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	<title>Satelliten-DNA - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:43:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Satelliten-DNA&amp;diff=262359&amp;oldid=prev</id>
		<title>2001:16B8:18C4:9C00:B00D:97C6:88D9:A38A: /* Abgrenzung */</title>
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		<updated>2020-02-17T16:50:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abgrenzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Satelliten-DNA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der [[Genetik]] hochrepetitive Sequenzen, also sich mehrfach wiederholende Basenabfolgen, im [[Genom]] von höheren [[Organismus|Organismen]] ([[Eukaryoten]]) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Satelliten-DNA geht auf die Unterscheidung von Genomfragmenten über ihren [[GC-Gehalt]] und somit über ihre Dichte mittels Dichtegradienten-Zentrifugation bzw. Sedimentations-Gleichgewichts-Zentrifugation zurück. Trägt man in einem Diagramm die DNA-Konzentration gegen ihre Dichte auf, so erhält man neben der Hauptbande &amp;#039;&amp;#039;(peak)&amp;#039;&amp;#039; mehrere Nebenbanden, welche auch als Satelliten-Peaks bezeichnet werden. Die Hauptbande repräsentiert hierbei die durchschnittliche Dichte der DNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Meistens handelt es sich um wiederholte [[DNA-Sequenz|Sequenzen]] von fünf bis zehn [[Basenpaar]]en, die aber auch sehr viel länger werden können und sich über Bereiche von bis zu 100.000&amp;amp;nbsp;Basenpaaren erstrecken können. In einem durchschnittlichen Säugetiergenom bestehen etwa zehn Prozent der DNA aus diesen &amp;#039;&amp;#039;einfach strukturierten DNA-Sequenzen&amp;#039;&amp;#039;. Diese Abschnitte haben eine besonders hohe Renaturierungsgeschwindigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Säugetieren liegen die meisten dieser Bereiche im [[Heterochromatin]] in der Nähe der [[Zentromer]]e, bei &amp;#039;&amp;#039;[[Drosophila melanogaster]]&amp;#039;&amp;#039; zudem noch an den [[Telomer]]en. An den Zentromeren lagern sich bei der [[Mitose]] und [[Meiose]] die [[Mikrotubulus|Mikrotubuli]] des [[Spindelapparat]]es an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen drei Klassen von Satelliten-DNA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klassische Satelliten-DNA]] ist zwischen 100 und 5000 kb lang. &lt;br /&gt;
Sie besteht aus bis zu einer Million Wiederholungen von Sequenzen einer Länge zwischen 5 und 300 bp und wird in der Regel nicht transkribiert. Bei den Alpha-Sequenzwiederholungen an den [[Centromer|Zentromeren]] der [[Chromosom]]en erfüllt die klassische Satelliten-DNA eine Aufgabe als Proteinbindestelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Minisatellit]]en sind kleiner als die klassische Satelliten-DNA. Sie sind in der Regel zwischen 100 bp und 20 kb lang, ihre Wiederholungseinheiten bestehen maximal aus 15 Basen. An den [[Telomer]]en fungieren sie als Bindestellen für [[Protein]]e, welche zum Schutz vor dem Abbau durch [[Nuklease]]n dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mikrosatellit]]en ([[Short tandem repeat]]s) sind mit einigen hundert Wiederholungen von 1 bis 6 bp langen Sequenzen die kürzesten Satelliten-DNAs. Sie selbst sind repetitive Einheiten, die über das komplette Genom verteilt bis zu 100.000 Mal vorkommen. Mikrosatelliten entstehen vermutlich während der [[Replikation]], wenn freie DNA-Enden vorliegen und es zu einem Verrutschen &amp;#039;&amp;#039;([[slippage]])&amp;#039;&amp;#039; der [[DNA-Polymerase]] kommt. Die relativ zufällige Entstehung der Mikrosatelliten zieht auch einen großen [[Längenpolymorphismus]] nach sich, welcher für Genetik und Kriminalistik genutzt wird. Wie der Fingerabdruck ist auch der Mikrosatelliten-Längenpolymorphismus ein Erkennungsmerkmal zur einwandfreien Identifizierung eines Individuums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Katharina Munk, Taschenlehrbuch Biologie Genetik, 2010 Georg Thieme Verlag (ISBN 978-3-13-144871-2)&lt;br /&gt;
* Rolf Knippers, Molekulare Genetik, 2006 Georg Thieme Verlag (ISBN 978-3-13-144871-2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Repetitive DNA]]&lt;/div&gt;</summary>
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