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	<title>Sarntaler Alpen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Weblinks */ lit.</title>
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		<updated>2026-02-24T15:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; lit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|KARTE=Übersicht Sarntaler Alpen.png&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=Übersichtskarte der Sarntaler Alpen&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Hirzer (Sarntaler Alpen)|Hirzer]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2781&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=IT&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Südtirol]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=[[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen|AVE]] 32&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=46/42//N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11/24//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=IT-BZ&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarntaler Alpen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;Alpi Sarentine&amp;#039;&amp;#039;}}) sind eine [[Gebirgsgruppe]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]). Der Gebirgszug ist umgrenzt von [[Etschtal]], [[Eisacktal]], [[Wipptal]], [[Jaufental]], [[Waltental]] und [[Passeier]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedtirolerland.it/de/highlights/natur-und-landschaft/gebirge-in-suedtirol/sarntaler-alpen/ |titel=Sarntaler Alpen |werk=suedtirolerland.it |sprache=de |abruf=2025-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Sarntal]], das im Norden am durch eine Straßenverbindung erschlossenen [[Penser Joch]] ({{Höhe|2215|IT}}) endet, teilt die Gebirgsgruppe in einen westlichen und östlichen Teil. Vor allem die nördlichen Gebiete der Gebirgsgruppe sind für Südtiroler Verhältnisse touristisch vergleichsweise wenig erschlossen und daher nicht so überlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchster Gipfel ist der [[Hirzer (Sarntaler Alpen)|Hirzer]] ({{Höhe|2781|IT}}). Die gesamte Gebirgsgruppe lässt sich in ca. sieben Tagen auf der [[Sarntaler Hufeisentour]] auf einsamen, aber gut markierten Höhenwegen durchwandern. Auf dem [[Ritten]] nordöstlich über Bozen findet sich das berühmte geologische Phänomen der [[Erdpyramide]]n. Das Wallfahrtskirchlein zum [[Latzfonser Kreuz]] ist mit {{Höhe|2311|IT}} einer der höchstgelegenen [[Wallfahrtsort]]e Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jaufenspitze NW.JPG|mini|Die aus Gneis aufgebaute Jaufenspitze ({{Höhe|2481}}) am gleichnamigen Pass]]&lt;br /&gt;
Während sich die Hauptkämme in Nord-Süd-Richtung ausstrecken, verlaufen die geologischen Einheiten vorwiegend in Südwest-Nordost-Richtung. Oft werden die Sarntaler Alpen den [[Rhätische Alpen|Rhätischen Alpen]] zugeteilt, was geologisch jedoch nur auf den nordwestlichen Bereich zutrifft. Entlang der Linie [[Meran]]-Rabenstein-[[Durnholz]]-[[Freienfeld]] verläuft die sogenannte [[Periadriatische Naht]], die hier deckungsgleich mit der [[Judikarien]]linie verläuft, welche die Zentralalpen geologisch von den Südalpen trennt. Dementsprechend vielgestaltig sind die Gesteine, die das Gebirge aufbauen. Im Nordwesten (Weißhorn, Hochwart, Hirzer) dominieren nur langsam verwitternde [[Schiefer]][[Gneis|gneise]] rötlich-brauner Färbung, ähnlich wie die benachbarten [[Ötztaler Alpen]]. Die Felsformationen im Südwesten ([[Ifinger]], Plattenspitzen) entlang der Judikarienlinie sind [[Periadriatika|periadriatische Intrusiva]], vorwiegend [[Tonalit]] (Ifinger-Tonalit), die im Nordosten (Tatschspitze) noch einmal hervortreten. Der östliche Bereich der Gebirgsgruppe (Jakobspitze, Kassianspitze) ist aus geschiefertem, bunt auftretendem Brixner [[Quarzphyllit]] aufgebaut, der leichter erodiert und somit weniger hohe und kühne Formationen ausbildet. Der gesamte Südteil (Linie [[Tschögglberg]]-[[Villanderer Berg|Villandersberg]]) schließlich wird vom Bozner [[Quarzporphyr]] dominiert, der der mächtigen Platte der [[Etschtaler Vulkanit-Gruppe]] angehört und immerhin noch bis zu 2600 m hohe Bergformationen ausbildet. Daneben kommt in geringerem Maße Grödner [[Sandstein]] ([[Gröden-Formation]]) bei [[Hafling]] und am [[Ritten]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hirzer von der Mutspitze 2.JPG|mini|Am {{Höhe|2781}} hohen Hirzer kulminieren die Sarntaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RitzlarFromNW.jpg|mini|Der Sarntaler Ostkamm bildet nur selten schroffe Gipfel aus, im Bild: Ritzlar, {{Höhe|2528}}]]&lt;br /&gt;
Die Sarntaler Alpen umschließen [[hufeisen]]förmig das [[Sarntal]] und dessen Seitentäler. Die Gebirgsgruppe gliedert sich in zwei lange, grob in Nord-Süd-Richtung verlaufende Kämme, den Ostkamm und den Westkamm, die am [[Penser Joch]] aufeinandertreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westkamm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wegweiser Große Reisch Sarntal.jpg|mini|hochkant|Wegweiser auf der Großen Reisch]]&lt;br /&gt;
Der Westkamm verfügt hauptsächlich in seinem Nordteil über kurze Seitenäste. Die Erhebungen dieses Zugs übersteigen jene des Ostkammes deutlich. Zu den bedeutenderen Gipfeln in dieser nordwestlichen Gruppe zwischen Penser und Wannser Joch zählen das [[Penser Weißhorn]] ({{Höhe|2705}}), der [[Zinseler]] ({{Höhe|2422}}), die [[Jaufenspitze]] ({{Höhe|2481}}), die [[Ötschspitze]] ({{Höhe|2592}}) und die [[Sarner Hochwart|Hochwart]] ({{Höhe|2747}}). Am nordwestlich gelegenen [[Jaufenpass]] berühren sich die Sarntaler und die [[Stubaier Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem mittleren Teil ragen mit dem [[Hirzer (Sarntaler Alpen)|Hirzer]] ({{Höhe|2781}}) und der [[Alplerspitze]] ({{Höhe|2748}}) die zwei höchsten Gipfel der Sarntaler Alpen auf. Südlich davon geht der Kamm in einen massiven Granitriegel über, zu dessen Erhebungen etwa die [[Verdinser Plattenspitze]] ({{Höhe|2680}}) und die [[Hochplattspitze]] ({{Höhe|2615}}) gehören. Zuletzt ragt diese Gruppe über [[Schenna]] noch einmal mit dem kühn geformten [[Ifinger]] ({{Höhe|2581}}) auf, einem beliebten Hausberg [[Meran]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südteil des Westkamms verflacht der Gebirgszug zum Höhenrücken des [[Tschögglberg]]s, der keine markanten Gipfelformen mehr besitzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostkamm ===&lt;br /&gt;
Der Ostkamm ist deutlich stärker gegliedert als der Westkamm und entsendet mehrere Seitenäste. Bedeutende Gipfel in der nördlichen Hälfte des östlichen Hauptkamms sind die [[Tatschspitze]] ({{Höhe|2528}}), das [[Tagewaldhorn]] ({{Höhe|2708}}), die [[Jakobsspitze]] ({{Höhe|2742}}), das [[Schrotthorn]] ({{Höhe|2590}}), das [[Plankenhorn (östlicher Sarntaler Hauptkamm)|Plankenhorn]] ({{Höhe|2543}}) und die [[Kassianspitze]] ({{Höhe|2581}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wipptal bzw. Eisacktal her bedingt das Eindringen des [[Flaggertal]]s, des [[Schalderer Tal]]s und des [[Tinnetal]]s die Bildung größerer Seitenäste. Der das Flaggertal südlich und das Schalderer Tal nördlich begrenzende Kamm trägt unter anderem die [[Karspitze (Sarntaler Alpen)|Karspitze]] ({{Höhe|2517}}), der das Schalderer Tal südlich und das Tinnetal nördlich begrenzende Kamm die [[Lorenzispitze]] ({{Höhe|2483}}) und die [[Königsangerspitze]] ({{Höhe|2439}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Sarntaler Seite befindet sich der bedeutendste Seitenast des Ostkamms, nämlich der Sarntaler Mittelkamm (auch Gentersbergkamm genannt). Dieser löst sich an der [[Hörtlanerspitze]] ({{Höhe|2660}}) vom östlichen Hauptkamm, verläuft kurz nach Nordwesten und biegt anschließend nach Südwesten ab, wodurch er das lange [[Durnholzer Tal]] westseitig begrenzt. Bedeutende Gipfel im Mittelkamm sind die [[Gentersbergspitze]] ({{Höhe|2411}}), Hoferspitze ({{Höhe|2438}}) und die [[Leiterspitze (Sarntaler Alpen)|Leiterspitze]] ({{Höhe|2375}}) als südlicher Endpunkt. Als weiteren Seitenast gibt es noch den Getrumkamm, der ab der Kassianspitze Richtung Westen ins untere Durnholzer Tal hineinragt und das [[Plankenhorn (Getrumkamm)|Plankenhorn]] ({{Höhe|2589}}) und die [[Getrumspitze]] ({{Höhe|2588}}) trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Kassianspitze flacht der Ostkamm zu deutlich sanfteren Bergformen ab, die nach den letzten bedeutenderen Erhebungen des [[Villanderer Berg]]s ({{Höhe|2509}}) und des [[Rittner Horn]]s ({{Höhe|2260}}) im Höhenrücken des [[Ritten]] enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkünfte und Schutzhütten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FlaggerschartenhuetteFromN.jpg|mini|Die Flaggerschartenhütte]]&lt;br /&gt;
* Penser-Joch-Haus ({{Höhe|2215|IT}}, auf der Passhöhe)&lt;br /&gt;
* [[Flaggerschartenhütte]] ({{Höhe|2481|IT}}, auch Marburger Hütte)&lt;br /&gt;
* [[Radlseehütte]] ({{Höhe|2284|IT}}, [[Alpenverein Südtirol|AVS]])&lt;br /&gt;
* [[Hirzerhütte]] ({{Höhe|1983|IT}})&lt;br /&gt;
* [[Ifingerhütte]] ({{Höhe|1815|IT}}, [[Club Alpino Italiano|CAI]])&lt;br /&gt;
* [[Meraner Hütte]] ({{Höhe|1937|IT}}, AVS)&lt;br /&gt;
* [[Klausner Hütte]] ({{Höhe|1923|IT}}, CAI)&lt;br /&gt;
* [[Schutzhaus Latzfonser Kreuz|Latzfonser-Kreuz-Hospiz]] ({{Höhe|2311|IT}})&lt;br /&gt;
* [[Rittner-Horn-Haus]] ({{Höhe|2261|IT}}, CAI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Raimund von Klebelsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Südtiroler geomorphologische Studien: die Höhen zwischen Eisak- und Sarntal (Villanderer Alpe – Ritten)&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum 1), Innsbruck 1922 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/20376/1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sarntal Alps|Sarntaler Alpen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Zentrale Ostalpen nach AVE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4077025-4|VIAF=242546953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarntaler Alpen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Südtirol]]&lt;/div&gt;</summary>
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