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	<title>Sauerwiese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:25:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: entferne unwirksame CSS-Klasse und aktualisiere Tabellensyntax</title>
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		<updated>2025-02-05T18:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: entferne unwirksame CSS-Klasse und aktualisiere Tabellensyntax&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sauerwiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde [[Buchholz (Westerwald)]] im rheinland-pfälzischen [[Landkreis Neuwied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der [[Weiler]] Sauerwiese liegt zwei Kilometer südwestlich des Ortszentrums von Buchholz an der Ostseite der &amp;#039;&amp;#039;Mußer Heide&amp;#039;&amp;#039;, auf der sich das [[Segelfluggelände Eudenbach]] befindet. Die Ortschaft erstreckt sich auf einem von Westen nach Osten abfallenden Gelände auf etwa {{Höhe|290|DE-NHN|link=true}}. Die namensgebende „Sauerwiese“ (&amp;#039;&amp;#039;Sauerwieser Heide&amp;#039;&amp;#039;) ist Bestandteil des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] &amp;#039;&amp;#039;Buchholzer Moor&amp;#039;&amp;#039; und des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebiets &amp;#039;&amp;#039;Heiden und Wiesen bei Buchholz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://145.253.234.118/cocoon/osiris/html/7680016?GISPADID=2145820 | wayback=20180516174904 | text=FFH-Gebiet „Heiden und Wiesen bei Buchholz“}}, Osiris Rheinland-Pfalz&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist reich an schützenswerten [[Magerwiese|Mager-]] und [[Fettwiese]]n und beinhaltet mehrere [[Biotop]]e und Biotopkomplexe. Zu den nächstgelegenen Ortschaften gehören Krummenast im Nordosten, Oberelles im Osten sowie [[Diepenseifen]] und [[Muß]] im Süden. Westlich von Sauerwiese verläuft die Grenze zur Stadt [[Königswinter]] (Gemarkung [[Oberhau]]), gleichzeitig die Landesgrenze zu [[Nordrhein-Westfalen]]. Der Ort wird von der [[Kreisstraße]] 46 durchquert und am westlichen Ortsrand von der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden [[Landesstraße]] 273 passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte ursprünglich zur [[Honschaft]] [[Elsaff]] im [[Kirchspiel]] Asbach und unterstand der Verwaltung des [[kurköln]]ischen Amtes [[Altenwied]]. Urkundlich in Erscheinung trat er vermutlich erstmals 1660 bei einer [[Inventur]] im Gebiet des Amtes Altenwied, als ein Hof auf der „Seusen Wiese“ erwähnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;August Welker: &amp;#039;&amp;#039;Inventur im Amt Altenwied anno 1660&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied, 1977, S.&amp;amp;nbsp;101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1808 zählte der Ort, der nunmehr zum „1. Teil“ der Honschaft Elsaff gehörte, sieben Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Zehntbezirke der Honschaft Elsaff.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied.&amp;#039;&amp;#039; 1977, S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt;  In kirchlicher Hinsicht war Sauerwiese mindestens seit Anfang des 19. Jahrhunderts nach Buchholz (damals [[Filialkirche|Filiale]] von Asbach) eingepfarrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzogtum Nassau: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=4IIAAAAAcAAJ&amp;amp;lpg=PA160&amp;amp;ots=GIp_4DPQqB&amp;amp;dq=sauerwiese+buchholz&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA160#v=onepage&amp;amp;q=sauerwiese%20buchholz&amp;amp;f=false Staats- und Adreß-Calender des Herzogthums Nassau für das Jahr 1813]&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1812, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; In preußischer Zeit (ab 1815) blieb der Ort ein Teil der Honschaft, später [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] Elsaff. 1830 wurde er im Rahmen von [[Volkszählung]]en noch unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sauerwies&amp;#039;&amp;#039; geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Restorff&amp;quot;&amp;gt;{{Beschreibung Rheinprovinz 1830 |Seite=690}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 begann in Sauerwiese der Bau der Station 55 des [[Preußischer optischer Telegraf|Preußischen optischen Telegrafen]], der im Jahr darauf seine Arbeit aufnahm. Die Entfernung zur nördlichen Nachbarstation in [[Söven]] (bei [[Hennef (Sieg)|Hennef]]) betrug 8,6&amp;amp;nbsp;km, die zur südlichen in Manroth (bei [[Bertenau]]) 8,9&amp;amp;nbsp;km. Der Abschnitt des Telegrafen zwischen [[Köln]] und [[Koblenz|Coblenz]] und damit auch die Station in Sauerwiese wurde 1852 wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1858/59 entstand westlich von Sauerwiese eine durch die Mußer Heide verlaufende, ein Kilometer lange Verbindungsstraße zwischen den damaligen Bezirksstraßen [[Niederdollendorf]]–[[Kircheib]] im Norden und [[Bad Honnef|Honnef]]–[[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]] im Süden.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Weinand: &amp;#039;&amp;#039;Die preußischen Staats- und Bezirksstraßen im Regierungsbezirk Koblenz bis zum Jahre 1876&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Instituts für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn.&amp;#039;&amp;#039; Ludwig Röhrscheid Verlag, Bonn 1971, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1914 kam es zu einer [[Flurbereinigung]], bei der die Grenzen der Gemeinden Elsaff, [[Oberpleis]] und [[Aegidienberg]] – die sich zuvor bei der &amp;#039;&amp;#039;Mußer Kapelle&amp;#039;&amp;#039; am Hochpunkt der Heide auf {{Höhe|304|DE-NN}} trafen – dem Verlauf der Verbindungsstraße zugunsten von Elsaff angepasst wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilbert Fuhr: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Flugplatzes Eudenbach auf der Musser Heide&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Königswinter in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Heft 10). Königswinter 2007, ISBN 978-3-932436-11-6, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Rund um die Musserheide und die Vogtei Gyrmerscheid.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Kalender für den Kreis Neuwied 1961&amp;#039;&amp;#039;, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der 1930er Jahre wurde auf der Mußer Heide der damalige [[Segelfluggelände Eudenbach|Einsatzflughafen Eudenbach]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] eingerichtet. Im Zuge der Rodung des Geländes musste die Mußer Kapelle 1936 niedergelegt werden, in Sauerwiese wurde daraufhin bis 1938 eine neue Kapelle errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vg-asbach.de/vg_asbach/Tourismus/Sehensw%c3%bcrdigkeiten/ Sehenswürdigkeiten], Verbandsgemeinde Asbach&amp;lt;/ref&amp;gt; Die durch das spätere Flugplatzgelände führende Verbindungsstraße wurde ebenfalls abgerissen und nach Osten unmittelbar an den Ortsrand von Sauerwiese verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der rheinland-pfälzischen  [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)#Funktional- und Gebietsreform 1965 bis 1974|Verwaltungs- und Gebietsreform]] wurde die Gemeinde Elsaff am 16. März 1974 aufgelöst und Sauerwiese als Teil des Kirchspiels Buchholz in die Gemeinde Buchholz (Westerwald) eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1816&amp;lt;ref name=&amp;quot;dilibri1817&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dilibri.de/rlb/content/zoom/135574 Der Regierungs-Bezirk Coblenz nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung...], Coblenz: Pauli, 1817; Seite 84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1828&amp;lt;ref name=&amp;quot;Restorff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|59&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1843&amp;lt;ref name=&amp;quot;dilibri1843&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/171741?&amp;amp;query=Sauerwiese Topographisch-statistische Übersicht des Regierungs-Bezirks Coblenz]&amp;#039;&amp;#039;, Coblenz: Hölscher, 1843, Seite 64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|38&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1885&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeindelexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|1987&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz]] – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile ([https://www.statistik.rlp.de/de/gesellschaft-staat/bevoelkerung-und-gebiet/publikationen/ Excel; letzte Ausgabe 2015]) [siehe unter „Verzeichnisse und Adressarien“, Kennziffer A1132E]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Marienkapelle in Sauerwiese ersetzte einen lehmverputzten Vorgängerbau von um 1830 auf der Mußer Heide. Sie wurde im Jahre 1937 von einem Nachfahren des ursprünglichen Erbauers auf eigenem Grundstück an einem Feldweg erbaut und 1938 geweiht. Es handelt sich um einen rechteckigen, weiß verputzten und nur 6&amp;amp;nbsp;m² großen Steinbau mit halbrundem Schluss und offenem Vorbau; nach oben hin wird er von einem geschieferten Satteldach mit Glockentürmchen abgeschlossen. Im Inneren findet sich die noch aus der Vorgängerkapelle stammende [[Muttergottesstatue]] mit Kind, die deren Erbauer aus [[Kevelaer]] mitgebracht hatte. Die Kapelle wird nach wie vor von dessen Familie gepflegt (Stand: 2010).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hermann-Joseph Löhr (Fotos: Heinz Werner Lamberz) | Titel=Ein Stück Himmel aus Stein – Band III | Auflage= |Jahr=2010 | Verlag= Verlag Media World | Ort= Asbach | ISBN=978-3-9813291-3-1 | Kommentar= | Seiten = 126/127}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.676389 |EW=7.376111 |type=city |dim=5000 |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Buchholz (Westerwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neuwied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Buchholz (Westerwald))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1660]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InkoBot</name></author>
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