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	<title>Saul Bellow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saul_Bellow&amp;diff=69406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jürgen Engel: /* Auszeichnungen */Stilistisch bearbeitet.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen: &lt;/span&gt;Stilistisch bearbeitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Saul Bellow.jpg|mini|Saul Bellow, gezeichnet von Zoran Tucić (1999)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saul Bellow signature.svg|mini|klasse=skin-invert-image|Signatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1915]] als &amp;#039;&amp;#039;Solomon Bellows&amp;#039;&amp;#039; in [[Lachine]], [[Québec]], [[Kanada]]; † [[5. April]] [[2005]] in [[Brookline (Massachusetts)|Brookline]], [[Massachusetts]], [[USA]]) war ein US-amerikanischer [[Schriftsteller]] und Träger des [[Nobelpreis für Literatur|Nobelpreises für Literatur]].&amp;lt;ref&amp;gt;In einigen Quellen wie &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia Americana&amp;#039;&amp;#039; (1971), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Weltliteratur&amp;#039;&amp;#039; (1988) oder &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of World Literature&amp;#039;&amp;#039; (1999) wird der 10. Juli 2015 als Geburtsdatum Bellows angegeben. Vgl. [https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/bellow.html &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow (1915 - 2005)&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Virtual Library]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 9. April 2015. Laut Angaben seines Anwalts, der in dem Nachruf der [[The New York Times|New York Times]] vom 6. April 2005 zitiert wird, hat Bellows seinen Geburtstag normalerweise im Juni gefeiert: &amp;#039;&amp;#039;„[...] his birthdate is listed as either June or July 10, 1915, though his lawyer, Mr. Pozen, said yesterday that Mr. Bellow customarily celebrated in June. (Immigrant Jews at that time tended to be careless about the Christian calendar, and the records are inconclusive.)“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine mehrfach ausgezeichneten [[Roman]]e, [[Erzählung]]en und [[Essay]]s verschafften ihm die Anerkennung, neben [[Bernard Malamud]] und [[Philip Roth]] zu den bedeutendsten Vertretern der [[jüdisch-amerikanische Literatur|jüdisch-amerikanischen Literatur]] des 20. Jahrhunderts zu zählen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Martin Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der amerikanischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen-Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-549-05776-8, S. 546. Siehe auch Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzähler seit 1950 - Themen · Inhalte · Formen&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-506-70822-8, S. 96–120, hier insbesondere S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und erste schriftstellerische Arbeiten ===&lt;br /&gt;
Saul Bellow wurde 1915 als &amp;#039;&amp;#039;Solomon Bellows&amp;#039;&amp;#039; in Lachine, einem Vorort von [[Montreal]], als Sohn einer jüdischen [[Einwanderung|Immigrantenfamilie]] aus [[Sankt Petersburg]] geboren, die 1913 ausgewandert war. Die ersten neun Lebensjahre verbrachte Bellow in einem vielsprachigen Armenviertel Montréals, in dem zahlreiche jüdische Einwanderer vornehmlich aus Ost- und Südeuropa lebten. Außer Englisch und Französisch lernte der junge Saul Bellow [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] und [[Jiddisch]], das er auch zu Hause sprach. Er wurde [[Orthodoxes Judentum|orthodox]] erzogen und sollte nach dem Wunsch seiner Mutter später [[Talmud|talmudischer]] [[Schriftgelehrter]] werden. 1924 zog die Familie nach [[Chicago]] um, das Bellow fortan als seine Heimat ansah und zum Schauplatz vieler seiner Werke machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wolfgang P. Rothermehl: &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 69–104, hier S. 71 und 99. Siehe auch David Galloway: Saul Bellow, &amp;quot;The Gonzaga Manuscripts&amp;quot; (1956). In: Peter Freese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Short Story der Gegenwart: Interpretationen&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt Verlag, Berlin 1976, ISBN 3-503-01225-7, S. 168–174, hier s. 168. Vgl. ebenfalls [https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/bellow.html &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow (1915 - 2005)&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Virtual Library]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 9. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst und sein literarisches Schaffen wurden zeitlebens durch das östlich-jüdisch geprägte Großstadtmilieu, in dem er aufwuchs, beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 begann er an der [[University of Chicago]] sein Studium, das er ab 1935 an der [[Northwestern University]] fortsetzte. Dort erhielt er 1937 seinen [[Bachelor]] in den Fächern [[Sozialanthropologie]] und [[Soziologie]] und arbeitete anschließend an der [[University of Wisconsin–Madison|University of Wisconsin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wolfgang P. Rothermehl: &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 69–104, hier S. 99f. Siehe auch [https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/bellow.html &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow (1915 - 2005)&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Virtual Library]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 9. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er heiratete die Soziologin Anita Goshkin und arbeitete als [[Journalist]], später als Universitätsprofessor für Literatur. Kurzzeitig war er auch Mitarbeiter der [[Encyclopædia Britannica]]. Er gehörte dem internationalen [[Salzburg Seminar]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits sein früher existenzialistischer Tagebuchroman &amp;#039;&amp;#039;Dangling Man&amp;#039;&amp;#039; erregte 1944 Aufmerksamkeit. Hier kreist das Geschehen um einen jungen Mann, der seine Tätigkeit in einem Reisebüro aufgegeben hat, um sich für seine Einberufung bereitzuhalten. Der Wartezustand in dem Zeitraum zwischen Dezember 1942 und April 1943 macht ihn zu eben jenem &amp;#039;&amp;#039;dangling man&amp;#039;&amp;#039;, d. h. dem „Mann in der Schwebe“, der ohne Zielsetzung die Auflösung seiner Identität und die Entfernung von seinem früheren Ich erlebt. Dieser in dem Titel seines Erstlingsromans bezeichnete Schwebezustand sowie die erlebte Diskrepanz zwischen Wollen und Vermögen oder Anforderung und Realisierbarkeit, die der Protagonist als ein Dilemma der Menschheit schlechthin begreift, bringt zugleich eine Grundbefindlichkeit zum Ausdruck, die ebenso charakteristisch für viele der späteren Hauptgestalten in Bellows Erzählwerk werden sollte. Mit seinem Erstlingsroman bereitete Bellow zudem eine Neuausrichtung in der amerikanischen Literatur vor: Sein erster Roman zeigte nicht nur Bellows profunde Kenntnis der bedeutenden Werke der Weltliteratur, sondern stellte mit seiner Konzentration auf die Thematisierung der inneren Entfremdung und Isolierung des Protagonisten zugleich eine Loslösung von dem in den 1940er Jahren vorherrschenden, durch das literarische Vorbild des [[Ernest Hemingway|Hemingwayschen]] Helden geprägten ästhetischen [[Stoa|Stoizismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wolfgang P. Rothermel: &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Kröner Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-520-41201-2&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-520-41201-4 --&amp;gt;, S. 69–104, hier S. 69f. Siehe auch Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzähler seit 1950 – Themen · Inhalte · Formen&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-506-70822-8, S.&amp;amp;nbsp;120–135.96-120, hier S. 97. Vgl. ebenso Sanford Pinsker: &amp;#039;&amp;#039;Bellow, Saul.&amp;#039;&amp;#039; Online veröffentlicht im Juli 2017 in den &amp;#039;&amp;#039;Oxford Research Encyclopedias - Literature&amp;#039;&amp;#039; [https://oxfordre.com/literature/display/10.1093/acrefore/9780190201098.001.0001/acrefore-9780190201098-e-665?rskey=oQOYTm&amp;amp;result=8]. Abgerufen am 6. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literarischer Durchbruch ===&lt;br /&gt;
Der literarische Durchbruch gelang Bellow nach seinen Anfangserfolgen 1953 mit dem [[Schelmenroman|pikaresken]] Roman &amp;#039;&amp;#039;The Adventures of Augie March&amp;#039;&amp;#039;, dessen lebenshungriger Held sich in seinem Versuch, unterschiedliche Lebensformen auszuprobieren, deutlich abhebt von den eher passiven, reflektierenden und zweifelnden oder verzweifelnden Figuren aus den früheren Werken. Noch in der gleichen Dekade veröffentlichte Bellow mit &amp;#039;&amp;#039;Seize the Day&amp;#039;&amp;#039; (1956) und &amp;#039;&amp;#039;Henderson the Rain King&amp;#039;&amp;#039; (1959) zwei weitere Romane, die ihn zunehmend auch international bekannt machten. Umfasst &amp;#039;&amp;#039;Augie March&amp;#039;&amp;#039; in einer losen Folge von Episoden einen Handlungszeitraum von mehr als drei Jahrzehnten, so ist das wiederum eher bedrückende Geschehen in dem straff strukturierten Kurzroman &amp;#039;&amp;#039;Seize the Day&amp;#039;&amp;#039; auf die Zeitspanne eines einzigen Tages konzentriert, an dem der 44-jährige Protagonist mit seinem bisherigen Leben abrechnet und zu der Überzeugung gelangt, in entscheidenden Bereichen versagt zu haben. In seinem Versuch, ein ihm fremdes Ich aufzubauen, hat er Lasten und Verpflichtungen auf sich genommen, die er nicht mehr tragen kann. Am Ende bleibt es offen, ob es ihm gelingen wird, das in dem Titel anklingende &amp;#039;&amp;#039;[[Carpe diem|Carpe-diem]]&amp;#039;&amp;#039;-Motiv des [[Horaz]] in einem neuen Lebensentwurf zu verwirklichen. Auch der als Ich-Erzähler auftretende Held in &amp;#039;&amp;#039;Henderson the Rain King&amp;#039;&amp;#039;, der als mehrfacher Millionär keinerlei materielle Not leidet, ist auf der Suche nach einem befriedigenden Lebenssinn und neuer Selbstbestimmung. Er begibt sich auf eine Afrikareise und erlebt eine Reihe phantastischer, tragikomischer und grotesker Abenteuer, die seine Lebensentwürfe immer wieder in Frage stellen. Er resigniert jedoch nicht und schafft es, die sich ihm stellenden Bewährungsproben zu bestehen. Dabei erlebt er schließlich mit einer spontanen Hinwendung zum Nächsten eine Art von spiritueller Wiedergeburt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzähler seit 1950 – Themen · Inhalte · Formen&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-506-70822-8, S.&amp;amp;nbsp;120–135.96-120, hier S. 104–108. Siehe auch Heiner Bus: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisch-amerikanische Literatur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hubert Zapf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. J. B. Metzler, Stuttgart 1996, ISBN 3-476-01203-4, S.&amp;amp;nbsp;440–453, hier S. 447.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer kommerzieller Erfolg gelang Bellow mit dem 1964 erschienenen tragikomischen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog (Roman)|Herzog]]&amp;#039;&amp;#039;, den viele Kritiker für sein künstlerisch gelungenstes und anspruchsvollstes Werk halten. Darin setzte er sich mit Philosophen wie [[Baruch de Spinoza|Spinoza]], [[Friedrich Nietzsche|Nietzsche]] und [[Martin Heidegger|Heidegger]] (oder auch mit dem schon entfernteren [[Oswald Spengler]]) auseinander. Dabei nahm er einen sowohl europäischen wie amerikanischen Blickpunkt ein, suchte damit gewissermaßen zwei Identitäten zu verbinden. Mit diesem Roman löste Bellow weltweit ein starkes Echo aus und erschloss sich auch die Leserschaft in Deutschland. Die Titelfigur des Werks, Moses Herzog, ist ein angesehener jüdischer Intellektueller und Universitätsprofessor, der nach dem Scheitern seiner Ehe und einer tiefen Enttäuschung über seinen besten Freund vor einem psychischen Zusammenbruch steht. Um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen und seine Gegenwart und Zukunft neu auszurichten, ist er bemüht, die Bestandteile seines bisherigen Lebens, darunter seine Kindheitserinnerungen an das Leben im jüdischen Immigrantengetto von Montreal, zu sammeln und zu ordnen. Er versucht seine Gedanken festzuhalten, indem er zahllose Briefe verfasst, die an seine Freunde, Bekannten und Verwandten oder an berühmte Persönlichkeiten seiner Zeit, aber auch der Vergangenheit, gerichtet sind. Die Bewältigung seiner persönlichen Lebenskrise führt Herzog so auf der abstrakten Ebene einer Rationalisierung zu der Auseinandersetzung mit Philosophen und Wissenschaftlern verschiedener Zeiten, deren Aussagen er kritisch überprüft. Diese geistige Bestandsaufnahme seiner Zeit, an der Bellow den Leser teilhaben lässt, endet mit Herzogs Entscheidung gegen einen modischen [[Nihilismus]]. Er gelangt zu der Überzeugung, dass der Wert des Menschen und die Sinnfindung für sein Leben sich genau darin zeigen, dass er sich im Leben bewährt und seine persönlichen und praktischen Existenzprobleme bewältigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Franz Link: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Malamud&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Erzähler seit 1950 – Themen · Inhalte · Formen&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-506-70822-8, S.&amp;amp;nbsp;120–135.96-120, hier S. 108–112. Siehe auch Heiner Bus: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisch-amerikanische Literatur&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hubert Zapf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. J. B. Metzler, Stuttgart 1996, ISBN 3-476-01203-4, S.&amp;amp;nbsp;440–453, hier S. 447.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saul Bellow and Dejan Stojanovic 1.jpg|mini|hochkant=1.2|Saul Bellow (links) an seinem Schreibtisch in der [[University of Chicago]] (1992)]]&lt;br /&gt;
Das Hauptthema der Werke Bellows ist die Situation des männlichen, jüdischen Intellektuellen in den heutigen USA, der ohne religiöse Bindung seinen Weg im Kampf des Lebens sucht, insbesondere verwirrt im Kampf der Geschlechter. Die Schauplätze seiner Romane sind vorwiegend [[New York City|New York]] und Chicago. Die eigene Minderheitenerfahrung sensibilisierte ihn für soziale Antagonismen; zugleich war er stets ein wacher Diagnostiker kultureller Tendenzen und Veränderungen. In den älteren Jahren des Autors werden die Protagonisten in den Werken zu aktiven, ihr Los meisternden und auf ihre Umwelt einwirkenden Gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bellow bildete gemeinsam mit [[William Faulkner]] „das Rückgrat der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts“, so die Einschätzung des Autors [[Philip Roth]].&amp;lt;ref&amp;gt;Das Roth-Zitat ist dem Nachruf Bellows in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. April 2005 entnommen. Siehe [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/saul-bellow-rueckgrat-der-amerikanischen-literatur-des-20-jahrhunderts-1231874.html &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow „Rückgrat der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts“&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 8. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 erhielt Bellow den [[Nobelpreis für Literatur]] „für das menschliche Verständnis und die subtile Kulturanalyse, die in seinem Werk vereinigt sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{Webarchiv|url=http://www.nobelpreis.org/Literatur/bellow.htm |wayback=20150413100841 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Nobelpreis für Literatur 1976 - Saul Bellow&amp;#039;&amp;#039; }}. Auf: &amp;#039;&amp;#039;nobelpreis.org&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 8. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz zuvor wurde er für den Roman &amp;#039;&amp;#039;Humboldts Vermächtnis&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Humboldt’s Gift&amp;#039;&amp;#039;) mit dem [[Pulitzer-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Verleihung des Nobelpreises und seiner zahlreichen anderen Auszeichnungen erlangte Bellow beim allgemeinen Lesepublikum oder in der Öffentlichkeit nicht die gleiche weite Anerkennung und Bewunderung wie andere bedeutsame amerikanische Autoren der 20. Jahrhunderts, etwa [[William Faulkner]], [[F. Scott Fitzgerald]] oder vor allem Ernest Hemingway.&amp;lt;ref&amp;gt;Sanford Pinsker: &amp;#039;&amp;#039;Bellow, Saul.&amp;#039;&amp;#039; Online veröffentlicht im Juli 2017 in den &amp;#039;&amp;#039;Oxford Research Encyclopedias - Literature&amp;#039;&amp;#039; [https://oxfordre.com/literature/display/10.1093/acrefore/9780190201098.001.0001/acrefore-9780190201098-e-665?rskey=oQOYTm&amp;amp;result=8]. Abgerufen am 6. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch wird seine elitäre Haltung und Gleichgültigkeit gegenüber Kultur und Sprache der nicht-europäischen Zuwanderer in die USA gesehen, die er als Mitglied der extrem konservativen bis rechtsstehenden &amp;#039;&amp;#039;U.S. English Foundation&amp;#039;&amp;#039; mit den Worten zum Ausdruck brachte, er kenne &amp;#039;&amp;#039;den Tolstoij der Zukus, den Proust der Papuas nicht&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lucy R. Lippardo: &amp;#039;&amp;#039;Alles neu benennen! Unser Afro-Asien-Hispano-Amerika&amp;#039;&amp;#039;. In: Kunstforum international, Band 118, 1992, S. 158—163, hier: S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Bellow war fünfmal verheiratet, unter anderem mit der Mathematikerin [[Alexandra Bellow]]. Er hinterließ drei Söhne und eine zum Zeitpunkt seines Todes fünfjährige Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Abenteuer des Augie March&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1956, ISBN 978-3-596-17871-1 (&amp;#039;&amp;#039;The Adventures of Augie March&amp;#039;&amp;#039;, 1953).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Regenkönig&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1960, ISBN 3-462-02649-6 (&amp;#039;&amp;#039;Henderson the Rain King&amp;#039;&amp;#039;, 1959).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geschäft des Lebens&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Übersetzung Walter Hasenclever. Köln 1962, ISBN 3-462-02650-X (&amp;#039;&amp;#039;Seize the Day&amp;#039;&amp;#039;, 1956).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog (Roman)|Herzog]]&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Übersetzung [[Walter Hasenclever (Übersetzer)|Walter Hasenclever]]. Köln 1965, ISBN 978-3-596-17870-4 (&amp;#039;&amp;#039;Herzog&amp;#039;&amp;#039;, 1964). ([[Liste der meistverkauften Belletristikbücher in Deutschland#1961 ff.|Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste in den Jahren 1965 und 1966]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Opfer&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Übersetzung Walter Hasenclever. Köln 1966, ISBN 3-404-92059-7 (&amp;#039;&amp;#039;The Victim&amp;#039;&amp;#039;, 1947).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Analyse&amp;#039;&amp;#039;. Ein Stück in 2 Akten, Köln 1968 (&amp;#039;&amp;#039;The Last Analysis&amp;#039;&amp;#039;, 1965).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mann in der Schwebe&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1969, ISBN 3-462-02920-7 (&amp;#039;&amp;#039;Dangling Man&amp;#039;&amp;#039;, 1944).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mr. Sammlers Planet&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Übersetzung Walter Hasenclever. Köln 1971, ISBN 3-404-92060-0 (&amp;#039;&amp;#039;Mr. Sammler’s Planet&amp;#039;&amp;#039;, 1970).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mosbys Memoiren und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1973, ISBN 3-462-00941-9 (&amp;#039;&amp;#039;Mosby’s Memoirs&amp;#039;&amp;#039;, 1968).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Humboldts Vermächtnis&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1976, ISBN 978-3-596-17872-8 (&amp;#039;&amp;#039;Humboldt’s Gift&amp;#039;&amp;#039;, 1975).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nach Jerusalem und zurück. Ein persönlicher Bericht&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1977, ISBN 3-462-01206-1 (&amp;#039;&amp;#039;To Jerusalem and Back&amp;#039;&amp;#039;, 1976).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine silberne Schale. Das alte System&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Erzählungen, Köln 1980, ISBN 3-462-01417-X; &amp;#039;&amp;#039;Eine silberne Schale&amp;#039;&amp;#039; separat: [[Insel-Bücherei]], Band 1059, Leipzig 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dezember des Dekans&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1982, ISBN 3-462-01517-6 (&amp;#039;&amp;#039;The Dean’s December&amp;#039;&amp;#039;, 1982).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der mit dem Fuß im Fettnäpfchen und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1985, ISBN 3-462-01686-5 (&amp;#039;&amp;#039;Him With His Foot in His Mouth&amp;#039;&amp;#039;, 1984).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehr noch sterben an gebrochnem Herzen&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1989, ISBN 3-462-01968-6 (&amp;#039;&amp;#039;More Die of Heartbreak&amp;#039;&amp;#039;, 1987).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Diebstahl&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1991, ISBN 3-462-02096-X (&amp;#039;&amp;#039;A Theft&amp;#039;&amp;#039;, 1989).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bellarosa Connection&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1992, ISBN 3-462-02162-1 (&amp;#039;&amp;#039;The Bellarosa Connection&amp;#039;&amp;#039;, 1989).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Damit du dich an mich erinnerst&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1993, ISBN 3-462-02243-1 (&amp;#039;&amp;#039;Something to Remember Me By&amp;#039;&amp;#039;, 1991).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie es war, wie es ist&amp;#039;&amp;#039;. Essays, Aufsätze, Interviews. Köln 1995, ISBN 3-462-02404-3 (&amp;#039;&amp;#039;It All Adds Up&amp;#039;&amp;#039;, 1994; vom Autor gekürzt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die einzig Wahre&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 1998, ISBN 3-462-02703-4 (&amp;#039;&amp;#039;The Actual&amp;#039;&amp;#039;, 1997).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ravelstein]]&amp;#039;&amp;#039;. Roman, Köln 2000, ISBN 3-462-02919-3 (&amp;#039;&amp;#039;Ravelstein&amp;#039;&amp;#039;, 2000).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, Köln 2011, ISBN 978-3-462-04331-0 (&amp;#039;&amp;#039;Collected Stories&amp;#039;&amp;#039;, 2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1948 und 1955: [[Guggenheim-Stipendium]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[National Book Award]] (für &amp;#039;&amp;#039;The Adventures of Augie March&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1958: Wahl zum Mitglied der [[American Academy of Arts and Letters]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://artsandletters.org/?s=Saul+Bellow&amp;amp;restype=all |titel=Members: Saul Bellow |hrsg=American Academy of Arts and Letters |abruf=2019-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965: National Book Award (für &amp;#039;&amp;#039;Herzog&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1969 wurde Bellow in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;American Academy of Arts and Sciences. Book of Members&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.amacad.org/multimedia/pdfs/publications/bookofmembers/ChapterB.pdf PDF]). Abgerufen am 15. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: National Book Award (für &amp;#039;&amp;#039;Mr Sammler’s Planet&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Pulitzer-Preis]] (für &amp;#039;&amp;#039;Humboldt’s Gift&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Nobelpreis für Literatur]]&lt;br /&gt;
* 1980: [[O.-Henry-Preis]] (für &amp;#039;&amp;#039;A Silver Dish&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1980: PEN/Malamud Award&lt;br /&gt;
* 1984: Offizier der französischen [[Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Premio Malaparte]]&lt;br /&gt;
* 1988: [[National Medal of Arts]]&lt;br /&gt;
* Seit 1998: Gewähltes Mitglied der [[American Philosophical Society]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.amphilsoc.org/memhist/search?creator=Saul+Bellow&amp;amp;title=&amp;amp;subject=&amp;amp;subdiv=&amp;amp;mem=&amp;amp;year=&amp;amp;year-max=&amp;amp;dead=&amp;amp;keyword=&amp;amp;smode=advanced |titel=Member History: Saul Bellow |hrsg=American Philosophical Society |abruf=2018-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
* 1986: [[Das Geschäft des Lebens]] (&amp;#039;&amp;#039;Seize the day&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harold Bloom]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow - Modern critical views.&amp;#039;&amp;#039; Chelsea House Publishers, New York 1986, ISBN 978-08775-4622-1.&lt;br /&gt;
* James Atlas: &amp;#039;&amp;#039;Bellow. A biography.&amp;#039;&amp;#039; Faber and Faber, London 2000, ISBN 0-571-14356-3.&lt;br /&gt;
* [[Paul Michael Lützeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Saul Bellow.&amp;#039;&amp;#039; In: Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, Jahrbuch 2005, S. 121–122.&lt;br /&gt;
* [[Malcolm Bradbury]]: &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 2011 (Erstausgabe 1986), ISBN 978-04155-6802-9.&lt;br /&gt;
* [[Zachary Leader]]: &amp;#039;&amp;#039;The Life of Saul Bellow: To Fame and Fortune, 1915–1964&amp;#039;&amp;#039;. Jonathan Cape, London 2015, ISBN 978-0-307-26883-9.&lt;br /&gt;
* Zachary Leader: &amp;#039;&amp;#039;The Life of Saul Bellow: Love and strife, 1965–2005&amp;#039;&amp;#039;. Jonathan Cape, London 2019, ISBN 978-0-224-10188-2.&lt;br /&gt;
* Martin Christadler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 412). Kröner, Stuttgart 1973, ISBN 3-520-41201-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118508725}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118508725}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0069231}}&lt;br /&gt;
* {{NNDB Name|726/000022660}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/bellow.html &amp;#039;&amp;#039;Saul Bellow (1915 - 2005)&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Virtual Library]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 9. April 2015 (englisch).&lt;br /&gt;
* [https://oxfordre.com/literature/display/10.1093/acrefore/9780190201098.001.0001/acrefore-9780190201098-e-665?rskey=oQOYTm&amp;amp;result=8 &amp;#039;&amp;#039;Sanford Pinsker: Bellow, Saul&amp;#039;&amp;#039;] - Artikel zum Leben und Werk Saul Bellows in den &amp;#039;&amp;#039;Oxford Research Encyclopedias - Literature&amp;#039;&amp;#039; vom Juli 2017 (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Nobel-lit|1976|Saul Bellow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Literaturnobelpreisträger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118508725|LCCN=n79078646|NDL=00432831|VIAF=27060791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bellow, Saul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saul Bellow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Chicago)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pulitzer-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des National Book Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (New York University)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanadischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanadier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bellow, Saul&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bellows, Solomon (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lachine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brookline (Massachusetts)|Brookline]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jürgen Engel</name></author>
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