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	<title>Sascha Krolzig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:10:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sascha_Krolzig&amp;diff=551668&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mooritzd: /* Politische Aktivitäten */ Linkfix</title>
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		<updated>2026-03-16T19:40:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politische Aktivitäten: &lt;/span&gt; Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SaschaKrolzig.jpg|mini|hochkant|Sascha Krolzig als Redner auf einer Neonazi-Kundgebung am&lt;br /&gt;
19. November 2005 in Köln]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sascha Marcel Krolzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1987]] in [[Hamm]]) ist ein [[Neonazi]], der als [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] Politiker ([[Die Heimat]], zuvor: [[Die Rechte – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz|Die Rechte]]) und Aktivist der [[Freie Kameradschaften|Freien Kameradschaftsszene]] in [[Nordrhein-Westfalen]] aktiv ist. Er tritt außerdem bundesweit als Anmelder und Redner bei rechtsextremen Kundgebungen in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sascha Krolzig war führendes Mitglied der „Kameradschaft Hamm“ (KS Hamm), einer der bis zu ihrem Verbot im August 2012&amp;lt;ref name=&amp;quot;wfa&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wa.de/hamm/hammer-sascha-krolzig-jetzt-rechten-neonazis-gruenden-landesverband-2508937.html &amp;#039;&amp;#039;Hammer Sascha Krolzig jetzt bei der &amp;quot;Rechten&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälischer Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; aktivsten neonazistischen „Freien Kameradschaften“ in Nordrhein-Westfalen. Für Flugblätter der KS Hamm zeichnete er als presserechtlich Verantwortlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2004 trat Krolzig häufig als Anmelder und Redner bei rechtsextremen Kundgebungen auf, erstmals am 21. Januar 2004 in Hamm. Bei den zahlreichen folgenden Demonstrationen erschien er unter anderem mit [[Siegfried Borchardt]], [[Ursula Haverbeck]], [[Axel Reitz]], [[Christian Worch]] und [[Thomas Wulff (Neonazi)|Thomas Wulff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Kampfbund Deutscher Sozialisten]] ist er im Januar 2007 beigetreten und war bis zu dessen Selbstauflösung im Juli 2008 „Regionalbeauftragter West“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2012 wurde er in den Vorstand des nordrhein-westfälischen Landesverbandes der Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rechte – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz|Die Rechte]]&amp;#039;&amp;#039; gewählt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;wfa&amp;quot;/&amp;gt; in deren Bundesvorstand er auch als Beisitzer fungierte. Zudem war er Vorsitzender des Kreisverbandes Hamm von &amp;#039;&amp;#039;Die Rechte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2018 trat Krolzig als vorgeblich parteiloser Bewerber zur [[Bürgermeisterwahl]] in der [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] Gemeinde [[Sulzfeld (Baden)|Sulzfeld]] ([[Landkreis Karlsruhe]]) an und belegte mit 5,23 % der Stimmen den zweiten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-sulzfeld-2018/ |titel=Bürgermeisterwahl Sulzfeld 2018 |werk=Staatsanzeiger BW |sprache=de |abruf=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 verkündete Krolzig auf [[Twitter]], &amp;#039;&amp;#039;Die Rechte&amp;#039;&amp;#039; sei „die einzige konsequent [[Antizionismus|antiisraelische]] Partei auf dem Stimmzettel“, und veröffentlichte Beiträge unter dem [[Hashtag]] „#niewiederIsrael“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bundesamt für Verfassungsschutz]] |Titel=Verfassungsschutzbericht 2019 |Ort=Berlin |Datum=2020-07-09 |Sprache=de |Seiten=79 |Online=https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/themen/sicherheit/BMI20003-vsb-2019-gesamt.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Januar 2023 wechselte Krolzig zusammen mit anderen Aktivisten von der Partei Die Rechte zur [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] (mittlerweile „Die Heimat“). Den Vorsitz im NPD-Kreisverband Dortmund übernahm Krolzig, stellvertretender Vorsitzender wurde Alexander Deptolla.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Keßel |url=https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/dortmund-die-heimat-npd-rechte-id300372392.html |titel=Dortmund: Paukenschlag bei NPD! Partei hat nach Fusion neuen Namen |werk=DerWesten.de |datum=2023-01-10 |sprache=de-DE |abruf=2023-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist Krolzig Herausgeber der neonazistischen Zeitschrift „N.S. Heute“,&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Brekenkamp: [https://www.haller-kreisblatt.de/region/22867976_Neue-Veroeffentlichung-zeigt-So-rechtsextrem-ist-OWL.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Veröffentlichung zeigt: So rechtsextrem ist OWL&amp;#039;&amp;#039;] www.haller-kreisblatt.de, 25. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; kurz für „Nationaler Sozialismus Heute“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Klarmann |url=https://www.endstation-rechts.de/news/ns-heute-programmatisch-auf-dem-weg-zum-alten-volkskoerper |titel=„N.S. heute“: Programmatisch auf dem Weg zum alten „Volkskörper“ |werk=[[Endstation Rechts]] |datum=2024-03-14 |sprache= |abruf=2025-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verurteilungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sascha Krolzig wurde im Laufe seines Lebens immer wieder wegen [[Straftat (Deutschland)|Straftaten]] verurteilt. Am 19. Juni 2004 hielt Krolzig im Alter von 17 Jahren auf einer Kundgebung der rechtsextremen Szene in [[Dortmund]] eine Rede. Weil er sich darin abwertend über „zahlreiche Gruppierungen der Gesellschaft, u.&amp;amp;nbsp;a. Zigeuner, Juden, Neger, Homosexuelle“ (so das erkennende Amtsgericht) geäußert hatte, wurde er wegen [[Volksverhetzung]] zu einem einwöchigen Dauerarrest nach dem [[Jugendgerichtsgesetz (Deutschland)|Jugendgerichtsgesetz]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Januar 2005 schlug Sascha Krolzig einer 16-Jährigen zwei Mal ins Gesicht. Zwischen dem 17. und 24. Februar 2005 verbüßte er den gegen ihn wegen Volksverhetzung verhängten einwöchigen [[Jugendarrest|Dauerarrest]]. Am 14. März 2005 beendete Krolzig eine Rede auf einer weiteren Szenekundgebung in Dortmund mit der Losung „[[Alles für Deutschland|Alles für Deutschland!]]“. Hierbei handelt es sich um die Losung der ehemaligen „[[Sturmabteilung]]“ (SA) der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Krolzig wurde daraufhin wegen [[Körperverletzung (Deutschland)|Körperverletzung]] zum Nachteil der 16-Jährigen sowie des [[Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen|Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen]] in Form der SA-Losung am 1. Februar 2006 zu einer [[Jugendstrafe]] von sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt. Das Amtsgericht Hamm begründete sein Urteil damit, dass der „Angeklagte dem nationalsozialistischen Gedankengut derart verhaftet“ sei, „dass ihn auch ein verbüßter Dauerarrest nicht von der Begehung weiterer Taten abhalten“ habe können. Krolzig habe zudem „durch entsprechende Bemerkungen in der Hauptverhandlung erkennen lassen, dass er sich auch weiterhin stark für das von ihm vertretene Gedankengut engagieren wird, auch öffentlich auftreten wird, so dass mit Wiederholungen solcher oder ähnlicher Taten zu rechnen ist“. Eine [[Sprungrevision]] von Krolzig vor das [[Oberlandesgericht Hamm]] wurde im Februar 2006 verworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberlandesgericht Hamm: Urteil vom 1. Februar 2006, online abrufbar [https://openjur.de/u/625796.html hier]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Mai 2006 nahm das [[Bundesverfassungsgericht]] eine von Krolzig gegen die Verurteilung angestrengte [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]] nicht zur Entscheidung an, so dass er die Strafe antreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 2013 wurde Krolzig in einer Berufungsverhandlung vor dem [[Landgericht Bückeburg]] wegen [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]] zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt, die auf drei Jahre  [[Strafaussetzung zur Bewährung|zur Bewährung ausgesetzt]] wurde. Hintergrund ist ein Vorfall im Umfeld des am 4. August 2012 in [[Bad Nenndorf]] stattgefundenen rechtsextremen „Trauermarsches“, in dessen Verlauf es zu einer Auseinandersetzung zwischen Krolzig und einem dunkelhäutigen Polizeibeamten gekommen sein soll. Dabei sei der Beamte von Krolzig rassistisch beleidigt worden. Krolzig war hierfür bereits in erster Instanz vor dem Amtsgericht [[Stadthagen]] zu einer [[Geldstrafe (Deutschland)|Geldstrafe]] verurteilt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nrwrex.wordpress.com/2013/10/31/bi-bewahrungsstrafe-fur-neonazi-sascha-krolzig/ &amp;#039;&amp;#039;Bewährungsstrafe für Neonazi Sascha Krolzig&amp;#039;&amp;#039;], rwrex.wordpress.com (NRW Rechtsaußen) Bericht vom 31. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil ist [[Rechtskraft (Deutschland)|rechtskräftig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 2016 wurde Krolzig erneut vorläufig festgenommen, da er gemeinsam mit einem Bekannten in der Dortmunder Innenstadt eine Person [[Fremdenfeindlichkeit|fremdenfeindlich]] beleidigt und ihr ein Glas ins Gesicht geschlagen haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Lahme |url=https://www.wa.de/hamm/rechte-landesvorsitzender-sascha-krolzig-dortmund-pruegelei-verwickelt-7091179.html |titel=Rechte-Landesvorsitzender Sascha Krolzig in Dortmund in Prügelei verwickelt |werk=Westfälischer Anzeiger |datum=2016-12-09 |sprache=de |abruf=2016-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen Krolzig wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3507041 |titel=Polizei Dortmund: Gefährliche Körperverletzung und fremdenfeindliche Beleidigungen- rechte Aktivisten aus Hamm festgenommen |werk=presseportal.de |datum=2016-12-09 |sprache=de |abruf=2016-12-15|archiv-url=http://web.archive.org/web/20161211234748/http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3507041 |archiv-datum=2016-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorfall birgt eine besondere Brisanz für Krolzig, da er infolge des Urteils vom 28. Oktober 2016 unter laufender Bewährung stand und er im Falle einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe nicht sicher sein konnte, dass diese erneut zur Bewährung ausgesetzt werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krolzig wurde am 22. Februar 2018 vom [[Amtsgericht Bielefeld]] wegen [[Volksverhetzung]] und [[Beleidigung (Deutschland)|Beleidigung]] zu sechs Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NW 2018-02-22&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Reichenbach, Peter Johnsen |url=https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22067547_Amtsgericht-Bielefeld-Volksverhetzungsprozess-gegen-Sascha-Krolzig.html |titel=Sechs Monate Haft wegen Volksverhetzung für Bielefelder Neonazi Sascha Krolzig |werk=nw.de |hrsg=Neue Westfälische |datum=2018-02-22 |abruf=2018-02-22 |kommentar=Paywall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund ist, dass Krolzig in einem Online-Bericht den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford/Detmold als „selbstgefälligen frechen Judenfunktionär“ bezeichnet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NW 2018-02-22&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem die Staatsanwaltschaft Bielefeld zunächst das [[Ermittlungsverfahren]] eingestellt hatte, wurde es aufgrund der Intervention des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford/Detmold vor dem [[Oberlandesgericht Hamm]] wieder aufgenommen und Krolzig [[Anklage|angeklagt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Reichenbach |url=https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/21927393_Kritik-an-Bielefelder-Justiz-Hetze-gegen-juedischen-Gemeindevorstand-wird-zum-Politikum.html |titel=Kritik an Bielefelder Justiz: Hetze gegen jüdischen Gemeindevorstand wird zum Politikum |werk=nw.de |hrsg=Neue Westfälische |datum=2017-09-25 |abruf=2018-02-22 |kommentar=Paywall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tat ereignete sich während der laufenden Bewährungszeit Krolzigs aus einer vorangegangenen Verurteilung. Krolzig gilt damit als Bewährungsversager, dessen zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe aus der vorangegangenen Verurteilung nun widerrufen und zusätzlich vollstreckt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jennifer Marken |url=https://www.belltower.news/die-rechte-funktionaer-sascha-krolzig-kassiert-haftstrafe-fuer-volksverhetzung-und-beleidigung-47206/ |titel=&amp;quot;Die Rechte&amp;quot;-Funktionär Sascha Krolzig kassiert Haftstrafe für Volksverhetzung und Beleidigung  |werk=[[Belltower.News]] |datum=2018-03-06 |abruf=2018-03-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von Krolzig gegen diese Verurteilung eingelegte Berufung wurde im Oktober 2019 vom Landgericht Bielefeld verworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.endstation-rechts.de/news/antisemitische-beleidigung-die-rechte-chef-sascha-krolzig-droht-gefaengnisstrafe.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Antisemitische Beleidigung: Die Rechte-Chef Sascha Krolzig droht Gefängnisstrafe.&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20191107172841}}, endstation-rechts.de, 11. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls blieb die von ihm zum Oberlandesgericht Hamm eingelegte [[Revision (Recht)|Revision]] nach [[Beschluss (deutsches Recht)|Beschluss]] vom Januar 2020 ohne Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;OLG Hamm, Beschluss vom 28. Januar 2020, Az. {{Rspr|III-3 RVs 1/20}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine hiergegen von Krolzig beim [[Bundesverfassungsgericht]] eingelegte [[Verfassungsbeschwerde (Deutschland)|Verfassungsbeschwerde]], wurde mit Beschluss vom 7. Juli 2020, Aktenzeichen 1 BvR 479/20, nicht zur Entscheidung angenommen. Hierbei verwies das Gericht auf den Zusammenhang des Äußerungsstraftatbestandes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/07/rk20200707_1bvr047920.html |titel=Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 479/20 - |werk=bundesverfassungsgericht.de |datum=2020-07-07 |abruf=2024-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bundesverfassungsgericht bestätigte damit die vorhergehenden Entscheidungen der Strafgerichte und die Haftstrafe für Krolzig. Es sah den Tatbestand der [[Volksverhetzung]] erfüllt, da die abwertende Bezeichnung „frecher Jude“ eine Wortwahl sei, die die Nationalsozialisten verwendet hätten. Wer sich solche Begriffe zu eigen mache, stachele zum Hass gegen die jüdische Bevölkerung auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.tagesschau.de/inland/bverfg-antisemitismus-volksverhetzung-101.html |text=&amp;#039;&amp;#039;„Frecher Juden-Funktionär“ ist Volksverhetzung&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20200718082617}}, tagesschau.de, 10. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krolzig studierte [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Bielefeld]] (2009 bis 2014). Vom 4. Februar bis 15. März 2013 absolvierte Krolzig ein juristisches Praktikum in der [[Stadtverwaltung]] der Stadt [[Werther (Westf.)]], offenbar ohne dass der Stadt Krolzigs politischer Hintergrund bekannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Hanneforth: {{ Webarchiv|url=http://www.haller-kreisblatt.de/hk-templates/nachrichtendetails/datum/2013/03/26/praktikant-schlaegt-hohe-wellen/ |wayback=20131226061032 |text= &amp;#039;&amp;#039;Praktikant schlägt hohe Wellen.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Haller Kreisblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 2015 entschied das Oberverwaltungsgericht Münster, dass Krolzig das [[Rechtsreferendariat]] nicht antreten darf und ihm somit das 2.&amp;amp;nbsp;Staatsexamen versperrt bleibt. Dies wurde unter anderem mit seinen zahlreichen [[Vorstrafe]]n begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.lippewelle.de/start/single/article/sascha-krolzig-darf-kein-anwalt-werden/ |text=Sascha Krolzig darf kein Anwalt werden |fix-attempted=1}}, lippewelle.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2015/6_B_733_15_Beschluss_20150812.html |titel=Oberverwaltungsgericht NRW, 6 B 733/15, 6. Senat {{!}} Beschluss, Aktenzeichen 6 B 733/15 |werk=justiz.nrw.de |datum=2015-08-12 |abruf=2024-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Urteil wurde im Februar 2016 erneut bestätigt, da Krolzig für einen Ausbildungsgang, der zum Richteramt befähige, „unwürdig und charakterlich nicht geeignet“ sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-152518104&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/nrw/article152518104/Vorbestrafter-Nazi-will-Strafverteidiger-werden.html | titel=Staatsexamen: Vorbestrafter Nazi will Strafverteidiger werden |autor=dpa/chh |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2016-02-22 |abruf=2020-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/vg-minden-4k1153-15%E2%80%93ii-rechtsextrem-staatsexamen-zulassung-unwuerdig-volljurist-nazi-referendariat |titel=Keine Zulassung zum Referendariat für Rechtsextremen: Aus der Traum vom Strafverteidiger |werk=lto.de |datum=2016-02-22 |abruf=2024-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alternative berufliche Betätigung tritt Krolzig seit September 2016 als „Freier Redner und Zeremonienleiter“ auf. Dabei firmiert er unter seinem zweiten Vornamen „Marcel“ Krolzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.freie-zeremonie.net/|titel=Ihr Trauerredner und Hochzeitsredner für Bielefeld und OWL - Marcel Krolzig - Trauerredner und Hochzeitsredner in OWL|werk=www.freie-zeremonie.net|abruf=2016-10-24 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20161024134319/http://www.freie-zeremonie.net/ |archiv-datum=2016-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Impressum des Versandhandels &amp;#039;&amp;#039;druck 18&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;druck 88&amp;#039;&amp;#039;, ebenso beim Versandhandel „Harritage“ des neonazistischen Aktivisten [[Tommy Frenck]] übernimmt dort Krolzig als [[Diplom-Jurist]] die Rolle des [[Jugendschutzgesetz (Deutschland)|Jugendschutzbeauftragten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krolzig, Sascha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameradschaftsaktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Rechte-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antizionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Rassismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krolzig, Sascha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krolzig, Sascha Marcel (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neonazi-Kader und Aktivist der Freien Kameradschaftsszene&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1987&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mooritzd</name></author>
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