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	<title>Satzkorn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:40:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Satzkorn&amp;diff=995166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: /* Literatur */ Verlinkung</title>
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		<updated>2026-02-08T15:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Satzkorn&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Satzkorn Wappen.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Ehemaliges Gemeindewappen von Satzkorn&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Potsdam&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/28/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/59/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 35&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 467&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2008-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14476&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033208&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Satzkorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Potsdam]] im Nordwesten der Stadt. Die bis dahin eigenständige Gemeinde wurde am 26. Oktober 2003 im Rahmen der [[Brandenburg|brandenburgischen]] [[Gebietsreform|Gemeindegebietsreform]] nach Potsdam eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2003.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Satzkorn liegt am [[Berliner Außenring]] und ist über die [[Bundesautobahn 10]] und über die [[Bundesstraße 273]] zu erreichen. Außerdem ist die Buslinie&amp;amp;nbsp;609 eingerichtet, die stündlich zwischen [[Potsdam Hauptbahnhof]], [[Neu Fahrland]], [[Fahrland]], [[Kartzow]], Satzkorn und [[Marquardt (Potsdam)|Marquardt]] verkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Eingemeindung hat Satzkorn einen von der eigenen Bevölkerung gewählten, dreiköpfigen [[Ortsbeirat]], dem ein Ortsbürgermeister vorsitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;3 und §&amp;amp;nbsp;4 der Hauptsatzung von Potsdam: {{Webarchiv |url=http://www.potsdam.de/cms/dokumente/10012925/f41a6e7f/Hauptsatzung_Landeshauptstadt_Potsdam.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Hauptsatzung der Landeshauptstadt Potsdam vom 11. November 2004&amp;#039;&amp;#039;, auf der Internetseite der Stadt Potsdam |wayback=20070927021249}} ([[PDF]]-Datei; abgerufen 3.&amp;amp;nbsp;Mai 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Laut archäologischen Funden von [[Linearbandkeramische Kultur|Bandkeramik]] war die Gegend um Satzkorn im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend vor Christus besiedelt und ist damit eine der am frühesten besiedelten Gegenden Brandenburgs. Im Jahr 2020 kamen umfangreiche Reste einer Siedlung der [[Britzer Kultur]] aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. zutage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Unvermischt. Eine Siedlung der Britzer Kultur in Potsdam-Satzkorn |Autor=Heike Kennecke |Hrsg=[[Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg|Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V.]] |Sammelwerk=Archäologie in Berlin und Brandenburg 2020 |Verlag=[[wbg Theiss]] |Ort=Darmstadt |Datum=2022 |Seiten=26–29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere archäologische Funde wurden auf die [[Bronzezeit|Bronze-]], [[Eisenzeit|Eisen-]] und die [[Römische Kaiserzeit]] datiert. Die frühesten schriftlichen Hinweise auf Satzkorn stammen aus dem Jahr 1332 in einer Urkunde des Klosters [[Berlin-Spandau|Spandau]] und aus dem Jahr 1375 im [[Landbuch Karls IV.]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.potsdam.de/cms/ziel/35973/DE/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Satzkorn - Das Obstparadies im Norden Potsdams,&amp;#039;&amp;#039; auf der Internetseite der Stadt Potsdam |wayback=20070927021022}} (abgerufen 3.&amp;amp;nbsp;Mai 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Satzkorn church 2016 NW.jpg|mini|links|Dorfkirche von Satzkorn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kirchenschiff|einschiffige]], evangelische [[Dorfkirche Satzkorn]] wurde zuerst im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus [[Feldstein (Baumaterial)|Feldstein]] errichtet und 1669 umgebaut, wobei sie wahrscheinlich vergrößert wurde. 1873 und 1908 wurde sie erneut umgebaut. Der Bau ist rechteckig mit einer [[Apsis]] (halbrunder Abschluss) im Osten und einem kleinen, rechteckigen Vorbau im Westen, in dem sich vier Grabplatten aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert befinden. Der mit Holz verkleidete, [[schiefer]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;gedeckte&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Turm der Kirche beherbergt drei Glocken. Im Innern birgt die Dorfkirche einen geschnitzten Altaraufsatz von 1670 und eine hölzerne Kanzel von 1671. Die Orgel wurde 1872/73 vom [[Orgelbau#Orgelbauer|Orgelbaumeister]] [[Carl Eduard Gesell|Gesell]] gebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Potsdam/Satzkorn,_Dorfkirche |titel=Informationen zur Orgel der Dorfkirche auf Organ index |abruf=2023-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der gleichen Zeit stammen eine hölzerne Taufe und ein [[Speisegitter]]. Die Kirche gehört heute zum Evangelischen Pfarramt Fahrland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10002261/68848/ &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche Satzkorn&amp;#039;&amp;#039;, auf der Internetseite der Stadt Potsdam] (abgerufen 3.&amp;amp;nbsp;Mai 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1902 wurde einen Kilometer westlich des Ortes eine [[Bahnstrecke Jüterbog–Nauen|Eisenbahnstrecke zur Umgehung von Berlin]] eröffnet, auch Satzkorn erhielt einen Bahnhof. Die Strecke gehört inzwischen zum [[Berliner Außenring]]. Der Bahnhof Satzkorn wurde 1993 für den Personenverkehr geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://berlin.bahninfo.de/bar.htm Stillgelegte Bahnhöfe am Berliner Außenring] (abgerufen am 31. Mai 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Ortschaft befindliche [[Gutshaus Satzkorn]] wurde im Jahr 1739 in der heutigen Form auf einem älteren Vorgängerbau errichtet. Bauherr war die Familie Brandhorst, die sich nachfolgend [[Brandhorst-Satzkorn]] nannten und eine für Brandenburg seltene mehrhundertjährige Tradition als bürgerliche Gutsbesitzer begründeten. Um 1879 war die Witwe Brandhorst als Eigentümerin im General-Adressbuch der Rittergutsbesitzer von Brandenburg geführt. Satzkorn war ein kreistagsfähiges Rittergut, dem Gutsherrn stand ein Sitz im Kreisparlament faktisch zu. Das Gut selbst hatte eine Größe von 508&amp;amp;nbsp;ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg. Kreis Ost-Havelland. |Verlag=[[Nicolaische Verlags-Buchhandlung]] [[Rudolf Stricker|R. Stricker]] |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=84–85 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |Abruf=2022-09-29 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 gab es auf der Gemarkung zwei Güter, das Rittergut des Hauptmann a.&amp;amp;nbsp;D. Leopold Brandhorst-Satzkorn, und ein Gut, zur Gemeinde zugehörig, Inhaber war die Familie Grosse. Kurz vor der großen Wirtschaftskrise 1929/1930 bestanden in Satzkorn vier Landwirtschaftsbetriebe. Der 21 ha Hof von Friedrike Dähne, der 50&amp;amp;nbsp;ha Besitz von Frieda Große, das 22&amp;amp;nbsp;ha Gut des Albert Wendt und das Rittergut des Friedrich Brandhorst-Satzkorn mit damals 492 ha Umfang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hogrefe |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg 1929 |TitelErg=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin, sowie der Kreislandbünde. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher |WerkErg=Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20&amp;amp;nbsp;ha aufwärts |Band=VII. Regierungsbezirk Potsdam. Kreis Ost-Havelland |Nummer=Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Reihe |Auflage=4. |Verlag=Verlag Niekammer’s Adreßbücher GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=62 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=103 |Abruf=2022-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rittergut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Brandhorst-Satzkorn’sches Familienfideikommiß Satzkorn (Gut Satzkorn, Kreis Ost-Havelland). 1914 (Akte) |Hrsg=Brandenburgisches Landeshauptarchiv |Sammelwerk=BLHA |Band=Rep. |Nummer=53A ML Gen. 971 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Satzkorn, Potsdam |Datum=1914 |Seiten=1 ff. |Online=https://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=789058 |Abruf=2022-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war zum Schluss [[Allod]]ialbesitz und vormalig ein [[Familienfideikommiss]]. Das ehemalige [[Rittergut]] wurde nach 1945 für den Obstanbau genutzt und steht seit 1991 leer. Seit 2002 steht das Gebäude unter [[Liste der Baudenkmale in Potsdam (Außenbereiche)#Satzkorn|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Satzkorner Sportplatz ist seit dem 4. September 2010 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ramona Simone Dornbusch, Simone Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Satzkorn.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Gärten der Mark.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Deutsche Gesellschaft]], [[Sibylle Badstübner-Gröger]], Berlin 2007. [https://d-nb.info/1108785794 DNB]&lt;br /&gt;
* Ramona Simone Dornbusch, Ulrich Knefelkamp: Landschaft als Kulturgut. Zum Aussagewert der aktuellen Kulturlandschaft, dargestellt am Beispiel der Gemarkung Fahrland – mit vergleichenden Aspekten zur Gemarkung Satzkorn (Potsdam), Online Ressource, Dissertation 2011, Universitätsbibliothek der Europa-Universität Viadrina Frankfurt, Frankfurt (Oder) 2012. [https://opus4.kobv.de/opus4-euv/frontdoor/index/index/docId/56 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.satzkorn-info.de/Satzkorn Satzkorn] offizielle Website des Ortsteils&lt;br /&gt;
* [http://www.potsdam.de/cms/ziel/35973/DE/ Satzkorn] auf der Website der Stadt Potsdam&lt;br /&gt;
* [http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10002261/68848/ Dorfkirche Satzkorn] auf der Website der Stadt Potsdam&lt;br /&gt;
* [http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/havelland/aktuell_20030209_satzkorn_hvl.html Satzkorn] in der Reihe „Landschleicher“ des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg vom 9. Februar 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Landeshauptstadt Potsdam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1213939690|VIAF=6180159521643733070002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1332]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Havelland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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