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	<title>Sarrant - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarrant&amp;diff=2645390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2025-10-29T19:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Sarrant&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Sarrant (Gers).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Gers|Gers]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Condom|Condom]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Gimone-Arrats|Gimone-Arrats]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Bastides de Lomagne|Bastides de Lomagne]]&lt;br /&gt;
|insee= 32416&lt;br /&gt;
|cp= 32120&lt;br /&gt;
|latitude= 43/56/45/N&lt;br /&gt;
|longitude= 00/18/40/O&lt;br /&gt;
|alt moy= 130&lt;br /&gt;
|alt mini= 115&lt;br /&gt;
|alt maxi= 192&lt;br /&gt;
|image= Sarrant tour-porte.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Stadttor aus dem 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|siteweb= [http://www.sarrant.com/ www.sarrant.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarrant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] im [[Département Gers]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]] mit {{EWZ|FR|32416}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|32416}}). Sie ist dem [[Kanton Gimone-Arrats]] im [[Arrondissement Condom]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist seit 1999 als eines der &amp;#039;&amp;#039;Plus beaux villages de France&amp;#039;&amp;#039; ([[Die schönsten Dörfer Frankreichs|Schönste Dörfer Frankreichs]]) klassifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.les-plus-beaux-villages-de-france.org/fr/sarrant-0 Sarrant] auf &amp;#039;&amp;#039;Les plus Beaux Villages de France&amp;#039;&amp;#039; (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Gemeinde liegt in der [[Lomagne]], einer Landschaft in der [[Gascogne]] als Teil der historischen Provinz [[Aquitanien]], rund 47 Kilometer westnordwestlich von [[Toulouse]]. Sie wird vom Fluss [[Gimone]] und dessen Zufluss [[Sarrampion]] durchquert. Am linken Ufer des Sarrampion befindet sich auch die als [[Bastide]] entworfene [[mittelalter]]liche Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Sarrant folgte einer antiken Siedlung, die an der [[Römerstraße]] von [[Toulouse]] nach [[Lectoure]] lag und sich entlang des rechten Ufers des Sarrampion erstreckte. In der [[Tabula Peutingeriana]] ist sie als &amp;#039;&amp;#039;Sarrali&amp;#039;&amp;#039; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexandre Bertrand: &amp;#039;&amp;#039;Les voies romaines en Gaule, voies des itinéraires&amp;#039;&amp;#039;, S. 34. Bureaux de la Revue archéologique, Paris 1864.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die antiken Wurzeln des Ortes wurden 2004 durch den Fund eines [[Römisches Reich|römischen]] [[Sarkophag]], der mit [[Tegula und Imbrex|Tegula]]-Ziegeln bedeckt war und vor dem 4. Jahrhundert entstanden sein muss, bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] wuchs Sarrant kreisförmig um die Kirche die dem Hl. Vincent von [[Agen]] († um 290) geweiht war. Eine [[Charta]] aus dem Jahr 1265, die 1307 vom französischen König [[Philipp IV. (Frankreich)|Philipp dem Schönen]] bekräftigt wurde, hält fest, dass es sich bei der Bastide Sarrant um ein „königliches Kastell“ handelt, das von einem so genannten [[Consulat (Ancien Régime)|Consulat]] verwaltet wird und keiner lokalen [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] unterstellt sein darf. Im 15. Jahrhundert existierten drei Burgen und Schlösser in der Gemeinde. Das Schloss Savailhan gehörte der Familie Mauléon. Ihr Vertreter Denis de Mauléon war ein enger Getreuer von &amp;#039;&amp;#039;Henri de Navarre&amp;#039;&amp;#039;, dem nachmaligen König [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich&amp;amp;nbsp;IV.]] Von der mittelalterlichen Burg Reychac ist heute nichts mehr zu sehen. Sie bestand aus einer rechteckigen, einstöckigem Saal, der von einem runden Turm flankiert war. Von dieser Warte konnte Baron &amp;#039;&amp;#039;Jean-Jacques de Reychac&amp;#039;&amp;#039; die beiden ihm gehörigen Täler überblicken. Das Schloss Cédailh schließlich liegt nahe dem Dorf und war von &amp;#039;&amp;#039;Jean de Cédailh&amp;#039;&amp;#039;, einem Bürger und Händler von [[Beaumont-de-Lomagne]], bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert war Sarrant eine prosperierende [[Pfarrgemeinde]] mit rund 2000 Einwohnern, wobei 400 innerhalb der Stadtmauern wohnten. Die Bevölkerung lebte vorwiegend vom Getreideanbau, dem Weinbau und der Schafzucht. Das Handwerk wurde von Webern dominiert, die Wolle und Flachs verarbeiteten. Während der [[Hugenottenkriege]] wurde Sarrant mehrmals angegriffen und geplündert. Im Jahr 1590 wurde die Stadt besetzt, wobei der Turm Schaden litt. Sarrant musste sich darauf teuer loskaufen; nur dank der Verpfändung des Kirchenschatzes konnten weitere [[Brandschatzung]]en verhinderte werden. In den Jahren 1628 und 1631 forderte die [[Pest|Beulenpest]] einige hundert Tote in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert und wohl einmalig in der Gascogne war die Existenz einer großen [[Bruderschaft]] von Musikern in der Stadt. Für die Jahre 1580 bis 1640 sind mehr als hundert Musiker, darunter [[Geige]]r, [[Drehleier]]-, [[Psalterium]]- und [[Flöte]]nspieler, nachgewiesen. Viele von ihnen waren blind. Die Geigenlehrer von Sarrant bildeten damals viele Schüler von nah und fern aus, so auch Jungmusiker aus der [[Béarn|Provinz Béarn]], dem [[Baskenland]] und der spanischen [[Grafschaft Rosselló]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Revolutionswirren]] wurde auch Sarrant von Plünderern und Brandschatzern heimgesucht und konnte sich nur dank einer spontan gebildeten Bürgerwehr vor noch größerem Schaden bewahren. Im Jahr 1813 wurde die Zugbrücke durch eine Steinbrücke ersetzt. Zur Anbindung an das moderne Straßennetz musste auf der Ostseite der Stadtmauer eine große Öffnung gerissen werden. Zwischen 1853 und 1863 wurden die Gräben zugeschüttet und mit [[Platanen]] bepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Silber ein grüner Tannenzapfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 440 || 357 || 319 || 312 || 319 || 338 || 350 || 361&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Stadttor als Teil der alten Festungsanlage aus dem 14. Jahrhundert, von einem quadratischen Turm überragt&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Vincent aus dem 14. Jahrhundert, nach den Hugenottenkriegen im 17. Jahrhundert in vergrößerter Form neu aufgebaut, mit [[Turmhelm]] aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Kapelle&amp;#039;Notre-Dame de la Pitié („Barmherzige Maria“) aus dem 17. Jahrhundert vor dem Stadttor neben den Fundamenten eines ehemaligen römischen Brunnens&lt;br /&gt;
* Auf der rechten Seite des Stadttores ist ein dem Mittelalter nachempfundener Garten angelegt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sarrant eglise toits.jpg|Kirche Saint-Vincent&lt;br /&gt;
 Sarrant chapelle.jpg|Kapelle Notre-Dame de la Pitié&lt;br /&gt;
 Sarrant jardin medieval.jpg|Mittelalterlicher Garten&lt;br /&gt;
 Sarrant rue02.jpg|Gassenszenerie&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der schönsten Dörfer Frankreichs in Okzitanien}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Condom}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7648959-0|VIAF=235715293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bastide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die schönsten Dörfer Frankreichs]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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