpräfektur]] des [[Arrondissement]] [[Arrondissement Saverne|Saverne]]; dieses kam nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1871 als [[Kreis Zabern]] des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsass-Lothringen]] zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]], das nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit Inkrafttreten des [[Friedensvertrag von Versailles]] im Januar 1920 wieder zu Frankreich zurückkehrte. Von 1877 bis 1890 war Zabern der Standort des [[Rheinisches Jäger-Bataillon Nr. 8|Rheinischen Jäger-Bataillons No. 8]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/wiki/Jäg.B_8 GenWiki: Rheinisches Jäger-Bataillon No. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1890 bis 1918 waren im Rohan-Schloss von Zabern zwei Bataillone des [[2. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 99|2. Oberrheinischen Infanterie-Regiments Nr. 99]] garnisoniert. Aus dieser Zeit stammen heute noch benutzte, wichtige Infrastrukturgebäude wie der [[Bahnhof Saverne]] und das [[Postgebäude Saverne|Postgebäude]]. Ende 1913 kam es im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] zu einer [[Verfassung]]skrise, nachdem ein Offizier dieses Regiments die elsässische Ortsbevölkerung als „[[Wackes]]“ beschimpft hatte, was in der Folge zu Demonstrationen der einheimischen Bevölkerung und einer übertriebenen Gegenreaktion des Militärs führte („[[Zabern-Affäre]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. November 1944 wurde Saverne von französischen Truppen befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jérémie Halais |Titel=Chroniques de la Libération : du Débarquement à Nuremberg |Verlag=Éditions Larousse |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=978-2-03-607628-0 |Seiten=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1945 versuchten [[Wehrmacht]]-Truppen in einer Winteroffensive namens [[Unternehmen Nordwind]] erfolglos, Zabern und andere Orte zurückzuerobern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 hat die [[Französische Sprache|französische Amts- und Schulsprache]] die deutsche Sprache und damit auch die [[Elsässisch|elsässische Mundart]] zurückgedrängt. Es gab und gibt aber Bestrebungen, sie zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Demographie&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungszahlen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4000|| darunter in der Innenstadt wohnende Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Billings&amp;quot;&amp;gt;[[Sigmund Billings]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Basel 1782, [https://books.google.de/books?id=broamWRVH5cC&amp;amp;pg=PA188 S. 188–190.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4595  ||  katholische Einwohner, mit Ausnahme von 50 Protestanten und 300 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Aufschlager]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente&amp;#039;&amp;#039;, Zweiter Theil, Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, [https://books.google.de/books?id=d3g2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA259 S. 259–260].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||  style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5331 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5895  || am 1. Dezember, in 640 Häusern;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stockert&amp;quot;&amp;gt;C. Stockert, &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA46 S. 46–47] und [https://books.google.de/books?id=3Q1HAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA78 S. 78]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 5189 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc.&amp;#039;&amp;#039; Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 69 ([https://books.google.de/books?id=IuJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA69 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6605   || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 2600&amp;amp;nbsp;ha, in 691 Häusern, davon 4842 Katholiken, 1460 Evangelische und 302 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Büro des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1880&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Bull, Straßburg 1884, [https://books.google.de/books?id=4JJMAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA45 S. 45.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6936 || davon 4877 Katholiken, 1754 Evangelische und 291 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymes Mitglied des Katholischen Volksvereins: &amp;#039;&amp;#039;Die konfessionellen Verhältnisse an den Höheren Schulen in Elsaß-Lothringen. Statistisch und historisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg 1894, [https://books.google.de/books?id=nrXhbO4tiEYC&amp;amp;pg=PA35 S. 35.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 7341  || davon 1882 Evangelische, 5142 Katholiken, 313 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=els_zabern.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8937  ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;, mit der [[Garnison]] (zwei [[Bataillon]]e vom [[Infanterie]]regiment Nr. 99), davon 2290 Evangelische, 325 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL20S829&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 20, Leipzig/Wien 1909, S. 829–830 ([http://www.zeno.org/nid/20007713304 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|  9153   ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/21208047 Zabern, Elsass], in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer alten Landkarte der Umgebung von Zabern.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/zabern.htm |titel=Kreis Zabern |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230306211727if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/zabern.htm |archiv-datum=2023-03-06 |abruf=2026-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerzahlen nach dem Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 9856 || 9682 || 10.170 || 10.327 || 10.278 || 11.201 || 11.966 || 11.239&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Die Existenz von Juden im bischöflichen Territorium Saverne wird zu Beginn des 14. Jahrhunderts durch eine Urkunde aus dem Jahr 1338 bezeugt. Dabei handelte es sich um eine am 4. Dezember dieses Jahres zwischen der Stadt Straßburg und 15 Familienoberhäuptern unterzeichnete Vereinbarung. Der Text erwähnt eine gewisse „Mösselin von Zabern und sine Kint“, also die Witwe von Mossel und ihren Kindern. Diese Familie konnte in Straßburg Zuflucht finden, als sie vor den sogenannten [[Armledererhebung|Armleder-Banden]] flohen, die zu dieser Zeit die Juden verfolgten. Einige wenige verbliebene Juden wurden 1349 während der [[Judenverfolgungen zur Zeit des Schwarzen Todes|Pestpogrome]] vertrieben, als man im Elsass die Juden für die Pest verantwortlich machte. 1440 befahl der neue Bischof von Straßburg, Robert von Bayern, erneut die Ausweisung aller Juden. Erst 1613 konnten sich unter dem Bischof [[Leopold V. (Österreich-Tirol)|Leopold]] wieder Juden ansiedeln. 1616 wurde ein Judenzoll eingeführt für alle Juden, die die Stadt betreten wollten. Während der Belagerung von Saverne 1622 im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] flohen Juden aus den umliegenden Dörfern nach Saverne. 1623 konnte der erste Jude ein Haus mieten, weitere folgten. 1634 befahl der Bischof [[Franz Egon von Fürstenberg-Heiligenberg]], dass alle Juden in der Unterstadt, rechts der [[Zorn (Fluss)|Zorn]], wohnen mussten. Dieses Viertel erhielt bald den Namen Judenhof. In einem Privathaus wurde eine kleine Synagoge eingerichtet. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges verbesserte sich die Situation der Juden, sie durften 1651 ihren Friedhof mit einer Hecke einzäunen, er wurde Judenberg genannt. Er befindet sich noch heute an diesem Ort. Die jüdische Gemeinde wuchs, eine Salzhandlung wurde eröffnet und eine koschere Metzgerei. Um die wachsende Bevölkerung unterzubringen, wurde der Judenhof erweitert um einen Teil, den man Blindstadt nannte. Die Juden mussten hohen Steuern aufbringen, um die Stadtbefestigungen wieder aufzubauen. Immer wieder beschwerten sie sich, so 1677, 1683 und 1687, ohne Erfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 17. Jahrhunderts lebten sechs Familien in Saverne, sie durften ein Haus kaufen und ein Gemischtwarengeschäft eröffnen. Dieses Geschäft lag im Zentrum der Stadt, nicht im Judenviertel. 1706 erlaubte der Kardinal Fürstenberg den Juden den Kauf eines Hauses, aber nur für ihren eigenen Bedarf, sie durften sich auch außerhalb des Judenviertels ansiedeln. 1716 wohnten sechs jüdische Familien in Saverne. 1736 wurde Jacob Kahn als erster Rabbiner von Saverne und Umgebung ernannt vom Rabbinat Mutzig. 1751 wurde der jüdische Friedhof als Eigentum der jüdischen Gemeinde anerkannt. Er wurde auch von den umliegenden Gemeinden im Elsass und in Lothringen genutzt. 1779 besaßen die Juden eine kleine Synagoge für 36 Männer und eine Mikwe. 1784 wohnten 21 Familien im jüdischen Viertel und in der Nähe, es gab eine jüdische Schule für die Kinder. Die Juden arbeiteten hauptsächlich als Viehhändler, einige als Gebrauchtwarenhändler und einer als Schuster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Französischen Revolution werde 1802 Leyser Samson Rabbiner von Saverne, 1808 änderte er seinen Namen in Lazar Liebermann, um den Napoleonischen Namensdekreten zu genügen. 1813 wurde er durch Jacques Dreyfus als neuen Schulmeister unterstützt. Die jüdische Bevölkerung wuchs bis 1806 auf 252 an, doppelt so viele wie 20 Jahre vorher. 1821 zählte die jüdische Bevölkerung 300 Personen, ab 1834 wurde der jüdische Schulmeister von der Stadt, ab 1831 auch der Rabbiner vom Staat besoldet. Ab 1835 wurde eine neue, größere Synagoge gebaut, wieder in der Nähe des alten Judenviertels. Während der [[Februarrevolution 1848|Unruhen]] im April 1848 wurden auch jüdische Häuser geplündert, der Präfekt wies darauf hin, dass die Juden dieselben Rechte wie alle anderen Franzosen haben und drohte mit Konsequenzen. 1850 brannte die neue Synagoge ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1871 wurde das Elsass deutsch, das Wachstum der jüdischen Gemeinde ging weiter. 1895 lebten 327 Juden in Saverne, mehrere jüdische Geschäftsleute eröffneten Geschäfte in der Stadt wie eine Eisenwarenhandlung, ein Fahrrad- und Nähmaschinengeschäft und eine Sägemühle. Die Planungen für eine neue, größere Synagoge begannen. 1898 wurde der Grundstein gelegt. Anwesend waren der [[Maximilian von Puttkamer|Staatssekretär von Puttkammer]], für den Magistrat der Stadt die Herren Dieckhoff und Wintzinger, der Präsident des Israelitischen Konsistoriums Gustave Lévy, der Großrabbiner Isaac Weil und der Präsident der jüdischen Gemeinde Isaac Lévy. 1900 wurde die Synagoge eingeweiht, die Kosten waren beträchtlich, der Staat und die Stadt stellen 21.000 Mark zur Verfügung, die jüdische Gemeinde den Rest, viele jüdische Handwerker arbeiteten ehrenamtlich. Bei der Einweihung waren wieder viele offizielle Repräsentanten anwesend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde Saverne wieder französisch, ein neuer Rabbiner, Armand Bloch, wurde eingesetzt. Mehrere Juden sind im Ersten Weltkrieg gefallen, andere wanderten ab, die Gemeinde wurde kleiner, 1927 lebten noch 275 Personen, 1937 noch 229 in Saverne. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Juden aus dem Elsass nach Westfrankreich evakuiert, hauptsächlich nach [[Lyon]], [[Limoges]] und [[Périgueux]]. Nach der deutschen Besetzung 1940 wurde die [[Synagoge (Saverne)|Synagoge]] teilweise zerstört und zweckentfremdet. Im Holocaust wurden 32 Saverner Juden ermordet, ungefähr 130 überlebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rabbiner Armand Bloch kehrte nach Saverne zurück und versuchte, wieder eine Gemeinde aufzubauen. Man begann sofort mit der Wiederherstellung der Synagoge, den schweren Zeiten geschuldet wurde sie aber weniger aufwändig wiederaufgebaut. Am 3. September 1950 wurde sie eingeweiht. Viele Honoratioren begleiteten die Eröffnung, unter anderem [[Abraham Deutsch]], der Großrabbiner aus Straßburg. Nach dem Tod Blochs im Jahr 1954 wurde Gérard Weil neuer Rabbiner. Viele der zurückgekehrten Juden eröffneten wieder ihre Geschäfte in der Stadt. Der Viehmarkt, ein traditioneller Geschäftszweig der Juden, blieb bis in die 1960er Jahre erhalten. 1976 lebten nur noch 85 Juden in Saverne, viele junge Menschen sind in die großen Städte gezogen. 1995 bestand die Gemeinde noch aus 35 Mitgliedern, ausreichend für den Gottesdienst, aber zu wenige, alle Nebengebäude der Synagoge zu unterhalten. Sie wurden an die Stadt Saverne übertragen, die dort Sozialwohnungen schuf. Im März 2000 wurde der 100. Jahrestag der Synagoge gefeiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alain Kahn |url=https://www.judaisme-alsalor.fr/synagog/basrhin/r-z/saverne/historiq.htm |titel=Histoire de la communauté juive de Saverne |werk=Judaïsme d’Alsace et de Lorraine |datum=2001-02 |sprache=fr |abruf=2024-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chateau Rohan Saverne 01.jpg|mini|Parkseitenfassade des [[Rohan-Schloss]]es]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saverne NotreDameNativité.JPG|mini|hochkant|Romanischer Westturm der &amp;#039;&amp;#039;Eglise-Notre-Dame-de-la-Nativité&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das herausragende Bauwerk der Stadt ist das 1790 erbaute [[Rohan-Schloss]]. Es hat auf der Parkseite eine 140&amp;amp;nbsp;m lange monumentale Fassade aus rotem Sandstein. Es handelt sich um die längste klassizistische Schlossfassade in ganz Frankreich. Das mehrmals umfunktionierte Gebäude beherbergt unter anderem das Stadtmuseum mit einer reichen archäologischen Sammlung, einigen regionalen Kunstwerken aus dem Mittelalter und der Renaissance sowie der von [[Louise Weiss]] gestifteten Sammlung an Werken des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstadt von Saverne besitzt zahlreiche Fachwerkbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert, u.&amp;amp;nbsp;a. das Haus des Landschreibers Katz in der Hauptstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche „[[Notre-Dame-de-la-Nativité (Saverne)|Notre-Dame-de-la-Nativité]]“ (ehem. Stiftskirche) mit romanischem Westturm und spätgotischem Langhaus ([[Straßburger Münster|Münster-Baumeister]] [[Hans Meiger von Werde|Hans Hammer]]) ist hochwertig ausgestattet: Kanzel (Hans Hammer, 1495), Figurengruppe „Die Beweinung Christi“ (Hans Daucher, um 1500), Glasfenster ([[Peter Hemmel von Andlau|Peter Hemmel]], Ende 15. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die ehemalige Stiftskirche der [[Steigerherren]] von 1303 mit ihrem freskenverzierten Kreuzgang ist sehenswert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Saverne CouventRécollets (1).JPG|mini|Kreuzgang der Stiftskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neugotische [[Evangelische Kirche Saverne]] entstand 1897 nach Plänen des Architekten und Stadtbaurats von Metz [[Conrad Wahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine technische Sehenswürdigkeit stellt das in der Nähe gelegene [[Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller]] &amp;#039;&amp;#039;(Plan incliné de Saint-Louis/Arzviller)&amp;#039;&amp;#039; im Rhein-Marne-Kanal dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Stadt hat man von der Ruine [[Burg Hohbarr|Hohbarr]] &amp;#039;&amp;#039;(Château du Haut-Barr)&amp;#039;&amp;#039; eine gute Aussicht auf die Stadt, die Rheinebene und den Vogesenübergang. Auf der gegenüberliegenden Seite des Zorntals liegt die Ruine [[Greifenstein (Elsass)|Greifenstein]] &amp;#039;&amp;#039;(Griffon)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt befindet sich das [[Rosarium]] [[Roseraie de Saverne]], etwas außerhalb der botanische Garten [[Jardin botanique de Saverne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Saverne}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Maison Katz-Saverne.jpg|Fachwerkhaus &amp;#039;&amp;#039;Maison Katz&amp;#039;&amp;#039;, Hochrenaissance (1605)&lt;br /&gt;
 OBERHOFSAVERNE.JPG|Altes Schloss&lt;br /&gt;
 Saverne Synagogue.jpg|[[Synagoge (Saverne)|Synagoge]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Donaueschingen]], Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Leominster]], Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
* [[Mława]], Polen&lt;br /&gt;
* [[Pokrow (Russland)|Pokrow]], Russland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Haupterwerbsquellen in Saverne sind der Maschinenbau ([[Kuhn (Unternehmen)|Kuhn Landmaschinen]]), das Uhren-, Brauerei- ([[Brasserie Licorne]] S.A.S.) und Druckgewerbe sowie der Tourismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gare (Saverne) (2).jpg|mini|[[Empfangsgebäude]] des Bahnhofs]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] Saverne liegt an der [[Bahnstrecke Paris–Strasbourg]]. Er wurde 1851 von der &amp;#039;&amp;#039;Compagnie du chemin de fer de Strasbourg à Bâle&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag der [[Compagnie du chemin de fer de Paris à Strasbourg]] eröffnet und 1854 von der [[Chemins de fer de l’Est|Compagnie des chemins de fer de l’Est]] übernommen. Von 1871 bis 1919 gehörte er zu den [[Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen]] und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zur [[Administration des chemins de fer d’Alsace et de Lorraine]]. In den Jahren der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|Deutschen Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg]] unterstand er 1940 bis 1944 der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1877 zweigte dort eine [[Bahnstrecke Sélestat–Saverne|Strecke nach Molsheim]] ab,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas Frankreich. Bd. 1: Nord – Atlas ferroviaire de la France. Tome 1: Nord&amp;#039;&amp;#039;. Schweers + Wall, Aachen 2015, ISBN 978-3-89494-143-7, Taf. 37, C3.&amp;lt;/ref&amp;gt; die im entsprechenden Abschnitt 1981  [[Streckenstilllegung|stillgelegt]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird Saverne von Regionalzügen des TER [[Grand Est]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Erhard Hann]] (1400–1460), Büchsenmachermeister, Bergbauingenieur und Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Hans Bär (der Ältere)|Hans Bär &amp;#039;&amp;#039;der Ältere&amp;#039;&amp;#039;]] (≈1440–1502), Kaufmann, Geldwechsler und Zunftmeister&lt;br /&gt;
* [[Hans Bock der Ältere|Hans Bock &amp;#039;&amp;#039;der Ältere&amp;#039;&amp;#039;]] (≈1550–1624), Maler, Zeichner, Restaurator und Geometer&lt;br /&gt;
* [[Johann Melchior Caesar]] (≈1648–1692), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Murschhauser]] (1663–1738), Komponist und Organist&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist von Flachslanden]] (1739–1822), Ordensritter der Malteser&lt;br /&gt;
* [[François Français]] (1768–1810), französischer Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Jacques Français (Mathematiker)|Jacques Français]] (1775–1833), französischer Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[François Libermann]] (1802–1852), Juden-Konvertit und Ordensgründer; Gedenk-Stele in Saverne/Zabern von Hartmann&lt;br /&gt;
* [[Michel Sopher]] (1817–1871), französischer Rabbiner&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Fürst]] (1851–1918), Richter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[François-Rupert Carabin]] (1862–1932), französischer Künstler&lt;br /&gt;
* [[Louis Knoepffler]] (1864–1918), Holzhändler, Bürgermeister von Zabern und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Carl Schnebel]] (1874 – n. 1942), Zeichner und Chefredakteur&lt;br /&gt;
* [[Dieprand von Richthofen]] (1875–1946), Senatspräsident am Reichsgericht und antisemitischer Politiker (DSP)&lt;br /&gt;
* [[Thilo von Bose]] (1880–1934), preußischer Offizier und Autor&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wündisch]] (1883–1955), Verwaltungsbeamter&lt;br /&gt;
* [[Kuno-Hans von Both]] (1884–1955), General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* [[Werner Grote-Hasenbalg]] (1888–1959), Kunsthändler und Orientteppich-Spezialist&lt;br /&gt;
* [[Jakob Person]] (1889–1915), deutscher Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schaefer (Schriftsteller)|Heinrich Schaefer]] (1889–1943), deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Kurt Luthmer]] (1891–1945), Kunsthistoriker und Museumsdirektor&lt;br /&gt;
* [[Erich Mercker]] (1891–1973), deutscher Maler und Eisschnellläufer&lt;br /&gt;
* [[Willi Kahl]] (1893–1962), deutscher Musikwissenschaftler, Bibliothekar und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Robert Heitz]] (1895–1984), Jurist, Maler, Journalist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Will Héraucourt]] (1895–1974), Anglist&lt;br /&gt;
* [[Horst-Hildebrandt von Einsiedel]] (1904–1945), Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wündisch]] (1910–1994), Jurist und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Georges Reeb]] (1920–1993), französischer Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Adrien Zeller]] (1940–2009), französischer Politiker (UMP)&lt;br /&gt;
* [[Régis Gurtner]] (* 1986), Fußballtorhüter&lt;br /&gt;
* [[Romy Kirsch]] (* 1994), Sängerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schiller]] (1759–1805), deutscher Dichter, ließ seine Ballade &amp;#039;&amp;#039;[[Der Gang nach dem Eisenhammer]]&amp;#039;&amp;#039; in und um Saverne spielen&lt;br /&gt;
* [[Pierre Meyer]] (1900–1964), französischer Forstmann, gründete in Saverne eine [[Waldarbeiter]]schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Zabern |Band=3 |Seite=69–70}}&lt;br /&gt;
* {{RE|IV A,2|1875|1877|Tres Tabernae 4|[[Hans Zeiss]]|RE:Tres Tabernae 4}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;1135–1155.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saverne.fr/ Offizielle Seite der Stadt] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ot-saverne.fr/ Office de Tourisme de Saverne]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Saverne}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4067247-5|VIAF=152458273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saverne| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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