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	<title>Saulnes - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RaveDog: audio erg.</title>
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		<updated>2025-09-11T23:43:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;audio erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Saulnes&lt;br /&gt;
|nomlocale=&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Saulnes 54.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Meurthe-et-Moselle|Meurthe-et-Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Val-de-Briey|Val-de-Briey]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Grand Longwy Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=54493&lt;br /&gt;
|cp=54150&lt;br /&gt;
|latitude=49/32/00/N&lt;br /&gt;
|longitude=05/49/36/O&lt;br /&gt;
|alt mini=275&lt;br /&gt;
|alt maxi=398&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.saulnes.fr/ www.saulnes.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saulnes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|soːn|Tondatei=FR-BE-BW--Saulnes.ogg}} ({{deS|Sonne}}, {{LbS|Zounen}}) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|54493}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|54493}}) im [[Département Meurthe-et-Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Val-de-Briey]] und zum Gemeindeverband [[Grand Longwy Agglomération]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Saulnois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Saulnoises&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Saulnes liegt im nördlichen Teil des Départements an der Grenze zu [[Luxemburg]], etwa 32 Kilometer nordnordwestlich von [[Val de Briey]]. Das Gemeindegebiet erstreckt sich entlang eines Seitentales der [[Moulaine]], einem kleinen Nebenfluss der [[Chiers]], die zum Einzugsgebiet der [[Maas]] gehört. Das Tal wird vom Ruisseau de la Côte Rouge (luxemburgisch &amp;#039;&amp;#039;Réierbaach&amp;#039;&amp;#039;) durchflossen, der im Osten auf fünf Kilometern Länge die Grenze zu Luxemburg markiert. Nach Südosten steigt das Gelände steil an und erreicht mit {{Höhe|398}} über dem Meer im Wald (&amp;#039;&amp;#039;Bois du Four&amp;#039;&amp;#039;) seinen höchsten Punkt im Gemeindegebiet. Im Nordwesten der Gemeinde erhebt sich eine {{Höhe|100}} hohe bewaldete Geländestufe  (&amp;#039;&amp;#039;Bois de Longlaville&amp;#039;&amp;#039;). Reste von Industriebrachen finden sich noch östlich und südlich des Dorfes. Auf Teilen der ehemaligen Industriestandorte haben sich inzwischen neue mittelständische Betriebe angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Saulnes sind [[Pétange]] (Luxemburg) im Norden, [[Differdange]] (Luxemburg) im Osten, [[Hussigny-Godbrange]] im Südosten und Süden, [[Herserange]] im Südwesten sowie [[Longlaville]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einer Urkunde aus dem Jahr 1473 tauchte der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Tzonen&amp;#039;&amp;#039; auf, 1495 als &amp;#039;&amp;#039;Zonnen&amp;#039;&amp;#039;. 1531 nannte der Ort sich schließlich &amp;#039;&amp;#039;Tzoenen&amp;#039;&amp;#039;. Durch die Grenzlage war auch die deutsche Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Sonne&amp;#039;&amp;#039; bzw. das [[Lëtzebuergesch]]e &amp;#039;&amp;#039;Zounen&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. 1793 hieß das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Sonne&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Haut-Sonne&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bas-Sonne&amp;#039;&amp;#039;), ab 1801 kam neben der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Sosne&amp;#039;&amp;#039; das bis heute gültige &amp;#039;&amp;#039;Saulnes&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früher in ein Ober- und Unterdorf geteilte Ort Saulnes war lange Teil des [[Herzogtum Bar|Herzogtums Bar]]. Von den verheerenden Zerstörungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] erholte sich das Gebiet um Saulnes nur sehr langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägend für Saulnes war lange die Eisenerzförderung und -verhüttung. Abgebaut wurde das eisenhaltige [[Minette (Ganggestein)|Minette-Gestein]]. Die [[Minette (Erz)|Minette-Lagerstätte]] gehörte zu den bedeutendsten Eisenerzvorkommen der Erde. Die Reserven wurden auf 6&amp;amp;nbsp;Milliarden Tonnen Erz geschätzt mit einem [[Eisen]]gehalt von 1950 Millionen Tonnen. Der hohe Phosphorgehalt der Minette verhinderte lange Zeit den industriellen Abbau, der dann nach Einführung des [[Thomas-Verfahren]]s einsetzte. Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] von 1870/71 fielen Teile Lothringens an das Deutsche Reich. Dabei wurde die Grenze so festgelegt, dass große Teile des bekannten Minettevorkommens im nunmehr deutschen [[Elsaß-Lothringen]] lagen. Hierfür hatte sich unter anderem der Geologe [[Wilhelm Hauchecorne]] eingesetzt, der Mitglied der Grenzregulierungskommission war.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Frühauf: &amp;#039;&amp;#039;Eisenindustrie und Steinkohlenbergbau im Raum Neunkirchen / Saar.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur deutschen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Band 217) Zentralausschuss für deutsche Landeskunde, Trier 1980, ISBN 3-88143-010-5, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1474 gab es eine erste Schmiede mit einem kleinen Hochofen in Saulnes, der aber Mitte des 16. Jahrhunderts wieder aufgegeben wurde. Die industrielle Eisenverarbeitung bzw. Stahlproduktion in großen Dimensionen begann im 19. Jahrhundert: 1874 eröffnete die &amp;#039;&amp;#039;Société des Hauts-Fourneaux de Saulnes-Raty et Cie&amp;#039;&amp;#039; den ersten modernen Hochofen, zwei weitere folgten bis 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Unterbrechung durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Société Lorraine Industrielle&amp;#039;&amp;#039;, das schon zwei Hochöfen im nahen [[Hussigny]] betrieb, im Jahr 1923 den Betrieb in Saulnes wieder auf. Nach der Rekonstruktion der teilweise im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstörten Anlagen konnte 1955 die Produktion an den Hochöfen wieder aufgenommen werden. 1968 war die Ära der Stahlproduktion in Saulnes zu Ende. Durch die Absatzkrise wegen billiger Konkurrenz aus Übersee traf dies in den nachfolgenden Jahren auch alle anderen Stahl- und Bergbaustandorte im Norden Lothringens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.rail.lu/usinesaulnes.html|titel=Raty &amp;amp; Cie Saulnes / France - Le chemin de fer industriel mit historischem Bildmaterial |sprache=französisch|format=|zugriff=2013-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Niedergang der Eisen- und Stahlindustrie in der Region [[Longwy]] ging mit anhaltenden Protesten einher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=40350717|Titel=Wir sitzen hier auf einem Pulverfaß|Jahr=1979|Nr=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den 1970er Jahren konnten langsam neue Industrien angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 bekam Saulnes einen Eisenbahnanschluss. Die Bahnlinie von Longwy über Saulnes nach [[Villerupt]] diente nicht nur der Personenbeförderung, sondern verband auch mehrere Eisenerz-Grubenbahnen. Die Bahnlinie wurde 1994 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cité Rougeleck ===&lt;br /&gt;
Mit der Inbetriebnahme der Hochöfen und dem enormen Zustrom von Arbeitskräften wurde die Wohnungsnot in Saulnes akut. Bis 1872 wurde daraufhin eine erste Arbeitersiedlung mit 96 Wohnungen, die &amp;#039;&amp;#039;Cité Rougeleck&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Man orientierte sich dabei an den Reihenhaussiedlungen der englischen Industriestandorte. Zwei zusätzliche Wohnsiedlungen wurden in den Jahren 1895 und 1907 gebaut und die Cité Rougeleck wurde erweitert. 1927 kamen drei Kantinen hinzu. 1930 wurde das Siedlungsareal nochmals stark ausgebaut, sodass weitere 2500 Minen- und Stahlarbeiter untergebracht werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.actuacity.com/cite_m112400/|titel=Cité, monument historique auf actuacity.com|sprache=französisch|format=|zugriff=2013-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2022&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 3725 || 3418 || 2953 || 2783 || 2473 || 2454 || 2351 || 2261&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1962 wurde mit 3725 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=36613 Saulnes auf cassini.ehess]&amp;lt;/ref&amp;gt; und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-54493 Saulnes auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eglise Saulnes.JPG|mini|hochkant|Kirche St. Sebastian]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Großes Schloss des Industriellen Gustave Raty (1832–1901), Gründer und Eigentümer der Eisenhütten von Saulnes, in den 1880er Jahren errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.actuacity.com/chateau-d-industriel_m112399/|titel=Daten auf actuacity.com|sprache=französisch|format=|zugriff=2013-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kleines Schloss, für Marc Raty, den Sohn von Gustave Raty zwischen 1900 und 1905 in unmittelbarer Nähe des großen Schlosses gebaut&lt;br /&gt;
* Museum für Fotografie mit frühem Amateurfilm-Equipment, alten Kameras und Laborgeräten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.actuacity.com/saulnes_54650/monuments/|titel=Museum auf actuacity.com|sprache=französisch|format=|zugriff=2013-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Relikte der Industriekultur (Grubenbahnanlagen, Reste alter Hochöfen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Saulnes sind neun Industrie- und Dienstleistungsbetriebe ansässig (Metalltischlerei, Schlosserei, Baufirmen, Malerbetriebe, Wärme- und Klimaanlageninstallation).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-travaux-construction-specialises-saulnes.html Betriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saulnes ist durch Straßen nur mit Hussigny-Godbrange und mit Longlaville verbunden; einen Grenzübergang in das nördlich angrenzende Luxemburg gibt es nicht. Die Ausfahrt &amp;#039;&amp;#039;Longlaville&amp;#039;&amp;#039; an der zu zwei Dritteln fertiggestellten [[Autoroute A30]] ist die letzte vor der [[Belgien|belgischen]] Grenze. Sie verbindet den Ballungsraum Longwy mit [[Metz]] und [[Thionville]] sowie dem belgischen [[Arlon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leuropevueduciel.com/consultation.php?commune=21237 Luftbilder von Saulnes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Val-de-Briey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1473]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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