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	<title>Saubach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:35:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saubach&amp;diff=440492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-10-05T15:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Finneland&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/12/55/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/31/24/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 226 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.00&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 660&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vgem-finne.de/webNC/de/content/content.php?areaID=4&amp;amp;menuID=5&amp;amp;contentID=135&amp;amp;active_menu=5&amp;amp;vhm=&amp;amp;area=Gemeinden&amp;amp;menu=Gemeinde%20Finneland&amp;amp;content=Saubach |titel=Saubach |werk=Webauftritt |hrsg=Verbandsgemeinde An der Finne |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2009-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06647&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034465&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = SaubachTeilansicht.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick von der Bahnhofstraße zum Nordteil des Ortes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saubach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Finneland]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Saubach liegt zwischen [[Weimar]] und [[Halle (Saale)]] auf 209 Meter ü. NN, zwischen [[Kahlwinkel]] und [[Bad Bibra]] in einem ländlich geprägten Umfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung und der Ursprung des Ortes sind nicht bekannt. Das im &amp;#039;&amp;#039;„Ingelheimer Protokoll“&amp;#039;&amp;#039; des [[Kloster Fulda|Reichsklosters Fulda]] am 18. Mai 876&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Rockstuhl]], Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S.&amp;amp;nbsp;377.&amp;lt;/ref&amp;gt; urkundlich genannte &amp;#039;&amp;#039;Suaba&amp;#039;&amp;#039; soll der Ort Saubach sein, was aber aufgrund fehlender anderer urkundlichen Belege aus dieser und der nachfolgenden Zeit bezweifelt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde von König [[Otto III. (HRR)|Otto III]] wird am 4. Oktober 991 das dem [[Kloster Memleben]] zehntpflichtige &amp;#039;&amp;#039;Sobechi&amp;#039;&amp;#039; im [[Friesenfeld]] genannt. Es ist aber nicht Saubach, sondern eher [[Seebach (Mühlhausen)|Seebach]] (im heutigen [[Unstrut-Hainich-Kreis]]) anzunehmen, da Saubach nicht im Friesenfeld liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätere urkundliche Nennung als &amp;#039;&amp;#039;Subach&amp;#039;&amp;#039; in den Jahren 1231 und 1233, in Verbindung mit &amp;#039;&amp;#039;Theodericus de Subach&amp;#039;&amp;#039;, ist umstritten da auch Schreib- oder Lesefehler vorliegen können. Als sicherste Zuordnung wird statt &amp;#039;&amp;#039;Subach&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Sebach&amp;#039;&amp;#039; gelesen, da in der betreffenden Zeit ein Dietrich von Seebach &amp;#039;&amp;#039;(Dither von Subach, Theodericus de Sebeche)&amp;#039;&amp;#039; des Öfteren in Urkunden der [[Ludowinger|Thüringer Landgrafen]] zu finden ist. Die Adelsfamilie [[Seebach (Adelsgeschlecht)|von Seebach]] saß auf der [[Burg Seebach]] bei dem gleichnamigen Ort Seebach im heutigen Unstrut-Hainich-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SaubachNicolai3.JPG|mini|Die Kirchen St. Nicolai und (im Hintergrund) St. Jacobi]]&lt;br /&gt;
Die ersten eindeutigen Nachrichten zum Ort stammen aus Lehns-Urkunden der Familien [[Witzleben (Adelsgeschlecht)|von Witzleben]] und [[Koller (thüringisches Adelsgeschlecht)|Koller]] aus den Jahren 1449 (&amp;#039;&amp;#039;Subach&amp;#039;&amp;#039;), 1486 (&amp;#039;&amp;#039;Zaubach&amp;#039;&amp;#039;) und 1501 (&amp;#039;&amp;#039;Sawbach&amp;#039;&amp;#039;), als Zubehör des Schlosses [[Steinburg (Finneland)|Steinburg]] sowie des [[Wendelstein (Memleben)|Wendelsteins]]. Besitzer des Gebietes, in dem Saubach lag, waren die [[Rabenswalde (Adelsgeschlecht)|Grafen von Rabenswalde]], die [[Askanier (Linie Weimar-Orlamünde)|Grafen von Orlamünde]] und die [[Querfurt (Adelsgeschlecht)|Herren von Querfurt]] sowie die [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürsten von Sachsen]]. Weitere Lehnsnehmer waren die [[Selmnitz|von Selmnitz]] und die [[Münchhausen (Adelsgeschlecht)|von Münchhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt zu beiden Seiten des [[Saubach (Biberbach)|Saubachs]]. Der nördliche Ortsteil – der „Amtsanteil“ (auch – nach der Kirche – „Nicolaigemeinde“ genannt) – gehörte zum [[Amt Wendelstein]] des [[Fürstentum Sachsen-Querfurt|Fürstentums Sachsen-Querfurt]], der südliche Ortsteil – der „Gerichtsanteil“ (auch – nach der Kirche – „Jacobigemeinde“ oder „Hauptgemeinde“ genannt) – zum schriftsässigen Rittergut Steinburg im kursächsischen [[Amt Eckartsberga]]. Das Vorwerk im Ort gehörte mit zum Rittergut Steinburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 1. Oktober 1936 wurden die Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Saubach Amtsanteil&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Saubach Gerichtsanteil&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 2009 wurde Saubach in die neue Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Finneland&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte Bürgermeisterin war Monika Ludwig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SaubachBf2.JPG|mini|Am alten Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Direkt durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße 176]], die von [[Sömmerda]] nach [[Bad Bibra]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saubach liegt an der stillgelegten [[Bahnstrecke Laucha–Kölleda|Finnebahn Laucha–Kölleda]]. Erhalten sind die Gleisanlagen und der Bahnhof. Zwischen Saubach und Bad Bibra befindet sich die [[Saubachtalbrücke (Eisenbahn)|Saubachtalbrücke]] der Eisenbahn-[[Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle]] über den Saubach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* TV 1922 Saubach e. V.  mit den Abteilungen Fußball, Tischtennis, Volleyball und Gymnastik&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Saubach e. V.&lt;br /&gt;
* Saubacher Carnevalsverein e. V.&lt;br /&gt;
* Pfingstburschen Saubach 1967 e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Saubach (Amtsanteil)|Kriegerdenkmal]] im ehemaligen Amtsanteil&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal Saubach (Gerichtsanteil)|Kriegerdenkmal]] im ehemaligen Gerichtsanteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Edgar Röder]] (* 1936), Diplomat, [[Botschafter]] der DDR in Algerien (1979–1983) und Tunesien (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Waldemar Mondry: &amp;#039;&amp;#039;Was bedeuten die Buchstaben G. A. und A. A., die dem Namen Saubach jeweils angehängt werden?&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Naumburger Heimat&amp;#039;&amp;#039; 1929 Nr. 23, S. 3.&lt;br /&gt;
* Waldemar Mondry: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Jakobikirche in Saubach G.A. in alter und neuer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Naumburger Heimat&amp;#039;&amp;#039; 1929 Nr. 30, S. 2/3.&lt;br /&gt;
* Waldemar Mondry: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der beiden Dörfer Saubach&amp;#039;&amp;#039;. 2 Folgen. In: &amp;#039;&amp;#039;Naumburger Heimat&amp;#039;&amp;#039; (Folge 2 in Nr. 41/42 2./9. November 1932, Nr. 47 14. Dezember 1932, Nr. 7/8 15./22. Februar 1933, Nr. 21, 15. Juni 1933).&lt;br /&gt;
* Waldemar Mondry: &amp;#039;&amp;#039;Häusergeschichte von Saubach (Amtsanteil)&amp;#039;&amp;#039;. Sonderdruck bei H. Sieling 1935.  In: &amp;#039;&amp;#039;Naumburger Heimat&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 31/33 1./14. August 1935).&lt;br /&gt;
* Philipp A. von Münchhausen: &amp;#039;&amp;#039;Umstaendlicher Bericht von der auf dem Rittergute Steinburg vorgenommenen Aufhebung von Acker-, Spann- und Hand-Frohndiensten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1801 (Lehnsurkunden mit Saubach Nennungen ab S. 230 ff) [http://books.google.de/books?id=JHcAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Saubach (Finneland)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.suehnekreuz.de/anhalt/saubach.htm Saubach in Suehnekreuz.de] Mittelalterliches Steinkreuz und der &amp;#039;&amp;#039;Lange Stein&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;[[Herminafried|Hermaniefried]]-Stein&amp;#039;&amp;#039; genannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7731986-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Finneland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finneland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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