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	<title>Sarnowa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarnowa&amp;diff=1719175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: Bilder skalierbar</title>
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		<updated>2025-01-30T10:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bilder skalierbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Sarnowa (Rawicz) COA.jpg|111px|Wappen von Sarnowa]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Großpolen&lt;br /&gt;
| Powiat             = Rawicz&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Rawicki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51.631944&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = &lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.906667&lt;br /&gt;
| Längenminute       = &lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 63-900&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 65&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = PRA&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = &lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| Schulzenämter      = &lt;br /&gt;
| Ortschaften        = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| TERYT              = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarnowa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Sarne&amp;#039;&amp;#039;}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Sarnau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sarn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://mapy.mzk.cz/de/mzk03/001/028/059/2619322301/&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Stadtteil der Stadt [[Rawicz]] (&amp;#039;&amp;#039;Rawitsch&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Rawicki]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Großpolen]]. Sarnowa besaß ab 1262/1407 bis zur Eingemeindung 1973 Stadtrechte. Der Stadtteil liegt etwa 4&amp;amp;nbsp;km nordöstlich des Stadtzentrums von Rawicz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Rawicz Kościół św Andrzeja Apostoła 2019 (2) ID 655830.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche von Sarnowa (&amp;#039;&amp;#039;Sarne&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Rawicz Ratusz Sarnowski 2019 (2).jpg|mini|Ehemaliges Rathaus]]&lt;br /&gt;
Sarnowa wurde erstmals 1248 erwähnt. Als früheste Erwähnung von Sarnowa als Stadt gilt ein Dokument von 1262, ausgestellt von [[Bolesław VI. der Fromme|Bolesław VI.]], dem Herzog von Großpolen. In diesem wird die „Civitate nomine Sarnow“ 10 Jahre von allen öffentlichen Lasten befreit. Sarnowa wurde also bereits damals als Stadt (&amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039;) erwähnt. Als gesichertes Datum gilt aber erst 1407, als „Sarnowce“ auch [[Magdeburger Recht]] erhielt. Die Stadt war im 13. Jahrhundert im Besitz des schlesischen [[Kloster Trebnitz|Klosters Trebnitz]]. Ab dem 15. Jahrhundert war es im Besitz eines Grundherrn. Vor allem im 17. Jahrhundert ließen sich protestantische Glaubensflüchtlinge in der Stadt nieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864,  S. 432–433.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarne kam im Zuge der [[Zweite Teilung Polens|Zweiten Teilung Polens]] 1793 als Teil der Provinz [[Südpreußen]] zum [[Königreich Preußen]]. Nach einer kurzen Zugehörigkeit zum [[Herzogtum Warschau]] von 1807 bis 1815 kam die Stadt als Teil des [[Großherzogtum Posen|Großherzogtums Posen]] (Provinz Posen) erneut zu Preußen. Sarne gehörte dort bis 1887 zum [[Kreis Kröben]] und danach zum neugebildeten [[Kreis Rawitsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Großpolnischer Aufstand (1848)|Großpolnischen Aufstands]] 1848 und der geplanten Teilung der Provinz in einen deutschen und einen polnischen Teil verlangten die Bürger der Städte Rawitsch und Sarne den Anschluss an Schlesien und somit an den Deutschen Bund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurden Teile des Kreises Rawitsch im [[Großpolnischer Aufstand (1918–1919)|Großpolnischen Aufstand 1918–1919]] von polnischen Freischärlern besetzt. Der Großteil des deutsch besiedelten Kreisgebiets, darunter auch Rawitsch und Sarne, blieb unter deutscher Kontrolle. Im [[Versailler Vertrag]] musste allerdings bis auf die Landgemeinde Schlemsdorf (&amp;#039;&amp;#039;Szmezdrowo&amp;#039;&amp;#039;) der gesamte Kreis Rawitsch an Polen abgetreten werden. Die Räumung und Übergabe erfolgte zwischen dem 17. Januar und dem 4. Februar 1920. Aus dem Kreis Rawitsch wurde der polnische [[Powiat Rawicki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit erfolgte eine starke Abwanderung der Bevölkerung ins Deutsche Reich. Nachdem Sarne 1939 zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] von der Wehrmacht erobert wurde, wurde der Ort dem [[Kreis Rawitsch|Landkreis Rawitsch]] im neugebildeten Reichsgau [[Wartheland]] angeschlossen. Im Frühjahr 1945 besetzte die Rote Armee die Region. In der Folgezeit wurden die verbliebenen deutschen Bewohner von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Sarne [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde Sarnowa nach Rawicz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
!Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ende 18. Jh.&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.285&lt;br /&gt;
|191 Wohnhäuser, 1 kath. u. 1. evang. Kirche, 88 Juden, ein Teil polnisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.340&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1819&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.442&lt;br /&gt;
|1 lutherische u. 1. katholische Kirche, 310 Häuser, viele Leineweber und mehrere Juden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=F. W. Heidemann|Titel=Handbuch der Post-Geographie der Königl. Preußischen Staaten in Verbindung mit einer Post-Charte der K. Preuß. Monarchie, welche die Course der ordinären fahrenden und Extra-Posten enthält|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=Weimar|Datum=1819|Seiten=111|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1837&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.550&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1843&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.590&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.676&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.714&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.822&lt;br /&gt;
|davon 978 Katholiken, 825 Evangelische und 19 Juden in 201 Wohngebäuden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1885&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=V |Seite=122 |Seite_weitere=f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1905&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |1.321&lt;br /&gt;
|davon 718 Katholiken, 593 Evangelische und 10 Juden (220 Polen, 1 Tscheche)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1905&amp;quot;&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1905 |Band=V |Seite=132 |Seite_weitere=f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche St. Andreas – Ein im Kern spätgotischer Ziegelbau, welcher in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts barock umgestaltet und mit einem Turm versehen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Julius Kohte|Titel=Verzeichnis der Kunstdenkmäler der Provinz Posen|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=3|Nummer=|Auflage=|Verlag=|Ort=Berlin|Datum=1895|Seiten=241|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Rathaus von 1837, welches 1870 vergrößert und mit einem neugotischen Turm versehen wurde – heute eine Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Powiat Rawicki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1248]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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