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	<title>Sassen-Trantow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sassen-Trantow&amp;diff=391057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2025-11-28T07:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = kein&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 54/00//N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 13/11//E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Sassen-Trantow in VG.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
| Amt              = Peenetal/Loitz&lt;br /&gt;
| Höhe             = 15&lt;br /&gt;
| PLZ              = 17121&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 039998&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 13075123&lt;br /&gt;
| Gliederung       = 10 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Lange Straße 83&amp;lt;br /&amp;gt;17121 Loitz&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.loitz.de/amt-peenetal/gemeinde-sassen-trantow/ Sassen-Trantow auf loitz.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Dietmar Blohm&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sassen-Trantow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Vorpommern|vorpommersche]] Gemeinde im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Sie gehört dem [[Amt Peenetal/Loitz]] an, das seinen Verwaltungssitz in der Stadt [[Loitz]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sassen-Trantow wurde am 31. Dezember 2004 aus den aufgelösten, vormals selbständigen Gemeinden Sassen und Trantow gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet Sassen-Trantows erstreckt sich vom mittleren [[Peene]]tal im Süden über eine zur Peene parallel verlaufende, niedrige [[Endmoräne]] bis über das Tal der [[Schwinge (Peene)|Schwinge]] hinaus. Im Norden grenzt die Gemarkung Sassen an den [[Landkreis Vorpommern-Rügen]]. Die Täler der Peene und der Schwinge sind als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] ausgewiesen, in denen unter anderem auch [[Biber]] anzutreffen sind. Das breite Tal der nur minimales Gefälle aufweisenden Peene wird von vielen kleinen Seen gesäumt, die aus [[Torf#Torfabbau|Torfstichen]] entstanden sind. Die Städte [[Demmin]] und [[Greifswald]] sind jeweils ca. 15&amp;amp;nbsp;Kilometer von Sassen-Trantow entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Sassen-Trantow von den Nachbargemeinden [[Süderholz]] im Norden, [[Dersekow]] im Nordosten, [[Görmin]] im Osten, [[Bentzin]] im Südosten sowie [[Loitz]] im Südwesten und Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Ortsteile der Gemeinde sind:&amp;lt;ref&amp;gt;Hauptsatzung der Gemeinde Sassen-Trantow, §&amp;amp;nbsp;2 - Damerow wird dort aber nicht explizit genannt (Stand 07/2024).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=12em |gesamtbreite=45em |liste=&lt;br /&gt;
* Groß Zetelvitz&lt;br /&gt;
* Klein Zetelvitz&lt;br /&gt;
* Mühlenkamp&lt;br /&gt;
* Pustow&lt;br /&gt;
* Sassen&lt;br /&gt;
* [[Trantow (Sassen-Trantow)|Trantow]]&lt;br /&gt;
* Treuen&lt;br /&gt;
* Vierow&lt;br /&gt;
* Zarrentin-Dorf&lt;br /&gt;
* Zarrentin-Siedlung&lt;br /&gt;
* Damerow ([[Wohnplatz]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittergut Pustow Sammlung Duncker.jpg|mini|Rittergut Pustow um 1867/68, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Trantow.JPG|mini|Dorfkirche in Trantow]]&lt;br /&gt;
Von der frühen Besiedlung der Gegend zwischen [[Peene]] und [[Greifswald]] zeugen [[Großsteingrab|Großsteingräber]] wie die [[Großdolmen von Damerow]] oder die [[Großsteingräber von Pustow]] zwischen der Schwinge und dem heutigen Ortsteil Sassen. Pustow (Budistou), Damerow (Dambrove), und Vierow (Wiroch) finden Mitte des 13. Jahrhunderts Erwähnung mit Anzahl der Hufen und im Zusammenhang mit Flächenbesitzungen des Klosters Eldena.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyl]] |Titel=Geschichte des Cistertienserklosters Eldena im Zusammenhange mit der Stadt und Universität Greifswald |Band=1. Innere Einrichtung des Convents, Beschreibung der Gebäude und Grabsteine, Uebersicht des Grundbesitzes und äußere Geschichte des Klosters |Verlag=Selbstverlag. Vereinsschrift der Rügisch-Pommerschen Abtheilung der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde |Ort=Greifswald |Datum=1881 |Seiten=326 |Online=https://www.google.de/books/edition/Geschichte_des_Cistertienserklosters_Eld/N7P6b4Xh2WkC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Damerow+Pustow&amp;amp;pg=PA326&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Damerow (Wohnplatz) ===&lt;br /&gt;
Der Wohnplatz Damerow gehörte vormals zum Gutsareal von Pustow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Königliche Regierung zu Stralsund |Titel=Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Stralsund |Nummer=34 |Verlag=Struck Buchdruckerei |Ort=Stralsund |Datum=1867-08-22 |Seiten=267 |Online=https://www.google.de/books/edition/Amtsblatt_der_Preu%C3%9Fischen_Regierung_zu/2iY_AAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Damerow+Wohnplatz+Pustow&amp;amp;pg=PA267&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1608 ist in einem alten Lehnbrief des Herzogs Philipp II. dies dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Julius Theodor Bagmihl|J. T. Bagmihl]] |Titel=Pommersches Wappenbuch |Band=3 |Verlag=Selbstverlag. Druck H. E. Essenbarth Erben |Ort=Stettin |Datum=1847 |Seiten=125 |Online=https://www.google.de/books/edition/Pommersches_Wappenbuch/r4hPAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Damerow+Pustow&amp;amp;pg=PA126&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Groß Zetelvitz ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet von Groß Zetelvitz befand sich bis zur Enteignung ein Rittergut mit der Größe von 234 ha. Besitzer war die Familie des Walter Kurth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klein Zetelvitz ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung von Klein Zetelvitz gab es bis 1945 einen Gutsbetrieb von Emil Peters. Der Besitz hatte einen Umfang von 91 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühlenkamp ===&lt;br /&gt;
Mühlenkamp wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Bauerndorf mit 15 Häusern und 66 Einwohner bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eugen Hugo Theodor Huhn |Titel=Topographisch-statistisch-historisches Lexikon von Deutschland. 1846 |Sammelwerk=Lexikon von Deutschland |Band=IV. |Nummer=Mühlenkamp |Verlag=Bibliographisches Institut |Ort=Leipzig |Datum=1846 |Seiten=503 |Online=https://www.google.de/books/edition/Topographisch_statistisch_historisches_L/EWJcAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=M%C3%BChlenkamp+Grimmen&amp;amp;pg=PA503&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pustow ===&lt;br /&gt;
Das alte Gutshaus wurde als Fachwerkgebäude 1724 erbaut und dann 1865 durch ein neues im [[Neogotik|neogotischen]] [[Tudorstil]] aus gelben Klinkern ersetzt. Das Gut war im Besitz meist ursprünglich bürgerlicher Familien aus Greifswald und Stralsund, die oftmals als „Neureiche“ geadelt wurden. Zunächst betrieb die Familie [[Von Scheele (1622)|von Scheele]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1930. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsverbände. |Sammelwerk=[[Gothaischer Hofkalender|GGT]] |Band=Scheele |Nummer=Stammreihe |Auflage=22. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1930 |Seiten=721 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (bis 1780), in der Genealogie auch Scheele II oder (Neklader) Linie II genannt, das Gut in Pustow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[George Adalbert von Mülverstedt|G. A. von Mülverstedt]], [[Adolf Matthias Hildebrandt|Ad. M. Hildebrandt]] |Titel=[[J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch]]. 1894 |Band=VI. Der abgestorbene Adel der Preussischen Provinz Pommern |Auflage=Neuauflage |Verlag=Bauer &amp;amp; Raspe (Emil Küster) |Ort=Nürnberg |Datum=1894 |Seiten=83 f. |Online=https://www.google.de/books/edition/J_Siebmachers_grosses_und_allgemeines_Wa/MhXs9W89bakC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Scheele+Pustow&amp;amp;pg=PA83&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden 1622 geadelt und waren vor Ort mit Oberst Ernst Ludwig von Scheele vertreten. Sein Sohn Ernst Friedrich aus der Ehe mit Barbara Elisabeth von Heintze und Weißendorf übernahm den Besitz, danach dessen Bruder Ernst Karl Bogislaw als Mitbesitzer, verstorben 1784. Dann folgte das Adelsgeschlecht [[Von Braun (1588)|von Braun]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Gesterding |Hrsg=Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde |Titel=Die Familie von Braun |Sammelwerk=Genealogien und beziehungsweise Familienstiftungen Pommerscher, besonders ritterschaftlicher Familien |Auflage=Erste Sammlung |Verlag=G. Reimer |Ort=Berlin |Datum=1842 |Seiten=125 ff. |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7673425?query=Scheele%20Pustow |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1780 bis etwa 1932). Die briefadelige von Braun wurde 1588 zu Prag nobilitiert, in den Reichsadelsstand mit Wappenbesserung und erhielt 1690 den schwedischen Adelsstand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.adelsvapen.com/genealogi/Von_Braun_nr_2347 von Braun nr 2347. Adliga ätten von Braun nr 2347.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bernhard von Braun-Brentwisch (1765), verheiratet mit Anna Elisabeth von Schmalensee (1779) erwarb dann Pustow für seinen Sohn Philipp von Braun (1752–1815), unverheiratet, Rittmeister in schwedischen Diensten. Erbin wird zunächst seine jüngere Schwester Fredrica (1762–1833).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1918 |Sammelwerk=GGT |Band=Braun 1588 |Nummer=Pustow |Auflage=12. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1917 |Seiten=88 ff. |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1280496 |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ihr folgte ein entfernter in Schweden geborener Cousin, Dethlof Balzer Joachim von Braun (1788–1868). Dieser gründete mit Maria Charlotta Klementina von Warenberg eine Familie und war kgl. schwed. Major.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Moritz Maria Weittenhiller|Moritz Maria von Weittenhiller]] |Titel=Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter. 1880 |Band=von Braun |Nummer=Pustow |Auflage=5. |Verlag=Buschak &amp;amp; Irrgang |Ort=Brünn, Wien |Datum=1879 |Seiten=60 ff. |Online=https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8226225?query=Genealogisches%20Taschenbuch%20Ritter |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren stiftete der Grundbesitzer für die Regelung der Erbfolge einen Familienfideikommiss, und so übernahm der älteste Sohn Ludwig von Braun (1841–1906) Gut Pustow als Fideikommissherr. Dessen Ehefrau Lie von Nieroth (1853–1887) stammte aus Schweden. Da sie mit Lilli und Ellen zwei nicht erbberechtigte Töchter hatten ging der Besitz Pustow an einen nahen Vetter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1932. B (Briefadel). Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsverbände. |Sammelwerk=GGT |Band=Scheele |Nummer=Stammreihe |Auflage=24. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1930 |Seiten=56 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn Hedda von Braun-Pustow (1845–1900) hatte 1863 den in Schweden lebenden Offizier Gustav von Braun (1813–1888) geheiratet. Ihr Sohn [[Josef Philipp von Braun-Pustow]] (1866–1942), in Rydaholm geboren, wurde so adeliger Grundbesitzer in Pustow. Josef Philipp von Braun-Pustow heiratete 1902 in London die englische Staatsbürgerin May Evans, geschiedene Earl of Caledon. 1914 umfasste Brauns Besitztum ohne die Nebengüter 407 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert |Hrsg=Paul Niekammer |Titel=Güter-Adressbuch für die Provinz Pommern 1914. |TitelErg=Verzeichnis sämtlicher Güter. Handbuch der Königlichen Behörden der Provinz. Mit Unterstützung vieler Behörden nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. |Sammelwerk=GAB. Niekammer’s Güter-Adressbücher. |Band=III. Regierungsbezirk Stralsund. Kreis Grimmen |Nummer=Pustow |Auflage=4. |Verlag=Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Leipzig |Datum=1914 |Seiten=264 f. |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0427417-4-1914#lg=1&amp;amp;slide=317 |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 betrug der Gesamtbesitz nach amtlichen Angaben 1250 ha. Die Verwandtschaft der Familie von Braun-Pustow lebte größtenteils in Schweden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flächen des vormaligen Gutes Pustow erwarben später vierzehn Landwirte aus der Region, deren Betriebsgrößen zwischen 20 ha bis 128 ha lagen. Im Pustower Park befindet sich eine [[barock]]e Kapelle, auch der Park war ursprünglich in barocken Formen angelegt. Zu DDR-Zeiten betrieb der VEB Kühlautomat ein Betriebs-[[Ferienlager]] im Ortsteil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/media/set/?set=a.526427544086429.1073741962.469473933115124&amp;amp;type=3 Pustow] Facebook-Eintrag, abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Juli 1950 wurde Pustow nach Sassen eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Opferstein bei Pustow]] ist ein überregional bekannter Findling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sassen ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Sassen ist eine Gründung aus dem 14. Jahrhundert, aus dieser Zeit stammt auch die [[Feldsteinkirche]] des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trantow ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Trantow (Sassen-Trantow)}}&lt;br /&gt;
Das Dorf Trantow taucht 1267 als &amp;#039;&amp;#039;Trintowe&amp;#039;&amp;#039; erstmals in einer Urkunde auf, die [[Dorfkirche Trantow|Dorfkirche]] wurde um 1400 errichtet. In der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde das ganze Gebiet durch Plünderungen, Pest und Hungersnöte entvölkert. Die [[Wüstung|wüsten]] Dorfstellen wurden erst allmählich wieder neu besiedelt. Die von der pommerschen Herzoginwitwe [[Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenbüttel (1561–1631)|Sophia Hedwig]] zwischen 1616 und 1618 eingerichtete [[Staatsdomäne|Domäne]] wurde 1804 von [[Ludwig Arndt]], dem Vater von [[Ernst Moritz Arndt]] gepachtet. An den Aufenthalt des Dichters erinnert ein Gedenkstein in Trantow. Zwei Neuansiedlungswellen erfolgten in der Mitte des 19. Jahrhunderts und in den 1930er Jahren im Gebiet um Sassen und Trantow. Trantow gehört zu den ersten Güteraufsiedlungen in Vorpommern überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Mühlenkamp und Zarrentin eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Peenewiesen von Trantow wurden bis 1961 zur Torfgewinnung genutzt. Torf wurde bis dahin besonders von den Anwohnern zum Heizen verwendet. Heute befinden sich die Wiesen überwiegend im Naturschutzbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treuen ===&lt;br /&gt;
Die Fläche von Treuen betrug 1860 konkret 1913 Morgen. Im Ort befand sich ein Domänen-Vorwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Stralsund |Nummer=24 |Verlag=Struck Buchdruckerei |Ort=Stralsund |Datum=1861-06-13 |Seiten=186 |Online=https://www.google.de/books/edition/Amtsblatt_der_Preu%C3%9Fischen_Regierung_zu/ICI_AAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Treuen+Grimmen&amp;amp;pg=PA186&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Domäne wurde in fiskalischer Pacht betrieben und ausgeschrieben, die Landwirte/Verwalter wechselten häufiger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Stralsund |Band=Domäne Treuen |Nummer=35 |Verlag=Struck Buchdruckerei |Ort=Stralsund |Datum=1879-08-28 |Seiten=169 |Online=https://www.google.de/books/edition/Amtsblatt_der_Preu%C3%9Fischen_Regierung_zu/0sGduu818FcC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Treuen+Grimmen&amp;amp;pg=RA2-PA168&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierow ===&lt;br /&gt;
Viele Strukturen aus diesen Aufsiedlungen sind noch heute zu erkennen; so ist beispielsweise das gesamte Guts-Ensemble im Ortsteil Vierow vollständig erhalten. Das einstmals 407 ha große Rittergut selbst gehörte im Eigentum größtenteils den Inhabern von Pustow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Paul Niekammer |Titel=Pommersches Güter-Adressbuch 1905. |TitelErg=Verzeichnis sämtlicher Güter. Handbuch der Königlichen Behörden der Provinz. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet. |Sammelwerk=GAB. Niekammer’s Güter-Adressbücher. |Band=III. Regierungsbezirk Stralsund. Kreis Grimmen |Nummer=Vierow |Auflage=2. |Verlag=Selbstverlag |Ort=Stettin |Datum=1905 |Seiten=220 f. |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0427417-2-1905#lg=1&amp;amp;slide=274 |Abruf=2023-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
;Gemeindevertretung&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2014|Kommunalwahl am 25. Mai 2014]] setzt sich die Gemeindevertretung aus vier Vertretern der [[CDU]] und je zwei Vertretern der Wählergemeinschaft Sassen und des Kulturvereins Trantow zusammen. Hinzu kommt der Bürgermeister Detlef Behm, welcher der Wählergemeinschaft Sassen angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE SASSEN-TRANTOW * LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.loitz.de/ortsrecht/satzungen/gemeinde-sassen-trantow/hauptsatzung-gemeinde-sassen-trantow-2019.pdf Hauptsatzung § 1 Abs.3] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Sassen Südostansicht mit Glockenstuhl.jpg|mini|Dorfkirche Sassen]]&lt;br /&gt;
* Achteckige Kapelle im Ortsteil Pustow aus dem frühen 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Etwa 25 neolithische Großstein- und 6 bronzezeitliche Hügelgräber bei Sassen und Pustow&lt;br /&gt;
* [[Kirche Trantow]]; [[Gotik|spätgotische]] [[Saalkirche]] von um 1400, Turm von 1834&lt;br /&gt;
* [[Kirche Sassen]]: [[Chor (Architektur)|Chor]] aus [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] aus der Zeit um 1270/1280 mit einem [[Kirchenschiff]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. In Innern befindet sich eine [[Fünte]] aus der Zeit um 1300. Eine Glasmalerei aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigt den [[Guter Hirte|Guten Hirten]] zwischen [[Petrus]] und [[Paulus von Tarsus]] und stammt vermutlich aus der [[Glasmalereianstalt Ferdinand Müller]] in [[Quedlinburg]].&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Sassen-Trantow]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Von der [[Bundesstraße 194]] bei [[Loitz]] führen zwei voneinander getrennte Landstraßen durch Sassen bzw. Trantow über [[Dersekow]] in die [[Hansestadt]] [[Greifswald]]. Die [[Bundesautobahn 20]] (Ostseeautobahn [[Lübeck]] – [[Stettin]]) verläuft nördlich und nordöstlich der Gemeinde. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Greifswald, [[Demmin]] und [[Grimmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jörg Drehmel]] (* 3. Mai 1945), Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7598872-0|VIAF=245447346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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