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	<title>Satyagraha (Oper) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Satyagraha_(Oper)&amp;diff=2469463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sogratis: Ergänzungen &amp; Korrekturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Satyagraha_(Oper)&amp;diff=2469463&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-14T13:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen &amp;amp; Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Oper&lt;br /&gt;
|T = Satyagraha&lt;br /&gt;
|Bildname = Gandhi in Berlin (Satyagraha).jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext =[[Stefan Cifolelli]] als Gandhi&amp;lt;br /&amp;gt;[[Komische Oper Berlin]], Oktober 2017&lt;br /&gt;
|OS = Sanskrit&lt;br /&gt;
|Mus = [[Philip Glass]]&lt;br /&gt;
|Lib = [[Bhagavad Gita]],&amp;lt;br /&amp;gt;Philip Glass und [[Constance DeJong (Schriftstellerin)|Constance DeJong]]&lt;br /&gt;
|UA = 5. September 1980&lt;br /&gt;
|UAort = [[Rotterdam]]&lt;br /&gt;
|Dauer = ca. 3{{nnbsp}}½ Stunden (inkl. Pause)&lt;br /&gt;
|OrtZeit = [[Südafrika]], [[Indien]], [[Russland]], 1893–1914&lt;br /&gt;
|Pers =&lt;br /&gt;
* [[Mohandas Karamchand Gandhi|Gandhi]] ([[Tenor]])&lt;br /&gt;
* [[Sonja Schlesin|Miss Schlesen]], seine Sekretärin ([[Sopran]])&lt;br /&gt;
* [[Veerammal Naidoo|Mrs. Naidoo]] (Sopran)&lt;br /&gt;
* [[Kasturbai]], Gandhis Frau ([[Mezzosopran]])&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kallenbach|Mr. Kallenbach]] ([[Bariton]])&lt;br /&gt;
* [[Parsi Rustomji]], indischer Mitarbeiter ([[Bass (Stimmlage)|Bass]])&lt;br /&gt;
* [[Jane Alexander|Mrs. Alexander]] (Mezzosopran)&lt;br /&gt;
* [[Krishna|Lord Krishna]] (Bass)&lt;br /&gt;
* [[Arjuna (Mythologie)|Prinz Arjuna]] (Tenor)&lt;br /&gt;
* Großer Chor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stumme Rollen:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Leo Tolstoi]] (erster Akt)&lt;br /&gt;
* [[Rabindranath Tagore]] (zweiter Akt)&lt;br /&gt;
* [[Martin Luther King Jr.]] (dritter Akt)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|sʌtˈjɑːɡrəhə}}]; [[Sanskrit]] सत्याग्रह, &amp;#039;&amp;#039;satyāgraha&amp;#039;&amp;#039; „beharrliches Festhalten an der Wahrheit“) ist eine 1980 uraufgeführte [[Oper]] in drei Akten von [[Philip Glass]]. Der Titel stammt von Gandhi, der Text aus der [[Bhagavad Gita]], einer der zentralen Schriften des [[Hinduismus]]. Das [[Libretto]] wurde vom Komponisten und der US-amerikanischen Schriftstellerin [[Constance DeJong (Schriftstellerin)|Constance DeJong]] erstellt. Der Untertitel des Werkes lautet: &amp;#039;&amp;#039;M. K. Gandhi in South Africa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oper beruht auf Leben und Wirken von [[Mahatma Gandhi]] und berichtet über die frühen Jahre des Friedenskämpfers in [[Südafrika]]. Das Werk bildet den zweiten Teil der „Portrait Trilogy“ von Philip Glass, Opern über Menschen, die den Lauf der Welt veränderten. Die anderen Teile der Trilogie sind &amp;#039;&amp;#039;[[Einstein on the Beach]]&amp;#039;&amp;#039; (1976 gemeinsam erarbeitet mit dem Regisseur [[Robert Wilson (Regisseur)|Robert Wilson]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Akhnaten]]&amp;#039;&amp;#039; (1984, über den ägyptischen König [[Echnaton]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk gilt als exemplarisches Beispiel der [[Minimal Music]] und wird oftmals als „Friedensoper“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gandhi suit crop.jpg|mini|hochkant=0.65|links|Gandhi in Südafrika, 1909]]&lt;br /&gt;
[[Mohandas Karamchand Gandhi|Gandhi]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Mahatma&amp;#039;&amp;#039; (महात्मा mahātmā, „große Seele“), entwickelte den Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Satyagraha]]&amp;#039;&amp;#039; als Globalbegriff seiner politischen Strategie der Gewaltlosigkeit (&amp;#039;&amp;#039;non-violence&amp;#039;&amp;#039;, [[Ahimsa]]) und der Bereitschaft, Schmerz und Leiden auf sich zu nehmen (&amp;#039;&amp;#039;soul force&amp;#039;&amp;#039;). Er sah &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; nicht als Waffe der Schwachen, sondern der geistig Stärksten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Gandhi die weltpolitische Bühne betrat und die [[indische Unabhängigkeitsbewegung]] leitete, verbrachte er prägende Jahre in [[Südafrika]] (1893–1914). Dort war er mit rassistisch fundierter Diskriminierung und Ungerechtigkeit konfrontiert und entwickelte das Konzept gewaltfreien Widerstandes. Da er jedoch das Konzept positiv konnotiert sehen wollte, prägte er den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;, der einmal als „die Kraft der Wahrheit“ übertragen wird, an anderer Stelle als „beharrliches Festhalten an der Wahrheit“. Diese frühen Jahre in Gandhis Leben inspirierten Glass zur Oper, die überwiegend in Südafrika spielt, an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Akte stehen jeweils unter einer spirituellen Leitfigur: Der erste Akt ist [[Leo Tolstoi]] gewidmet, den Gandhi als eines seiner wichtigsten Vorbilder nannte und mit dem er einen intensiven Schriftwechsel führte. Der zweite Akt ist [[Rabindranath Tagore]] ({{bnS|রবীন্দ্রনাথ ঠাকুর|Rabīndranāth Ṭhākur}}, [{{IPA|ɾobin̪d̪ɾonat̪ʰ ʈʰakuɾ}}]) gewidmet, dem [[Bengalen|bengalischen]] Dichter und Philosophen, der 1913 den [[Nobelpreis für Literatur]] erhielt. Es war Tagore, der Gandhi bei seiner Rückkehr nach Indien im Jahr 1915 als &amp;#039;&amp;#039;Mahatma&amp;#039;&amp;#039; begrüßte (womit Gandhi übrigens keine Freude hatte). Der dritte Akt ist [[Martin Luther King, Jr.]] gewidmet, dem [[Friedensnobelpreisträger]] von 1964, dessen Konzept des [[Ziviler Ungehorsam|zivilen Ungehorsams]] auf den Ideen Gandhis beruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gandhi war in fünf Jahren insgesamt zwölfmal für den [[Friedensnobelpreis]] vorgeschlagen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nobelprize.org/nomination/archive/show_people.php?id=3320 &amp;#039;&amp;#039;Mahatma Mohandas Karamchand Gandhi&amp;#039;&amp;#039;] in der Nomination Database, abgerufen am 11. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Ermordung beschloss das Nobel-Komitee, da der Preis nicht posthum verliehen werden kann, 1948 keine Verleihung vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Philip Glass konzipierte und komponierte die Oper Ende der 1970er – als Auftragswerk der Stadt [[Rotterdam]]. Sie beginnt mit einer Szene aus der [[Bhagavad Gita]], in der Gandhi, [[Krishna]], [[Arjuna (Mythologie)|Arjuna]] und der Chor auf einem mythischen Schlachtfeld zu Wort kommen. Die drei Aspekte des &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; werden Punkt für Punkt dargestellt:&lt;br /&gt;
* die Verbindung von Politik und Spiritualität,&lt;br /&gt;
* die moralische Verantwortung des Individuums sowie&lt;br /&gt;
* die Praxis der Gewaltfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Philip Glass repräsentieren Tolstoi, Tagore und King „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;“. Das Werk unterscheidet sich in zentralen Aspekten von anderen Opern, da es – so das Beiheft zur CD – „ganz und gar auf einer moralischen, ja religiösen Ebene angesiedelt ist – mehr Ritual als Unterhaltung, mehr Mysterienspiel als Oper“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glass, der als bedeutender Vertreter der [[Minimal Music|minimalistischen Musik]] gilt, nutzt die hypnotische Wirkung der repetitiven Musikpassagen und kreierte ein rituelles „Erlösungsspiel“ über das Potential der Menschheit, den Lauf der Dinge durch eigene Aktionen zu ändern – unabhängig von Zeit und Raum. &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; wird auch Jahrzehnte nach der gefeierten Weltpremiere in Rotterdam als dringender Appell an [[Pazifismus]] und [[Zivilcourage]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theater Basel]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.theater-basel.ch/Spielplan/Satyagraha/oeU4hpse/Pv4Ya/ |wayback=20171112021136 |text=SATYAGRAHA}}&amp;#039;&amp;#039;, anlässlich der Schweizer Erstaufführung, abgerufen am 11. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 verwendete Glass das Thema aus &amp;#039;&amp;#039;Protest&amp;#039;&amp;#039;, zweiter Akt, Szene 3, für den Titel &amp;#039;&amp;#039;I’m going to make a cake&amp;#039;&amp;#039;, der im Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Stephen Daldry]] zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin-Luther-King-1964-leaning-on-a-lectern.jpg|mini|x180px|&amp;lt;small&amp;gt;[[Martin Luther King|King]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Rabindranath Tagore portrait (9).jpg|mini|ohne|x180px|&amp;lt;small&amp;gt;[[Rabindranath Tagore|Tagore]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Tolstoy, from Gallica.jpg|mini|ohne|x180px|&amp;lt;small&amp;gt;[[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Tolstoi]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Oper besteht aus drei Akten, die jeweils einer bedeutenden Persönlichkeit aus Kultur und Friedenspolitik gewidmet sind. Auf einer Pyramide im Hintergrund sitzen&lt;br /&gt;
im 1. Akt [[Leo Tolstoi]], im 2. Akt [[Rabindranath Tagore]] und im 3. Akt [[Martin Luther King]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Akt: Tolstoi ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Bild:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Kuru-Panchala|Kuru]], das Feld der Gerechtigkeit (mythisches Schlachtfeld). „Im Suchen nach Identität findet der junge Gandhi die Kraft, den Kampf gegen Unrecht aufzunehmen.“&amp;lt;ref name=Freyer2&amp;gt;Achim Freyer: &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;. Inhaltsangabe im Programmheft, Württembergisches Staatstheater, Spielzeit 1981/82, S. 2–16&amp;lt;/ref&amp;gt; Kuru, zugleich mythisches Schlachtfeld und ein Feld in Südafrika. Zwei Armeen stehen kurz davor, in die Schlacht zu ziehen. Ähnlich wie der mythische Held Arjuna fragt sich Mohandas Gandhi, ob er das Recht hat zu kämpfen. Gott Krishna sagt ihm, dass der Mensch als erstes den Grund für seine Handlungen bestimmen muss. Wenn dieser rein ist, dann ist es gut zu kämpfen – denn auf diese Weise wird es weder Sieg noch Niederlage geben, noch Freunde oder Feinde, sondern nur die Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Bild:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Tolstoi Farm (freies Feld in Südafrika, 1910). „Mit ähnlich Gesinnten und Betroffenen entwickelt und praktiziert er Satyagraha, das ist: aktiver gewaltloser Widerstand.“&amp;lt;ref name=Freyer2/&amp;gt; Nach dem Vorbild des russischen Schriftstellers hat Gandhi in Südafrika eine pazifistische Gemeinschaft gegründet, in der Satyagraha praktiziert wird, Leben mit hehren Zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Bild:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Schwur (unter freiem Himmel, 1906). „Freunde um Gandhi verpflichten sich der Gewaltlosigkeit im Denken und gemeinsamen Handeln für den notwendigen Widerstand.“&amp;lt;ref name=Freyer2/&amp;gt; Die südafrikanische Regierung hat ihre Politik der Rassendiskriminierung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Black Act&amp;#039;&amp;#039; verschärft. Die Hindus verpflichten sich zum gemeinsamen Widerstand nach dem Geist von Satyagraha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Akt: Tagore ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Bild:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Konfrontation und Errettung (europäische Siedlung in Südafrika, 1896). „Die Öffentlichkeit sieht ihre Privilegien durch Satyagraha bedroht und reagiert darauf mit zunehmender Gewalt.“&amp;lt;ref name=Freyer2/&amp;gt; Die Europäer fürchten um ihre Privilegien und ihre Kontrolle. Gandhi wird gesteinigt. Eine Feuerprobe für friedlichen Widerstand nach dem Geist von Satyagraha. Ein Europäer rettet Gandhi vor dem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2. Bild:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Indian Opinion]] (gemeinschaftliches Wohngebiet mit einer Druckerpresse, 1906). „Die Gemeinschaft formuliert und verbreitet ihre Ideen.“&amp;lt;ref name=Freyer2/&amp;gt; Gandhi nutzt die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Indian Opinion&amp;#039;&amp;#039;, um seine Ideen zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3. Bild:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Protest (leeres Feld im Freien, 1908). „Im Bekenntnis zu Selbstbestimmung protestieren die Satyagrahis gegen Reglementierung und aufgezwungene Identität.“&amp;lt;ref name=Freyer2/&amp;gt; Gandhi und seine Anhänger schwören, ihren Kampf fortzusetzen, ohne in die Falle des Hasses zu geraten. Sie verbrennen ihre Aufenthaltsbescheinigungen, um sich mit Expatriierten und Inhaftierten gleichzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Akt: King ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Bild:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Marsch von Newcastle (mythisches Schlachtfeld, zugleich Prärie in Südafrika 1913). „Wahrheit ist kein ewiger Besitz. Sie muß immer neu erkämpft werden.“&amp;lt;ref name=Freyer2/&amp;gt; Gandhis Ideen verbreiten sich. Der Marsch von Newcastle wird ein Erfolg. Sowohl Regierung als auch Polizei sind machtlos. Sie sind nicht in der Lage, Widerstand zu leisten und geschweige denn, einen Angriff zu unternehmen. Sie können nicht alle Demonstranten einsperren, da es sich um Tausende handelt. Gandhi spricht seinen Satz: Satyagraha erreichen heißt Tag für Tag arbeiten. Doch kann der Mensch sicher sein, dass die Erleuchteten Hilfe gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Instrumentierung, Sänger ==&lt;br /&gt;
Glass verzichtet auf [[Blechblasinstrument]]e und [[Schlagzeug]]. Die Partitur verlangt nach [[Streichinstrument]]en, [[Holzblasinstrument]]en, einem großen gemischten Chor und neun [[Opernsänger|Gesangssolisten]], wobei alle klassischen Stimmlagen berücksichtigt sind, [[Sopran]] und [[Mezzosopran]]/[[Alt (Stimmlage)|Alt]], [[Tenor]], [[Bariton]] und [[Bass (Stimmlage)|Bass]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;piper&amp;quot;&amp;gt;Rainer Franke: &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Werke. Donizetti – Henze.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München/Zürich 1987, ISBN 3-492-02412-2, S.&amp;amp;nbsp;405–409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Drei [[Flöte]]n (3. auch [[Piccoloflöte|Piccolo]])&lt;br /&gt;
* Drei [[Oboe]]n (3. auch [[Englischhorn]])&lt;br /&gt;
* Drei [[Klarinette]]n&lt;br /&gt;
* [[Bassklarinette]]&lt;br /&gt;
* Zwei [[Fagott]]e&lt;br /&gt;
* [[Elektronische Orgel]]&lt;br /&gt;
* [[Streichinstrument|Streicher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besetzungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Rolle&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Uraufführung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Rotterdam, 5. September 1980&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Deutsche Erstaufführung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Stuttgart, 3. Oktober 1981&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Österr. Erstaufführung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;St. Pölten, 14. Oktober 2001&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20%&amp;quot;|Schweizer Erstaufführung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Basel, 28. April 2017&amp;lt;ref&amp;gt;Von 27. Oktober bis 10. November 2017 wurde diese Produktion – als Berliner Erstaufführung – in der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]] präsentiert, mit demselben Leading Team und folgenden Gesangsolisten: [[Stefan Cifolelli]] (Gandhi), [[Cathrin Lange]] (Miss Schlesen), [[Mirka Wagner]] (Mrs. Naidoo), [[Karolina Gumos]] (Kasturbai), [[Tom Erik Lie]] (Mr. Kallenbach), [[Tomasz Wija]] (Parsi Rustomji), [[Katarzyna Wlodarczyk]] (Mrs. Alexander), [[Samuli Taskinen]] (Lord Krishna), [[Timothy Oliver]] (Prinz Arjuna). Siehe auch [https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/komische-oper-berlin-satyagraha-27-10-2017/ Opern-Kritik: Komische Oper Berlin – Philip Glass&amp;#039; „Satyagraha“]. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mohandas Karamchand Gandhi|M. K. Gandhi]]&lt;br /&gt;
| [[Douglas Perry]]&lt;br /&gt;
| 1: [[Leo Goeke]]&amp;lt;br /&amp;gt;2: [[Ralf Harster]]&amp;lt;br /&amp;gt;3: [[Helmut Danninger]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Gandhi und Mr. Kallenbach handelte es sich nicht um Dreifach- bzw. Doppelbesetzungen. Es waren alle drei bzw. zwei Sänger in derselben Aufführung beteiligt, die Rollen waren aufgeteilt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Tony Boutté]]&lt;br /&gt;
| [[Rolf Romei]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sonja Schlesin|Miss Schlesen]], seine Sekretärin&lt;br /&gt;
| [[Claudia Cummings]]&lt;br /&gt;
| [[Inga Nielsen]]&lt;br /&gt;
| [[Christine Whittlesey]]&lt;br /&gt;
| [[Cathrin Lange]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mrs. Naidoo&lt;br /&gt;
| [[Iris Hiskey]]&lt;br /&gt;
| [[Raili Viljakainen]]&lt;br /&gt;
| [[Donna Ellen]]&lt;br /&gt;
| [[Anna Rajah]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kasturbai, Gandhis Frau&lt;br /&gt;
| [[Beverly Morgan]]&lt;br /&gt;
| [[Elke Estlinbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Bea Robein]]&lt;br /&gt;
| [[Maren Favela]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Hermann Kallenbach|Mr. Kallenbach]]&lt;br /&gt;
| [[Bruce Hall]]&lt;br /&gt;
| 1: [[Wolfgang Probst]]&amp;lt;br /&amp;gt;2: [[Kimmo Lappalainen]]&lt;br /&gt;
| [[Andreas Jankowitsch]]&lt;br /&gt;
| [[Andrew Murphy]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Parsi Rustomji&lt;br /&gt;
| [[Tom Haenen]]&lt;br /&gt;
| [[Daniel Bonilla]]&lt;br /&gt;
| [[Robert Holzer (Sänger)|Robert Holzer]]&lt;br /&gt;
| [[Nicholas Crawley]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mrs. Alexander&lt;br /&gt;
| [[Rhonda Liss]]&lt;br /&gt;
| [[Helga Merkl-Freivogel]]&lt;br /&gt;
| [[Bea Robein]]&lt;br /&gt;
| [[Sofia Pavone]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Krishna|Lord Krishna]]&lt;br /&gt;
| [[Richard T. Gill]]&lt;br /&gt;
| [[Karl-Friedrich Dürr]]&lt;br /&gt;
| [[Robert Holzer (Sänger)|Robert Holzer]]&lt;br /&gt;
| [[Nicholas Crawley]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arjuna (Mythologie)|Prinz Arjuna]]&lt;br /&gt;
| [[René Claassen]]&lt;br /&gt;
| [[Helmut Holzapfel (Sänger)|Helmut Holzapfel]]&lt;br /&gt;
| [[Andreas Jankowitsch]]&lt;br /&gt;
| [[Karl-Heinz Brandt (Sänger)|Karl-Heinz Brandt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Chor&lt;br /&gt;
| [[Rotterdams Conservatorium]]&lt;br /&gt;
| [[Staatstheater Stuttgart]]&lt;br /&gt;
| [[Concentus Vocalis]]&lt;br /&gt;
| [[Theater Basel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Orchester&lt;br /&gt;
| [[Utrechts Stedelijk Orkest]]&lt;br /&gt;
| [[Staatsorchester Stuttgart]]&lt;br /&gt;
| [[Tonkünstler-Orchester Niederösterreich|Tonkünstler-Orchester NÖ.]]&lt;br /&gt;
|[[Theater Basel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dirigent&lt;br /&gt;
| [[Bruce Ferden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mehrere Quellen geben fälschlich [[Christopher Keene]] als Dirigenten der Uraufführung an, er dirigierte das Werk allerdings später in Amerika.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Dennis Russell Davies]]&lt;br /&gt;
| [[Peter Keuschnig]]&lt;br /&gt;
| [[Jonathan Stockhammer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Inszenierung&lt;br /&gt;
| [[David Pountney]]&lt;br /&gt;
| [[Achim Freyer]]&lt;br /&gt;
| [[Michael Schilhan]]&lt;br /&gt;
| [[Sidi Larbi Cherkaoui]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bühnenbild&lt;br /&gt;
| [[Robert Israel (Bühnenbildner)|Robert Israel]]&lt;br /&gt;
| [[Achim Freyer]]&lt;br /&gt;
| [[Hermann Nitsch]]&lt;br /&gt;
| [[Henrik Ahr]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kostüme&lt;br /&gt;
| [[Robert Israel (Bühnenbildner)|Robert Israel]]&lt;br /&gt;
| [[Achim Freyer]]&lt;br /&gt;
| [[Hermann Nitsch]]&lt;br /&gt;
| [[Jan-Jan Van Essche]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Produktion der [[Nederlandse Opera]],&amp;lt;br /&amp;gt;1987 an der [[Lyric Opera of Chicago]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Auch in Wuppertal.&amp;lt;br /&amp;gt;1983 Video-Aufzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;1990 Wiederaufnahme&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Koproduktion mit dem&amp;lt;br /&amp;gt;Talar-Vahdat-Theater in Teheran&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;small&amp;gt;Koproduktion mit der&amp;lt;br /&amp;gt;[[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]] und der&amp;lt;br /&amp;gt;[[Vlaamse Opera]] Antwerpen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufführungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; fand am 5. September 1980 im Stadsschouwburg Theater Rotterdam (heute: [[Rotterdamse Schouwburg]]) statt, in einer Produktion der [[Nederlandse Opera]], dirigiert von [[Bruce Ferden]]. Diese Produktion wurde später an der [[Lyric Opera of Chicago]] gezeigt. Die US-Erstaufführung erfolgte am 29. Juli 1981 im Artpark von [[Lewiston (New York)|Lewiston]] im Nordwesten des Bundesstaates [[New York (Bundesstaat)|New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Erstaufführung folgte am 3. Oktober 1981 in der Einrichtung, Inszenierung und Ausstattung von [[Achim Freyer]] am [[Staatstheater Stuttgart]], unter der musikalischen Leitung von [[Dennis Russell Davies]]. Es besteht ein Videomitschnitt aus dem Jahr 1983, der als CD veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news | url=https://movies.nytimes.com/movie/255555/Philip-Glass-Satyagraha/overview | work=The New York Times | accessdate=2010-05-23 | title=Movies: About Philip Glass: &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; | archiveurl=https://web.archive.org/web/20080414231225/http://movies.nytimes.com/movie/255555/Philip-Glass-Satyagraha/overview | archivedate=2008-04-14|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Produktion wurde später von den [[Wuppertaler Bühnen]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://philipglass.com/compositions/satyagraha/ &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;], philipglass.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stuttgarter Oper zeigte die Oper im Jahr 1990 erneut, gemeinsam mit den beiden anderen Teilen der &amp;#039;&amp;#039;Portrait Trilogy&amp;#039;&amp;#039;. Die britische Erstaufführung im Jahr 1997 war eine Ko-Produktion der [[Bath Spa University]] und des [[Frome Community College]] im Theater der [[Kingswood School]] von [[Bath]].&amp;lt;ref&amp;gt;Phil Johnson, [https://www.independent.co.uk/arts-entertainment/review-opera-satyagraha-kingswood-school-bath-1279640.html „Review: Opera &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; Kingswood School, Bath“], &amp;#039;&amp;#039;The Independent&amp;#039;&amp;#039; (London), 20. Februar 1997, abgerufen am 23. August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die österreichische Erstaufführung fand am 14. Oktober 2001 im [[Festspielhaus St. Pölten]] statt. Es dirigierte [[Peter Keuschnig]], die Ausstattung stammte von [[Hermann Nitsch]].&amp;lt;ref name=APA &amp;gt;[[Austria Presse Agentur|APA-OTS]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20011011_OTS0075/im-rahmen-des-dialoges-zwischen-den-zivilisationen Im Rahmen des „Dialoges zwischen den Zivilisationen“: Glass-Friedensoper „Satyagraha“ im Festspielhaus St.Pölten]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Oktober 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 inszenierte [[Silviu Purcărete]] die Oper am [[Theater Bonn]], mit einer Wiederaufnahme im Jahr 2013, dirigiert von [[Ulrich Windfuhr]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/kultur-und-medien/bonn/Philip-Glass-Gandhi-Oper-Satyagraha-wieder-auf-dem-Spielplan-article1070741.html &amp;quot;Philip Glass&amp;#039; Gandhi-Oper &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; wieder auf dem Spielplan] von Gunild Lohmann, &amp;#039;&amp;#039;[[General-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, Bonn, 10. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. April 2007 präsentierten die [[English National Opera]] und das [[Improbable theatre]] das Werk in Londons [[Coliseum Theatre|Coliseum]]. Es inszenierten [[Phelim McDermott]] und [[Julian Crouch]], es dirigierte [[Johannes Debus (Dirigent)|Johannes Debus]]. Diese Produktion wurde am 11. April 2008 an der [[Metropolitan Opera]] in New York vorgestellt, nunmehr mit [[Dante Anzolini]] am Pult, danach erneut im Februar 2010 in London und im November 2011 wieder in New York.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news|url=http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/stage/opera/article1624066.ece|work=The Times|location=London|title=&amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;|first=Hilary|last=Finch|date=2007-04-07|accessdate=2010-05-23|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.metoperafamily.org/metopera/season/production.aspx?id=9251 | wayback=20071016053057 | text=&amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; an der Metropolitan Opera}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.eno.org/see-whats-on/productions/production-page.php?itemid=27 | wayback=20100407082215 | text=&amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; bei der English National Opera}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=OperaNews &amp;gt;OperaNews: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.operanews.com/Opera_News_Magazine/2012/1/Reviews/NEW_YORK_CITY__Satyagraha.html Metropolitan Opera Live in HDBroadcast: Satyagraha]&amp;#039;&amp;#039;, November 2011, V. 76, N. 5, abgerufen am 26. Oktober 2017 &amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Aufführung dieser letzten Serie wurde auch live in HD in die ganze Welt übertragen. Im September 2014 gab es eine Neuproduktion in [[Jekaterinburg]], inszeniert von [[Thaddeus Strassberger]], dirigiert von [[Oliver von Dohnányi]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vedomosti.ru/lifestyle/articles/2014/09/18/reka-tekuschaya-v-vechnost „В Екатеринбурге поставили «Сатьяграху»“] (Ekaterinburg presents &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;) von Gyulyara Sadiq-zade, &amp;#039;&amp;#039;[[Wedomosti|Vedomosti]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. September 2014 (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2016 präsentierte die [[Folkoperan]] von Stockholm gemeinsam mit dem [[Cirkus Cirkör]] eine Neuproduktion, im April 2017 hatte in Basel eine Inszenierung von [[Sidi Larbi Cherkaoui]] Premiere, als Schweizer Erstaufführung. Es handelte sich um eine Ko-Produktion des [[Theater Basel]], der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]] und der [[Vlaamse Opera]] in Antwerpen.&amp;lt;ref&amp;gt;Music Sales Classical: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.musicsalesclassical.com/news/3527 News – Satyagraha by Philip Glass in two new productions]&amp;#039;&amp;#039;, 5. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;EastMan: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.east-man.be/en/14/85/Satyagraha PROJECT / SATYAGRAHA]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Produktion des Werks hatte am 6. September 2024 an der [[Staatsoper Hannover]] mit Shaham Sharma in der Titelpartie Premiere; Regie führte der amerikanische Regisseur Daniel Kramer, die musikalische Leitung hatte Masaru Kumakura.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Stürz: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Meditation und Satire&amp;#039;&amp;#039; Rezension der Produktion in Hannover 2024. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oper!]]&amp;#039;&amp;#039; 9. September 2024 ([https://www.oper-magazin.de/kritiken/auffuehrungen-international/satyagraha-hannover-2024/ eingeschränkte Vorschau]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 2025 wurde &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; in der [[Oper Nizza]] erstmals in Frankreich aufgeführt. Die musikalische Leitung hatte Léo Warynski, für Regie und Choreographie sorgte [[Lucinda Childs]]. Die Rolle des Gandhi sang Sahy Ratia.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.opera-nice.org/en/evenement/1273/satyagraha Informationen über die Produktion in Nizza 2025], abgerufen am 8. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
„Wenn eine Oper von 1980 für fünf nahezu ausverkaufte Vorstellungen sorgt und beim Schlussapplaus zu Standing Ovations führt, dann scheint sie irgendetwas in den Menschen zu bewegen.“ So kommentierte Anna Vogt die Berliner Erstaufführung der Oper an der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]] im Herbst 2017.&amp;lt;ref name=Vogt &amp;gt;Nahaufnahme: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.niusic.de/artikel/philip-glass-satyagraha-komische-oper-berlin Back To The Basics]&amp;#039;&amp;#039;, 2. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie repliziert auf das gängige Vorurteil, dass seit [[Richard Strauss]] keine Opern mehr geschrieben worden wären, die tauglich wären für das Repertoire. Zumal Kritiker das Stilmerkmal der Minimal Music, die [[Repetitives Arrangement|Repetition]], oftmals „mit [[Monotonie (Phonetik)|Monotonie]] (und daraus möglicherweise resultierender Langeweile)“ gleichsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;MUS4.NET Liebe geht durch die Ohren: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mus4.net/kategorie-schule/neue-musik/413-minimal-music.html Minimal-music]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oper bedient mit mehreren Facetten die Bedürfnisse der urbanen [[Intelligenzija]] des ausgehenden 20. Jahrhunderts: Sie beinhaltet Aufbegehren und [[Widerstand (Politik)|Widerstand]], sie befasst sich mit der wenig rezipierten Prägungszeit Gandhis, die Titelfigur und die Widmungsträger der drei Akte sind [[Idol|Kultfiguren]] der [[Friedensbewegung]], die Texte sind in einer nicht verständlichen Sprache, das Setting ist [[multikulturell]], das Werk ist formal innovativ und einigermaßen spröde, es ermöglicht großen [[Interpretationsspielraum]] und eröffnet heftige Formen des [[Diskurs]]es und der [[Debatte]]n. Das Werk verfügt über erheblich [[Polarisierung (Politik)|polarisierendes]] Potential. Einerseits wird &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; mehrfach als &amp;#039;&amp;#039;Friedensoper&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=APA /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;10 Jahre kultureller Grenzabbau&amp;#039;&amp;#039; in: Spielorte, Das Magazin der St. Pöltner Bühnen, Februar/März 2011, online: {{Webarchiv|url=http://www.seniorkom.at/files/articlefile/Spielorte.pdf |wayback=20171107025801 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kultur extra, Andre Sokolowski: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kultura-extra.de/musik/spezial/premierenkritik_satyagraha_KOB.php Die Sekte tanzt]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=Vogt /&amp;gt; bezeichnet und „vor allem von Anhängern der Friedensbewegung, [[Atomkraftgegner]]n und religiös motivierten ‚[[Aussteiger]]n‘ als eine Alternativoper rezipiert und frenetisch gefeiert“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;piper&amp;quot; /&amp;gt; andererseits aber „von vielen und ebenfalls politisch engagierten Zuschauern als zu glatt und vor allem in musikalischer Hinsicht primitiv und schönfärberisch“&amp;lt;ref name=&amp;quot;piper&amp;quot; /&amp;gt; kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
* Uraufführung, 1980&lt;br /&gt;
* [[Staatstheater Stuttgart]], 1983&lt;br /&gt;
* [[New York City Opera]], Orchestra &amp;amp; Chorus (Dirigent: [[New York City Opera#Christopher Keene (1989–1995)|Christopher Keene]]), 1984 (1985 bei [[Columbia Records|CBS Masterworks]]; 2009 wiederveröffentlicht bei [[Sony Classical]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Libretto ==&lt;br /&gt;
* Constance DeJong; Philip Glass: &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha : M. K. Gandhi in South Africa, 1893 - 1914 ; the historical material and libretto comprising the opera&amp;#039;s book&amp;#039;&amp;#039;. New York : Tanam Pr., 1983, ISBN 0-934378-43-6 [Umfang 80 Seiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Linke: &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha. M.K. Gandhi in South Africa&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Elisabeth Schmierer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Oper. Komponisten – Werke – Interpreten – Sachbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Laaber 2002, S. 540–542&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0277234}}&lt;br /&gt;
* [http://philipglass.com/compositions/satyagraha/ &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Komponisten&lt;br /&gt;
* [http://www.nybooks.com/articles/21474 „The Truth Force at the Met“], [[Daniel Mendelsohn]]s Kritik &amp;#039;&amp;#039;Satyagraha&amp;#039;&amp;#039; aus der &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Review of Books]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.metoperafamily.org/metupload/Satyagraha_libretto.pdf Libretto], bereitgestellt von der Metropolitan Opera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4330631-7|LCCN=no2015086045|VIAF=195806653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operntitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper in Sanskrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mohandas Karamchand Gandhi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper aus dem 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oper von Philip Glass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik 1980]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sogratis</name></author>
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