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	<title>Sarrebourg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarrebourg&amp;diff=40049&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roehrensee: Text und Foto erg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarrebourg&amp;diff=40049&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-28T18:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text und Foto erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter [[Saarburg (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Sarrebourg&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Sarrebourg 57.png&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins|Sarrebourg-Château-Salins]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Sarrebourg|Sarrebourg]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Sarrebourg Moselle Sud|Sarrebourg Moselle Sud]]&lt;br /&gt;
|insee= 57630&lt;br /&gt;
|cp= 57400&lt;br /&gt;
|longitude= 7.053826&lt;br /&gt;
|maire= Alain Marty&lt;br /&gt;
|latitude= 48.734522&lt;br /&gt;
|alt mini= 244&lt;br /&gt;
|alt maxi= 325&lt;br /&gt;
|siteweb= [https://www.sarrebourg.fr/ sarrebourg.fr]&lt;br /&gt;
|image= Sarrebourg - Sarre.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= Die [[Saar]] in Sarrebourg, im Hintergrund das Casino und die Kirche Saint-Barthélemy&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarrebourg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|saʁˈbuʁ}}] (deutsch Saarburg in Lothringen, [[Lothringisch (fränkisch)|lothringisch]] &amp;#039;&amp;#039;Saarburch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Saarbuerj&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] Stadt und [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|57630}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57630}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarrebourg ist eine [[Unterpräfektur]] ({{frS|sous-préfecture}}) des Départements Moselle und Verwaltungssitz des Gemeindeverbands [[Communauté de communes Sarrebourg Moselle Sud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in einem weiten Becken am Oberlauf der [[Saar]] auf {{Höhe|315|FR|link=1}}. Die nächstgelegenen Großstädte sind [[Straßburg]], [[Saarbrücken]] und [[Nancy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarrebourg - Grand&amp;#039;Rue.JPG|mini|Grand Rue]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarrebourg - hôtel de ville.JPG|mini|[[Hôtel de ville]] (Rathaus)]]&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Vor etwa 2000 Jahren entstand die römische Poststation &amp;#039;&amp;#039;Pons Saravi&amp;#039;&amp;#039; (Saarbrück)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stockert&amp;quot; /&amp;gt; dort, wo die [[Römisches Reich|Römerstraße]] von [[Reims]] nach [[Straßburg]] die Saar an einer [[Furt]] überquerte. An der Kreuzung großer Straßen und inmitten eines fruchtbaren Beckens gelegen, entwickelte sich der Ort zum Handelszentrum. Die &amp;#039;&amp;#039;Villa Saint-Ulrich&amp;#039;&amp;#039; mit ihren 33 Einzelgebäuden zeugt von der damaligen Bedeutung des Ortes.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mithras-Tempel-Saarburg.jpg|mini|Mithras-Tempel Sarrebourg]]&lt;br /&gt;
1905 fand man einen mit Felsen verschlossenen und zugeschütteten [[Mithräum|Mithrastempel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 3. Jahrhunderts begann die [[Invasion (Militär)|Invasion]] der [[Germanen]] in die römischen Provinzen am Rhein. Die ersten Befestigungsanlagen entstanden. In den Jahren 259/260 fiel der [[Limes (Grenzwall)|Limes]], um 455 die Rheingrenze. Damit begann die fränkische Besiedelung des Gebiets um Saarburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Merowinger]] war die Stadt wegen ihrer Lage an der Straße vom Oberrhein über die Salinen im [[Seille (Mosel)|Seille]]-Gebiet nach Metz ein wichtiges Zentrum und ist 713 als Münzstätte &amp;#039;&amp;#039;Sareburgo belegt,&amp;#039;&amp;#039; in der Zeit der [[Karolinger]] 818 als &amp;#039;&amp;#039;castrum&amp;#039;&amp;#039;. 713 hält hier ein Graf &amp;#039;&amp;#039;Willibert&amp;#039;&amp;#039; Gericht, 720/721 ein Graf &amp;#039;&amp;#039;Adalchard&amp;#039;&amp;#039;. Letzterer Name verweist auf den späteren karolingischen Seneschall [[Adalhard (Seneschall)|Adalhard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vertrag von Meerssen]] im Jahre 870, in dem das östliche [[Lotharii Regnum|Lotharingien]] dem [[Ostfrankenreich]] zugeschlagen wird, wird das Gebiet um Sarrebourg als &amp;#039;&amp;#039;[[Saargau|Oberer Saargau]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 966 ist eine Grafschaft Sarrebourg (&amp;#039;&amp;#039;comitatus Saraburg&amp;#039;&amp;#039;) belegt, Graf ist &amp;#039;&amp;#039;Odacher&amp;#039;&amp;#039;, vermutlich ein Nachfahre des 893 im nördlich angrenzenden [[Bliesgau]] amtierenden Odaker aus dem Geschlecht der [[Wigeriche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarrebourg wird in der Folgezeit greifbar als [[Lehnswesen|Lehen]] der [[Liste der Bischöfe von Metz|Bischöfe von Metz]] an die [[Grafschaft Metz|Grafen von Metz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit Kaiser Ottos (967–983) amtierte Folmar I., „&amp;#039;&amp;#039;Graff zu Sarburg“&amp;#039;&amp;#039;, der 982 bis 995 zugleich Graf im Bliesgau war.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Hoops, Heinrich Beck (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 26. Walter de Gruyter, 2004, S. 14 ([https://books.google.de/books?id=XncmdPu_yykC&amp;amp;pg=PA14&amp;amp;lpg=PA14 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen Nachfahren traten auf als Grafen von Metz, Herren von [[Lunéville]] und [[Hombourg-Haut]] und waren [[Vasall]]en des Bischofs von Metz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1171 oder später, nach dem Tod von Folmar VII., dem letzten [[agnat]]ischen Nachkommen Folmars I., wurde jener beerbt durch seinen Vetter Hugo X. von [[Grafschaft Dagsburg|Dagsburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Schommer |url=http://andreasschommer.gmxhome.de/html/v___metz-luneville.html |titel=Das Grafenhaus „Metz – Lunéville – Blieskastel“ |werk= |hrsg= |datum= |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121226060714/http://andreasschommer.gmxhome.de/html/v___metz-luneville.html |archiv-datum=2012-12-26 |archiv-bot=2023-01-06 10:14:32 InternetArchiveBot |abruf=2016-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Gertrud von Dagsburg im Jahre 1225 zog das [[Bistum Metz]] die vergebenen Lehen ([[Grafschaft Metz]], [[Burg Herrenstein (Elsass)|Herrenstein]], [[Burg Turquestein|Türkstein]], die [[Saarburg (Burg)|Saarburg]] und [[Sarralbe|Saaralben]]) als erledigt ein und übte von da an unmittelbar die Kontrolle über die Gegend aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=J. S. Ersch, J. G. Gruber |Titel=Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste. Erste Section. A-G. |Sammelwerk=Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge von genannten Schriftstellern bearbeitet |Band=29. Theil |Nummer= |Auflage= |Verlag=F. A. Brockhaus |Ort=Leipzig |Datum=1837 |ISBN= |Seiten=19 |Online=https://books.google.de/books?id=KvNMAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1240 wurde die Stadtbefestigung erweitert. Eine wirtschaftliche Blüte setzte ein, die ihren Höhepunkt im 14. Jahrhundert hatte. Die Glas- und Keramikproduktion war eine der Grundlagen dieses Aufschwungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bischöflich Metzische Stadt Saarburg hatte schon lange versucht, das geistliche Joch abzuschütteln und sich dagegen mehrfach aufgelehnt. In einem Vertrag von 1464 erkannten die Bürger schließlich Herzog [[Johann II. (Lothringen)|Johann&amp;amp;nbsp;II.]] von Lothringen als ihren Herrn an, der sich jedoch nicht um die Stadt kümmerte. Erst Herzog [[Nikolaus I. (Lothringen)|Nikolaus]] nahm am 2. November 1472 förmlich Besitz von der Stadt und versprach, die Stadtschulden zu begleichen. Nachdem Nikolaus 1473 gestorben war, opponierte Bischof [[Georg (Baden)|Georg von Baden]] gegen den Besitzerwechsel und verband sich mit dem Herzog von Burgund.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eugen Hugo Theodor Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Lothringens&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Theobald Grieben, Berlin 1977, S. 384; [https://books.google.de/books?id=q1F_94e9mHcC&amp;amp;pg=PA384 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochbauten der preußischen Heeresverwaltung (1886-1992), Kasernen in Saarburg (Lothringen), Lageplan.PNG|mini|Lageplan von preußischen Kasernen in Saarburg/Lothringen, erbaut 1886–1887 nach Plänen von [[Oskar Appelius]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Saarburg 9a.jpg|mini|hochkant|[[Kreuz von Saarburg]]]]&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Stadt verwüstet. Es folgten [[Pest]] und Hungersnöte, so dass [[Leopold (Lothringen)|Herzog Leopold]] sich schließlich gezwungen sah, [[Einwanderung|Immigranten]] aus [[Tirol]], der [[Schweiz]] und [[Italien]] nach Lothringen zu rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vertrag von Vincennes]] 1661 kam Saarburg zu Frankreich und gehörte nun zu dem Landstreifen, der Frankreich mit dem [[Elsass]] verband und Lothringen spaltete. Die zerstörte Stadt wurde wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1861 hatte die Stadt 2860 Einwohner. Mit dem [[Friede von Frankfurt|Friedensvertrag von Frankfurt]] vom 10. Mai 1871 nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] fiel Saarburg an das [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]]. Mit der neu geschaffenen Verwaltungsstruktur war Saarburg Verwaltungssitz des Landkreises und Kantons Saarburg im [[Bezirk Lothringen]]. Als Verkehrs- und Verwaltungsmittelpunkt sowie umfangreiche [[Garnison]] (Stab [[42. Division (Deutsches Kaiserreich)|42.&amp;amp;nbsp;Division]], Stab der [[59. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|59.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Brigade]], Stab der [[42. Kavallerie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|42.&amp;amp;nbsp;Kavallerie-Brigade]], [[1. Oberrheinisches Infanterie-Regiment Nr. 97|Infanterie-Regiment Nr.&amp;amp;nbsp;97]], [[Ulanen-Regiment „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11|Ulanen-Regimenter Nr.&amp;amp;nbsp;11]] und [[Schleswig-Holsteinisches Ulanen-Regiment Nr. 15|Nr.&amp;amp;nbsp;15]], zwei Abteilungen des [[1. Ober-Elsässisches Feldartillerie-Regiment Nr. 15|Feldartillerie-Regiments Nr.&amp;amp;nbsp;15]], Maschinengewehrabteilung Nr.&amp;amp;nbsp;3; Stand 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1914) erlebte die Stadt eine Zeit des Wohlstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts war Saarburg überwiegend deutschsprachig. Allerdings gab es auch eine französischsprachige Minderheit in der Stadt. Durch Kontakte mit französischsprachigen Gemeinden im Umland wurde auch [[Patois (französische Sprache)|Patois]] gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Constant This |Titel=Die deutsch-französische Sprachgrenze in Lothringen |Verlag=J. H. Ed. Heitz (Heitz &amp;amp; Mündel) |Ort=Straßburg |Datum=1887 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es im Rahmen der [[Schlacht in Lothringen]] hier zur &amp;#039;&amp;#039;Schlacht bei Saarburg&amp;#039;&amp;#039;. Französische Truppen waren an diesem Frontabschnitt bis ins Reichsgebiet vorgedrungen und wurden unter schweren Opfern zurückgeschlagen. Daran erinnert u.&amp;amp;nbsp;a. das &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuz von Saarburg]]&amp;#039;&amp;#039;, ein im benachbarten Ort [[Buhl-Lorraine]] stehendes [[Flurkreuz]], von dem am 20. August 1914 durch eine Granate der Querbalken weggeschossen wurde, so dass die Skulptur des Gekreuzigten ihres Kreuzes entledigt in den Himmel ragt. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kam Saarburg 1919 aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] zu [[Frankreich]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Ortschaft von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt, gelangte aber nach Kriegsende an Frankreich zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist ein Handelszentrum mit Industrie in den Bereichen Metallverarbeitung, Druck- und Agrarerzeugnisse sowie der Herstellung von Schuhen ([[Mephisto (Schuhe)|Mephisto]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3073 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2860 || darunter 301 [[Protestantismus|Protestanten]], sechs [[Mennoniten]] und 374 [[Juden|Israeliten]]&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Lang: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch&amp;#039;&amp;#039;. Metz 1874, S. 154 ([https://books.google.de/books?id=Zb1fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA154 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1872 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2821 || am 1. Dezember, in 403 Häusern;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stockert&amp;quot;&amp;gt;C. Stockert, &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, S. 67–68 und S. 78; {{archive.org |bub_gb_3Q1HAAAAIAAJ |Blatt=n68}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 3030 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc.&amp;#039;&amp;#039; Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 53 ([https://books.google.de/books?id=IuJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA53 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3842 || am 1. Dezember, auf einer Fläche von 731&amp;amp;nbsp;ha, in 430 Wohnhäusern, davon 2579 Katholiken, 897 Protestanten und 352 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBü&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: &amp;#039;&amp;#039;Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880&amp;#039;&amp;#039;. C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 136, Ziffer 326; {{archive.org |bub_gb_4JJMAQAAIAAJ |Blatt=n151}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3869 || davon 2517 Katholiken, 1001 Evangelische und 340 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Anonymes Mitglied des Katholischen Volksvereins: &amp;#039;&amp;#039;Die konfessionellen Verhältnisse an den Höheren Schulen in Elsaß-Lothringen. Statistisch und historisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Straßburg 1894, S. 36; [https://books.google.de/books?id=nrXhbO4tiEYC&amp;amp;pg=PA36 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5445 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=els_saarburg.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9815 || mit der Garnison ([[Stab (Militär)|Stab]] der 59. [[Infanterie]]- und 30. [[Kavallerie]]brigade, ein Infanterie[[regiment]] Nr. 97, zwei [[Ulanen]]regimenter Nr. 11 und&amp;amp;nbsp;15, zwei Abteilungen [[Feldartillerie]] Nr.&amp;amp;nbsp;15), meist katholische Einwohner,&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL17S351&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Saarburg |Eintragsnummer=2 |Band=17 |Seite=351 |zenoID=20007378637}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 9809 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 10.019 || davon 5547 Katholiken, 4066 Evangelische und 371 Juden (630 mit französischer Muttersprache, 4108 Militärpersonen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/20661001 Saarburg, Elsass-Lothringen.] In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Saarburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/saarburg.htm |titel=Der Kreis Saarburg im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-12-28 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230828095104if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/saarburg.htm| archiv-datum=2023-08-28| abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 11.080 || 11.413 || 12.615 || 12.699 || 13.311 || 13.330 || 12.786 || 12.449&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Saarburg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarrebourg - chapelle des Cordeliers (1).JPG|mini|[[Chapelle des Cordeliers (Sarrebourg)|Chapelle des Cordeliers]]]]&lt;br /&gt;
* Kirche St. Bartholomäus&lt;br /&gt;
* [[Christuskirche (Sarrebourg)|Christuskirche]]&lt;br /&gt;
* Franziskanerkapelle ([[Chapelle des Cordeliers (Sarrebourg)|Chapelle des Cordeliers]]) aus dem 13. und 16. Jahrhundert mit einem großen Glasfenster von [[Marc Chagall]]&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum (&amp;#039;&amp;#039;Musée du Pays de Sarrebourg&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Gallo-römische Villa Saint-Ulrich&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Sarrebourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sarrebourg Station 2022.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Sarrebourg liegt an der [[Bahnstrecke Paris–Strasbourg]]. Er befindet sich nordöstlich der ersten, 1851 von der [[Compagnie du chemin de fer de Paris à Strasbourg]] eröffneten Bahnstation, und ging 1923 in Betrieb. 1872 kam eine Verbindung nach [[Sarraltroff]] an der [[Bahnstrecke Réding–Metz-Ville]] hinzu, 1892 folgte eine Strecke über [[La Forge]] nach [[Troisfontaines]] und [[Abreschviller]], die 1991 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell wird Sarrebourg von Regionalzügen des [[TER Grand Est]] und einigen [[TGV]]-Hochgeschwindigkeitszügen der Relation [[Bahnhof Paris-Est|Paris]]–[[Bahnhof Strasbourg-Ville|Strasbourg]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Anatole de Baudot]] (1834–1915), Architekt, Architekturhistoriker und Restaurator&lt;br /&gt;
* [[Alexander von Warsberg]] (1836–1889), österreichischer Regierungsbeamter und Reiseschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Charles Mangin]] (1866–1925), General&lt;br /&gt;
* [[Edouard Tzschupke]] (1875–1929), Impressionist&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Munzinger senior|Ludwig Munzinger]] (1877–1957), Journalist und erster Herausgeber des [[Munzinger-Archiv]]s&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Rieger]] (1878–1971), Ökonom&lt;br /&gt;
* [[Werner Hartenstein (Politiker)|Werner Hartenstein]] (1879–1947), Jurist und Oberbürgermeister von [[Freiberg]]&lt;br /&gt;
* [[Gerta Springer]] (1880–1960), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Lersner]] (1883–1954), Diplomat und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Fritz Ramien]] (1883–1965), Jurist, Bürgermeister von [[Wolfenbüttel]] von 1933 bis 1945&lt;br /&gt;
* [[Emil Herfurth]] (1887–1951), Politiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Gerhard von Haniel]] (1888–1955), Maler&lt;br /&gt;
* [[Alfred Wünnenberg]] (1891–1963), SS-Angehöriger und Polizeioffizier&lt;br /&gt;
* [[Harmi Ruland]] (1892–1982), Textildesignerin, Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Erwin Menny]] (1893–1949), Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* [[Léon Meiss]] (1896–1966), Jurist und jüdischer Funktionär&lt;br /&gt;
* [[Marie-Louise von Rogister]] (1899–1991), deutsche Künstlerin und bedeutende Malerin des Informel&lt;br /&gt;
* [[Friedrich A. Lutz]] (1901–1975), Ökonom&lt;br /&gt;
* [[Herbert von Einem]] (1905–1983), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* Jean Stock (* 1948), Journalist und TV-Manager&lt;br /&gt;
* [[Christian Streiff]] (* 1954), Manager&lt;br /&gt;
* [[Yohan Croizet]] (* 1992), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es wirkten im Ort ===&lt;br /&gt;
* [[Georg Clemens Müller]] (1875–1920), Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Saarburg&lt;br /&gt;
* [[Pierre Messmer]] (1916–2007), französischer Premierminister, Minister, Bürgermeister von Sarrebourg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saarburg, Elsass-Lothringen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Saarburg ([https://www.meyersgaz.org/place/20661001 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1875, S. 433–435 ([https://books.google.de/books?id=lFthAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA433 google.books.de]).&lt;br /&gt;
* Georg Lang: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch&amp;#039;&amp;#039;, Metz 1874, S. 154 ([https://books.google.de/books?id=Zb1fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA154 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* C. Stockert: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten&amp;#039;&amp;#039;, Friedrich Bull, Straßburg 1873, S. 67–68; {{archive.org |bub_gb_3Q1HAAAAIAAJ |Blatt=n68}}.&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik&amp;#039;&amp;#039;. Band III: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Althertum in Lothringen&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 890–897; {{archive.org |bub_gb_TIhZAAAAYAAJ |Blatt=914}}.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Kauffmanns Saarbrück |Band=5 |Seite=16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sarrebourg.fr/ Website von Sarrebourg] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.cartesfrance.fr/carte-france-ville/57630_Sarrebourg.html &amp;#039;&amp;#039;Ville de Sarrebourg&amp;#039;&amp;#039;] bei cartesfrance.fr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4224665-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarrebourg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roehrensee</name></author>
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