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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saugtrinken</id>
	<title>Saugtrinken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:39:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saugtrinken&amp;diff=461171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Icodense: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-08-02T13:51:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Birds..Birds..Birds.. (5931148388).jpg|thumb|[[Türkentaube]] beim Saugtrinken. Sie muss den Kopf zum Schlucken nicht heben.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saugtrinken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Trinkverhalten von Vogelarten, bei dem sehr rasch eine große Menge Wasser aufgenommen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Die meisten Vögel praktizieren ein schlückchenweises Trinken, bei dem Vögel immer wieder den Schnabel anheben und so das Wasser in die Kehle rinnen lassen, das sogenannte „Schöpftrinken“. Beim Saugtrinken nehmen die Tiere das Wasser in einer konstant nach vorne gebeugten Haltung auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heimtier&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=takefive-media GmbH |Titel=Nicht ohne meine Freunde: Zebrafinken - Trinkgenuss |Sammelwerk=Heimtier Journal |Nummer=137 |Ort=Hückeswagen |Datum=2021-02 |Seiten=49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wasser wird ohne Abzusetzen sekundenlang eingesaugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sonja&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Abs, Sonja Kübler und Hermann Wurmbach |Titel=Vogelkunde |Datum=2012-10-25 |Seiten=56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Pirol]] beobachtet man fließende Übergänge zwischen Saugen und Schöpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ralf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Wassmann |url=https://doi.org/10.1007/BF01641009 |titel=Saugtrinken beim Pirol (Oriolus oriolus) |hrsg=Journal für Ornithologie |datum=1990-07-01 |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Übergänge geben Hinweise darauf, wie das Saugtrinken aus dem Aufsaugen von Tautropfen entstanden sein könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolfgang-immel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Wickler |Hrsg=Springer-Verlag |Titel=Vergleichende Verhaltensforschung und Phylogenetik |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2015-03-23 |Seiten=22 |ISBN=978-3-662-45265-3 |Kommentar=nach Klaus Immelmann 1962}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Saugtrinken wird auch zur Aufnahme halbflüssiger Nahrung und zum Nektarsaugen eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ralf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
In der [[Verhaltensbiologie|Verhaltensforschung]] suchte man ähnliche Verhalten, die auf gemeinsamer Abstammung verschiedener Arten beruhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolfgang339&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Wickler |Hrsg=Springer-Verlag |Titel=Wissenschaft auf Safari: Verhaltensforschung als Beruf und Hobby |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2016-11-03 |Seiten=339 |ISBN=978-3-662-49958-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verhaltensforscher wie [[Konrad Lorenz]], [[Oskar Heinroth]] und [[Nikolaas Tinbergen]] glaubten, dass [[Sandflughuhn|Sandflughühner]] und [[Steppenhuhn|Steppenhühner]] zur Familie der Tauben gehören, weil sie wie diese saugtrinken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolfgang59&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Wickler |Hrsg=Springer-Verlag |Titel=Wissenschaft auf Safari: Verhaltensforschung als Beruf und Hobby |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2016-11-03 |Seiten=59 |ISBN=978-3-662-49958-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch man traf auf ähnliche Verhalten, wie das Saugtrinken, auch bei Arten, die nicht verwandt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolfgang339&amp;quot; /&amp;gt; Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass sich das Saugtrinken [[Konvergenztheorie (Evolution)|unabhängig]] voneinander bei verschiedenen Arten entwickelt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=K. Re., E. K. |url=https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/analogie/3256 |titel=Lexikon der Biologie: Analogie |hrsg=Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH |datum=1999 |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
Arten, die Saugtrinken zeigen, verringern dadurch den Zeitraum, den sie exponiert an einer Wasserstelle verbringen. Dadurch sinkt für sie das Risiko, von Raubvögeln geschlagen zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;martin&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Jürgen Martin |url=http://www.zebrafink.de/zinfo-bi.htm |titel=Der Zebrafink: Biologie und Freileben |hrsg=Hans-Jürgen Martin |datum=1997-09-15 |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Saugtrinken ermöglicht den Vögeln, aus kleinsten Wassermengen zu trinken. Das ist zum einen ein Vorteil in trockenen Regionen, zum anderen erlaubt es den Tieren, zum Beispiel Regentropfen von Blättern zu saugen, ohne auf dem Boden landen zu müssen, wo Feinde lauern können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reinhard&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Nawrotzky |url=https://www.vdt-online.de/archive/2106 |titel=Trinkwasser für Tauben |werk=vdt-online.de |hrsg=Verband Deutscher Rassetaubenzüchter e.V. |datum=2016-08-26 |abruf=2022-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Saugtrinken ist besonders typisch für [[Tauben]], aber auch für [[Laufhühnchen]], [[Flughühner]], [[Mausvögel]], [[Pirole]] und [[Trappen]] sowie für einige [[Prachtfinken]]-Arten wie [[Gouldamadine]], [[Maskenamadine]], [[Spitzschwanzamadine]], [[Gürtelamadine]] und [[Zebrafink]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährungstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verhaltensbiologie (Vögel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Icodense</name></author>
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