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	<title>Sauglattismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:32:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sauglattismus&amp;diff=334759&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Etymologie */ Nicht nur im Schweizerdeutschen</title>
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		<updated>2025-06-12T21:04:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Etymologie: &lt;/span&gt; Nicht nur im Schweizerdeutschen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sauglattismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im [[Schweizer Hochdeutsch|Schweizerhochdeutschen]] gebräuchliche, negativ konnotierte und moralisierende Bezeichnung. Sie steht für eine oberflächliche, inhalts- oder bedeutungslose Sache, die nur noch auf eine übertriebene Spassigkeit, Witzigkeit oder ihren Unterhaltungswert reduziert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtwanderer&amp;quot; /&amp;gt; Mit dieser Bezeichnung ist immer eine Kritik verbunden, und sie ist sehr häufig anklagender Natur. Sie entspringt manchmal einer Entrüstung über einen Missstand. Der Dudenband über Schweizerhochdeutsch führt das Wort ebenfalls und gibt als Bedeutung «abwertend [für] [[Spassgesellschaft]], oberflächliches Auftreten» an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Bickel (Linguist)|Hans Bickel]], [[Christoph Landolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Duden Verlag, Mannheim Zürich, 2012, S.&amp;amp;nbsp;60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort ist eine [[Substantivierung]] des [[Adjektiv]]s «sauglatt», das so viel wie «extrem spassig» bedeutet. «Glatt» ist in der [[schweizerdeutsch]]en [[Umgangssprache]] ebenso wie auch im [[Schwäbisch]]en ein Synonym für «lustig», «spassig», «unterhaltsam», «originell», «famos»;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Markus Gasser, [[Annelies Häcki Buhofer]], Lorenz Hofer: &amp;#039;&amp;#039;Neues Baseldeutsch Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Christoph Merian, Basel 2010; [[Otto von Greyerz]], [[Ruth Bietenhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Berndeutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 9.&amp;amp;nbsp;Aufl. Cosmos, Muri bei Bern 2008; [[Albert Weber (Dialektologe)|Albert Weber]], [[Jacques M. Bächtold]]: &amp;#039;&amp;#039;Zürichdeutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Aufl. Hans Rohr, Zürich 1983; je unter &amp;#039;&amp;#039;glatt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Vorsilbe «sau-» dient der Verstärkung&amp;lt;ref name=&amp;quot;sau&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.duden.de/rechtschreibung/sau_ «sau-, Sau-» Wortart: Präfix]&amp;#039;&amp;#039;. In: Duden Rechtschreibung. Abgerufen am 24. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Analog entspräche die Wortschöpfung «Extremspassigismus» dem &amp;#039;&amp;#039;Sauglattismus&amp;#039;&amp;#039;. «Glatt» in der Bedeutung «spassig» stammt aus der [[Jugendsprache]]. Sie ist im 1885 abgeschlossenen zweiten Band des [[Schweizerisches Idiotikon|Schweizerischen Idiotikons]] noch nicht enthalten,&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerisches Idiotikon, Band 2, Spalte 652&amp;amp;nbsp;f., [https://digital.idiotikon.ch/p/lem/125777 Artikel &amp;#039;&amp;#039;glatt&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; doch lässt sich das Wort «sauglatt» in den frühen 1940er Jahren bei Schülern nachweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanna Brack: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sle-001:1942:46#392 Man hätte es anders sagen können. Aus dem Unterricht in Lebenskunde.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Lehrerinnen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; 46 (1941–1942), Heft&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;47–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sauglattismus&amp;#039;&amp;#039; kann bereits in den späten 1980er Jahren nachgewiesen werden, so wurde sie beispielsweise 1988 von [[Niklaus Meienberg]] während einer kritischen Rede bei der Jahrbuch-Vernissage des [[Art Directors Club]]s Zürich verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meienberg&amp;quot;&amp;gt;Niklaus Meienberg: &amp;#039;&amp;#039;An die Herren Durchlauferhitzer der Kaufwut&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Weltwoche, 22. Dezember 1988, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausdruck findet sich in dieser Zeit auch bei Musikkritikern (beispielsweise bei [[Peter Rüedi]] oder [[Michael Lütscher]]) und bezeichnete damals einen Musikstil im Jazz-Bereich.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Rüedi: &amp;#039;&amp;#039;Anderson Märchen&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Weltwoche, 10. November 1988, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Lütscher: &amp;#039;&amp;#039;Christian Boni Koller, 13. September 1961, Zürich&amp;#039;&amp;#039;. In: Du : die Zeitschrift der Kultur, Heft&amp;amp;nbsp;2, Februar 1989, S.&amp;amp;nbsp;33&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Publizist [[Benedikt Loderer]] definierte in der Zeitschrift «[[Hochparterre (Zeitschrift und Verlag)|Hochparterre]]» den Ausdruck und verwendete ihn für seine Kritik an der Werbe- und Designbranche. Er kritisiere das [[postmoderne]] Konzept, mit fröhlichen Inhalten zu arbeiten und so die gestalterische Langeweile mit einem überraschenden Witz zu durchbrechen. Loderer warnt vor dieser Entwicklung, die ins Kurzlebige und ins Inhaltslose abgleiten und dazu führen könne, dass nur noch erlaubt sei, was gefalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtwanderer&amp;quot;&amp;gt;Benedikt Loderer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=hoc-001:1989:2::210 Wir sind alle lässig]&amp;#039;&amp;#039;. In: Hochparterre. Zeitschrift für Architektur und Design, 1989, Heft&amp;amp;nbsp;4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Sauglattismus braucht auch keine Inhalte, denn sein erstes Bildungsgesetz lautet: Was es ist, wie es ist, wozu es ist, ist wurst, solange ein Gag eingebaut wird. Der Sauglattismus ist der Stil, der zum vielbeschworenen Zeitgeist passt: das Beliebige, garniert mit dem Tageswitz. Es zählt nur der Unterhaltungswert. […] Nur: Was soll diese moralisierende Aufregung? Erlaubt ist, was gefällt, also ist eben nur noch das Gefällige erlaubt.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Benedikt Loderer&lt;br /&gt;
 |Quelle=«Hochparterre. Zeitschrift für Architektur und Design», 1989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck wurde im Jahr 1990 von der damaligen [[Zürich|Zürcher]] Stadträtin [[Ursula Koch (Politikerin)|Ursula Koch]] aufgegriffen, als sie die Bewilligung für ein Projekt des lokalen Gewerbes zur Aufstellung von Wasserspielen an der Zürcher [[Bahnhofstrasse (Zürich)|Bahnhofstrasse]] verweigerte. Sie verurteilte das Projekt während einer Gemeinderatssitzung am 29. August als «Sauglattismus», «[[Brimborium]]s&amp;amp;shy;zeug», «nichts anderes als die Produktion von Abfall» und als «Stadt[[kitsch]]».&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sitzung des Zürcher Gemeinderates. Ratsherrentopf&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zürcher Zeitung, 30.&amp;amp;nbsp;August 1990, S.&amp;amp;nbsp;53&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Worte verärgerten die Künstler, die sie kurz darauf öffentlich aufforderten, sich zu entschuldigen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deftige Worte – verärgerte Künstler. Ursula Koch soll sich entschuldigen&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zürcher Zeitung, 31.&amp;amp;nbsp;August 1990, S.&amp;amp;nbsp;55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung wurde durch die politische Auseinandersetzung einer grösseren Öffentlichkeit bekannt und ist so in den Wortschatz der [[Deutschschweiz]] eingegangen; heute wird sie von einem breiten Personenkreis im gesamten politischen Spektrum und in einem grösseren Kontext benutzt. Sie dient von bürgerlicher Seite manchmal zur Kritisierung staatlich subventionierter Kunst. In linken Kreisen wird der Begriff im Rahmen einer Kritik an einer übertriebenen Spasskultur verwendet. So kritisierte der filmschaffende [[Mathias Knauer]] 1994 den Rückgang der Kultur zugunsten Unterhaltungssendungen in den [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtlichen Medien]] als «Regime des Sauglattismus».&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Medien, Macht, Märkte.&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Zürcher Zeitung, 23.&amp;amp;nbsp;Februar 1995, S.&amp;amp;nbsp;44&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schriftsteller [[Peter Bichsel]] bezeichnete in der Begründung seines 1996 erfolgten Austritts aus der [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratischen Partei]] des Kantons Solothurn deren Slogan «SP – kussecht und vogelfrei» als «postmodernen Sauglattismus». Er kritisierte den Slogan als «unsäglich und erbärmlich» und sprach von einer gefährlichen «Beliebigkeit», die ihn politisch entsetze.&amp;lt;ref&amp;gt;kfr.: &amp;#039;&amp;#039;Solothurner SP stolpert über ihren Nachwuchs. Hintergründe der Kontroverse um einen Werbeslogan.&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Zürcher Zeitung. 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1995. S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pragmatik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck ist von seinem [[rhetorisches Stilmittel|rhetorischen Stil]] her [[Dysphemismus|dysphemistisch]], [[Hyperbel (Sprache)|übertreibend]] und [[Ironie|ironisch]], da derjenige, der ihn verwendet, das Gegenteil meint. Er findet eine Angelegenheit selbst nicht «sauglatt», sondern drückt damit seine Ablehnung aus und kritisiert somit die Haltung derjenigen, die sie aus seiner Sicht «sauglatt» finden. Darin steckt meistens die Anklage, dass die Befürworter die nötige Ernsthaftigkeit oder die Angemessenheit gegenüber einer Sache vermissen lassen. Der Ausdruck ist relativ zur Grundhaltung des Sprechers zu deuten, denn es gibt keinen Sachverhalt, der allgemein anerkannt in eine Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Sauglattismus&amp;#039;&amp;#039; fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Adjektiv «sauglatt» zur Umgangssprache gehört, wird &amp;#039;&amp;#039;Sauglattismus&amp;#039;&amp;#039; auch von seriösen Medien wie dem [[St.&amp;amp;nbsp;Galler Tagblatt]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt.ch/lokales/gossau/tb-go/Wasser-als-Kreiselschmuck;art191,1414963 &amp;#039;&amp;#039;Wasser als Kreiselschmuck&amp;#039;&amp;#039;] Artikel des St.Galler Tagblatts vom 10. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nzz.ch/articleF6V9C-1.362542 &amp;#039;&amp;#039;Werbedeutsch, Moralinsäure und Überfallkontrollen&amp;#039;&amp;#039;] Artikel der NZZ vom 22. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[SF Tagesschau|Tagesschau]] des [[Schweizer Fernsehen]]s benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2007/03/22/Schweiz/Calmy-Rey-verwahrt-sich-gegen-Sauglattismus Calmy-Rey verwahrt sich gegen Sauglattismus]&amp;#039;&amp;#039; Beitrag der Tagesschau vom 22.&amp;amp;nbsp;März 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die häufige mediale Verwendung des negativ konnotierten &amp;#039;&amp;#039;Sauglattismus&amp;#039;&amp;#039; erfährt das Adjektiv eine [[Pejoration]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[https://www.blick.ch/news/politik/balthasar-glaettli-sauglatt-zum-thema-plueschpimmel-spricht-der-bundes-johannes-id3539646.html Balthasar Glättli sauglatt. «Zum Thema Plüschpimmel spricht der Bundes-Johannes»]&amp;#039;&amp;#039;. In: Blick. 4. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Peter Blunschi: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.watson.ch/!560212885 Sauglatte Videos statt relevante Themen: Die Schweiz steckt im Gaga-Wahlkampf]&amp;#039;&amp;#039; In: watson.ch. 15. August 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
* [[Die Weltwoche]] bezeichnete im Jahr 2002 die [[Strategie 18]] der [[Freie Demokratische Partei|deutschen FDP]] als «Sauglattismus-Strategie» und kritisierte sie damit als inhaltslos und fehlgeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Heusser: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150822221832/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2002-40/artikel-2002-40-der-hetzer-und-d.html Der Hetzer und die Heuchler]&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Weltwoche, Ausgabe 40/2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Sauglattismus-Strategie wurde erst hinterfragt, als die Elbflut das Guidomobil in den Strassengraben spülte. Die Parteiführung war zur (Selbst-)Kritik offenbar so unfähig, dass es der Naturgewalten bedurfte, damit sie [die] Spassgesellschaft als das erkannte, was sie ist: eine Fata(l) Morgana.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Simon Heusser&lt;br /&gt;
 |Quelle=«Die Weltwoche», Ausgabe 40/2002.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Neue Zürcher Zeitung]] beschreibt 2006 eine Veranstaltung («Superzehnkampf») zur Sammlung finanzieller Mittel für die Sporthilfe als «Olympischer Sauglattismus» und kritisiert dabei die mangelnde Qualität und gezwungene Spassigkeit der Veranstaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Mühlethaler: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nzz.ch/articleEMQXN-1.73299 Olympischer Sauglattismus]&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Zürcher Zeitung, 4. November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Olympischer Sauglattismus […] 12 000 Zuschauer erfreuten sich an den zugegebenermassen vom Sauglattismus nicht weit entfernten Spielen, bei welchen sich die Sportcracks in Viererteams duellierten. Daniela Meuli, Tanja Frieden, Maya Pedersen-Bieri, Evelyne Leu und Philipp Schoch, die an den Olympischen Winterspielen in Turin alle die Goldmedaille gewannen, machten gute Miene zum bösen Spiel […]&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Jan Mühlethaler&lt;br /&gt;
 |Quelle=«Neue Zürcher Zeitung», 4. November 2006.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Weltwoche bezeichnete 2012 die geplante Ausstellung [[Zürich Transit Maritim]] als «Kunst-Sauglattismus» und kritisierte dabei das Objekt als unnütz und hässlich und unterstellte der Stadt damit die Verschwendung von Steuergeldern.&amp;lt;ref&amp;gt;Alex Reichmuth: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20150822221650/http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2012-30/kostenkontrolle-600000-franken-fuer-kunst-sauglattismus-die-weltwoche-ausgabe-302012.html 600&amp;amp;thinsp;000 Franken für Kunst-Sauglattismus]&amp;#039;&amp;#039; In: Die Weltwoche, Ausgabe 30/2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Stadt Zürich lässt sich nicht lumpen und bezahlt 600&amp;amp;thinsp;000 Franken an das umstrittene Projekt. Überhaupt scheint man in Zürich gewillt zu sein, fast beliebig viel Steuergeld für skurrile Kunst zu verpulvern. […] Solch teurer Kunst-Sauglattismus findet aber nicht nur in Zürich statt. Vor zehn Jahren häuften Künstler in Basel im Dorenbachkreisel 150 Kubikmeter Eis an, das dann während einiger Monate abschmolz.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Alex Reichmuth]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=«Die Weltwoche», Ausgabe 30/2012.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unmittelbar nach Bekanntwerden der Affäre um Nackt-Selbstbilder am Arbeitsplatz des grünen Politikers [[Geri Müller]] im Jahr 2014 wurden im Netz gefälschte Nacktbilder herumgereicht, um sich so über den Politiker und die Sache lustig zu machen. Dieses Verhalten kritisiert die Zeitung [[20 Minuten]] mit «Sauglattismus im Netz» als ungebührlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Messikommer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.20min.ch/panorama/news/story/10845995 Sauglattismus im Netz mit Geri-Selfies].&amp;#039;&amp;#039; In: 20 Minuten, 21. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sauglattismus im Netz mit Geri-Selfies. Über Foren, E-Mail und Messenger-Apps werden manipulierte Fotos von einem hüllenlosen Geri Müller in eindeutiger Pose herumgereicht. Die meisten sind sofort als Fake erkennbar.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=Christian Messikommer&lt;br /&gt;
 |Quelle=«20 Minuten», 21. August 2014.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf der Onlinezeitung [[Watson (Nachrichtenportal)|watson.ch]] wurde im August 2015 das Stofftier-Maskottchen der [[Schweizerische Volkspartei|Schweizerischen Volkspartei]], ein [[Berner Sennenhund]] namens «Willy» und der dazugehörige Wahlkampfsong «Wo e Willy isch, isch ou e Wäg!» (hochsprachlich: «Wo ein Willy ist, ist auch ein Weg») für die [[Schweizer Parlamentswahlen 2015]] als «Schmierentheater» und als «Sauglattismus» kritisiert und damit die fehlende Ernsthaftigkeit in der politischen Diskussion beklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Löpfe: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.watson.ch/!286923484 Die besten Wahlkämpfer der Linken heissen Schäuble, Trump und Stoffhund Willy].&amp;#039;&amp;#039; In: watson.ch. 21. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die ernsthafte politische Auseinandersetzung verkommt zum Gaga-Wahlkampf. Selbst SVP-Grössen wie der Zürcher Parteipräsident Alfred Heer verurteilen das Schmierentheater um Stoffhund Willy und den damit verbundenen Schunkelsong als Sauglattismus.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Philipp Löpfe]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=«watson.ch», März 2015.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerdeutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
	</entry>
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