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	<title>Sauroposeidon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus            = Paläobox&lt;br /&gt;
| Rangunterdrückung= ja&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sauroposeidon&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Mathew Wedel|Wedel]], [[Richard Cifelli|Cifelli]] &amp;amp; [[Kent Sanders|Sanders]], 2000&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Brachiosauridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Titanosauriformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Macronaria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Sauropoden&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Sauropoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Dinosaurier&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Dinosauria&lt;br /&gt;
| Bild             = Sauroposeidon Scale Diagram Steveoc86.svg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Umriss[[rekonstruktion]] von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; und Lage der vier Halswirbel. Größenvergleich zum Menschen.&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon  = [[Kreide (Geologie)|Unterkreide]] ([[Aptium]]&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis  = mittleres [[Albium]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;paul_10&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MioVon           = {{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|Aptium}}&lt;br /&gt;
| MioBis           = {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|Mittleres Albium}}&lt;br /&gt;
| Fundorte         = * [[Oklahoma]], [[USA]] ([[Antlers-Formation]])&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang     = Species&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Plural   = nein&lt;br /&gt;
| Subtaxa  = * &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon proteles&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;{{Person|Wedel, Cifelli &amp;amp; Sanders, 2000}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauroposeidon.jpg|mini|Halswirbel 5 bis 8, Holotyp von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauroposeidon vertebrae drawing.svg|miniatur|Zeichnerische Rekonstruktion der Wirbelserie des [[Typus (Nomenklatur)#Holotyp|Holotyps]] ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Sauropoden|sauropoder Dinosaurier]] aus der [[Unterkreide]] von Nordamerika. Die Gattung wird in die Gruppe der [[Brachiosauridae]] gestellt und ist nahe mit den gut bekannten [[Jura (Geologie)|jurassischen]] Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Brachiosaurus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Giraffatitan]]&amp;#039;&amp;#039; verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; ist lediglich eine Serie vier sehr großer [[Halswirbel]] bekannt, der größte unter ihnen ist 1,4 Meter lang. Das sind die längsten Wirbel aller bekannten [[Wirbeltiere]]. Die [[Fossil]]ien dieses Dinosauriers wurden 1994 im ländlichen [[Oklahoma]] (USA) geborgen und 2000 als neue Gattung und Art &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon proteles&amp;#039;&amp;#039; erstmals wissenschaftlich [[Erstbeschreibung|beschrieben]]. Die Existenz von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; in der Unterkreide belegt, dass große Sauropoden den Übergang vom Jura zur Kreide überlebten. Über die Anatomie und Lebensweise der Gattung kann wegen der spärlichen Überlieferung nur spekuliert werden. Wie alle Sauropoden ernährte sich &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; aber wohl von Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Körperbau ===&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu anderen Sauropoden hatten die Brachiosauridae im Verhältnis sehr lange Hälse, kurze Schwänze sowie schlanke und lange Gliedmaßen. Von allen anderen Sauropoden unterschieden sie sich durch ihre verlängerten Vorderbeine, die zu einer erhöhten Schulter führten und den Tieren ein giraffenähnliches Aussehen verliehen. Verschiedene Sauropodengruppen entwickelten unabhängig voneinander besonders lange [[Halswirbelsäule]]n, einerseits durch Verlängerung der Halswirbel, andererseits durch Umbildung der vorderen [[Rückenwirbel]] in Halswirbel. Brachiosauriden behielten mit 13 Halswirbeln die ursprüngliche Anzahl bei und verlängerten die einzelnen Wirbel. Von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; ist lediglich der mittlere Abschnitt des Halses vom fünften bis zum achten Halswirbel bekannt. Die Wirbel ähneln denen anderer Brachiosauriden wie den spätjurassischen Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Brachiosaurus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Giraffatitan]]&amp;#039;&amp;#039;, zeigen jedoch eine Reihe spezialisierter, [[Apomorphie|fortgeschrittener]] Merkmale, welche anderen Brachiosauriden fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_discovery&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung der Wirbel ===&lt;br /&gt;
Die bei allen Brachiosauriden zu findende Verlängerung der Halswirbel war bei &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; extrem ausgeprägt. So waren die [[Wirbelkörper]] mehr als fünf Mal länger als hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_systematicpal&amp;quot;/&amp;gt; Der Wirbelkörper des achten Halswirbels (C8) war bei diesem Tier etwa 1,25 Meter lang bei einer Gesamtlänge des Wirbels von 1,4 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_morphology&amp;quot;/&amp;gt; Dieser Knochen war um fast ein Drittel länger als der C8 bei &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_description&amp;quot;/&amp;gt; somit besaß &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; die längsten Wirbelknochen unter allen bekannten Wirbeltieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_discovery&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirbel sind durch luftgefüllte Aushöhlungen und interne Kammern extrem leicht gebaut – diese Aussparung der Knochen wird als Pneumatisierung bezeichnet. Beim lebenden Tier waren die Aushöhlungen und Kammern vermutlich von [[Luftsack (Vogel)|Luftsäcken]] ausgefüllt, die an die Atemwege angeschlossen waren. Das äußere Erscheinungsbild der Wirbel ist durch große, schüsselartige Gruben (Fossae) geprägt, die durch dünne Knochenbrücken (Laminae) voneinander getrennt sind. Diese Gruben haben die Knochenmasse der Wirbel drastisch reduziert, der Querschnitt der Wirbel ähnelt dabei dem eines [[Profilstahl|I-Trägers]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_funcmorph&amp;quot;/&amp;gt; Das Ausmaß der Gruben ist deutlich größer als bei verwandten Gattungen: So reichen die seitlichen Gruben der Wirbelkörper bis an deren Hinterende, außerdem sind auch die [[Wirbel (Anatomie)#Dornfortsatz|Dornfortsätze]] tief ausgehöhlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_systematicpal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intern sind die Wirbel vollständig durch kleine, unregelmäßig geformte luftgefüllte Kammern (pneumatische Camellae) ausgespart.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_funcmorph&amp;quot;/&amp;gt; Diese Kammern werden nur durch dünne knöcherne Scheidewände (Septa) voneinander getrennt, die in ihrer Dicke von weniger als einem bis drei Millimeter variieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_systematicpal&amp;quot;/&amp;gt; Im Gegensatz dazu sind die entsprechenden Wirbel bei &amp;#039;&amp;#039;Brachiosaurus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039; größtenteils durch große Hohlräume (pneumatische Camerae), und nur teilweise durch die deutlich kleineren Camellae ausgehöhlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_vertinternal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirbel sind mitsamt ihren [[Halsrippe]]n erhalten. Diese waren ebenfalls stark verlängert und verliefen entlang der Unterseite der Wirbelsäule nach hinten, wobei die Halsrippe eines jeden Wirbels die zwei nachfolgenden Wirbel überragte. Die längste erhaltene Halsrippe entspringt am sechsten Halswirbel und misst 3,42 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_description&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; gilt als ein naher Verwandter der [[oberjura]]ssischen Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Giraffatitan]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Brachiosaurus]]&amp;#039;&amp;#039;. Direkte Vergleiche sind derzeit allerdings nur mit &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039; möglich, da keine Halswirbel vorliegen, die unzweifelhaft &amp;#039;&amp;#039;Brachiosaurus&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taylor_09&amp;quot;/&amp;gt; Wichtige [[Synapomorphie|gemeinsame Merkmale]] zwischen &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039; finden sich an den Dornfortsätzen: Diese saßen nicht mittig auf dem Wirbel, sondern waren nach vorn verschoben. Außerdem zeigte die mittlere Halswirbelsäule eine abrupte, stufenartige Erhöhung der Dornfortsätze zwischen dem sechsten und siebten Halswirbel. So war der Dornfortsatz des körperferneren sechsten Halswirbels noch niedrig, während der des körpernäheren siebten Halswirbels wesentlich höher war und die Höhe des Wirbelkörpers übertraf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_description&amp;quot;/&amp;gt; Andere gemeinsame Merkmale, wie die generelle Form der Wirbel und die langen Halsrippen, haben sich unabhängig voneinander bei verschiedenen Sauropodengruppen herausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_brachiosauridae&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brachiosaurus&amp;#039;&amp;#039; werden von vielen Forschern als [[Brachiosauridae]] zusammengefasst. Zwar wurden eine Reihe weiterer Vertreter dieser Gruppe zugeordnet, die jedoch allesamt sehr wenig bekannt sind. Die Brachiosauridae bilden – ebenso wie die [[Titanosauria]] – eine Gruppe innerhalb der [[Titanosauriformes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_systematics&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauropoden sind aus der Unterkreide Nordamerikas nur durch sehr spärliche Überreste überliefert und gehörten größtenteils zu relativ kleinen und kurzhalsigen Vertretern. Jedoch weisen Wedel und Kollegen (2000) auf einen einzelnen, schlecht erhaltenen Halswirbel aus der [[Cloverly-Formation]] hin (Exemplarnummer [[Peabody Museum of Natural History|YPM]] 5294), der möglicherweise zu &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; oder zu einer nahe verwandten Gattung gehören könnte. Der Wirbel gehörte zu einem Jungtier, ist 47 Zentimeter lang und zeigt ein ähnliches Länge-zu-Höhe-Verhältnis wie die von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;. Auch die Ausprägung einer der Laminae erinnert an diese Gattung. Dieser Fund zeigt außerdem, dass Halswirbel bereits bei Tieren mit geringem Alter stark verlängert gewesen sein konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_systematics&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sauroposeidon quarry.svg|miniatur|Lage des Fundorts im südwestlichen  [[Atoka County]] (Oklahoma).]]&lt;br /&gt;
Der einzige Fund stammt aus dem Land der Farm der Familie Arnold im südwestlichen [[Atoka County]], etwa 20 Kilometer westlich von [[Antlers (Oklahoma)|Antlers]] im ländlichen [[Oklahoma]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_geology&amp;quot;/&amp;gt; Diese Farm und das angrenzende Gelände des Gefängnisses McLeod sind bereits seit langem für ihre Dinosaurierfossilien bekannt; so stammt unter anderem das Typmaterial des 1950 beschriebenen &amp;#039;&amp;#039;[[Acrocanthosaurus]]&amp;#039;&amp;#039; aus diesem Gebiet. Entdeckt wurden die Wirbel von Bobby Cross, einem Beamten des Gefängnisses, der mit dem Trainieren von Spürhunden beauftragt war. Seine Arbeit führte Cross regelmäßig über das gesamte Gelände des Gefängnisses, wobei er bereits bedeutsame Dinosaurier-Fossilien hatte finden können, darunter vollständige Skelette von &amp;#039;&amp;#039;[[Tenontosaurus]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Prüfen eines Hanges auf dem Gelände der angrenzenden Farm der Familie Arnold, aus dem bereits zuvor Fossilien von &amp;#039;&amp;#039;Tenontosaurus&amp;#039;&amp;#039; geborgen wurden, bemerkte Cross im Mai 1994 die aus dem Gestein herauswitternden Überreste von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;. Cross informierte das [[Sam Noble Oklahoma Museum of Natural History|Oklahoma Museum of Natural History]] über den neuen Fund, welches zwei Grabungen im Mai und im August 1994 zur Bergung der Fossilien organisierte. Für den Transport musste die in einem Gipsmantel umhüllte Wirbelserie in drei Teile zerschnitten werden, der größte dieser Teile wog annähernd drei Tonnen. Die anschließende Präparation des Fossils im Museum nahm drei Jahre in Anspruch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_discovery&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; schließlich von den Paläontologen [[Mathew Wedel]], [[Richard Cifelli]] und [[Kent Sanders]] wissenschaftlich [[Erstbeschreibung|beschrieben]]. Noch im selben Jahr folgte eine umfangreichere Publikation über die Anatomie, die Verwandtschaftsbeziehungen und die Paläobiologie dieses Dinosauriers. Die Forscher wählten den Namen &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechische Sprache|gr.]] &amp;#039;&amp;#039;sauros&amp;#039;&amp;#039; – „Echse“; gr. &amp;#039;&amp;#039;[[Poseidon]]&amp;#039;&amp;#039; – der Gott der Erdbeben in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]]), um die Körpergröße dieses Tieres zu unterstreichen. Der zweite Teil des Artnamens (gr. &amp;#039;&amp;#039;proteles&amp;#039;&amp;#039; – „perfektioniert vor dem Ende“) weist auf den fortgeschrittenen Bauplan der Wirbel sowie auf das späte Auftreten dieses Sauropoden in den obersten Schichten der Unterkreide, bevor Sauropodenfossilien aus Schichten der frühen Oberkreide in Nordamerika und Europa weitgehend verschwinden. Während dieser [[Hiatus (Geologie)|Hiatus]] früher auf ein zeitweises regionales Aussterben der Sauropoden gedeutet wurde, wird heute davon ausgegangen, dass er einzig auf fehlende Fossilerhaltung zurückzuführen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_discovery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_systematicpal&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mannion_11&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläohabitat, Geologie des Fundorts und Taphonomie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; stammt aus der [[Antlers-Formation]], einer überwiegend aus [[Sandstein|Sand-]] und [[Tonstein]]en aufgebauten [[Formation (Geologie)|Formation]], die während der Unterkreide im [[Aptium]] und [[Albium]] zur Ablagerung kam. Diese Formation ist in Teilen von Oklahoma, [[Texas]] und [[Arkansas]] [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]] – das schmale und langgezogene Verbreitungsgebiet der Formation zeichnet dabei den ehemaligen Verlauf der Golfküste nach. Zur Zeit der Ablagerung wurde diese Küste vermutlich von Wäldern, [[Flussdelta]]s, Lagunen und [[Bayou]]s dominiert. Abgesehen von den &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;-Fossilien sind Sauropoden der Formation lediglich durch unbestimmte, sehr fragmentarische Überreste bekannt. Der häufigste Pflanzenfresser war der [[Ornithopoda|Ornithopode]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tenontosaurus]]&amp;#039;&amp;#039;. Räuberische Dinosaurier schließen den [[Dromaeosauridae|Dromaeosauriden]] &amp;#039;&amp;#039;[[Deinonychus]]&amp;#039;&amp;#039; sowie den großen [[Carnosauria|Carnosaurier]] &amp;#039;&amp;#039;[[Acrocanthosaurus]]&amp;#039;&amp;#039; mit ein. Neben Dinosauriern sind Krokodile wie &amp;#039;&amp;#039;[[Goniopholis]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Flugsaurier]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Istiodactylus]]&amp;#039;&amp;#039;, Säugetiere wie &amp;#039;&amp;#039;[[Gobiconodon]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Schildkröten und Fische überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_antlers&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundort ist offiziell unter der Bezeichnung [[Oklahoma Museum of Natural History|OMNH]] Lokalität V821 dokumentiert. Er schließt Sandsteine auf, die vermutlich zum oberen Bereich des mittleren Abschnitts der Antlers-Formation gehören, welche an dieser Stelle auf eine [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von etwa 150 Metern geschätzt wird. Weitere Funde aus diesem Fundort umfassen Zähne von &amp;#039;&amp;#039;[[Deinonychus]]&amp;#039;&amp;#039;, Reste eines kleinen Krokodils sowie ein &amp;#039;&amp;#039;Tenontosaurus&amp;#039;&amp;#039;-Skelett; diese Fossilien fanden sich etwa 20 Meter vom &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;-Fossil entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_geology&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbekannt ist, was mit dem restlichen Skelett geschehen ist. Die vier Wirbel wurden im anatomischen Verbund auf der rechten Seite liegend vorgefunden. Die Halsrippen sind in ihrer ursprünglichen Position verblieben, was darauf hinweist, dass die Wirbel von Sediment bedeckt wurden, als sie noch von Fleisch und Muskeln umgeben waren. Halsrippen der fehlenden, vorangegangenen Wirbel sind nicht vorhanden, was anzeigt, dass der Hals nicht schlicht auseinandergebrochen, sondern auseinandergezogen wurde. Obwohl die Fundstelle einer genauen Untersuchung und weiteren Grabungen unterzogen wurde, war im Jahr 2005 kein weiterer Hinweis auf das &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;-Skelett zu Tage getreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_discovery&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_geology&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläobiologie ==&lt;br /&gt;
=== Körpergröße ===&lt;br /&gt;
Schätzungen der Körpermaße basieren auf Vergleichen mit nahe verwandten und besser bekannten Gattungen. Mathew Wedel und Kollegen (2000) geben an, dass die Halswirbel zwischen 25 und 33 % länger sind als die entsprechenden Halswirbel des im [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Berliner Museum für Naturkunde]] ausgestellten [[Holotyp]]-Exemplars von &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;. Letzteres Skelett zeigt eine Halslänge von 9 Metern. Falls der Hals von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; in seinen Proportionen dem von &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039; glich, hätte er eine Länge von 11,25 bis 12 Meter aufgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_size&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schätzungen der Gesamtkörperlänge und des Körpergewichts sind mit einem erheblichen Maß an Ungenauigkeit behaftet, da keine Knochen des Rumpfes bekannt sind. Mathew Wedel und Kollegen (2000, 2005) bemerken, dass die Halswirbel zwar deutlich länger sind als die von &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;, aber nur einen geringfügig größeren Durchmesser zeigen. Diese Forscher vermuten daher, dass &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; nur um 10 bis 15 % größer war als &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;, aber einen im Verhältnis deutlich längeren Hals aufwies. Die Gesamtkörperlänge könnte demnach 28 Meter betragen haben, wobei sich die Schulter in 6 oder 7 Meter Höhe befunden und der Hals eine Höhe von 17 oder 18 Meter erreicht haben könnte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_flesh&amp;quot;/&amp;gt; vielleicht auch bis zu 20 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;holtz&amp;quot; /&amp;gt; Gleichzeitig relativieren diese Forscher ihre Schätzungen: So hätte der Sauropode &amp;#039;&amp;#039;Mamenchisaurus&amp;#039;&amp;#039; einen extrem langen Hals in Kombination mit einem relativ kleinen Rumpf gezeigt, was bedeutet, dass der Rumpf möglicherweise nicht in gleichem Maße wie der Hals an Größe zugenommen hat. Somit sei es sogar möglich, dass &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; kleiner als das Berliner &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;-Exemplar gewesen war. Eine andere Schätzung von [[Kenneth Carpenter]] gibt eine Körperlänge von 34 Metern an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_size&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;carpenter_06_133&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schätzungen des Körpergewichts derweil sind mit noch größerer Unsicherheit behaftet, vor allem, da das Ausmaß des [[Luftsack (Vogel)|Luftsacksystems]] nicht bekannt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_airsacs&amp;quot;/&amp;gt; Der Durchschnitt aus fünf verschiedenen Gewichtsschätzungen des Berliner &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;-Skeletts beträgt 40 Tonnen. Falls der Körperbau von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; dem von &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039; glich, kann das Gewicht basierend auf diesem Durchschnitt auf 50 bis 60 Tonnen geschätzt werden. Allerdings merken die Forscher an, dass der Hals wesentlich schlanker war als der von &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;, und dass dies möglicherweise auch für den Rumpf galt – in diesem Fall könnte &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; sogar weniger gewogen haben als das Berliner &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;-Exemplar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_size&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltung und Funktion des Halses ===&lt;br /&gt;
Die Haltung des Halses bei Brachiosauriden wird kontrovers diskutiert – verschiedene Interpretationen reichen von einer annähernd vertikalen bis hin zu einer horizontalen Haltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sander_10_12&amp;quot;/&amp;gt; Mathew Wedel und Kollegen (2000) argumentieren gegen eine vertikale Halshaltung, da eine solche Haltung eine starke Krümmung der Halsbasis erfordert hätte, für die es keine Hinweise gäbe – im Gegenteil seien die untersten Halswirbel eines &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039;-Fundes in einer geraden Linie vorgefunden worden. Stattdessen sei der Hals bei Brachiosauriden wie &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; schräg nach oben gerichtet gewesen. Die Forscher stellen außerdem fest, dass die mittlere Halswirbel-Folge sowohl bei &amp;#039;&amp;#039;Giraffatitan&amp;#039;&amp;#039; als auch bei &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; zum Kopf hin eine abrupte Verringerung der Höhe der [[Wirbel (Anatomie)#Dornfortsatz|Dornfortsätze]] zeigt. Die hohen Dornfortsätze der unteren Halswirbel boten der Rückenmuskulatur einen vergrößerten [[Hebelarm]], was eine eher aufrechte Haltung dieses Halsabschnitts ermöglichte. Das Fehlen hoher Dornfortsätze in den körperferneren Halswirbeln würde hingegen auf eine mehr horizontale Haltung dieses Halsabschnittes weisen. Somit hätte der Hals eine leichte S-Krümmung angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_neckposture&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathew Wedel und Kollegen (2000) diskutieren außerdem die Funktion des stark verlängerten Halses von &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;. Ein möglicher Vorteil eines sehr langen Halses bestünde in der Erreichbarkeit von Nahrungsquellen, die anderen Pflanzenfressern nicht zugänglich war – somit könnte der Hals infolge eines Konkurrenzdrucks durch andere Pflanzenfresser entwickelt worden sein. Wedel und Kollegen halten dieses Szenario für unwahrscheinlich, da der nächstgrößte Pflanzenfresser der Antlers-Formation, der Ornithopode &amp;#039;&amp;#039;[[Tenontosaurus]]&amp;#039;&amp;#039;, lediglich in maximal drei Metern Höhe weiden konnte, während &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039; möglicherweise Höhen von bis zu 18 Meter zu erreichen in der Lage war. Stattdessen bemerken die Forscher, dass der verlängerte Hals zu einer vergrößerten Reichweite führte, wodurch mehr Nahrung aufgenommen werden konnte, ohne den Körper bewegen zu müssen. Somit könnte der verlängerte Hals der Einschränkung an Beweglichkeit, die ein Leben in Wäldern für ein so großes Tier bedeutet hätte, entgegengewirkt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_neckposture&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon proteles, a new sauropod from the early Cretaceous of Oklahoma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Vertebrate Paleontology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20, Nr. 1, 2000, {{ISSN|0272-4634}}, S. 109–114, {{doi|10.1671/0272-4634(2000)020[0109:SPANSF]2.0.CO;2}}.&lt;br /&gt;
* Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, {{ISSN|0567-7920}}, S. 343–388, [https://app.pan.pl/article/item/app45-343.html online].&lt;br /&gt;
* Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon: Oklahoma’s Native Giant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oklahoma Geology Notes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 65, Nr. 2, 2005, {{ISSN|0030-1736}}, S. 40–57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sauroposeidon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sauropod-dinosaurs.uni-bonn.de/deutsch/index_dt.htm Biology of the Sauropod Dinosaurs: The Evolution of Gigantism] In deutscher und englischer Sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;paul_10&amp;quot;&amp;gt;[[Gregory S. Paul]]: &amp;#039;&amp;#039;The Princeton Field Guide To Dinosaurs.&amp;#039;&amp;#039; 2010, ISBN 978-0-691-13720-9, S. 203, [https://press.princeton.edu/books/hardcover/9780691167664/the-princeton-field-guide-to-dinosaurs Online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_discovery&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon: Oklahoma’s Native Giant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oklahoma Geology Notes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 65, Nr. 2, 2005, S. 40–57, hier S. 45–59: &amp;#039;&amp;#039;Discovery and Description of Sauroposeidon&amp;#039;&amp;#039;, [https://sauroposeidon.files.wordpress.com/2010/04/wedel-cifelli-2005-oklahoma-giant.pdf Digitalisat (PDF; 2,15 MB)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_flesh&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon: Oklahoma’s Native Giant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oklahoma Geology Notes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 65, Nr. 2, 2005, S. 40–57, hier S. 52–55: &amp;#039;&amp;#039;Flesh on the bones.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_05_antlers&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon: Oklahoma’s Native Giant.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oklahoma Geology Notes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 65, Nr. 2, 2005, S. 40–57, hier S. 43–45: &amp;#039;&amp;#039;The Antlers Formation and its dinosaurs.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_systematicpal&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon proteles, a new sauropod from the early Cretaceous of Oklahoma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Vertebrate Paleontology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20, Nr. 1, 2000, S. 109–114, hier S. 110: &amp;#039;&amp;#039;Systematic Paleontology.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_description&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon proteles, a new sauropod from the early Cretaceous of Oklahoma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Vertebrate Paleontology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20, Nr. 1, 2000, S. 109–114, hier S. 110–111: &amp;#039;&amp;#039;Description.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20a_funcmorph&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Sauroposeidon proteles, a new sauropod from the early Cretaceous of Oklahoma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Vertebrate Paleontology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20, Nr. 1, 2000, S. 109–114, hier S. 112–113: &amp;#039;&amp;#039;Functional Morphology.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_morphology&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 352–359: &amp;#039;&amp;#039;Morphological description.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_systematicpal&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 352: &amp;#039;&amp;#039;Systematic Paleontology.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_vertinternal&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 359–365: &amp;#039;&amp;#039;Vertebral internal structure.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_size&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 374–376: &amp;#039;&amp;#039;Size estimates.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_neckposture&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 376–382: &amp;#039;&amp;#039;Neck posture and biomechanics.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_airsacs&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 382–383: &amp;#039;&amp;#039;Air sac systems.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_geology&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 350–351: &amp;#039;&amp;#039;Geology and taphonomy.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_systematics&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 365, 371–372: &amp;#039;&amp;#039;Systematics and affinities.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wedel_20b_brachiosauridae&amp;quot;&amp;gt;Mathew J. Wedel, Richard L. Cifelli, R. Kent Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Osteology, paleobiology, and relationships of the sauropod dinosaur Sauroposeidon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Palaeontologica Polonica.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 45, Nr. 4, 2000, S. 343–388, hier S. 373–374: &amp;#039;&amp;#039;Brachiosauridae.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;carpenter_06_133&amp;quot;&amp;gt;[[Kenneth Carpenter]]: &amp;#039;&amp;#039;Biggest of the Big: A critical re-evaluation of the mega-sauropod Amphicoelias fragillimus Cope, 1878.&amp;#039;&amp;#039; In: John R. Foster, Spencer G. Lucas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Paleontology and geology of the Upper Jurassic Morrison formation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;New Mexico Museum of Natural History &amp;amp; Science. Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; 36, {{ISSN|1524-4156}}). New Mexico Museum of Natural History &amp;amp; Science, Albuquerque NM 2006, S. 131–138, hier S. 133, [https://econtent.unm.edu/cdm/compoundobject/collection/bulletins/id/803/rec/37 online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sander_10_12&amp;quot;&amp;gt;[[P. Martin Sander]], Andreas Christian, Marcus Clauss, Regina Fechner, Carole T. Gee, Eva-Maria Griebeler, [[Hanns-Christian Gunga]], Jürgen Hummel, Heinrich Mallison, Steven F. Perry, Holger Preuschoft, [[Oliver Rauhut|Oliver W. M. Rauhut]], Kristian Remes, Thomas Tütken, Oliver Wings, Ulrich Witzel: &amp;#039;&amp;#039;Biology of the sauropod dinosaurs: the evolution of gigantism.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biological Reviews.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 86, Nr. 1, 2011, {{ISSN|0006-3231}}, S. 117–155, hier S. 128: &amp;#039;&amp;#039;Bauplan and skeletal anatomy&amp;#039;&amp;#039;, {{doi|10.1111/j.1469-185X.2010.00137.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;mannion_11&amp;quot;&amp;gt;Philip D. Mannion, [[Paul Upchurch]]: &amp;#039;&amp;#039;A re-evaluation of the ‚mid-Cretaceous sauropod hiatus‘ and the impact of uneven sampling of the fossil record on patterns of regional dinosaur extinction.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 299, Nr. 3/4, 2011, {{ISSN|0031-0182}}, S. 529–540, {{doi|10.1016/j.palaeo.2010.12.003}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;taylor_09&amp;quot;&amp;gt;Michael P. Taylor: &amp;#039;&amp;#039;A re-evaluation of Brachiosaurus altithorax Riggs 1903 (Dinosauria, Sauropoda) and its generic separation from Giraffatitan brancai (Janensch 1914).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Vertebrate Paleontology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 29, Nr. 3, 2009, S. 787–806, hier S. 789, 798, {{doi|10.1671/039.029.0309}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;holtz&amp;quot;&amp;gt;[[Thomas R. Holtz Jr.]]: &amp;#039;&amp;#039;Dinosaurs. The most complete, up-to-date encyclopedia for dinosaur Lovers of all Ages.&amp;#039;&amp;#039; Random House, New York NY 2007, ISBN 978-0-375-82419-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|18. September 2012|108197656}}&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Sauroposeidon&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Sauroposeidon-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 19:53&lt;br /&gt;
|größe        = 14,8 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = KamelCase&lt;br /&gt;
|geschlecht   = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 193516993&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2019-10-27&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sauropoda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sauropoden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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