<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sarnen</id>
	<title>Sarnen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sarnen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarnen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T11:38:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarnen&amp;diff=69271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Katastrophen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sarnen&amp;diff=69271&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-29T05:22:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Katastrophen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Sarnen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Sarnen 2007.png&lt;br /&gt;
| BILD = Sarnen-See.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick vom Sarnersee auf die südwestlichen Dorfteile: Goldmattquartier,&amp;lt;br /&amp;gt;Pfarrkirche St. Peter und Paul und darüber [[Ramersberg]]&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Sarnen COA.svg&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Kanton Obwalden&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-OW&lt;br /&gt;
| BFS = 1407&lt;br /&gt;
| PLZ = 6056 [[Kägiswil]]&amp;lt;br /&amp;gt;6060 Sarnen&amp;lt;br /&amp;gt;6062 Wilen&amp;lt;br /&amp;gt;6063 Stalden&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH SNN&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.89601&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.24568&lt;br /&gt;
| HÖHE = 471&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 70.01&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 14,3 % (31. Dezember 2015) &amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.statistik-obwalden.ch/index.cfm?navid=83&amp;amp;docid=83|title=Obwalden in Zahlen|publisher=|language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugang zur Internetquelle gesperrt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Jürg Berlinger ([[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.sarnen.ch&lt;br /&gt;
| GALERIE = 1&lt;br /&gt;
| GALERIEKARTE1 = Stadt Sarnen 2021.png&lt;br /&gt;
| GALERIEBEZ1 = Stadt Sarnen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sarnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] und der [[Hauptort]] des [[Kanton Obwalden|Kantons Obwalden]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am nördlichen Ende des [[Sarnersee]]s auf {{Höhe|470|CH|link=true}} im [[Sarneraatal]]. Der tiefste Punkt ist der [[Wichelsee]] auf {{Höhe|459|CH}}, der höchste Punkt ist der [[Fürstein]] mit {{Höhe|2040|CH}} Zur Gemeinde Sarnen gehören die Ortsteile bzw. Weiler [[Bitzighofen]], [[Kägiswil]], [[Kirchhofen (Sarnen)|Kirchhofen]], [[Ramersberg]], Stalden und Wilen/Oberwilen. Das mit Einzelhöfen bebaute Hanggebiet jenseits (westlich) des Schwandbachs wird &amp;#039;&amp;#039;Schwendi&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Sarnersee und der Wichelsee liegen teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Sarnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Sarnen v. S. O. aus 150 m-Inlandflüge-LBS MH01-001609.tif|mini|Sarnen, historisches Luftbild von 1919, aufgenommen aus 150 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-12155-B.tif|mini|Sarnen, Panorama gegen das Stanserhorn, 1910]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Sarnen&amp;#039;&amp;#039; ist [[Kelten|vorkeltischen]] Ursprungs und enthält als «fliessendes Gewässer» die [[Indogermanen|indogermanische]] Wurzel &amp;#039;&amp;#039;ser&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;sar&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;fliessen&amp;#039;&amp;#039; (vergleiche: &amp;#039;&amp;#039;[[Saar]]&amp;#039;&amp;#039;). Demnach dürfte Sarnen bereits in der frühen [[Bronzezeit]], also in den ersten Jahrhunderten nach 2000 v. Chr., besiedelt gewesen sein. Die erste schriftliche Erwähnung Sarnens stammt aus einer Schenkungsurkunde des Adligen &amp;#039;&amp;#039;Recho&amp;#039;&amp;#039; an das [[St. Leodegar im Hof#Geschichte|Kloster St. Leodegar]] in [[Luzern]]. Dort erscheint der Ortsname als &amp;#039;&amp;#039;Sarnono&amp;#039;&amp;#039;, die Schenkung fand zu einem unbestimmten Zeitpunkt zwischen 825 und 909 statt. In einer Urkunde des Grafen [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Ulrichs des Reichen]] (Ulrich I.) von Lenzburg aus dem Jahr 1036 erscheint der Ort mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sarnuna&amp;#039;&amp;#039;, im alten Sarner Jahrzeitenbuch als &amp;#039;&amp;#039;Sarnon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Jakob Egli]]: &amp;#039;&amp;#039;Nomina geographica. Sprach- und Sacherklärung von 42000 geographischen Namen aller Erdräume.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Brandstetter, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Leipzig 1893, S. 817 (&amp;#039;&amp;#039;Sarnen&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;von Flüe 2012, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] zwischen 1798 und 1803 war Sarnen Hauptort des Distrikts Sarnen des [[Kanton Waldstätte|Kantons Waldstätte]]. In der [[Mediation (Geschichte)|Mediation]] 1803 wurde dann die Souveränität des Halbkantons Obwalden wiederhergestellt und Sarnen ist seitdem wieder Hauptort von Obwalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landessender Sarnen ===&lt;br /&gt;
In Stalden in der Gemeinde Sarnen befand sich bis Mitte der 1990er Jahre der [[Landessender Sarnen]], eine Sendeanlage für Rundfunk im Mittelwellen- und Kurzwellenbereich mit [[Steilstrahlantenne]]n. Sie diente zur nächtlichen Ausstrahlung des Rundfunkprogramms des Senders [[Landessender Beromünster|Beromünster]]. Diese Anlage ist heute als Mittelwellensender ausser Betrieb, aber noch existent und möglicherweise funktionsfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katastrophen ===&lt;br /&gt;
Am 14. August 1468 zerstörte zwischen ein und zwei Uhr am Nachmittag ein verheerender Brand mindestens zweiundzwanzig Häuser, darunter auch das [[1418]] erbaute [[Rathaus]]. [[Niklaus von Flüe|Bruder Klaus]] soll vom [[Flüeli-Ranft|Flüeli]] aus mit einem Kreuzzeichen den Brand gelöscht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nvf.ch/qnr301.asp Sarner Prozess 1591 (Protokoll), Quelle Nr. 301], Quellenwerk &amp;#039;&amp;#039;Bruder Klaus – Niklaus von Flüe&amp;#039;&amp;#039; von Werner T. Huber, abgerufen am 7. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nacht vom 5. zum 6. April 1919 kam es zu einer Brandkatastrophe am Dorfplatz von Sarnen. Dabei brannten das Zunft- und Gasthaus «Zum Schlüssel» und das Wohnhaus «Joller» ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. August 1831 kam es zu einer grossen Überschwemmung durch die [[Grosse Melchaa]]. Da dies nicht die einzige war, wurde zwischen 1878 und 1880 die Melchaa verlegt und fliesst seither nicht mehr durch Sarnen, sondern in den Sarnersee. In der Folge musste auch zwischen 1881 und 1882 der Abfluss des Sarnersees in die [[Sarner Aa]] tiefer gelegt werden. Beim [[Alpenhochwasser 2005#Zentralschweiz|Alpenhochwasser 2005]] trat der Sarnersee erneut über die Ufer und richtete in Sarnen grosse Schäden an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ow.ch/dl.php/de/43d5f1eb3be59/Bilder+Unwetter+2005.pdf |wayback=20111106035012 |text=Hochwasser Obwalden 2005 (PDF, 4,7 MB)  }} Bericht des Kantons Obwalden mit vielen Fotos&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nielsen.ch/hochwasser-august-2005/ Hochwassersituation August 2005] Hochwasserbericht von Verner Nielsen, abgerufen am 23. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erdbeben im 14. Jahrhundert traten in den Jahren 1774–1777 in der Gegend von Sarnen mehrere Erdbeben mit einer Intensität von mindestens Io = VII auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nagra.ch/data/documents/database/dokumente/$default/Default%20Folder/Publikationen/NTBs%201994-2000/d_ntb00-05.pdf Seismizität der Nord- und Zentralschweiz] Technischer Bericht NTB 00-05 der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle), Dezember 2000&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Erdbeben vom 17. Februar und vom 14. März 1964 wurden mehrere Gebäude in Sarnen beschädigt, so dass diese abgestützt werden mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.srf.ch/play/tv/wissen-webvideos/video/erdbebenschaeden-in-sarnen?urn=urn:srf:video:3f12ce8f-288c-49a9-a07c-0864cebeb8c3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;onz106109&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.onz.ch/artikel/106109/ | webciteID=66GA8eknn | text=Erinnerungen an Erdbeben in Obwalden – Am 14. März 1964 lag das Epizentrum in Sarnen}}, Artikel der ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung vom 18. März 2011. Archiviert von der [http://www.onz.ch/artikel/106109/ originalen Online-Version] am 18. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Sarner Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Sarnen)|St. Peter und Paul]] wurde durch das Erdbeben der Stärke 5,7 in Mitleidenschaft gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bafu.admin.ch/dam/bafu/de/dokumente/naturgefahren/fachinfo-daten/erdbeben_und_kulturgueter-expertenberichtbabskgs.pdf.download.pdf/erdbeben_und_kulturgueter-expertenberichtbabskgs.pdf &amp;#039;&amp;#039;Expertenbericht: Erdbeben und Kulturgüter&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB) der Arbeitsgruppe Erdbeben und Kulturgüter im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS), Ende Dezember 2004, Seite 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bluewin.ch/de/news/vermischtes/2014/1/17/erinnerung-an-dieerdbebeninobwalden.html | wayback=20150104064810 | text=Erinnerung an die Erdbeben in Obwalden}}, Artikel auf dem Nachrichtenportal von Bluewin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert gab es wegen der hohen Kindersterblichkeit kein Wachstum der Bevölkerung. Zwischen 1799 und 1880 wuchs die Zahl der Bewohner um rund 60 Prozent. Zwischen 1880 und 1888 sank die Einwohnerzahl. Grund hierfür waren die fehlenden Arbeitsplätze und die deswegen erfolgende Abwanderung in andere Regionen der Schweiz und nach Übersee. Seit 1888 wächst die Einwohnerschaft unablässig und hat in den letzten Jahren die Marke von 10&amp;#039;000 Einwohnern überschritten. Zahlreiche Arbeitsplätze in grösseren Betrieben entstanden und es kam zu einer Zuwanderung auch aus dem Ausland. Deshalb ist die Bevölkerung zwischen 2000 und 2020 um 14,97 % bzw. beinahe 1400 Personen gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width: 900 height:250&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:11000&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:1000 start:0&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1743 from:start till:2730 text:&amp;quot;2730&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1799 from:start till:2516 text:&amp;quot;2516&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1837 from:start till:3007 text:&amp;quot;3007&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:start till:3402 text:&amp;quot;3402&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1860 from:start till:3301 text:&amp;quot;3301&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:start till:3723 text:&amp;quot;3723&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1880 from:start till:4029 text:&amp;quot;4029&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1888 from:start till:3906 text:&amp;quot;3906&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:start till:3949 text:&amp;quot;3949&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:start till:4661 text:&amp;quot;4661&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1920 from:start till:4980 text:&amp;quot;4980&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1930 from:start till:5282 text:&amp;quot;5282&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1941 from:start till:5591 text:&amp;quot;5591&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:start till:6199 text:&amp;quot;6199&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:start till:6544 text:&amp;quot;6544&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:start till:6952 text:&amp;quot;6952&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:start till:7372 text:&amp;quot;7372&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:start till:8398 text:&amp;quot;8398&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:start till:9145 text:&amp;quot;9145&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:start till:9971 text:&amp;quot;9971&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2020 from:start till:10514 text:&amp;quot;10514&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bevölkerungsentwicklung von Sarnen seit 1743. Quellen: Volkszählungen (1743 Kantonale, 1799 Helvetische; 1850-2000 Eidgenössische); Bundesamt für Statistik (2010 und 2020)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;1850–1950, vgl. {{InvSchweizArch |Stadt=Sarnen |Seite=192 |Spalte=2 |Kapitel=Bevölkerungsentwicklung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;1990–2000: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/data/01.Document.67223.xls Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden (XLS)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;2010: [http://www.statistik-obwalden.ch/index.cfm?navid=83&amp;amp;docid=83 &amp;#039;&amp;#039;Obwalden in Zahlen&amp;#039;&amp;#039;, Website des Volkswirtschaftsdepartements Obwalden]&amp;lt;/ref&amp;gt; Quelle nicht erreichbar, da Zugang gesperrt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Fast die gesamte Bevölkerung spricht Obwaldnerdeutsch, eine [[Schweizerdeutsch#Hochalemannisch|hochalemannische Mundart]] im Schweizerdeutschen. Bei der Volkszählung im Jahr 2000 gaben 91,0 % Deutsch, je 1,6 % Italienisch und Albanisch, 1,2 % Serbokroatisch, 1,1 % Portugiesisch und 0,5 % Türkisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung war früher vollumfänglich Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche. Die Konfessionsverhältnisse im Jahr 2000 lassen immer noch diese ursprüngliche Struktur erkennen: 7&amp;#039;180 Personen waren katholisch (78,51 %). Daneben gab es 7,75 % protestantische und 1,22 % andere Christen (meist orthodoxe Christen), 4,06 % Muslime und 4,33 % Konfessionslose. 314 Personen (3,43 %) machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis. Die Entkirchlichung und die Zuwanderung aus anderen Gemeinden und dem Ausland hat in Sarnen zu einem Anstieg anderer Bekenntnisgruppen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den laut [[Bundesamt für Statistik|BFS]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_104/-/px-x-0102010000_104.px/?rxid=6bedb14e-3a62-4238-b636-a6c94834941f Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geburtsort und Staatsangehörigkeit]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2021 10.650 Bewohnern waren 8960 (84,13 %) Schweizer Staatsangehörige. Die Zugewanderten stammen mehrheitlich aus Mitteleuropa (Deutschland, Niederlande, Österreich und Polen), Südeuropa (Italien, Portugal und Spanien), dem ehemaligen Jugoslawien (Kosova/Kosovo, Kroatien, Nordmazedonien und Serbien), der Türkei, Asien (Afghanistan, China und Sri Lanka) sowie Afrika (Eritrea). Die grössten Zuwanderungsgruppen kommen aus Deutschland (350 Personen), Portugal (280 Personen), Italien (178 Personen), Kosova/Kosovo (127 Personen), Eritrea (84 Personen), Nordmazedonien (65 Personen) sowie Kroatien (55 Personen). Bei der Volkszählung 2000 waren 7890 Personen (86,28 %) Schweizer Bürger; davon besassen 235 Personen eine doppelte Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altersstruktur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf 100 Personen im arbeitsfähigen Alter (20–64 Jahre; 6246 Personen) entfallen 31 Junge (1944 Personen) und 35 Menschen (2178 Personen) im Pensionsalter.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|+ Altersstruktur (Ende 2018)&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Bundesamt für Statistik, Bevölkerung nach Alter Ende 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Alter || 0–6 Jahre || 7–15 Jahre || 16–19 Jahre || 20–29 Jahre || 30–44 Jahre || 45–59 Jahre || 60–79 Jahre || ≥ 80 Jahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| 688 || 846 || 410 || 1200 || 1936 || 2392 || 2342 || 554 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| 6,64 % || 8,16 % || 3,95 % || 11,57 % || 18,67 % || 23,07 % || 22,59 % || 5,34 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Bemerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Junge Menschen: 18,75 % || || || Größte Altersgruppe || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Senioren: 27,93 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das [[Kantonsspital Obwalden]] beschäftigt 440 Mitarbeiter. Weitere grosse Arbeitgeber sind die [[Leister-Gruppe]] in Kägiswil und die [[Obwaldner Kantonalbank]]. Ebenso haben die Nahrungsmittelkonzerne Nahrin und Saguna in Sarnen ihre Hauptsitze, und auch die [[Sika AG]] hat in Sarnen einen Produktionsstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sarnen gab es im Jahr 2008 7140 Beschäftigte in 853 Betrieben. 5,7 % der Beschäftigten in Sarnen arbeiteten im Bereich Landwirtschaft/Forstwirtschaft/Fischerei (Sektor 1), 27,8 % in Industrie und Gewerbe (Sektor 2) und 66,6 % in Dienstleistungsunternehmen (Sektor 3). Die Arbeitslosenquote betrug 2011 0,94 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 waren von den 8411 Beschäftigten 4324 männlich und 4087 weiblich. Die Zahlen für die drei Sektoren sehen wie folgt aus:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
! rowspan=2 | || colspan=2 | Betriebe || colspan=2 | Beschäftigte || colspan=2 | Vollzeitstellen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | 1. Sektor || {{0}}144 || {{0}}11,55 % || {{0}}363 || {{0|00}}4,32 % || {{0}}229 || {{0|00}}3,59 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | 2. Sektor || {{0}}142 || {{0}}11,39 % || 2019 || {{0}}24,00 % || 1792 || {{0}}28,06 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | 3. Sektor || {{0}}961 || {{0}}77,06 % || 6029 || {{0}}71,68 % || 4365 || {{0}}68,35 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=text-align:left | Total || 1247 || 100,00 % || 8411 || 100,00 % || 1853 || 100,00 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=7 | &amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Bundesamt für Statistik; Statistik der Unternehmensstruktur STATENT, Arbeitsstätten und Beschäftigte nach Gemeinde und Wirtschaftssektoren&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Sarnen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Landsgemeinde in Sarnen ETH-Bibliothek Com LC1265-003-001.tif|mini|Landsgemeinde 1987 auf dem Landenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche St. Peter &amp;amp; Paul in Sarnen OW.jpg|mini|Pfarrkirche St. Peter &amp;amp; Paul]]&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der &amp;#039;&amp;#039;Landenberg&amp;#039;&amp;#039; (ehemaliger Sitz der Vögte, vom 17. bis 20. Jahrhundert Tagungsort der Obwaldner Landsgemeinde), der &amp;#039;&amp;#039;Dorfplatz&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;[[Grundacherhaus]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Historische Museum Obwalden&amp;#039;&amp;#039; in der [[Ehemalige Kaserne Sarnen|ehemaligen Kaserne Sarnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Hexenturm (Sarnen)|Hexenturm]]&amp;#039;&amp;#039; am linken Ufer der Sarner Aa. Er ist einer der wenigen noch erhaltenen Burgtürme aus der Entstehungszeit der Eidgenossenschaft und steht unter Denkmalschutz des Innerschweizer Heimatschutzes. Er wurde vor 1291 erbaut und kam etwa 1308 nach gewaltfreier Einnahme in den Besitz des Landes Obwalden. In der Folgezeit diente er als Gefängnis, Verhörkammer, Schatzturm, Archiv und Museum. Heute ist in dem Turm das Obwaldner Staatsarchiv untergebracht, zu dem auch das [[Weisses Buch von Sarnen|Weisse Buch von Sarnen]] gehört. Im Jahr 2009 wurde eine neue selbsttragende Stahltreppe angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeinden-web.ch/gemeinden/sarnen/de/vereine/sehenswuerdigkeiten/?action=showobject&amp;amp;object_id=2150 |wayback=20221019150712 |text=Hexenturm, Sarnen   }} Seite auf dem Webangebot von Sarnen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Peter und Paul (Sarnen)|Pfarrkirche St. Peter und Paul]] im Dorfteil [[Kirchhofen (Sarnen)|Kirchhofen]] ist ein geschlossenes, spätbarockes Bauwerk, das mit seiner Lage oberhalb des Sees weit in die Umgebung ausstrahlt. Es steht als [[Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung|Kulturgut von nationaler Bedeutung]] unter Denkmalschutz. Ebenfalls unter Denkmalschutz steht die [[Kollegiumskirche St. Martin]], die in ihrer Formensprache an die Arbeiten des schweizerisch-französischen Architekten [[Le Corbusier]] erinnert. Das [[Kloster St. Andreas (Sarnen)|Frauenklosters St. Andreas]] stellt mit dem um 1360 entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Sarner Jesuskind&amp;#039;&amp;#039; ein Wallfahrtsort dar. Zudem gehört die Sammlung und Musikaliensammlung des Klosters zu den Kulturgütern von nationaler Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sarnen-Landenberg.jpg|Landenberg&lt;br /&gt;
Sarnen-Hexenturm.jpg|Hexenturm&lt;br /&gt;
Sarnen-Pfarrkirche.jpg|Pfarrkirche St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
Sarnen-Dorfplatz.jpg|Dorfplatz&lt;br /&gt;
Dorfplatz 11 &amp;amp; 12 in Sarnen OW.jpg|Dorfplatz 11 &amp;amp; 12&lt;br /&gt;
Sarnen, general view, Switzerland-LCCN2001703179.jpg|Sarnen am Sarnersee um 1900&lt;br /&gt;
Ausflugsboot &amp;quot;Seestern&amp;quot; auf den Sarnersee OW.jpg|Schifffahrt auf dem Sarnersee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Bildung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BWZ Berufs- und Weiterbildungszentrum Obwalden.jpg|mini|BWZ Berufs- und Weiterbildungszentrum Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZB ABe 130 002 im Bahnhof Sarnen OW.jpg|mini|Bahnhof Sarnen (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarnen ist bekannt für seine traditionelle Musik. Im Sommer gibt es ein kleines Musikfestival, das &amp;#039;&amp;#039;HUIS Festival&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Kantonsbibliothek Obwalden]] mit einem bedeutenden historischen Buchbestand&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Kantonsbibliothek Obwalden, Sarnen&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Buchbestände]] in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; ist in dem denkmalgeschützten [[Grundacherhaus]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarnen ist der Sitz der [[Kantonsschule Obwalden]], des &amp;#039;&amp;#039;Berufs- und Weiterbildungszentrums Obwalden&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bwz-ow.ch/|titel=Berufs- und Weiterbildungszentrum BWZ Obwalden |werk=bwz-ow.ch  |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;Höheren Fachschule Medizintechnik&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medizintechnik-hf.ch/|titel=Höhere Fachschule Medizintechnik Sarnen|werk=medizintechnik-hf.ch |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;Schule Sarnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schule-sarnen.ch/|titel=Willkommen|werk=schule-sarnen.ch |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Kindergarten, Primarschule und Sekundarschule/Integrierte Orientierungsschule), zweier Privatschulen und des &amp;#039;&amp;#039;Freizeitzentrums Obwalden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fzo.ch/|titel=Freizeitzentrum Obwalden|werk=fzo.ch |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SBB Historic - F 122 00940 006 - Sarnen altes Stationsgebaeude Bahnseite.jpg|mini|Stationsgebäude Bahnhof Sarnen (ca. 1940)]]&lt;br /&gt;
Sarnen ist durch die zwei Vollanschlüsse Sarnen-Süd und Sarnen-Nord an die [[A8 (Schweiz)|Autostrasse A8]] gut erschlossen. Die Fahrzeit nach [[Luzern]] beträgt rund 20 Minuten. Die Kantonsstrasse Luzern–[[Interlaken]] führt mitten durchs Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Sarnen]] an der [[Brünigbahn]]linie der [[Zentralbahn]] ermöglicht es seit 1888,&amp;lt;ref&amp;gt;{{InvSchweizArch|Stadt=Sarnen|Seite=226|Strasse=Bahnhofplatz 1|Kurz=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Ortschaft auf dem Schienenweg zu erreichen. Seit 2016 besteht mit Sarnen-Nord eine weitere Haltestelle der Zentralbahn auf dem Gemeindegebiet. Busverbindungen mit [[Postauto]]linien führen nach [[Alpnach]]-Dorf, [[Kerns]]–[[Melchtal]]–Stöckalp, [[Sachseln]]–[[Flüeli-Ranft]], Wilen/Oberwilen sowie auf den [[Glaubenberg]]. Auf dem [[Sarnersee]] verkehrt im Sommer das Kursschiff &amp;#039;&amp;#039;Seestern&amp;#039;&amp;#039;, das von Sarnen aus alle Orte rund um den Sarnersee anfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil [[Kägiswil]] befindet sich der [[Flugplatz Kägiswil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur historischen Verkehrssituation von Sarnen siehe die Angaben beim [[Kanton Obwalden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Erste und einzige Ehrenbürgerin von Sarnen ist seit Mai 2019 alt Bundesrätin [[Doris Leuthard]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/obwalden/alt-bundesraetin-doris-leuthard-ist-nun-doppelte-sarnerin-ld.1117034 &amp;#039;&amp;#039;Alt Bundesrätin Doris Leuthard ist nun doppelte Sarnerin.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Luzerner Zeitung#Ausgaben|Obwaldner Zeitung]], 7. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde  ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- sortiert nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Niklaus von Flüe (Theologe)|Niklaus von Flüe]] (1598–1649), Theologe und Abt des Klosters Wettingen, Urenkel von [[Niklaus von Flüe|Bruder Klaus]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Just Ignaz Imfeld]] (1691–1765), Obwaldner Magistrat&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus II. Imfeld]] (1694–1773), der 45. Abt der Benediktinerabtei Einsiedeln&lt;br /&gt;
* [[Theodor Wirz (Politiker)|Theodor Wirz]] (1842–1901), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Peter Anton Ming]] (1851–1924), Nationalrat, Landammann, Richter und Arzt&lt;br /&gt;
* [[Xaver Imfeld]] (1853–1909), Ingenieur-Topograf&lt;br /&gt;
* [[Lukas Etlin]] (1864–1927), Benediktinerpater&lt;br /&gt;
* [[Alois Stockmann]] (1872–1950), Jesuit und Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Rosalie Küchler-Ming]] (1882–1946), Heimatschriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Alois Röthlin]] (1882–1957), Komponist, Organist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hugo Müller (Theologe)|Hugo Müller]] (1893–1975), römisch-katholischer Geistlicher, Theologe, Onomastiker  und  Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hugo Imfeld]] (1916–1993), Bildhauer, Reliefkünstler, Grafiker und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Jost Dillier]] (1921–2016), Politiker (CVP)&lt;br /&gt;
* [[Josef Pfammatter]] (1926–2007), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Karl Imfeld (Pfarrer)|Karl Imfeld]] (1931–2020), Kernser Pfarrer, Mundartforscher, Volkskundler, Schriftsteller und Hörspielautor&lt;br /&gt;
* [[Ruedi Rymann]] (1933–2008), Jodler, Sänger und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Franz Bucher (Künstler, 1940)|Franz Bucher]] (* 1940), bildender Künstler&lt;br /&gt;
* [[Angelo Garovi]] (* 1944), Germanist, Historiker, Musikwissenschafter und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Geri Dillier]] (* 1949), Hörspiel-Regisseur, Hörfunk-Redaktor, Dramaturg und Kulturförderer&lt;br /&gt;
* [[Hannes Britschgi]] (* 1955), Journalist, Fernsehmoderator und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Hanspeter Müller-Drossaart]] (* 1955), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Karl Vogler (Politiker)|Karl Vogler]] (* 1956), Nationalrat und Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
* [[Walter Britschgi]] (* 1957), Sportkletterer und Bergsteiger&lt;br /&gt;
* [[Gabriela Amgarten]] (* 1961), Fernsehmoderatorin und Redaktorin&lt;br /&gt;
* [[Megi Zumstein]] (* 1973), Grafikdesignerin&lt;br /&gt;
* [[Bernadette Bürgi]] (* 1974), Filmproduzentin&lt;br /&gt;
* [[Jonas Omlin]] (* 1994), Fussballtorhüter&lt;br /&gt;
* [[Viola Calligaris]] (* 1996), Fussballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Caspar Diethelm]] (1926–1997), Komponist und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Zurgilgen]] (* 1955), Schriftstellerin und Hochschuldozentin, wuchs in Sarnen auf&lt;br /&gt;
* [[Franz Beckenbauer]] (1945–2024), Fussballspieler und Fussballtrainer, hatte Ende der 1970er-Jahre seinen Wohnsitz in Sarnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Um 1900 wurde in Sarnen die lebensreformerische [[Kuranstalt Friedenfels]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von René Heim erstmals auf dem Glaubenberg bei Sarnen gefundene Nacktschnecke [[Sarner Schnegel]] (Limax sarnensis) wurde 2009 als neue Schneckenart anerkannt und nach dem Fundort benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.obwaldnerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/obwalden/Neu-entdeckte-Schnecke-erhaelt-Sarner-Namen;art95,54236 &amp;#039;&amp;#039;Neu entdeckte Schnecke erhält Sarner Namen&amp;#039;&amp;#039;] Neue Obwaldner Zeitung, 18. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Niklaus von Flüe (Historiker)|Niklaus von Flüe]]: &amp;#039;&amp;#039;Sarnen – Aus 1000 Jahren Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Kerns 2012.&lt;br /&gt;
* {{HLS|746|Autor=Niklaus von Flüe}}&lt;br /&gt;
* {{InvSchweizArch|GanzerArtikel=Sarnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sarnen.ch/ Website der Gemeinde Sarnen]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2776|Sarnen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://peter-hug.ch/lexikon/sarnen/44_0496 Sarnen] im [[Geographisches Lexikon der Schweiz|Geographischen Lexikon der Schweiz]], 1902.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Messmer]]: [https://blog.nationalmuseum.ch/2022/11/sarnen-geschichte-im-massstab-11/ &amp;#039;&amp;#039;Sarnen – Geschichte im Massstab 1:1&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 3. November 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kantonshauptorte der Schweiz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kanton Obwalden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4379842-1|VIAF=238102887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sarnen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Obwalden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort eines Kantons (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
	</entry>
</feed>