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	<title>Sarow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-11-01T11:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/48//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/06//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sarow in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt               = Demmin-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 54&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17111&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039996&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071128&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Goethestraße 43&amp;lt;br /&amp;gt;17109 Demmin&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-demmin-land.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=153889 www.amt-demmin-land.de]&lt;br /&gt;
[https://www.gemeinde-sarow.de www.gemeinde-sarow.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Wellenbeck&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Amt Demmin-Land]] im Norden des [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte|Landkreises Mecklenburgische Seenplatte]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Es gehört historisch zu [[Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Sarow liegt ca. 14 Kilometer südöstlich von Demmin und 23&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich von [[Stavenhagen]]. Die [[Bundesstraße 194]] verläuft westlich der Gemeinde. Durch den Nordwesten des Gemeindegebietes fließt der [[Augraben (Tollense)|Augraben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
* Sarow&lt;br /&gt;
* [[Ganschendorf]]&lt;br /&gt;
* Gehmkow&lt;br /&gt;
* Törpin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sarow&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 5. März 1266 ist die älteste Erwähnung des Ortes &amp;#039;&amp;#039;Sarowe&amp;#039;&amp;#039; erhalten. In einem Schreiben bestätigte der Herzog [[Barnim I.]] von Pommern dem [[Kloster Dargun]], alle von seinen Vorfahren und ihm selbst übertragenen Besitzungen und Rechte „In Villa Sarowe Duo mansi“ (im Dorf Sarowe zwei Hufen). Im Jahr 1331 wurde das Schloss Sarow in einem päpstlichen Lehnbrief an die pommerschen Herzöge erwähnt. Seit dem Jahr 1356 war die Familie [[Voß (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)|Voß]] in Sarow nachweisbar. Das Gut Ganschendorf war bis 1485 [[Pertinenz]] (Nebenbesitz) zu Sarow. Im Jahr 1516 kamen alle verpfändeten Güter von Achim Voß an Joachim von [[Maltzan|Maltzahn]]. Im Jahr 1527 versuchte Jakob Voß, seine verpfändeten Güter von den Maltzahns zurückzukaufen. Diese sollen ihm sein Geld bei Trunk und Kartenspiel abgenommen haben. Voß legte aus Rache Feuer in Sarow, [[Ganschendorf]] und Carin; er wurde dafür verurteilt und hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden Sarow völlig verwüstet und die Kirche zerstört. In dieser Zeit hielt sich Feldherr [[Wallenstein]] kurz mit seinen Truppen in der Sarower Burg auf. Nach einer Unterbrechung von 1679 bis 1737 im Besitz von Moritz von Walsleben, gehörten die Güter wieder denen von Maltzahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1849 wurde das Gut Sarow an Friedrich von [[Meyenn]] verkauft, dann gehörte es den Grafen von [[Heyden (pommersches Adelsgeschlecht)|Heyden-Linden]] zu Kartlow. Zuletzt wurde es durch den Pächter Böbs bewirtschaftet. Letzter Besitzer des 1000&amp;amp;nbsp;ha großen Gutes war bis 1945 Harald von Heyden-Linden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2004 gehörte Sarow zum [[Amt Borrentin]], seit 2011 zum neuen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- siehe Ortsartikel&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ganschendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Ganschendorf wurde am 29. Juni 1265 in einer Schenkungsurkunde des Pommernherzogs [[Barnim I.]] erwähnt. In dieser wurde eine Schenkung von 10 Hufen zu Ganschendorf (Villa Ganzekendorp) vom Ritter Johann von Artlenburg an das [[Kloster Dargun]] genannt. Ab 1256 war der Ort und ab 1292 auch die [[Burg Wolde]] im Besitz der Familie [[Voß (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)|Voß]]. Das Gut Ganschendorf war bis 1485 Pertinenz zu Sarow. Ab 1490 gehörte der Ort den [[Maltzan|Maltzahns]], die bis 1945 Gutsbesitzer blieben. Im Jahr 1546 brannten in Ganschendorf dreizehn Bauernhöfe nieder und im Jahr 1561 brach in Ganschendorf die Pest aus. 1800 wurde das einfache Gutshaus erbaut. 1945 wurde der letzte Eigentümer Falk Freiherr von Maltzahn von der Roten Armee verhaftet und zur Internierung abtransportiert, wo er nur 4 Wochen später starb. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Törpin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Törpin liegt östlich des Augrabens an der Landstraße&amp;amp;nbsp;27 zwischen [[Altentreptow]] und [[Demmin]]. Am Ortsrand befindet sich ein kleiner See (Törpiner See). Ursprünglich war es eine Slavensiedlung der [[Tollensanen|Tollenser]], eines Stammes der [[Wilzen]], aus dem 10. Jahrhundert. Der Ortsname stammt aus jener Zeit und deutet auf den [[Lokator]] hin (Törpin = Ort des „Trpa“). Der Ort Törpin – genauer gesagt die Törpiner Kirche – wurde im Jahr 1404 erstmals urkundlich erwähnt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Törpin zu einem wohlhabenden Ort mit Bauern, Handwerkern, Händlern und Gewerbetreibenden. Zu dieser Zeit hatte das Dorf mehr als 700 Einwohner. Es gab eine Schule, eine Schmiede sowie Carl Reichheims Gasthof mit Pferdeausspannung, Fremdenzimmer sowie kleinem Verkaufsladen. 1958 wurde die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG)]] gegründet. Es folgte von 1973 bis 1975 die Bildung von Kooperativen der Pflanzen- und Tierproduktion durch Zusammenschluss mehrerer Genossenschaften. Die Törpiner Molkerei arbeitete bis 1976 und nachfolgend befand sich hier bis 1991 eine Käserei als Nebenbetrieb von Altentreptow. Nach der Wende gründete [[Helmut G. Pratzel|Helmut Georg Pratzel]] das „Törpiner Forum e.&amp;amp;nbsp;V.“. Der Verein organisiert vielfältige innovative Projekte im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kirche Törpin|Törpiner Kirche]] liegt auf einem Hügel mit nicht mehr genutztem [[Kirchfriedhof|Kirchhof]]. Die alte Kirche mit Turm – 1404 erstmals erwähnt – wurde 1660 ohne Turm wieder aufgebaut und 1967 gründlich renoviert. Ein hölzerner Glockenstuhl steht vor der Kirche. In der Kirche befindet sich eine 1663 erbaute [[Grüneberg-Orgel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2013 wurde in der ARD-Doku-Reihe „Exklusiv im Ersten“ der Film „Törpin darf nicht sterben“ gezeigt. Ein NDR-Filmteam um Anne Kathrin Thüringer hatte ihn 2013 gedreht. In dem Ort leben heute ca. 240 vorwiegend ältere Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gehmkow&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehmkow wurde als &amp;#039;&amp;#039;Stolzow&amp;#039;&amp;#039; vermutlich im 10.–11. Jahrhundert besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wurden der Ort und die Kirche im Jahr 1325. Im 16. Jahrhundert war die auch als Ratsherren und Bürgermeister in Altentreptow nachweisbare Familie Drake Besitzer, die dort einen Rittersitz hatten. Als diese 1579 mit Tönies Drake ausstarb, fiel der Besitz an den Herzog von Pommern-Wolgast und wurde auf die Ämter Verchen/Lindenberg und Treptow/Klempenow aufgeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Schleinert: &amp;#039;&amp;#039;Die Gutswirtschaft im Herzogtum Pommern-Wolgast im 16. und frühen 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Köln/Weimar/Wien 2001, S. 139&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gehmkow gehörte zum Amt Verchen/Lindenberg. Im 17. Jahrhundert wurde es an Georg Platen verpfändet, im Zuge der Güterreduktion der 1690er Jahre wieder zum Amt Lindenberg gelegt,&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll des schwedischen Landmessers vom 16. Juni 1698, Link: [http://www.gis.uni-greifswald.de/svea/tiki-featured_link.php?type=f&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fdhm.uni-greifswald.de%2Ftextband%2Fband_51%2Fdirectory_Band_51.djvu gis.uni-greifswald.de], Abruf am 16. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; wozu es noch Ende des 18. Jahrhunderts gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preussischen Herzogthums Vor- und Hinterpommern.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Stettin 1770, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde das Vorwerk bei Auflösung des Amtes Lindenberg verkauft und zum Rittergut. 1865 war es im Besitz der Familie von Pressentin.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Berghaus: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Stettin etc.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Anklam 1865, S. 53&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später kamen die Heyden aus verschiedenen Familienzweigen z.&amp;amp;nbsp;B. Heyden-Linden, die bis 1945 dort blieben. Letzter Besitzer war Bogislaw von Heyden-Linden (1872–1946). Kirchenorganisatorisch gehört der Ort zur Kirchgemeinde Hohenbollentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen, Flagge, Dienstsiegel ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch [[Flagge]]. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem [[Wappen Pommerns|Wappenbild des Landesteils Vorpommern]] geführt. Es zeigt einen aufgerichteten [[Greif (Wappentier)|Greifen]] mit aufgeworfenem Schweif und der Umschrift „GEMEINDE SAROW * LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/2/7/7/4/2/Hauptsatzung_02.09.2019.pdf Hauptsatzung § 1 Abs.2] (PDF; 286&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Sarow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche Ganschendorf]], neugotischer [[Backstein]]bau&lt;br /&gt;
* [[Burgwall Ganschendorf]] einer mittelslawischen Höhenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; caption=&amp;quot;Sehenswürdigkeiten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganschendorf LK Demmin Kirche Sued.JPG|[[Kirche Ganschendorf|Kirche in Ganschendorf]]&lt;br /&gt;
Augraben-bei-Gehmkow-27-07-2008-312.jpg|Augraben bei Gehmkow&lt;br /&gt;
BurgwallGanschendorf.jpg|[[Burgwall Ganschendorf]]&lt;br /&gt;
Ganschendorf Herrenhaus Parkseite.JPG|Gutshaus Ganschendorf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Dietrich von Heyden-Linden]] (1898–1986), Physiker und Fotograf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hubertus Neuschäffer: &amp;#039;&amp;#039;Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, 1993, ISBN 3-88042-636-8, S. 60 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|sarow}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-demmin-land.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=153889 Gemeinde Sarow beim Amt Demmin-Land]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7737614-6|VIAF=249284729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1266]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
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