<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saterland</id>
	<title>Saterland - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saterland"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saterland&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T09:10:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saterland&amp;diff=20414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boor cocoa: Die 2 letzten Textänderungen von Hye31 wurden verworfen und die Version 258976688 von Aka wiederhergestellt. Relevanz = ?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saterland&amp;diff=20414&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-10T13:45:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die 2 letzten Textänderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Hye31&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Hye31&quot;&gt;Hye31&lt;/a&gt; wurden verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/258976688&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/258976688&quot;&gt;258976688&lt;/a&gt; von Aka wiederhergestellt. Relevanz = ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Neuwall|Zum deutschen Juristen und Politiker siehe [[Leopold von Neuwall]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Saterland COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 53/4/55/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 7/42/19/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Saterland in CLP.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Cloppenburg&lt;br /&gt;
| Höhe             = 6 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PLZ              = 26683&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 04492, 04498&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 03453013&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE SLD&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 4 [[Ortsteil|Gemeindeteile]]&lt;br /&gt;
| Straße           = Hauptstraße 507&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.saterland.de/ www.saterland.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Thomas Otto&lt;br /&gt;
| Partei           = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saterland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veraltet und inoffiziell auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sagterland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online=http://www.zeno.org/nid/20005748054|Abruf=2023-11-18|Autor=Strackerjan, Ludwig|Titel=Aberglaube und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg|Band=2|Auflage=2|Ort=Oldenburg|Datum=1909|Seiten=360-361}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Saterfriesische Sprache|saterfriesisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Seelterlound&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Landkreis Cloppenburg]], [[Niedersachsen]]. Hier lebt die kleinste anerkannte Sprachminderheit [[Deutschland]]s, die [[Saterfriesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Saterland liegt im Nordwesten des [[Oldenburger Münsterland]]es, im Dreieck [[Leer (Ostfriesland)|Leer]], [[Cloppenburg]] und [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]. Im Süden wird das Saterland vom [[Küstenkanal]] begrenzt, im Norden und Nordwesten schließt es an die historische Landschaft [[Ostfriesland]] an. Im Wesentlichen begrenzt im Norden die von Ost nach West fließende [[Leda (Fluss)|Leda]] das Saterland zu Ostfriesland. Im Westen wird das Saterland von der zur Gemeinde [[Ostrhauderfehn]] gehörigen Ortschaft Idafehn abgegrenzt. Diese [[Fehnsiedlung|Fehn-Dörfer]] liegen in dem Gebiet, das früher das schwer passierbare Moor um das Saterland darstellte. Im Osten wird das Saterland durch den [[Elisabethfehnkanal]] abgeschlossen, der über die gesamte Länge des Saterlandes eine geographische Grenze bildet. Die bis zum Bürgerentscheid von 1949 (1951) zum Saterland gehörige frühere Fehn-Gemeinde [[Elisabethfehn]] am Elisabethfehnkanal gehört nun zur Gemeinde [[Barßel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Saterland wird von der [[Sagter Ems]] von Süd nach Nord durchflossen, die es in die zwei beherrschenden Moore Wester-Moor und Oster-Moor teilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden des Saterlandes im Uhrzeigersinn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Detern]]&lt;br /&gt;
* [[Barßel]]&lt;br /&gt;
* [[Friesoythe]]&lt;br /&gt;
* [[Esterwegen]]&lt;br /&gt;
* [[Bockhorst]]&lt;br /&gt;
* [[Ostrhauderfehn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die bis dahin selbstständigen Gemeinden Strücklingen, Ramsloh und Scharrel wurden bei der Gebietsreform 1974 zur Gemeinde Saterland zusammengefasst. Die frühere Gemeinde Scharrel bestand aus den heutigen Gemeindeteilen Scharrel und Sedelsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Saterland besteht heute aus vier Gemeindeteilen (in Klammern die saterfriesischen Bezeichnungen, die sich auch auf den Ortsschildern befinden):&lt;br /&gt;
# [[Ramsloh (Saterland)|Ramsloh]] &amp;#039;&amp;#039;(Roomelse)&amp;#039;&amp;#039; mit den Ortschaften Ramsloh-Ort, Ramsloh-Nord, Ramsloh-Ost, Hoheberg, Raake, Hollen, Hollen-Brand und Hollenermoor. Im März 2021  hatte Ramsloh 5281 Einwohner. Ramsloh ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung des Saterlandes.&lt;br /&gt;
# [[Scharrel (Saterland)|Scharrel]] &amp;#039;&amp;#039;(Skäddel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schäddel)&amp;#039;&amp;#039; mit den Ortschaften Scharrel-Ort, Bätholt, Langhorst, Neuwall und Heselberg. Im März 2021 hatte Scharrel 2624 Einwohner.&lt;br /&gt;
# [[Sedelsberg]] &amp;#039;&amp;#039;(Seedelsbierich)&amp;#039;&amp;#039; mit den Ortschaften Sedelsberg-Ort, Kolonie, Hüllen I, Hüllen II, Fermesand und Heselberg. Im März 2021 hatte Sedelsberg 3040 Einwohner. Sedelsberg gehört sprachgeschichtlich nicht zum Saterland und war bis zur Gebietsreform Ortsteil von Scharrel.&lt;br /&gt;
# [[Strücklingen]] &amp;#039;&amp;#039;(Strukelje)&amp;#039;&amp;#039; mit den Ortschaften Strücklingen-Ort, Bollingen I, Bollingen II, Utende, Wittensand und Bokelesch. Im März 2021 hatte Strücklingen 3287 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharrel und Sedelsberg haben die Telefonvorwahl 04492, Ramsloh und Strücklingen sind über die Vorwahl 04498 zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PSTRUKEL.jpg|mini|[[Ortstafel (Deutschland)#Zweisprachig beschriftete Ortstafeln|Zweisprachiges Ortsschild]] der Saterländer Ortschaft Strücklingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scharrel.jpg|mini|Zweisprachiges Ortsschild der Ortschaft Scharrel mit der alten Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Schäddel&amp;#039;&amp;#039; für „Skäddel“.]]&lt;br /&gt;
Das Saterland liegt auf einer 15 Kilometer langen und ein bis vier Kilometer breiten Sandinsel inmitten von Mooren. Dadurch war es lange Zeit sehr isoliert und bis ins 19. Jahrhundert hinein nur per Schiff über die [[Sagter Ems]] zu erreichen. Zwischen 1100 und 1400 wurde die Tecklenburger Grafschaft Sögel, die das heutige Saterland und Teile des [[Hümmling]]s umfasste, von [[Friesen]] aus dem heutigen [[Ostfriesland]] besiedelt. Ob zuvor bereits einige wenige Siedler [[Sachsen (Volk)|sächsischen Ursprungs]] in dem Gebiet lebten, ist umstritten. Von der Grafschaft Sögel (&amp;#039;&amp;#039;Comitia Sygeltra&amp;#039;&amp;#039;) hat das Saterland („Sagelter Land“) auch seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Isolation hat sich die eigene Sprache des Saterlandes entwickelt bzw. erhalten. Die [[saterfriesische Sprache]] ist ein [[Dialekt]] der [[Friesische Sprache|friesischen Sprache]], der ansonsten im östlichen Friesland schon seit Jahrhunderten ausgestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Saterland verfügte im Mittelalter über eine eigene Verfassung und eine eigene Gerichtsbarkeit. Eine schriftliche Landgerichtsordnung ist beispielsweise aus dem Jahr 1587 erhalten geblieben, deren Ursprung oder Vorgänger aber deutlich älter waren. Möglich wurde dies durch [[Karl der Große|Karl den Großen]], der den Friesen der Legende nach einige Privilegien zusicherte (siehe: [[Friesische Freiheit]]). Das Saterland wurde zu den symbolischen [[Sieben Seelande]]n gezählt und hatte eine den anderen friesischen Landesgemeinden ähnliche nahezu demokratische Verwaltung: Einmal im Jahr wurde der Zwölferrat gewählt, der dann Verwaltung und Rechtsprechung leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Landnahme der Friesen im Saterland erst spät erfolgte, war das Gebiet nicht herrschaftsfrei. Zuerst waren die [[Grafschaft Tecklenburg|Grafen von Tecklenburg]] die Landesherren, später das [[Niederstift Münster]], dann der Fürstbischof von [[Hochstift Münster|Münster]]. Das Saterland verfügte trotzdem über weitgehende Freiheiten und war somit auch unter fremder Oberhoheit ein sehr unabhängiges Gebiet. Die Friesen wussten ihre angestammten Freiheitsrechte sehr lange zu bewahren. Auch hier tat die isolierte Lage ihr Übriges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurde das Saterland im Zuge der [[Säkularisation]] des [[Hochstift Münster|Hochstifts Münster]] dem [[Herzogtum Oldenburg]] zugeschlagen. Wenig später gab es unter [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] ein kurzes französisches Intermezzo. Im Jahr 1934 wurde erstmals eine &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Saterland&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, zu der allerdings neben Ramsloh und Scharrel auch das heute zu [[Friesoythe]] zählende Neuscharrel gehörte. Am 1. März 1974 schließlich wurde im Zuge der kommunalen Gebietsreform die Gemeinde Saterland in ihrer heutigen Form geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei bis zur [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform]] 1974 selbstständigen Gemeinden waren Strücklingen, Ramsloh und Scharrel. Das Koloniegebiet Sedelsberg war Ortsteil von Scharrel und gehörte von der Sprache her nicht zum Saterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Zusammenlegung der drei Gemeinden ging es um die Verteilung der Schwerpunkte. Strücklingen sollte Geschäftsschwerpunkt werden, Ramsloh erhielt die Real- und Hauptschule mit Orientierungsstufe und in Scharrel blieb die Gemeindeverwaltung. Heute haben sich die Prioritäten etwas gedreht; Strücklingen und Scharrel haben alle wichtigen Institutionen an Ramsloh abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild der Dörfer hat sich im Laufe der Zeit verändert. Im Jahr 1821 wütete zum Beispiel in Scharrel ein Großbrand, der 27 Häuser zerstörte, von denen nur zwölf wiederaufgebaut werden durften. Im April 1945 wurden 17 Häuser durch Bomben vernichtet, von denen nur wenige am alten Standort wiedererrichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die größte [[Flurbereinigung]] Deutschlands (12.500 ha) und Aussiedlung der landwirtschaftlichen Gehöfte aus dem Ortskern wurde es möglich, die frei gewordenen Grundstücke zur Verbesserung der Infrastruktur zu nutzen. Die aus dem Ortskern [[Aussiedlerhof|ausgesiedelten Gehöfte]] erhielten in den Bauerschaften neue Standorte. Das bis etwa 1945 vorhandene Dorfbild ist heute kaum noch vorzufinden. In den letzten Jahrzehnten sind zudem neue Wohnsiedlungen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaftsraum ==&lt;br /&gt;
Der [[Kulturlandschaft]]sraum Saterland umfasst ein 122 km² großes Gebiet. Diese Zuordnung zu den [[Kulturlandschaften in Niedersachsen]] hat der [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz]] (NLWKN) 2018 getroffen. Ein besonderer, rechtlich verbindlicher Schutzstatus ist mit der Klassifizierung nicht verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wiegang: &amp;#039;&amp;#039;K05 Saterland&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaftsräume und historische Kulturlandschaften landesweiter Bedeutung in Niedersachsen. Landesweite Erfassung, Darstellung und Bewertung&amp;#039;&amp;#039;, Hannover, 2019, S. 56–59&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Rat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat]] der Gemeinde Saterland besteht aktuell aus 25 Ratsmitgliedern. Sie werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1.&amp;amp;nbsp;November 2021 und endet am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmberechtigt im Rat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Thomas Otto (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]] führte zu folgendem Ergebnis (mit Vergleichszahlen der vorigen Wahl):&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20210912/03453013/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_552 Wahl des Rates am 12. September 2021, Gemeinde Saterland, Amtliches Endergebnis], abgerufen am 16. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Partei&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 12. September 2021&lt;br /&gt;
| rowspan=10 bgcolor=#e2e4e9 | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| 11. September 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|  Anteil || Stimmen || Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 52,25 % || 14 || 69,36 % || 10.522 || 18 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| 22,41 % || 6 ||14,00 % || 2.125 || 4 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]&lt;br /&gt;
| 12,65 % || 3 ||5,02 % || 762 || 1 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Demokratische Partei|FDP]]&lt;br /&gt;
| 5,69 % || 1 || – || – || – &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
| 4,76 % || 1 ||7,34 % || 1.114 || 1 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Die Linke|Linke]]&lt;br /&gt;
| 2,25 % || 1 || – || – || – &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Wählergruppe|UWG Saterland]]&lt;br /&gt;
| – || – ||4,26 % || 647 || 1 &lt;br /&gt;
|- bgcolor=#fff&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Wahlbeteiligung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;47,57 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 5.289 von 10.585 = 49,96 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* [[Bürgermeister]]: Thomas Otto (parteilos), seit 2018&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ga-online.de/-news/artikel/342550/Thomas-Otto-ist-neuer-Buergermeister-im-Saterland#fancybox-videoplayer-d06612f917c13ac431db8aa34bf43bac |titel=Thomas Otto ist neuer Bürgermeister im Saterland |zugriff=2018-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Repräsentative Vertretung des Bürgermeisters:&lt;br /&gt;
** Stellv. Bürgermeisterin: Monika Knelangen (ehrenamtlich)&amp;lt;ref name=&amp;quot;saterland&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saterland.de/Verwaltung-Politik/Politik-/Stellvertrende-B%C3%BCrgermeister-in-/ |titel=Stellvertretende Bürgermeister |werk=saterland.de |datum= |abruf=2024-06-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Stellv. Bürgermeisterin: Dagmar Lammers (ehrenamtlich)&amp;lt;ref name=&amp;quot;saterland&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Stellv. Bürgermeister: Rainer Fugel (ehrenamtlich)&amp;lt;ref name=&amp;quot;saterland&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Verwaltungsvertretung des Bürgermeisters:&lt;br /&gt;
** 1. Gemeinderat Jens Gralheer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
1999–2017: Hubert Frye (CDU)&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Saterland alt.jpg|mini|hochkant|Altes Siegel des Saterlandes um 1400 mit Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge Saterland.png|mini|hochkant|Flagge Saterlands]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot auf einem goldenen Thronsessel eine sitzende, jugendlich gelockte Königsfigur (Karolus Rex) in blauem Gewand mit goldenem Saum, goldenem Überwurf und goldenen Schuhen, in der Linken ein goldenes Zepter, in der erhobenen Rechten ein goldener Reichsapfel. An den Thron gelehnt ist der Reichsschild, ein schwarzer Doppeladler in Gold.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt [[Karl der Große|Karl den Großen]] &amp;#039;&amp;#039;(carolus magnus)&amp;#039;&amp;#039;, der den Friesen der Legende nach [[Friesische Freiheit|ihre weitreichenden Freiheitsrechte]] zugesichert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde ist blau/gold (blau/gelb) mit dem Gemeindewappen in der Mitte des mittleren goldenen Feldes. Das Verhältnis der blauen Randstreifen zum breiteren goldenen Mittelstreifen beträgt 1/5 : 3/5 : 1/5. Blau steht für das Wasser der Sagter Ems, Gold für den Sandrücken. Die Flagge wurde von Bernd Stolle aus Scharrel entworfen und 1991 vom Landkreis Cloppenburg genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Passmann: [http://www.nwzonline.de/saterland/fahne-weht-seit-25-jahren_a_31,0,2426407190.html &amp;#039;&amp;#039;Fahne weht seit 25 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, NWZ online, 17. Juli 2016], abgerufen am 27. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Środa Śląska]] (dt. Neumarkt in Schlesien), Polen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanniterkapelle Bokelesch135.jpg|mini|Die Kapelle der ehemaligen [[Kommende]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saterland Scharrel - Eisenbahnstraße - Bahnhof 02 ies.jpg|mini|Der alte Scharreler Bahnhof, heute das saterfriesische Kulturzentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saterland Scharrel - Mühlenstraße + Mühle (dmt) 02 ies.jpg|mini|links|hochkant|Windmühle Scharrel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Backsteinkapelle der ehemaligen [[Johanniterkommende Bokelesch|Niederlassung des Johanniterordens]] in &amp;#039;&amp;#039;Bokelesch&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist die einzige ihrer Art. Sämtliche anderen friesischen [[Kommende]]n des Ordens sind in der Reformation untergegangen, die Gebäude zerstört worden. So stellt die dem [[Antonius der Große|Hl. Antonius]] geweihte Kapelle im Klosterbusch ein kulturhistorisches Kleinod dar. Sie ist nicht nur das älteste katholische Gotteshaus der Gemeinde, sondern das älteste Gebäude im Saterland. Im Jahre 2005 wurde sie aufwendig restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Ramsloh&amp;#039;&amp;#039; steht die katholische Kirche [[St. Jakobus (Ramsloh)|St. Jakobus]], die 1899/1900 als [[Neugotik|neugotische]] Hallenkirche von dem Münsteraner Architekten [[August Rincklake]] errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]] (Begr.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bremen Niedersachsen]].&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche [[St. Peter und Paul (Scharrel)|St. Peter und Paul]] in &amp;#039;&amp;#039;Scharrel&amp;#039;&amp;#039; ist eine neugotische Hallenkirche und wurde 1858 bis 1860 von dem Architekten [[Johann Bernhard Hensen]] erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio (Begr.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bremen Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Saterland Scharrel - Kolpingplatz + St. Peter und Paul 01 ies.jpg|mini|Kirche St. Peter und Paul in Scharrel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte [[Bahnhof]] in Scharrel wurde zum saterfriesischen Kulturzentrum umgestaltet und beherbergt ein Archiv und eine Außenstelle des Radiosenders [[Ems-Vechte-Welle]]. Der Bahnhof liegt an der [[Bahnstrecke Cloppenburg–Ocholt]] und ist [[Haltestelle]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Museumseisenbahn]] Ammerland-Barßel-Saterland&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls in Scharrel befindet sich eine [[Galerieholländer]]windmühle von 1870 mit einem Heimatmuseum und Wagenremise. Die Mühle ist seit 2008 Station der [[Niedersächsische Mühlenstraße|Niedersächsischen Mühlenstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.niedersaechsische-muehlenstrasse.de/index.php?id=347 |wayback=20120611055829 |text=Niedersächsische Mühlenstraße: &amp;#039;&amp;#039;Hanekamps Windmühle&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ort befinden sich zudem verschiedene Baudenkmäler. Weiterhin gibt es das Naturdenkmal Langhorster Esch und die größte [[Saatkrähe]]nkolonie Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche [[St. Georg (Strücklingen)|St. Georg]] in &amp;#039;&amp;#039;Strücklingen&amp;#039;&amp;#039; wurde 1899/1900 nach Plänen des Münsteraner Architekten [[Hilger Hertel der Jüngere|Hilger Hertel d.&amp;amp;nbsp;J.]] im neugotischen Stil errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio (Begr.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Bremen Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 1261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Historismus|historistische]] Farbverglasung der Westfassade stammt aus der Werkstatt [[Wilhelm Derix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Saterland befindet sich auch die [[Marinefunksendestelle Rhauderfehn]] der [[Deutsche Marine|Deutschen Marine]]. Sie ist das höchste begehbare Bauwerk Westeuropas. Die acht 354,8 Meter hohen rot-weißen Masten sind bis zu einer Entfernung von mehr als 20 Kilometern zu sehen. Die besondere Leitfähigkeit des feuchten Moorbodens spielte bei der Standortwahl eine wichtige Rolle. Die Marinefunkstelle blieb lange Zeit aus militärischen Gründen ein weißer Fleck auf der Karte. Waren die Saterländer 1973 noch froh, dass sie einen an gleicher Stelle geplanten Bombenabwurfplatz verhindert hatten, sorgt sie nun, das Bauwerk könne eine deutliche Strahlenbelastung hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Freizeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hollener See.JPG|mini|Hollener See]]&lt;br /&gt;
Das Freizeitangebot im Saterland ist reichhaltig. Verschiedenste Sportarten können in 27 Vereinen ausgeübt werden. Es gibt 13 Sportplätze, drei Tennisanlagen und eine Tennishalle, vier Sporthallen und drei Reithallen. Dazu kommt eine [[Skaterbahn]], die im Gemeindeteil Ramsloh angesiedelt sind. Schwimmsport- und Bademöglichkeiten gibt es im Freizeitbad im Gemeindeteil Ramsloh sowie im [[Hollener See]]. Im Gemeindeteil Strücklingen befindet sich eine [[Paddel und Pedal|Paddel- und Pedalstation]] als Anlaufstelle für das Rad- und Wasserwandern. Im Gemeindeteil Sedelsberg sind eine multiple Außensportanlage (Basketball etc.) sowie ein Beachvolleyballfeld und eine Skaterbahn vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Saterland herrscht ein reges Vereinsleben. Allein 27 Sport- und Schützenvereine sowie drei Karnevalsvereine finden sich in der Gemeinde. Dazu kommen zahlreiche soziale und kulturelle Gruppen, wie etwa der Heimatverein „Seelter Buund“, der sich um Belange und Kultur der Saterfriesen kümmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Karneval mit Umzug in Ramsloh&lt;br /&gt;
* Schützenfeste in Bollingen, Ramsloh (bis 2009 Hollen), Scharrel, Sedelsberg und Strücklingen&lt;br /&gt;
* Krammarkt in Ramsloh&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmärkte in Ramsloh, Scharrel, Sedelsberg und Strücklingen&lt;br /&gt;
* Strücklinger Deichpartie (zweiter Sonnabend im September)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Da das Saterland bis zum Jahre 1803 politisch zum [[Niederstift Münster]] gehörte, ist es [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] geprägt. Die [[Saterfriesen]] gehören zu den wenigen [[Friesen]], die mehrheitlich römisch-katholisch sind. Während der [[Reformation]] wurden die Saterfriesen zwar [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|lutherisch]], nach dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] wurden sie jedoch rekatholisiert. Das unmittelbar westlich des Saterlandes angrenzende [[Ostfriesland]] blieb weiterhin [[Protestantismus|protestantisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden viele Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Ostgebieten im Saterland ansässig. Sie veränderten ebenso wie der Zuzug von [[Spätaussiedler]]n aus Russland die konfessionelle Landschaft. Heute gibt es wieder lutherische und – seit jüngerer Zeit – auch eine [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|Evangelisch-Freikirchliche]] Gemeinde ([[Baptisten]]) im Saterland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ramsloh existiert auch eine [[Islam|islamische]] Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirchengemeinde St. Jakobus ===&lt;br /&gt;
Seit dem 27. April 2008 gibt es im Saterland nur noch eine römisch-katholische Kirchengemeinde. Sie wurde aus bis dahin selbständigen Kirchengemeinden &amp;#039;&amp;#039;St. Georg&amp;#039;&amp;#039; (Strücklingen), &amp;#039;&amp;#039;St. Jakobus&amp;#039;&amp;#039; (Ramsloh), &amp;#039;&amp;#039;SS. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039; (Scharrel) und &amp;#039;&amp;#039;St. Petrus Canisius&amp;#039;&amp;#039; (Sedelsberg) gebildet. Die Zusammenlegung geschah aufgrund eines Dekretes des [[Bistum Münster|Bischofs von Münster]], durch das einerseits die Aufhebung genannten Kirchengemeinden und andererseits die Errichtung der neuen Kirchengemeinde „[[Jakobus der Ältere|St. Jakobus]] in Saterland“ mit Sitz in Ramsloh [[Kirchenrecht|kirchenrechtlich]] entschieden wurde. Das [[Rektoratskirche|Rektorat]] St. Antonius, Bokelesch, war bereits 2006 aufgehoben und mit St. Georg, Strücklingen, vereinigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georg-Kirche zu Strücklingen.JPG|mini|Außenansicht der St.-Georg-Kirche in Strücklingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pfarrkirche]] des Saterlandes ist die St. Jakobus-Kirche zu Ramsloh. Im Turm der Jakobus-Kirche hängen drei Bronzeglocken der [[Glockengießerei Otto]] aus Hemelingen/Bremen aus den Jahren 1920 und 1949. Sie erklingen mit folgender Schlagtonreihe: fis – a – h und haben folgende Durchmesser: 1105 mm, 929 mm, 890 mm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Otto-Glocken. Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Selbstverlag |Ort=Essen |Datum=2019 |ISBN=978-3-00-063109-2 |Seiten=588, hier insbesondere S 521, 546}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Reinhold |Titel=Kirchenglocken – christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen |Verlag= |Ort=Nijmegen/NL |Datum=2019 |Kommentar=Dissertation an der Radboud Universiteit Nijmegen |URN=nbn:nl:ui:22-2066/204770 |Seiten=556, hier insbesondere S. 484, 503}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur römisch-katholischen Pfarrei gehören weiterhin die in der Kommunalreform von der politischen Gemeinde abgetrennten Gebiete von [[Ostrhauderfehn]] und [[Elisabethfehn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Gemeinde des Saterlandes untersteht als Teil des [[Bistum Münster|Bistums Münster]] dem [[Bischöflich Münstersches Offizialat|Bischöflich Münsterschen Offizial]] mit Sitz in [[Vechta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirchengemeinden ===&lt;br /&gt;
Der östliche Teil Strücklingens ist der lutherischen Christuskirche in [[Elisabethfehn]] zugeordnet, der westliche, wie auch der Ortsteil Ramsloh, gehören zur lutherischen Kirchengemeinde Idafehn, heute [[Ostrhauderfehn]]. In Sedelsberg befindet sich die Evangelisch-Lutherische Trinitatis-Kirche der Kirchengemeinde [[Friesoythe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freikirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:LadenkircheBaptistenSedelsberg.JPG|mini|Ladenkirche der Baptisten in Sedelsberg]]&lt;br /&gt;
Die [[Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden|Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde]] ([[Baptisten]]) Sedelsberg ist eine der jüngsten Gemeinden deren Landesverbandes &amp;#039;&amp;#039;[[Baptisten im Nordwesten]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist eine Tochtergemeinde der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Elisabethfehn und wird durch die [[Ems-Jade-Mission]] in ihrem inneren und äußeren Aufbau begleitet. Sie entstand zu Anfang des 21. Jahrhunderts durch eine [[Zeltmission]] und versammelt sich heute in einer angemieteten &amp;#039;&amp;#039;Ladenkirche&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Muttergemeinde verfügt sie über einen eigenen [[Baptistischer Friedhof Barßel-Reekenfeld|Friedhof in Barßel-Reekenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2013-05-03 Fotoflug Leer Papenburg DSCF6876.jpg|mini|Kabel-Werk Waskönig+Walter in Ramsloh]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch die Bundesstraßen [[Bundesstraße 72|72]], [[Bundesstraße 401|401]] und [[Bundesstraße 438|438]] ist es an das bundesweite Straßennetz angeschlossen. Durch das Saterland führt die [[Eisenbahn]]strecke [[Westerstede]]/[[Bahnstrecke Cloppenburg–Ocholt|Ocholt–Sedelsberg]] der [[Emsländische Eisenbahn|Emsländischen Eisenbahn]]. Auf ihr wird bereits seit langer Zeit nur noch Güterverkehr betrieben, außerdem verkehren hier Museumszüge. Der nächstgelegene Bahnhof für den Personenverkehr liegt in [[Bahnhof Augustfehn|Augustfehn]] in der Gemeinde [[Apen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem südlich angrenzenden Küstenkanal wird Binnenschifffahrt zwischen der [[Ems]] und der [[Hunte]] betrieben. Am Küstenkanal wurde durch den Zweckverband Interkommunaler Industriepark Küstenkanal, dem ursprünglich die Gemeinden Barßel, Bösel und Saterland, die Stadt Friesoythe und der Landkreis Cloppenburg angehörten, der so genannte [[c-Port]] errichtet, ein Industriepark mit Hafen für die Region [[Oldenburger Münsterland]]. Barßel und Bösel gehören heute dem Zweckverband nicht mehr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Das Saterland verfügt über vier [[Grundschule]]n in Ramsloh, Scharrel, Sedelsberg und Strücklingen. Das [[Schulzentrum Saterland]] mit Hauptschule und Realschule befindet sich im Gemeindeteil Ramsloh. Auf dem Gelände des Schulzentrums Saterland befindet sich das [[Laurentius-Siemer-Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderes ==&lt;br /&gt;
In die Schlagzeilen geriet das Saterland im Zuge der Aufklärung des Mordes an Christina „Nelly“ Nytsch aus dem Gemeindeteil Strücklingen. Das elf Jahre alte Mädchen wurde am 16. März 1998 entführt. Fünf Tage später fand man ihre Leiche in der Nähe von [[Lorup]], ebenso ein Messer als Tatwaffe. Die Aufklärung führte zum seinerzeit größten Gentest in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, in dessen Verlauf der zweifache Mörder [[Ronny Rieken]] gefasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Bitter (Politiker, 1897)|Hermann Bitter]] (* 26. September 1897 in Ramsloh; † 21. November 1982 ebenda), Bürgermeister von Ramsloh und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Margaretha Grosser]] (* 20. September 1934 in Ramsloh; † 20. Juli 2019), Autorin und Übersetzerin verschiedener Bücher in die saterfriesische Sprache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annette Heese: &amp;#039;&amp;#039;Das Saterland – Ein Streifzug durch die Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Saterland 1988, ISBN 3-9801728-0-5.&lt;br /&gt;
* Hans Mahrenholtz: &amp;#039;&amp;#039;Schrifttum über das Saterland.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Hannover 1963, {{DNB|453180469}}.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Stellmacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Saterland und das Saterländische.&amp;#039;&amp;#039; Isensee Verlag, Oldenburg 1998, ISBN 3-89598-567-8.&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Hoche]]: &amp;#039;&amp;#039;Reise durch Osnabrück und Niedermünster in das Saterland, Ostfriesland und Gröningen.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1800. (Nachdruck: Verlag Theodor Schuster, Leer 1977, ISBN 3-7963-0137-1)&lt;br /&gt;
* Hanne Klöver: &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche im Saterland. Ein Lesebuch zur Geschichte einer Gemeinde friesischen Ursprungs im Oldenburger Land.&amp;#039;&amp;#039; Soltau-Kurier, Norden 1998, ISBN 3-928327-31-3&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-928327-31-1 --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Miroslaw Piotrowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Johanniterkapelle in Bokelesch.&amp;#039;&amp;#039; Isensee Verlag, Oldenburg 2007, ISBN 978-3-89995-213-1.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Saterland: &amp;#039;&amp;#039;Gouden Dai, Moin und Guten Tag: Saterland – die Region mit den drei Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatbund für das Oldenburger Münsterland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 2014.&amp;#039;&amp;#039; Vechta 2013, ISBN 978-3-941073-14-2, S. 9–22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikipedia|stq|Saterfriesisch}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Saterland}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saterland.de/ Internetpräsenz der Gemeinde Saterland]&lt;br /&gt;
* [http://stadt-land-oldenburg.info/Karten/Gemeinden%20nach%201937.GIF Gemeindekarte des Landes Oldenburg (1937)]&lt;br /&gt;
* [https://www.niedersaechsische-bibliographie.de/REL?PPN=1042644284 Literatur über das Saterland] in der [[Niedersächsische Bibliographie|Niedersächsischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Cloppenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4051749-4|VIAF=245641217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saterland| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieslande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft (Niedersachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boor cocoa</name></author>
	</entry>
</feed>