<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saruchaniden</id>
	<title>Saruchaniden - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Saruchaniden"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saruchaniden&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T08:33:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saruchaniden&amp;diff=2338126&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Saruchaniden&amp;diff=2338126&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-20T16:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Silver gigliato of Sarukhan Beg bin Alpagi 1313 1348 ruler of Lydia western Turkey.jpg|miniatur|Silberne [[Gigliato]] mit dem Bildnis Saruchan Begs (reg. ca. 1313–48)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beylicats d’Anatolie vers 1330-de.svg|miniatur|Das Territorium der Saruchaniden (&amp;#039;&amp;#039;Saruhanoğulları&amp;#039;&amp;#039;) und anderer kleinasiatischer Lokaldynastien des 14. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GreatMosqueofManisaTurkey 1366SaruhanPeriod.jpg|miniatur|Die 1374 erbaute große Moschee in Manisa]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saruchaniden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (türkisch: &amp;#039;&amp;#039;Saruchan-Oghullari&amp;#039;&amp;#039; ([[DIN 31635|DMG]] &amp;#039;&amp;#039;Ṣaruḫān-Oġullarï&amp;#039;&amp;#039;) bzw. Saruhanoğulları – „die Söhne des Gelben Khan“) waren eine türkische Lokaldynastie, die von ca. 1313 bis 1410 über ein [[Anatolien|westanatolisches]] Fürstentum ([[Beylik]]) mit der Hauptstadt [[Manisa]] herrschte. Ihr im alten [[Lydien]] liegendes Herrschaftsgebiet gehörte zu den bekanntesten Grenzfürstentümern ([[Uc]]) der [[Oghusen|oghusischen]] Stämme nach dem Fall des [[Sultanat der Rum-Seldschuken|Sultanats der Rumseldschuken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Herrscher der Saruchaniden waren Mitglieder des [[Oghusen]]stammes [[Afschar]]. Der Gründer und Namensgeber der Dynastie, Saruchan [[Bey (Titel)|Beg]] ibn Alpagi, war der Enkel eines oghusischen Kommandeurs im Dienste der Seldschuken und begann seine militärische Karriere als [[Emir]] bei den [[Germiyan]]. Anfang des 14. Jahrhunderts eroberte er [[Byzantinisches Reich|byzantinisches]] Gebiet in der Region des [[Gediz]] und nahm um 1313 schließlich auch die Stadt Manisa ein, welche zur Residenz der Saruchaniden wurde. Von hier aus beherrschte Saruchan das fruchtbare Küstengebiet der antiken Region Lydien mit Städten wie [[Menemen (Izmir)|Menemen]], [[Gördes]], [[Demirci]], [[Kemalpaşa|Nif]] und [[Turgutlu]]. In den Küstenstädten unterhielten die Saruchaniden eine schlagkräftige Piratenflotte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellung des Beyliks als regionale Macht, die (wegen seiner Flotte) vor allem auch in der [[Ägäis]] aktiv war, hing eng mit dessen Herrscher Saruchan Beg zusammen. Er paktierte mit dem Nachbarherrscher [[Umur Bey]] aus der Dynastie der [[Beylik von Aydın|Aydıniden]] und unternahm mit ihm Raubzüge gegen Byzanz und die [[Republik Genua|Genuesen]]. Saruchan Beg starb nach 1348; seine Nachfolger Ilyas und Ishaq traten dann mit baulichen Leistungen in den Vordergrund. So ließ Ishaq 1374 die Große Moschee (tr: &amp;#039;&amp;#039;Ulu Camii&amp;#039;&amp;#039;) von Manisa erbauen, deren Gebetshalle von einer 14 Meter breiten Kuppel gekrönt wird. Das Bauwerk diente als Vorbild für die Üç-Şerefeli-Moschee, die 60 Jahre später vom osmanischen Sultan [[Murad II.]] in Manisa errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book |title=A History of Ottoman Architecture |last=Goodwin |first=Godfrey |authorlink= |year=1971 |publisher=Thames and Hudson |location=London |pages=25–7 | isbn = 0500340404 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1390 wurde das Beylik von den Osmanen unter [[Bayezid I.]] erobert und ins expandierende [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] eingegliedert. Doch mit der Niederlage Sultan Bayezids gegen [[Timur]] 1402 bei [[Schlacht bei Ankara|Ankara]] erlangte es unter Orchan seine Selbstständigkeit wie die anderen Beyliks zurück. Nachdem sich die Osmanen wieder gesammelt hatten, unterwarf Beyazids Sohn [[Mehmed I.]] 1410 das Beylik erneut und tötete dessen letzten Herrscher Chidr-Schah. Seitdem war es als [[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschak]] osmanisch. Außerdem wurden viele osmanische Prinzen wie der spätere Sultan [[Mehmed II.]] als Statthalter in Manisa eingesetzt, sodass die Stadt auch weiterhin ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Saruhan&amp;#039;&amp;#039; blieb als Name für den Sandschak mit der Hauptstadt Manisa noch über das Ende des osmanischen Reichs erhalten. Mit einer Verwaltungsreform nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], bei der die damaligen, &amp;#039;&amp;#039;[[Vilâyet]]&amp;#039;&amp;#039; genannten Großprovinzen wegfielen, wurden die Sandschaks in Vilâyet umbenannt. Dieses Vilâyet wurde dann nach seiner Hauptstadt benannt und ist die heutige [[Manisa (Provinz)|Provinz Manisa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrscherliste ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Saruchan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Beg ibn Alpagi (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ṣaruḫān&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Beg b. Alpagï), reg. ca. 1313–1348&lt;br /&gt;
:* Fachr ad-Din &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilyas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ibn Saruchan (Faḫr ad-Dīn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ilyās&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; b. Ṣaruḫān), reg. ca. 1348–1357&lt;br /&gt;
::* Muzaffar ad-Din &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ishaq Tschelebi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ibn Ilyas (Muẓaffar ad-Dīn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isḥāq Čelebi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; b. Ilyās), reg. ca. 1357–1388&lt;br /&gt;
:::* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chidr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Schah ibn Ishaq (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ḫiḍr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Šāh b. Isḥāq), reg. ca. 1388–1390 und 1404–1410&lt;br /&gt;
:::* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orchan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ibn Ishaq (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orḫan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; b. Isḥāq), reg. ca. 1402–1404&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Stanford Shaw]]|Titel=History of the Ottoman Empire and Modern Turkey|Auflage=1|Datum=1976|Verlag=Cambridge University Press|Seiten=10|ISBN=978-0521291637}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Speros Vryonis]]|Titel=The Decline of Medieval Hellenism in Asia Minor and the Process of Islamization from the Eleventh through the Fifteenth Century|Sammelwerk=Publications of the Center for Medieval and Renaissance Studies|Auflage=4|Datum=1971|Verlag=University of California Press|Ort=Los Angeles|Seiten=138–39|ISBN=0520015975}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türkische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Muslimische Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beylik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
	</entry>
</feed>