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	<title>Sattnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:32:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sattnitz&amp;diff=514219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niki.L: /* Weblinks */ Navileiste</title>
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		<updated>2025-12-31T23:14:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Navileiste&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|gilt dem &amp;#039;&amp;#039;Sattnitzgebirge&amp;#039;&amp;#039;. Für den &amp;#039;&amp;#039;Sattnitzbach&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Glanfurt]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|KARTE= Kaernten geo Sattnitz.png&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= Lage der Sattnitz in Kärnten&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= Tanzboden&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 929&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= AT&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Gurktaler Alpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= &lt;br /&gt;
|LAGE= [[Kärnten]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46/33/23&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 14/07/40&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= AT-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagenfurt Sant Ruprecht Glanfurt am Auenweg 29012009 26.jpg|mini|Der Sattnitz-Rücken mit der [[Glanfurt]] am [[Klagenfurt]]er Auenweg im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sattnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{slS|&amp;#039;&amp;#039;Sotnica&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gure&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein 800 bis {{Höhe|900|AT|link=1}} hoher Gebirgszug in [[Kärnten]] zwischen [[Keutschacher Seental|Keutschacher Seentalung]], der Glanfurt, Glan und der unteren Gurk im Norden und der [[Drau]] im Süden in den Bezirken [[Bezirk Villach-Land|Villach-Land]] und [[Bezirk Klagenfurt-Land|Klagenfurt-Land]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Sattnitz&amp;#039;&amp;#039; für den niedrigen Gebirgszug entlang der Drau wurde aus dessen slowenischer Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;(Sotnica)&amp;#039;&amp;#039; entlehnt und dürfte erst relativ spät eingedeutscht worden sein (nicht vor dem 13. Jahrhundert). Die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;Sotnica&amp;#039;&amp;#039; kann ungefähr mit &amp;#039;&amp;#039;Gegend um den Gebirgsweg&amp;#039;&amp;#039; umschrieben werden. Dieser Gebirgsweg wird von Sprachforschern mit dem alten Weg von St. Ruprecht bei Klagenfurt über [[Maria Rain (Kärnten)|Maria Rain]] nach [[Kirschentheuer]] in Verbindung gebracht. Die heute gebräuchlichere [[Slowenische Sprache|slowenische]] Bezeichnung „Gure“ entstammt dem Dialektwort „gora“ (Berg, Wald).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Hydrologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebenthal Goritschach Kossiacher Felsen SO-Ansicht 06052010 71.jpg|mini|Südost-Ansicht des „Kossiacher Felsen“]]&lt;br /&gt;
Geologisch gesehen ist die Sattnitz von [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] [[Konglomerat (Gestein)|Konglomeraten]] und kohleführenden Feinkornablagerungen geprägt. Das Gebirge bildet sich aus dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sattnitzkonglomerat,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einem Gestein aus dem [[Neogen]] (Jungtertiär). Das Sattnitzkonglomerat ergibt trockene Standorte, die Niederschläge versickern, sodass die Hauswasserversorgung der bäuerlichen Betriebe stets schwierig war. Teilweise treten [[Karst]]erscheinungen, wie Schlucklöcher ([[Ponor]]e) auf. Das absickernde Wasser tritt an der Basis, wo wasserstauende Tone auftreten, in zahlreichen, oft sehr ergiebigen Quellen zutage. Sie werden vielfach für die [[Wasserversorgung]] verwendet. Eine bedeutende Quelle ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Ewiger Regen|Ewige Regen]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Maria Rain (Kärnten)|Maria Rain]], der zum [[Naturdenkmal]] ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Die Hochfläche ist nach allen Richtungen durch teilweise senkrecht abfallende Steilwände begrenzt. An ihren nördlichen und südlichen Hängen zeigt die Sattnitz viele Steilwände.&lt;br /&gt;
Die Sattnitz reicht von [[Rosegg]] bzw. [[Velden am Wörther See]] im Westen bis zur Annabrücke über die [[Drau]] bzw. [[Grafenstein (Kärnten)|Grafenstein]] im Osten. Die Gestalt der Konglomerattafel ist rechteckig. Die West-Ost-Erstreckung beträgt 34 km, die Nord-Süd-Erstreckung 5 km, die Fläche 170 km². Die geradlinige Begrenzung der Hochfläche ist tektonisch durch Brüche und Verwerfungen bedingt. Sie zerlegen die Konglomerattafel auch in Nord-Süd-Richtung in mehrere Teilschollen, deren Zwischenstücke abgesunken sind und als Senken auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verkehrswirtschaftlich bedeutendste ist die &amp;#039;&amp;#039;Senke von [[Maria Rain (Kärnten)|Maria Rain]]&amp;#039;&amp;#039;. Durch sie verläuft die wichtigste Verkehrsverbindung von Klagenfurt ins [[Rosental (Kärnten)|Rosental]] und zum [[Loiblpass]]. Der höchste Gipfel ist der &amp;#039;&amp;#039;Tanzboden&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|929}}) im westlichen Teil nördlich von [[Ludmannsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostwärts schließt die &amp;#039;&amp;#039;Senke von Stemeritsch&amp;#039;&amp;#039; mit den Ortschaften Stemeritsch, Strantschitschach, Saberda und Göltschach in rund 650–700 m Seehöhe an. An diese reiht sich die ausgedehnte &amp;#039;&amp;#039;Hochfläche von Radsberg&amp;#039;&amp;#039; mit den Hauptorten [[Radsberg (Gemeinde Ebenthal)|Radsberg]], [[Tutzach]] und [[Schwarz (Gemeinde Ebenthal)|Schwarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 150 m tiefer liegt im Süden die &amp;#039;&amp;#039;Scholle von Kossiach&amp;#039;&amp;#039;. Die kuppige, durch mächtige Seitenmoränen des Drau- und Wörtherseegletschers gestaltete Hochfläche liegt bei 750–800 m. Mit teilweise senkrechten Wänden bricht sie im Osten zur &amp;#039;&amp;#039;Senke von Mieger&amp;#039;&amp;#039; ab. Nur bei Ober- und Unterkreuth haben nacheiszeitliche Hangrutschungen den Abbruch flacher gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Mieger Senke&amp;#039;&amp;#039; liegen die Ortschaften Ober- und Untermieger, Hinterberg, Haber und Obitschach. Die Mieger Senke liegt in rund 550 m Seehöhe. Im Osten steigt sie zur &amp;#039;&amp;#039;Hochfläche von Berg&amp;#039;&amp;#039; an, deren kuppiges Relief zwischen 600 und 700 m liegt. Sie bricht ihrerseits steil zur &amp;#039;&amp;#039;Senke von Sabuatach&amp;#039;&amp;#039; in etwa 600 m Seehöhe ab. Ostwärts schließt die &amp;#039;&amp;#039;Hochfläche von Skarbin&amp;#039;&amp;#039; mit der gleichnamigen Ortschaft in rund 710 m Seehöhe die Sattnitz ab. Sie bricht steil zur Drau ab. Das gesteinsbildende Sattnitzkonglomerat setzt sich allerdings ostwärts der Drau im Rückersdorfer Hügelland um den [[Klopeiner See]] fort, erreicht hier aber nicht mehr die mächtige Geschlossenheit wie in der Sattnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mieger Senke.jpg|mini|Blick von Norden nach Süden, rechts der Steilabfall der Hochfläche von Radsberg, links die Hochfläche von Berg, im Mittelgrund die Kirche von Mieger, dahinter die Karawanken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung und Siedlungen ==&lt;br /&gt;
Der östliche Teil ist geringer besiedelt und ebenso intensiv bewaldet. Auf seinen Südhängen findet man [[orchideen]]reiche [[Buche]]nwälder und stellenweise [[Mischwald|Laubmischwälder]]. Die Bewirtschaftung der kleinbäuerlichen Betriebe erfolgte lange mit geringem Mechanisierungsgrad. Die Waldwirtschaft spielte dabei eine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Ortschaften im Gebiet der Sattnitz sind [[Ludmannsdorf]], und [[Köttmannsdorf]] im westlichen Teil bzw. [[Maria Rain (Kärnten)|Maria Rain]] und [[Ebenthal in Kärnten|Radsberg]] und Mieger im östlichen Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bettina Golob und Helmut Zwander: &amp;#039;&amp;#039;Die Sattnitz. Konglomerat der Natur im Süden Kärntens. Ein Naturführer.&amp;#039;&amp;#039; [[Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten]], Klagenfurt 2006, ISBN 3-85328-041-2.&lt;br /&gt;
* Klaus Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Die östliche Sattnitz. Die Problematik eines stagnierenden Agrarraumes im Stadtumland von Klagenfurt&amp;#039;&amp;#039;. Diss.der Univ.Wien, 2 Bde., Bd. 131/1 und 2, Verband der wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs, Wien 1976&lt;br /&gt;
* Klaus Arnold: Die östliche Sattnitz – Bergbauernraum vor den Toren Klagenfurts. Amaliendorf 2012. CD und Online Abruf. Arnold-Research.eu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geographische Raumeinheiten Kärntens}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Kärnten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niki.L</name></author>
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